The over all objective of PO3PLAR is to complement the Level II ozone injury assessment program of the ICP-Forests WG on Ambient Air Quality with a well known and already investigated ozone sensitive bio-indicator species such a Populus spp. A successful establishment of the indicated bio-indicator on the Light Exposed Sampling Sites (LESS; see Manual for Assessment of Ozone Injury) will allow us to collect additional data on plant responses to ambient ozone concentrations on the very same species and variety across Europe. Excluding the disturbing factor of differing species composition of forest ecosystems and differing species specific responses to ozone (under the given microclimatic conditions) a harmonized bio-indicator network may allow us to gain additional valuable information to be implemented in regional as well as European efforts on ozone risk assessment. The 2007 season will serve as a test phase providing the participating countries to gain experience with the optimal planting procedure (soil, water availability, growth rate, etc.) hopefully leading to first successful phenological and physiological measurements and observations throughout the 2007 season. Currently the following 12 countries are participating in the PO3PLAR bio-indicator survey: Spain, Italy, France, Lithuania, Hungary, Germany, Sweden, Czech Republic, Cyprus, Belgium, USA and Switzerland whereas Switzerland is serving as the coordinator and data manager. From an organizational point of view, this project is not an official part of the ozone injury assessment program of the ICP-Forests WG on Ambient Air Quality. However, if successful we may be able to attract more interest in the respective community and hopefully generate some funding in the near future.
Die Forschungsvereinbarung sieht die Unterstuetzung der Stadtwerke Erfurt bei der Ausarbeitung eines Rohrnetzsanierungsprogrammes vor. Gestuetzt wird die Dringlichkeit der Untersuchungen durch die Alterung der Rohrnetze und ihre daraus abzuleitende Schadensanfaelligkeit, da die technische Gebrauchsdauer von Rohrleitungen in vielen Staedten ueberschritten und die notwendige Rehabilitation der Wasserversorgungsnetze (nach W 401 'Massnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung der Funktionsfaehigkeit bestehender Wasserverteilungsanlagen. Sie schliesst alle Reinigungs-, Sanierungs- und Erneuerungsmethoden ein') erforderlich ist. Das Ziel der Untersuchungen besteht darin, dazu beizutragen, den Stadtwerken Erfurt zu ermoeglichen, eine jederzeit aktuelle Schadensstatistik zu fuehren und durch Untersuchung bestimmter Kriterien die permanente Instandhaltung und Erneuerung des Rohrnetzes durchzufuehren. Durch die Aussonderung besonders schadensbehafteter Leitungen (Sanierung derselben bzw. Ersatz) sollen sowohl die Instandhaltungskosten als auch die Wasserverluste gesenkt werden. Gleichzeitig soll die Schadensstatistik genutzt werden, begruendet die zu sanierenden oder zu erneuernden Rohrstrecken auszuwaehlen. Erdverlegte Wasserrohrleitungen sind nicht unmittelbar und jederzeit zugaenglich und koennen aufgrund ihrer Verlegetiefe nicht unmittelbar hinsichtlich ihrer Schaeden beurteilt werden wie Hochbauten. Rohrschaeden sind daher eine Moeglichkeit, Leitungssysteme zumindest punktuell zu beurteilen. Dabei ist natuerlich zu beruecksichtigen, dass bei Schadensfaellen aufgrund der Dringlichkeit der Wiederherstellung des Betriebszustandes die Leitungen nur kurzzeitig aussen und innen beurteilt werden koennen und auch die Schadensursache durch das austretende Wasser nicht immer zweifelsfrei festgelegt werden kann (Unterspuelungen, oft auch mehrere Ursachen). Trotz dieser Einschraenkungen ermoeglicht die Schadensstatistik wichtige Aussagen zur Erneuerung und Sanierung von Rohrleitungssystemen. Zur Schadenserfassung stand 1996/97 eine ABM-Stelle zur Verfuegung, das EDV-Statistikprogramm wurde durch eine Mitarbeiterin des Fachbereiches Bauingenieurwesen erstellt, die Auswertung und Erarbeitung des Forschungsberichtes erfolgte durch den Projektleiter. Der Abschluss der Forschungsarbeiten ist 1998 vorgesehen, notwendige Voraussetzung die Bewilligung einer ABM-Stelle zur Datenerfassung und Weiterbearbeitung.
Die zentrale wissenschaftliche und technische Neuheit des vorgestellten Forschungsvorhabens ModulBlitz ist die Detektion, Lokalisierung und Bewertung von Blitzschäden an Rotorblättern von Windenergieanlagen sowie deren Auswirkung auf die Struktur und das daraus resultierende Ermüdungsverhalten. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist somit die Entwicklung eines ganzheitlich automatisierten Prozesses von der Detektion eines Blitzeinschlags in die Struktur bis zur Schadensbewertung im Kontext der Restlebensdauer. Die Arbeiten zielen darauf ab, einen Demonstrator eines Blitzmonitoringsystems zu entwickeln, der die Möglichkeit bietet, in ein SHM-System für allgemeines Blattmonitoring integriert zu werden und ein Verfahren zur Detektion, Lokalisation und Bewertung der Folgen von Blitzeinschlägen in Rotorblätter von WEA bietet. Eine zentrale Rolle im hier vorgestellten Forschungsvorhaben ModulBlitz spielt dabei die künstliche Erzeugung von Blitzschäden an Rotorblattspitzen im Hochstromlabor, an der die beschriebenen Fragestellungen untersucht werden. Ermöglicht wird das Vorhaben durch die Neuentwicklung eines Verfahrens zur Erzeugung von künstlichen Blitzschäden. Durch die Weiterentwicklung von Schallemissionsprüfung sowie der Prüfung der ganzen geschädigten und vollständig bekannten Rotorblattspitzen ist es das Ziel, eine Aussage über den Zeitpunkt und Ort des Blitzschadens treffen zu können. Mittels Materialcharakterisierungsprüfungen sollen außerdem das Schadensausmaß und die Auswirkungen auf die Restlebensdauer der untersuchten Struktur näher untersucht werden.
Im Rahmen des Gesamtprojekts 'Bauwerkssicherheit für Bevölkerungsschutz und kritische Infrastrukturen' des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) werden die möglichen Auswirkungen von Überflutungen infolge Starkregens auf Gebäude und kritische Infrastrukturen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf den potenziell betroffenen, städtebaulichen Agglomerationen in Hang- und Tallagen, die weder an Fluss- noch Bachläufen liegen, sondern durch Oberflächenabfluss von Hängen, auf Straßen und austretendes Wasser aus Kanalsystemen gefährdet werden. In den letzten Jahren sind zwar einige Untersuchungen zur Erfassung und Abbildung dieses Gefahrenprozesses durchgeführt worden, die Entwicklung von geeigneten Methoden der Risikoanalyse, der Risikodarstellung in Karten und Medien sowie des Umgangs mit den Risikofolgen befindet sich aber noch in den Anfängen. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist, das Verständnis für die auftretenden Prozesse zu verbessern und allgemein anwendbare Untersuchungsmethoden für diese Naturgefahr zu entwickeln bzw. auf Eignung und Übertragbarkeit zu testen. Weiterhin sollen verbesserte Erkenntnisse zu den schädigenden Einflüssen der Überflutungen auf die vorhandenen Gebäude und die Infrastruktur gewonnen werden. Entsprechende Vorgehensweisen zur Erfassung und Bewertung dieser Einflüsse und Schäden sind zu entwickeln und anzuwenden. In der Untersuchung werden die Niederschlags-, Strömungs- und Abflussvorgänge am Beispiel der Gemeinde Wachtberg und der Stadt Bonn im Einzugsgebiet des Mehlemer Bachs untersucht und die Auswirkungen auf die Bebauung detailliert abgebildet. Dieses Gebiet wurde am 03.07.2010 von einem heftigen Unwetterereignis mit Starkregen betroffen. Bei Erörterung der Zwischenergebnisse zu dieser Sachverständigenstudie mit anderen Behörden zeigte sich, dass die Frage der Berücksichtigung der örtlichen Kanalisationsdaten bei Starkregenuntersuchungen als sehr wichtig angesehen wird. Denn dieses relativ neue Thema der ausreichenden Kanaldimensionierung in der Siedlungswasserwirtschaft hat in den letzten Jahren aufgrund von Extremwetterereignissen und den damit verbundenen Schäden an Bedeutung zugenommen. So soll auch die Fragestellung untersucht werden, ob und wann bei Starkregen die örtliche Kanalisation überlastet wird und inwiefern dies mit dem Oberflächenabfluss zusammenwirkt.
Die Zielstellung des Teilprojekts von Wölfel besteht darin, ein innovatives Monitoring-System zur Detektion und Bewertung von Blitzschäden an Rotorblättern von Windenergieanlagen zu entwickeln. Dabei soll eine präzise Analyse der durch Blitzeinschläge verursachten Schäden ermöglicht werden, um die Betriebssicherheit zu erhöhen, Ausfallzeiten zu minimieren und die Lebensdauer der Rotorblätter durch frühzeitige und zuverlässige Schadensdetektion zu maximieren. Die geplante Vorgehensweise umfasst die Integration von schwingungs- und luftschallbasierten Methoden sowie die Kopplung mit einem Blitzmesssystem, um eine ganzheitliche Analyse von Schäden zu ermöglichen. Wesentliche Elemente sind die Entwicklung von Algorithmen zur Schadensbewertung basierend auf dynamischen Signaturen, die Synchronisierung der eingesetzten Messtechniken und die Implementierung eines interoperablen Systems, das die Funktionalität sowohl in Labortests als auch unter realen Onshore- und Offshore-Bedingungen demonstriert. Die Validierung erfolgt durch Hochstromtests und Subkomponententests sowie Feldmesskampagnen. Neben der technischen Umsetzung wird ein Demonstrator entwickelt, der die Praxistauglichkeit der Ansätze zeigt und als Basis für weitere Entwicklungen dient. Die eingesetzten Methoden umfassen numerische Modalanalysen, Sensordatenfusion und die Implementierung akustischer Detektionsverfahren, ergänzt durch KI-gestützte Datenanalysen. Ziel ist es, den Betrieb von Windenergieanlagen durch präzise Schadensbewertung und optimierte Wartungsmaßnahmen nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten.
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