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WF 3300 Lärmschutzwald

Wald, der dem Lärmschutz dient, soll negativ empfundene Geräusche von Wohn- und Arbeitsstätten sowie Erholungsbereichen durch Absenkung des Schalldruckpegels dämpfen oder fernhalten.

Umweltministerkonferenz beschließt Berliner Initiativen zu „Lärmblitzern“ sowie Einweg- und Mehrwegverpackungsmüll

Die Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern hat am Freitag in Saarbrücken zwei Initiativen der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt auf den Weg gebracht. Dabei geht es zum einen um die Einführung von „Lärmblitzern“, mit denen dem unnötig lauten Fahren von Kraftfahrzeugen entgegengewirkt werden soll. Zum anderen geht es um einheitliche und neue Regelungen beim Umgang mit Einweg- und Mehrwegverpackungsmüll. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Ich freue mich, dass meine Kolleginnen und Kollegen der anderen Länder unseren Vorschlägen gefolgt sind und unsere Initiativen für ‚Lärmblitzer‘ gegen zu laute Motorräder und ‚Kfz-Poser‘ sowie für ein einheitliches Mehrwegsystem für Essen und Getränke ‚to go‘ unterstützen. Wir machen Umwelt- und Klimaschutzpolitik, die Wirkung zeigt. Vermüllte Parks und zu viel unnötiger Straßenlärm nerven die Menschen. Wir handeln.“ Die Umweltministerkonferenz bittet – dem Berliner Vorstoß folgend – den Bund, die Voraussetzungen zu verbessern, um gegen unnötig lautes Fahren im Straßenverkehr wie bei sogenannten „Profilierungsfahrten“ vorgehen zu können. Angeregt wird die Objektivierung des Bußgeldtatbestandes „unnötiger Lärm“ im Sinne des § 30 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung durch konkrete maximale Schalldruckpegel. Vergleichbar mit technischen Geschwindigkeitskontrollen könnten auf dieser Grundlage automatisierte Messsysteme, sogenannte „Lärmblitzer“ zum Einsatz kommen, um sehr laute Fahrzeuge zu erfassen. In Frankreich existiert bereits eine vergleichbare Gesetzesgrundlage. Zudem folgt die Umweltministerkonferenz der Berliner Beschlussvorlage zum Umgang mit Einweg- und Mehrwegverpackungsmüll . Hintergrund: Die an die Europäische Kommission übermittelten Meldungen für das Referenzjahr 2022 zeigen einen deutlich höheren Verbrauch von Einwegbechern und Einweglebensmittelverpackungen als bislang auf nationaler Ebene angenommen. Danach wurden im Jahr 2022 rund 36 Milliarden Einwegkunststoffgetränkebecher und Einweglebensmittelverpackungen in den Verkehr gebracht. Vor diesem Hintergrund fordert die Umweltministerkonferenz vom Bund eine schnellere und wirkungsvollere Umsetzung der EU Vorgaben, um Mehrweg und Wiederbefüllungssysteme flächendeckend und nachhaltig zu stärken. Die Umweltministerkonferenz bittet den Bund erneut, eine Pfand- und Rücknahmepflicht für standardisierte Mehrwegalternativen im To Go Bereich (Essen und Getränke zum Unterwegsverzehr) einzuführen. Dieser Schritt würde die Rückgabebereitschaft erhöhen und die Mengen an Verpackungsabfall vermindern. Die Umweltministerkonferenz stellt außerdem fest, dass einzelne Kommunen bereits örtliche Verbrauchssteuern auf Einwegverpackungen eingeführt haben, was zu einem Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen führt. Dies erschwert die Umsetzung einheitlicher Maßnahmen und schafft Unsicherheiten für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für den Handel. Deshalb fordert die Umweltministerkonferenz – dem Berliner Vorstoß folgend – eine bundeseinheitliche Regelung, nach der Einwegverpackungen im To-Go-Bereich nicht mehr kostenlos abgegeben werden dürfen . Eine solche Regelung soll auf Grundlage einer freiwilligen Vereinbarung mit dem Handel erfolgen. Zudem spricht sich die Umweltministerkonferenz für eine einheitliche Besteuerung des Pfandsatzes von Mehrwegverpackungen in Höhe von 7 Prozent aus. Bislang werden für identische Mehrwegbehälter unterschiedliche Mehrwertsteuersätze erhoben – beispielsweise 19 Prozent bei Snacks und Kaffee, aber 7 Prozent bei Grundnahrungsmitteln und Kaffee mit überwiegendem Milchanteil. Bei der Rückgabe der Behälter ist eine Differenzierung nach dem ursprünglichen Inhalt jedoch nicht mehr möglich. Diese steuerliche Uneinheitlichkeit stellt ein wesentliches Hemmnis für die Verbreitung von Mehrweglösungen dar und erfordert eine Vereinheitlichung des Mehrwertsteuersatzes.

Wahrnehmungsbasierte Bewertung von Schallschutzmaßnahmen an der Schiene

Messen der Dauerbelastung durch Laerm

Die Messungen dienen der Erfassung der Laermbelastung, die durch die technischen Produktionsmittel am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft hervorgerufen werden und bilden die Grundlage fuer sinnvolle Bekaempfungsmassnahmen. Weiterhin sollen die Messungen zeigen, inwieweit die in Pruefstandversuchen gemessenen Schallpegelwerte mit der im praktischen Einsatz auftretenden Laermbelastung korrelieren und wie sich die Laermbelastung mit dem technischen Fortschritt aendert. Die langfristig angelegten Messungen erfolgen waehrend des praktischen Einsatzes in der landwirtschaftlichen Produktion. Dabei wird neben dem Mittelungspegel auch die Haeufigkeitsverteilung bzw. Summenhaeufigkeit bestimmt.

Laerm von Windkraftanlagen

Entwicklung von Messtechniken zur Lärmquellenidentifizierung in Kabinen

Ziel dieses Projektes ist es, ein schnelles automatisiertes Messverfahren zur Nutzung im Innenraum der Flugzeugkabine zu entwickeln. Durch diese Neuentwicklung wird einerseits die Produktentwicklungszeit drastisch verkürzt (schnelle Messung) und andererseits ein höherer Qualitätsstandard erreicht. Denn ein Ziel der Kabinenverbesserung ist es, die Lärmbelastung sowohl für die Passagiere als auch für die Flugzeugbesatzung deutlich zu senken, um so die Umweltverträglichkeit des Produktes zu verbessern. Das Verfahren ist ebenfalls übertragbar auf andere Innenräume wie z.B. in Bahnen, Schiffen oder Straßenfahrzeugen. Im Rahmen dieses Projektes ist zunächst ein numerisches Berechnungsverfahren entwickelt worden, welches auf einer inversen FEM-Berechnung beruht. Hierbei wird die Schallintensität am Rande des Kabinenquerschnittes berechnet, wobei in einem Bereich die Schallwechseldrücke im Innenraum der Kabine durch Messung bekannt sind. Probleme dieser Art sind schlecht gestellt ('ill-posed') da kleine Ungenauigkeiten der gemessenen Daten sich in sehr großen Abweichungen in der Lösung auswirken. Durch eine umfangreiche mathematische Aufbereitung der Messdaten (Finite-Elemente-Analyse und Regularisierung) gelingt jedoch eine deutliche Verbesserung der Ergebnisse.

Oekologische Laermwirkungsforschung

Wirkungen von Umweltlaerm auf den Menschen. Gegenwaertiger Schwerpunkt: Fluglaerm an Grossflughaefen. Beschreibung der Belaestigungsreaktionen und deren Zusammenhang mit akustischen Parametern. Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen andauernder Belastung durch Umweltlaerm auf den Menschen. Empirische Ermittlung von Belastungs-Wirkungs-Zusammenhaengen. Laengsschnittbetrachtung der veraenderten Situation an einem Grossflughafen 1987-1995.

Umweltverträglichkeitsprüfungen hinsichtlich der Lärmimmission von Straßen-, Eisenbahn-, Gewerbelärm oder von Hackschnitzelanlagen usw.

Lärmschutzwände oder -wälle stellen wirkungsvolle Abschirm-Maßnahmen dar. Deren Grenzen sind jedoch aus geometrischen Gegebenheiten bei breiten Verkehrswegen oder / und hoher Nachbarbebauung bald erreicht. Der Autobahnknoten Bindermichel in Linz liegt in relativ dicht bebautem Gebiet und war schalltechnisch zu 'sanieren'. Dazu wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbes ein Konzept erarbeitet, bei dem der großflächige Knoten selbst mit einer Zeltkonstruktion überdacht wurde, sodass trotz der notwendigen Öffnungen für Lüftung und Brandschutz eine ausreichende Schallpegelreduktion in den besiedelten Gebieten erzielt werden konnte. Die anschließenden, mehrspurigen, jedoch nicht verzweigten Straßenabschnitte wurden konventionell überbaut, wobei die Dachflächen in das städtebauliche Konzept integriert wurden, um voneinander getrennte Stadtteile wieder zu verbinden. Zum selben Anwendungsbereich derartiger schalltechnischer Simulationsberechnungen zählen z.B. auch Lärmemissionen von Schienenwegen oder Haustechnikanlagen. Dazu wurden für einen großen Kinokomplex in unmittelbarer Nähe zu bestehenden Wohngebäuden in Klagenfurt die leistungsfähigen - damit aber auch lauten - Lüftungsgeräte gezielt positioniert und gegen die Wohnbebauung mit Lärmschutzwänden abgeschirmt.

openSenseMap: Sensor Box Hof

Straßenverkehrslärm 2017

Straßenverkehrslärm in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2017 als Isophonendarstellung in der Einheit Dezibel für A-bewertete Schalldruckpegel (dB(A))

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