Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Änderungsgenehmigung zur Ertüchtigung der Brandschutzeinrichtung und Umstellung auf ein PFAS-freies Schaummittel am Standort Kehl, Fa. Total Energies Marketing Deutschland
Da die Verwendung von PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in Feuerlöschschäumen zunehmend reguliert wird, rückt die Umstellung auf fluorfreie Schaummittel in den Fokus. Der Umstellungsprozess bringt allerdings für Besitzende und Anwendende von Feuerlöschschäumen viele Fragen mit sich: Der im Februar 2026 aktualisierte Leitfaden des Umweltbundesamtes hat sich dieser Fragen angenommen. So werden aktuelle und zukünftige Regelungen zu PFAS in Feuerlöschschäumen zusammengefasst und ein Überblick über mögliche Analysemethoden, Reinigungs- und Entsorgungsverfahren gegeben. Veröffentlicht in Hintergrundpapier.
<p> <p>Die Verwendung einiger Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in Feuerlöschschäumen ist Gegenstand mehrerer chemikalienrechtlicher Regelungen. Langfristig ist demnach eine Umstellung auf fluorfreie Schaummittel eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Maßnahme, die jedoch auch Fragen aufwirft. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes soll hier Orientierung bieten.</p> </p><p>Die Verwendung einiger Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in Feuerlöschschäumen ist Gegenstand mehrerer chemikalienrechtlicher Regelungen. Langfristig ist demnach eine Umstellung auf fluorfreie Schaummittel eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Maßnahme, die jedoch auch Fragen aufwirft. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes soll hier Orientierung bieten.</p><p> <p>Da die Verwendung von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pfas">PFAS</a> (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in Feuerlöschschäumen zunehmend reguliert wird, rückt die Umstellung auf fluorfreie Schaummittel in den Fokus. Der Umstellungsprozess bringt allerdings für Besitzende und Anwendende von Feuerlöschschäumen viele Fragen mit sich:</p> <ul> <li>Sind die bei uns vorhandenen und/oder verwendeten Schäume von den Regelungen betroffen? Wie erkennen wir das?</li> <li>Was ist zu tun und wieviel Zeit haben wir dafür?</li> <li>Was muss analysiert werden?</li> <li>Wie muss die Anlage gereinigt werden?</li> <li>Wie werden die nicht mehr benötigten Schäume entsorgt?</li> </ul> <p>Der Leitfaden des Umweltbundesamtes hat sich dieser Fragen angenommen. So werden aktuelle und zukünftige Regelungen zu PFAS in Feuerlöschschäumen zusammengefasst und ein Überblick über mögliche Analysemethoden, Reinigungs- und Entsorgungsverfahren gegeben. </p> <p>Den Leitfaden zum Nachlesen gibt es <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/113719">hier</a>.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Da die Verwendung von PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in Feuerlöschschäumen zunehmend reguliert wird, rückt die Umstellung auf fluorfreie Schaummittel in den Fokus. Der Umstellungsprozess bringt allerdings für Besitzende und Anwendende von Feuerlöschschäumen viele Fragen mit sich:Sind die bei uns vorhandenen und/oder verwendeten Schäume von den Regelungen betroffen? Wie erkennen wir das?Was ist zu tun und wieviel Zeit haben wir dafür?Was muss analysiert werden?Wie muss die Anlage gereinigt werden?Wie werden die nicht mehr benötigten Schäume entsorgt?Der Leitfaden des Umweltbundesamtes hat sich dieser Fragen angenommen. So werden aktuelle und zukünftige Regelungen zu PFAS in Feuerlöschschäumen zusammengefasst und ein Überblick über mögliche Analysemethoden, Reinigungs- und Entsorgungsverfahren gegeben.
Auf dem Gelände des Flughafen Bremens wurden ca. seit den 1970er Jahren regelmäßig PFAS-haltige Schaummittel für die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerlöschübungen eingesetzt.
Die Ausbreitung der im Boden- und Grundwasser im Bereich des Feuerlöschübungsplatzes festgestellten PFAS-Verunreinigungen soll durch eine hydraulische Grundwassersanierung kurzfristig unterbunden und das Schadstoffpotential am Schadensort längerfristig reduziert werden. Hierfür soll eine Entnahme von Grundwasser aus bestehenden Entnahmebrunnen erfolgen.