“Schießstand”
Verordnung über das Naturschutzgebiet "Perleberger Schießplatz" des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz vom 15.04.2008
EU-Nr.: DE 3337 301 Landes-Nr.: FFH0032LSA Jahr der Fertigstellung: 2021 Managementplan (PDF) Maßnahmetabelle (PDF) Bewertungstabelle (PDF) Karten: © GeoBasis-DE / LVermGeo LSA , [010312] Es gelten die Nutzungsbedingungen des LVermGeo LSA. Karte 1 Schutzgebiete (PDF) Karte 2 Biotope und Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie – Bestand (PDF) Karte 3 Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie – Bestand und Entwicklung (PDF) Karte 4a Arten nach Anhang II FFH-RL – Bestand und Bewertung (PDF) Karte 4b Arten nach Anhang IV der FFH-RL sowie sonstige wertgebende Arten (PDF) Karte 5a Ersteinrichtende und periodische/episodische Maßnahmen (PDF) Karte 5b Maßnahmen der Dauerpflege / -nutzung(PDF) Karte 5c Beweidungs- und Mahdplan (PDF) zurück zur Übersicht "Abgeschlossene Managementpläne" Letzte Aktualisierung: 24.03.2021
Umweltministerin weiht Fledermausbiotop in Insheim ein – Erkundung mit Taschenlampen – Viele Arten stark vom Aussterben bedroht „Fledermäuse sorgen für das ökologische Gleichgewicht, indem sie Pflanzen bestäuben und Schädlinge bekämpfen, also die Insektenpopulation regulieren. Sommerkolonien von einigen Tausend Individuen – etwa an rheinland-pfälzischen Flüssen – können jeden Sommer bis zu zwei Millionen Insekten pro Kolonie vertilgen. Fledermäuse bevölkern Höhlen, Gewölbe oder Speicher bereits seit Tausenden von Jahren. Inzwischen sind allerdings viele Arten massiv vom Aussterben bedroht. Fledermäuse brauchen Sommerquartiere, Winterquartiere und ausreichend Insekten als Nahrung. Nur so können diese faszinierenden Tiere überleben. Deswegen freue ich mich besonders, heute in Insheim ein Fledermausbiotop einzuweihen“, erklärte Umweltministerin Katrin Eder. An der Besichtigung mit Taschenlampen und Outdoor-Kleidung nahmen auch Landrat Dietmar Seefeldt (Kreis Südliche Weinstraße), Jürgen Conrad, Vizepräsident der SGD Süd, Tanja Treiling, Ortsbürgermeister der Gemeinde Insheim sowie Kurt Garrecht, Erster Vorsitzender des Naturschutzverbands Südpfalz (NVS), teil. Das Fledermausbiotop ist auf einer ehemaligen Schießanlage entstanden. Das Gelände ist mit einem Jungwald (überwiegend Akazien und Robinien) bedeckt, der durch Freiflächen und Gebüschreihen durchsetzt ist. Es stellt somit einen für Fledermäuse attraktiven Lebensraum dar. Der Naturschutzverband Südpfalz (NVS) hat das Projekt realisiert. Dort können mindestens zehn verschiedene Fledermausarten einen Lebensraum finden. „Das Projekt ist ein Vorzeigeprojekt auch für die Zusammenarbeit der Naturschutzakteure über die Verbandsgrenzen hinweg. Besonders wertvoll ist, dass beispielsweise die vom Aussterben bedrohte Wimperfledermaus und Breitflügelfledermaus hier einen Lebensraum finden“, so Umweltministerin Eder. Das Projekt umfasst folgende Bestandteile : Der 129 Meter lange Zielzonengang der Schießanlage wurde zu einem Fledermaus-Winterquartier umgebaut. Überwinterungsquartiere (Kästen) für Waldfledermäuse (unter anderem Großer und Kleiner Abendsegler) wurden an Bäumen angebracht. Sommer- und Wochenstubenquartiere wie ein Dachboden wurden für baum- und gebäudebewohnende Arten (Dachraum- und Spaltenbewohner, wie das Mausohr oder die Wimperfledermaus) geschaffen. Spezielle Steine wurden als Nischen für die Fledermäuse angebracht. Nachtaktive Insekten wurden durch Ausbringen ihrer Wirts- oder Futterpflanzen gefördert. Damit haben die Fledermäuse mehr Futter. Erhalt und Pflege des Gehölzbestands als strukturreiches lichtes Laubgehölz sind gesichert. Es gibt ein Monitoring durch Expertinnen und Experten, um den Erfolg der Maßnahme zu verifizieren Das Projekt wird durch Artenschutzmittel der SGD Süd in Höhe von 54.000 Euro gefördert. „Der Fledermausschutz hat in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich zur Erholung der Bestände beigetragen. Allerdings verzeichnen einige Arten wieder leichte Rückgänge, vermutlich aufgrund des Insektensterbens. Daher sind weitere und stetige Anstrengungen nötig, um diese faszinierende Artengruppe zu erhalten“, betonte Umweltministerin Eder.
Eine Übersicht von Umweltinformationen (Gutachten, Stellungnahmen, Studien, Protokolle, Statistiken u.ä.), welche die Auswirkungen der Verwendung von Bleischrot auf Schießständen oder zur Jagdausübung auf die Umwelt betreffen (Boden, Gewässer, u.ä.). Falls vorhanden Handlungsempfehlungen, u.ä. für mit solchem Material belastete Böden, Gewässer, u.ä.
Um sowohl die unterschiedlichen Ansprüche der Nutzer an die Flächen des Landschaftsschutzgebietes (LSG) als Erholungsraum einerseits und die Entwicklung und den Schutz von Natur und Landschaft andererseits in Einklang zu bringen, sieht der Pflege- und Entwicklungsplan spezielle Orte für das Natur- und Freizeiterleben vor. Folgende Angebote werden dabei vorgesehen: Städtische Naturerfahrungsräume sind große “wilde” Freiräume für Kinder und Jugendliche zum Spielen in der Natur, die sie eigenständig aufsuchen und nutzen können. In Naturerfahrungsräumen sollen Kinder und Jugendliche (6 bis 12 Jahre) einzeln und in Gruppen vielfältige Aktivitäten ausüben, die nicht durch Geräte vorprogrammiert, sondern von den natürlichen Gegebenheiten inspiriert sind. Dies kann das Bauen von Höhlen und Burgen, Klettern auf Bäumen, Verstecken oder Spielen im Matsch umfassen (REIDL & SCHEMEL 2003). Die Erhaltung und Gestaltung naturnaher Flächen als Naturerfahrungsräume ist wichtiges Ziel der LSG-Verordnung. Naturerfahrungsräume für Berliner Kinder Auch klassische Spielplätze mit Spielgeräten, Sandkästen, befestigten Flächen und sonstiger intensiv gepflegter Infrastruktur und Flächengestaltung kommen im LSG vor. Es handelt es sich im Wesentlichen um schon bestehende Spielplätze, ein neu geplanter ist vorgesehen. Neben den Naturerfahrungsräumen und den klassischen Spielplätzen sind in den naturbelasseneren Freiflächen des ehemaligen Mauerstreifens weitere Möglichkeiten für Spiel und Sport angedacht. Um den “wilden”, landschaftlichen Charakter des Mauerstreifens zu bewahren, sollen diese möglichst naturnah und ohne versiegelte Flächen gestaltet werden. Beispiele sind Rasen-Bolzplätze oder zweckungebundene Rasenflächen für Frisbee, Federball oder Drachensteigen, kleinere Spiel-Sandflächen sowie Flächen mit Spiel- und Kletterelementen aus natürlichen, teilweise unbearbeiteten Materialien wie z.B. große Steine zum Klettern oder Baumstämme als Balancier-Vorrichtung. Der Kinderbauernhof Pinke Panke als besonderer Lern- und Erlebnisort für Kinder und Jugendliche aus Pankow, Reinickendorf und Wedding soll erhalten bleiben. Mit seinem Bauerngarten, verschiedenen Tieren, Werkstatt, Bauplatz und vielen anderen Angeboten bietet er ein breites Spektrum an Erfahrungsfeldern und versteht sich als sozialer und ökologischer Lernort. Der Pflege- und Entwicklungsplan sieht Flächen für die Erweiterung der Einrichtung vor. Kinderbauernhof Pinke Panke Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Picknickplätze werden vorgesehen, um Bewohnern umliegender Wohngebiete als Treffpunkt und Spaziergängern sowie Radfahrern entlang des Mauerweges als Rastplatz zu dienen. Hierzu werden an geeigneten Orten im Mauerstreifen verteilt Sitzmöglichkeiten eingerichtet, die sich am naturnahen Erscheinungsbild des Grünzugs anlehnen. Dabei werden natürliche, weitgehend unbearbeitete Materialien wie große Steine oder Baumstämme als Sitzmöglichkeiten und Tische verwendet, die auch mit den naturnahen Spiel- und Sportangeboten kombiniert werden können. Gemäß LSG-Verordnung ist es verboten, Hunde oder andere Haustiere außerhalb der gekennzeichneten Flächen unangeleint umherlaufen zu lassen. Um den Bedarf an Flächen für den Hundefreilauf zu decken und gleichzeitig eine räumliche Trennung von frei laufenden Hunden und Erholungssuchenden ohne Hund herbeizuführen, ist die Einrichtung von speziellen Hundefreilaufgebieten vorgesehen. Hundefreilauf Intensiv genutzte und ausgestaltete Sportflächen werden nur im Bestand ausgewiesen. Die Flächen sind geprägt durch regelmäßig gemähten Sportrasen, teil- bis komplettversiegelte Flächen sowie einzelne Gebäude. Teilweise sind die Flächen eingeschränkt betret- und nutzbar. Der Schießplatz in der Schönholzer Heide ist als spezielle Sportanlage mit nur eingeschränkter Nutzbarkeit markiert. Die Fläche ist durch Trittrasen, Parkbäume und bauliche Anlagen geprägt. Versiegelte oder anderweitig vorbelastete Flächen im LSG sollen als Flächen für das Befahren mit Skateboards, Rollerskates oder Snake-Boards vorgesehen werden. Als ergänzende Nutzung oder als Alternative könnten auf den versiegelten Flächen auch andere Sportarten wie Streetball oder Tischtennis angeboten werden. BMX- oder Mountainbike-Parcours können sowohl auf den Flächen für Skaten vorgesehen werden und mit dieser Nutzung parallel als auch in naturnahem Gelände ausgeübt werden. Aktuell wird ein Bereich zwischen Kopenhagener und Klemkestraße als Mountainbike-Parcours genutzt. Dieser soll, sofern sich ein Träger findet, erhalten oder in Absprache mit den Nutzern umgelagert werden.
Der Zweckverband für Abfallwirtschaft Südwestthüringen stellte beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) nach § 16 i. V. m. § 8 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) i. V. m. Nr. 8.1.1.3 des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) einen Antrag auf 1. Teilgenehmigung zur wesentlichen Änderung der Restabfallbehandlungsanlage am Standort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, 98544 Zella-Mehlis, Am Schießstand 15, Gemarkung Zella-Mehlis. Es handelt sich um ein Vorhaben, für welches nach Anlage 1 Nr. 8.1.1.2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zu erfolgen hat. Das geplante Vorhaben besteht aus der Errichtung und dem Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Methanol mit einer Produktionskapazität von 950 kg/h (Power2Methanol-Anlage).
Nutzungsspezifische Beschreibung Die höchsten Versiegelungsgrade treten in den Altbauquartieren innerhalb des S-Bahn-Ringes auf. Baublöcke, die noch überwiegend mit geschlossenen Hinterhöfen bebaut sind, weisen Versiegelungsgrade bis über 90 % auf. Doch auch die großen Industrie- und Gewerbegebiete sind stark versiegelt. Insbesondere die schon seit langer Zeit industriell genutzten Flächen entlang der Spree von Spandau bis Köpenick und die großflächigen Industriegebiete im Bereich Lichtenberg, Marzahn und Hohenschönhausen sind bis über 90 % versiegelt. Insgesamt betrachtet nimmt der Grad der Versiegelung von der Innenstadt in Richtung Stadtrand ab. Dies entspricht der Tatsache, dass die Bebauung zum Stadtrand hin lockerer wird, und der Stadtrand entweder völlig unbebaut (Wald, Landwirtschaftsflächen) oder von Einzelhausgebieten geprägt ist. Dabei fallen Ausnahmen auf: Die gewachsenen Zentren der bis 1920 selbständigen Städte wie Spandau und Köpenick sind um 60 %, in den Kernbereichen bis über 90 % versiegelt. Die großen Neubaugebiete am Stadtrand wie Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen oder die Gropiusstadt in Rudow und die Thermometersiedlung in Lichterfelde sind um 50 % bis über 80 % versiegelt. Die locker bebauten Gebiete am Stadtrand haben einen unterschiedlichen Versiegelungsgrad. Die geringste Verdichtung mit Versiegelungsgraden zwischen 10 und 30 % weisen die abgelegenen Ortsteile wie z.B. Heiligensee, Frohnau, Kladow oder Müggelheim auf. Die klassischen Einzel- und Reihenhausgebiete, z.B. in Lichterfelde, Marienfelde, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Karow oder Blankenburg liegen bei 20 – 40 % Versiegelung; Gebiete, die mehr mit städtischen Funktionen durchsetzt sind, wie z. B. Dahlem, Westend oder Friedrichshagen sind bis 60 % versiegelt. Die Wälder und landwirtschaftlichen Nutzflächen sind in der Regel unversiegelt. Dennoch gibt es auch hier Nutzungen, die durch hohe Versiegelung auffallen. Gerade der Grunewald erscheint durch vielfältige Nutzungen auf der Karte wie ein bunter Flickenteppich. Militärisch und ehemals militärisch genutzte Flächen (Teufelsberg, Schießstand und Munitionslager), eine Baumschule, Kleingärten und Reitsportanlagen haben teilweise hohe Versiegelungsgrade. Im Forst Düppel fallen der Fernmeldeturm am Schäferberg und in der Köpenicker Bürgerheide die beiden großen Ausflugsgaststätten mit großdimensioniertem Parkplatz am südlichen Ufer des Müggelsees mit hohen Versiegelungsgraden auf. Verkehrsflächen nehmen einen Anteil von 9,1 % der versiegelten Gesamtfläche Berlins ein. Im Innenstadtbezirk Kreuzberg sind dies immerhin 20 % der Bezirksfläche. Im Außenstadtbezirk Köpenick sind es nur 4 % gegenüber 5 % der bebauten und 6 % der unbebauten Fläche, insgesamt ein Ausdruck der wesentlich geringeren Siedlungsdichte diese Bezirkes. Gesamtbetrachtung Berlin ist zu 34,3% versiegelt, mit 14,6 % etwas weniger als die Hälfte davon unbebaut versiegelt (vgl. Abb.2). Der bebaut versiegelte Anteil beträgt 10,6 %, der Strassenanteil bezogen auf die Gesamtfläche Berlins 9,1 %. Der angegebene durchschnittliche Versiegelungsgrad bezieht sich jeweils auf die Gesamtfläche eines Bezirkes. Darüberhinaus wird der Anteil der bebauten und der Anteil der Straßenfläche an der Gesamtfläche eines Bezirkes abgebildet. Köpenick ist mit 15% der am geringsten versiegelte Bezirk, während Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg mit 72 bzw. 73 % und 69 % die höchsten Versiegelungsgrade aufweisen. Auch der Anteil der bebauten Fläche ist in diesen Bezirken am höchsten. Innerhalb der nächsten zwanzig Jahre wird für Berlin und den entstehenden Ballungsraum ein starker Wachstumsschub vorausgesagt. Bedingt durch die sprunghaft gestiegene Attraktivität des Standortes Berlin nach der Vereinigung Deutschlands und als zukünftiger Knotenpunkt des Ost-West-Handels wird ein enormer Flächenbedarf entstehen, der unter anderem zu einer weiteren Zunahme der Versiegelung führen wird.
Berlin ist zu 34,7 % versiegelt , mehr als die Hälfte davon unbebaut versiegelt (vgl. Abb.2). Der angegebene durchschnittliche Versiegelungsgrad bezieht sich jeweils auf die Gesamtfläche eines Bezirkes bzw. der Stadt. Darüberhinaus wird der Anteil der bebauten und der Anteil der Straßenfläche an der Gesamtfläche eines Bezirkes abgebildet. Treptow-Köpenick ist mit 19 % der am geringsten versiegelte Bezirk, während Kreuzberg-Friedrichshain und Mitte mit 68 bzw. 61 % die höchsten Versiegelungsgrade aufweisen. Auch der Anteil der bebauten Fläche ist in diesen Bezirken am höchsten. Das Verhältnis zwischen bebauten-, unbebauten- und Straßenflächen beträgt in den Innenstadtbezirken jeweils ein Fünftel der Gesamtfläche, während in der Außenbezirken der unbebaut versiegelte Anteil deutlich vor dem bebaut versiegelten und wiederum dem Straßenanteil liegt. Die höchsten Versiegelungsgrade treten in den Altbauquartieren innerhalb des S-Bahn-Ringes auf. Baublöcke, die noch überwiegend mit geschlossenen Hinterhöfen bebaut sind, weisen Versiegelungsgrade bis über 90 % auf. Doch auch die großen Industrie- und Gewerbegebiete sind stark versiegelt. Insbesondere die schon seit langer Zeit industriell genutzten Flächen entlang der Spree von Spandau bis Köpenick und die großflächigen Industriegebiete im Bereich Lichtenberg, Marzahn und Hohenschönhausen sind bis über 90 % versiegelt. Insgesamt betrachtet nimmt der Grad der Versiegelung von der Innenstadt in Richtung Stadtrand ab . Dies entspricht der Tatsache, daß die Bebauung zum Stadtrand hin lockerer wird, und der Stadtrand entweder völlig unbebaut (Wald, Landwirtschaftsflächen) oder von Einzelhausgebieten geprägt ist. Dabei fallen Ausnahmen auf: Die gewachsenen Zentren der bis 1920 selbständigen Städte wie Spandau und Köpenick sind um 60 %, in den Kernbereichen bis über 90 % versiegelt. Die großen Neubaugebiete am Stadtrand wie Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen oder die Gropiusstadt in Rudow und die Thermometersiedlung in Lichterfelde sind um 50 % bis über 80 % versiegelt. Zum Vergleich mit der Ausgabe 1993 sind die Werte unter Datengrundlagen auch bezogen auf die Bezirke vor der Gebietsreform 2000 angegeben. Die locker bebauten Gebiete am Stadtrand haben einen unterschiedlichen Versiegelungsgrad. Die geringste Verdichtung mit Versiegelungsgraden zwischen 10 und 30 % weisen die abgelegenen Ortsteile wie z.B. Heiligensee, Frohnau, Kladow oder Müggelheim auf. Die klassischen Einzel- und Reihenhausgebiete, z.B. in Lichterfelde, Marienfelde, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Karow oder Blankenburg liegen bei 20 – 40 % Versiegelung; Gebiete, die mehr mit städtischen Funktionen durchsetzt sind, wie z. B. Dahlem, Westend oder Friedrichshagen sind bis 60 % versiegelt. Die Wälder und landwirtschaftlichen Nutzflächen sind in der Regel unversiegelt. Dennoch gibt es auch hier Nutzungen, die durch hohe Versiegelung auffallen. Gerade der Grunewald erscheint durch vielfältige Nutzungen auf der Karte wie ein bunter Flickenteppich. Militärisch und ehemals militärisch genutzte Flächen (Teufelsberg, Schießstand und Munitionslager), eine Baumschule, Kleingärten und Reitsportanlagen haben teilweise hohe Versiegelungsgrade. Im Forst Düppel fallen der Fernmeldeturm am Schäferberg und in der Köpenicker Bürgerheide die beiden großen Ausflugsgaststätten mit großdimensioniertem Parkplatz am südlichen Ufer des Müggelsees mit hohen Versiegelungsgraden auf. 9,3 % der gesamtversiegelten Fläche Berlins werden von Straßen eingenommen. Im Innenstadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind dies immerhin 20 % der Bezirksfläche und in etwa soviel wie der bebaut- und der unbebaut versiegelte Anteil. Im Außenstadtbezirk Treptow-Köpenick sind es nur 4 % gegenüber der etwa doppelt so hohen Versiegelung bebauter und unbebauter Flächen, insgesamt ein Ausdruck der wesentlich geringeren Siedlungsdichte diese Bezirkes. Vergleicht man die vorliegenden Zahlen von 2001 mit denen von 1990 (Ausgabe 1993)so ist der damals prognostizierte Anstieg der Gesamtversiegelung ausgeblieben . Wie bereits beschrieben hat sich die Flächeninanspruchnahme in dieser Dekade stark verringert, ein wesentlicher Anstieg der Gesamtversiegelung aus den vorliegenden Zahlen nicht zu erkennen. Allerdings muss erneut darauf hingewiesen werden, dass zum Beispiel Verdichtungen in den sehr locker bebauten Einzelhausgebieten oder Entsiegelungsmaßnahmen in der innerstädtischen Blockbebauung des nicht aktualisierten Bestandes, von den vorliegenden Zahlen nicht erfasst werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Land | 21 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 16 |
| Text | 7 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 11 |
| Offen | 23 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 33 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Dokument | 9 |
| Keine | 18 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 20 |
| Lebewesen und Lebensräume | 29 |
| Luft | 22 |
| Mensch und Umwelt | 33 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 34 |