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Neuartige Technologie bei der Entschlammung des kleinen Heinersdorfer Sees

Das Projekt "Neuartige Technologie bei der Entschlammung des kleinen Heinersdorfer Sees" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landkreis Oder-Spree, Gemeinde Steinhöfel durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Im Ergebnis der Entwicklung und Erprobung des Teichentschlammungsgerätes TEGF-2 (1988-1989) waren günstige Voraussetzungen gegeben, um dieses Gerät durch Erweiterungen von Anlagenteilen für die Entschlammung von Seen einzusetzen. Hierdurch sollte eine Alternativlösung zu der bestehenden Bagger- und Spültechnik für Seengrößen bis zu 8 ha Wasseroberfläche und Entnahmetiefen von max. 6 m bei gleichzeitiger Reduzierung der Eingriffe in Fauna und Flora sowie der Selbstkosten gefunden werden. Auf dem 'Kleinen Heinersdorfer See' erfolgte ein praktischer Einsatz. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Das Entwicklungsprogramm umfasst Neuentwicklungen im Bereich der Schlammaufnahme und Förderung, der Tiefensteuerung der Schlammaufnahme sowie des Schlammtransports. Die Firma NAFU Brandenburg ergänzt diese Entwicklung um Untersuchungen der Wasserqualität. Weitere Kooperationspartner waren die FERRAL Metallbau Rechlin GmbH, Rechlin, die ELFÜ GmbH, Fürstenwalde, die Hydraulik-Maschinen GmbH, Strausberg, und die AKS GmbH und Co. KG, Frankfurt/O. Die Beurteilung des Geräts bezüglich Effektivität wird auf der Grundlage von Aufzeichnungen zum Versuchsbetrieb des Geräts, von Kalkulationen für den Einsatz im Ein- und Zweischichtbetrieb und von Einschätzungen der Beeinflussung von Fauna und Flora vorgenommen. So erfolgt eine vergleichende Bewertung zur Bagger- und Spültechnik, sowie das Aufzeigen wirtschaftlicher Grenzen für den Einsatz im Bereich der See-Entschlammung. Fazit: Im Ergebnis des Langzeitversuchs und dessen Auswertung sollte die Herstellung einer Nullserie zur Sicherung einer breiten Anwendung des HSG-93 angestrebt werden. Außerdem sollte an der Weiterentwicklung mit dem Ziel der technischen Vervollkommnung gearbeitet werden.

Untersuchungen zur Freisetzung von Schadstoffen bei der Lagerung von Schlaemmen aus der Trinkwasseraufbereitung

Das Projekt "Untersuchungen zur Freisetzung von Schadstoffen bei der Lagerung von Schlaemmen aus der Trinkwasseraufbereitung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ESWE-Institut für Wasserforschung und Wassertechnologie durchgeführt. Die bei der Wasseraufbereitung entstehenden Schlaemme und Sedimente enthalten Stoffe, die aus dem Wasser abgeschieden wurden. Es ist wenig darueber bekannt, ob und unter welchen Bedingungen diese Inhaltstoffe wieder freigesetzt werden und dann die Umwelt, besonders auch das Grundwasser, belasten koennen. Mit dem F+E-Vorhaben soll sowohl in kleinen Modellen als auch an den technischen Anlagen die Freisetzung wichtiger Wasserinhaltsstoffe aus Schlaemmen und Sedimenten unterschiedlicher Zusammensetzung und Herkunft bei verschiedenen Lagerungsbedingungen untersucht werden. Besonders zu beruecksichtigen sind die Einfluesse des pH-Wertes, der Redoxbedingugnen und Komplexbildner, z.B. des kuenftig in den Gewaessern vermehrt auftretenden NTA. Das F+E-Vorhaben soll unter anderem dazu beitragen, die von den Schlaemmen ausgehenden Probleme realistisch abschaetzen und die bei der Lagerung einzuhaltenden Bedingungen festlegen zu koennen.

Teilprojekt 6

Das Projekt "Teilprojekt 6" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WAG Wassergewinnungs- und aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH durchgeführt. Die WAG ist im Vorhaben ENERWA an den Arbeitspaketen A Grundlagenermittlung / Rahmenbedingungen, C Energiemanagement im Verbund, D Web Dienst Energie- Effizienz, E Ergebnis-Synthese, insbesondere aber im AP B.2 Trinkwasseraufbereitung beteiligt. Arbeitsziele des AP B.2 sind:- Identifizieren, Quantifizieren und Bewerten von internem und externem Energieverbrauch - Aufzeigen von Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Energie(rück)gewinnung - Erhöhung der Energieeffizienz bei einzelnen Verfahrensschritten und ganzen Verfahrensketten- Thermodynamische, energetische und volkswirtschaftliche Bewertung der Nutzung der Wärmekapazität des Rohwassers für Kühl- und Heizzwecke - Exemplarische Implementierung von weniger energieintensiven Verfahren zur Aufbereitung, Entfeuchtung, Heizung oder Kühlung- Bewertung von hygienisch-ökonomisch-betrieblichen Einsatzgrenzen. Die Arbeiten werden wie folgt unterteilt: - Datenermittlung, Vor-Ort-Messungen in Wasserwerken - Erarbeitung von Optimierungskonzepten - Pilotanlagen-Untersuchungen mit der großtechnischen Versuchsanlage der WAG (Durchsatz 60 m3/h), Untersuchung des Einflusses von Flockungsmittelmenge, Einmischung, Spülart und -intervall auf den Gesamtenergieverbrauch bei Berücksichtigung des Energieaufwands für die Spülwasserbehandlung, den Chemikalieneinsatz und die Schlammentsorgung.

Entscheidung zur Verfahrensweise bei der Restaurierung des Ploetzensees in Berlin-Wedding

Das Projekt "Entscheidung zur Verfahrensweise bei der Restaurierung des Ploetzensees in Berlin-Wedding" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für wassergefährdende Stoffe (IWS) e.V. durchgeführt. Der Ploetzensee ist ein stark frequentierter Badesee im Bezirk Berlin-Wedding, der durchschnittlich 200000 Gaesten im Jahr Erholung bietet. Auch durch Sportfischer und Schwimmvereine wird der See stark genutzt. In den Jahren bis 1995 wurde eine starke Eutrophierung des Sees mit extremer Algenentwicklung beobachtet. Darueber hinaus wurden Schadstoffe im Wasser, im Sediment und in Fischen festgestellt. Ebenso wurde eine hohe bakteriologische Belastung nachgewiesen, die zu Botulismus bei Wasservoegeln gefuehrt hat. Diese Befunde liessen eine Restaurierung und Sanierung des Ploetzensees notwendig erscheinen. Das Institut fuer wassergefaehrdende Stoffe (IWS) wurde vom Senator fuer Stadtentwicklung und Umweltschutz (SenStadtUm) im Februar 1995 beauftragt, eine geeignete Restaurierungsmassnahmen fuer den Ploetzensee vorzuschlagen. Zur Entscheidung ueber ein geeignetes Verfahren wurden dem IWS drei Konzepte vorgelegt: 1) Verfahrensweise nach Pachur/Gunkel (FU/TU Berlin). 2) Verfahrensweise nach Jahn/Klein (SenStadtUm). 3) Verfahrensweise nach Ripl/Wolter (TU/GfG Berlin). Die Aufgabe des IWS bestand darin, die Konzepte zu vergleichen und im Rahmen eines gemeinsamen Gespraeches im April 1995 bei SenStadtUm die geeigneten Massnahmen vorzuschlagen, um die Grundlage fuer enen einvernehmlichen Beschluss der beteiligten Behoerden zu liefern.

Teilprojekt 1

Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Darmstadt, Institut IWAR, Fachgebiet Abwasserwirtschaft durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Demonstration einer Methodik zur beispielhaften Sanierung, Erweiterung und Ertüchtigung einer Pondanlage hin zu einer Produktionsanlage für Bewässerungswasser, zur Minimierung der Methanemission, zur Reduzierung von Gesundheitsrisiken durch Vermeidung von Kontaminationen nachgeschalteter Flutgewässer, der Entwicklung und Demonstration einer angepassten Bewässerung und landwirtschaftlichen Nutzung des Wassers und der Nährstoffe, die Absicherung eines nachhaltigen Betriebs von Abwasserreinigung und Bewässerung durch Aus- und Weiterbildung sowie durch die Etablierung von Managementstrukturen und die Diffusion der Ergebnisse zur Nutzung in Namibia und weltweit durch die deutsche Wirtschaft und lokale Betreiber. Die Untersuchungen sollen an einer Straße einer zweistraßigen, 4-stufigen Pondanlage in Outapi (Nordnamibia) erfolgen. Untersucht werden die Auswirkungen technischer Maßnahmen wie vorgeschalteter UASB-Reaktor, vorgeschaltetes Mikrosieb, Verbesserung der Strömungsführung in den Ponds sowie eines Ablauffilters, ein low tech Schlammmanagement sowie geeignete Bewässerungen und Pflanzenanbau. Das Projekt verfolgt eine integrierte Systemlösung unter Einbeziehung wirtschaftlicher, ausbildungsbezogener, sozialer, ökologischer und technischer Aspekte. Die Bearbeitung der einzelnen Handlungsfelder erfolgt durch ein inter- und transdisziplinäres Projektteam aus Forschung und Wissenschaft, technischer Praxis sowie Kommune/Betreiber. Das Fachgebiet Abwasserwirtschaft ist zuständig für die gesamte wissenschaftliche Projektleitung, die Steuerung der Bestandsaufnahme und Erstellung der Machbarkeitsskizze, Entwicklung gangbarer Optionen für die Entschlammung, Rehabilitierung und Ertüchtigung der Ponds. Weiterhin ist das FG Abwasserwirtschaft verantwortlich für die Qualitätssicherung der Arbeiten und die Sicherung der Ablaufqualitäten durch die Beratung des Labor- und Anlagenbetreibers und durch wissenschaftliche Schulung von lokalem Personal.

Untersuchungen ueber den Einsatz von Pflanzen zur Klaerschlammentwaesserung

Das Projekt "Untersuchungen ueber den Einsatz von Pflanzen zur Klaerschlammentwaesserung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt. Das Vorhaben soll die wissenschaftlichen und technischen Grundlagen fuer den Einsatz von Pflanzen zur Entwaesserung von Klaerschlaemmen vertiefen. Bisher sind einige grundlegende Untersuchungen vor allem von Biologen/Limnologen und Biochemikern durchgefuehrt worden. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass kommunaler (und industrieller) Klaerschlamm mittels Pflanzen (z.B. Schilf) entwaessert werden kann. Dabei sind verschiedene Wirkmechanismen gefunden worden. Offen ist, welche Beitraege die einzelnen Mechanismen zur ges. Entwaesserung beitragen, wie Anlagen dieser Art zu dimensionieren und zu betreiben sind, welche hygienischen Gesichtspunkte zu beruecksichtigen sind und wie die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens im Vergliech zu konventionellen Behandlungen einzuschaetzen ist. Aufgrund der offenen Fragen wird das Vorhaben gemeinsam von Wasserwirtschaftlern, Biologen und Hygienikern durchgefuehrt werden.

Sedimentmanagement in Einzugsgebieten am Beispiel der Wiesent

Das Projekt "Sedimentmanagement in Einzugsgebieten am Beispiel der Wiesent" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Regierung von Oberfranken durchgeführt. 1 Modellgewässer Wiesent: Der Wiesent kommt in fischereilicher und gewässerökologischer Hinsicht eine besondere Bedeutung zu. An dem berühmten Fliegenfischer-gewässer hat die Verschlammung und Degeneration der Gewässersohle in den letzten Jahr(zehnt)en dramatisch zugenommen und zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Fischfauna geführt. Die Wiesent kann hier als ein Modellfall in mehrfacher Hinsicht betrachtet werden: - Sie steht für die Problematik der Ursachen-analyse und Maßnahmenplanung an verschlammten Gewässern. - Aufgrund ihrer äußerst geringen Aflussdynamik können hier erfolgreich durchgeführte Maßnahmen, mit noch besseren Erfolgsaussichten, auch an anderen Gewässern mit höherer Abflussdynamik umgesetzt werden. - Die Wiesent hat aufgrund ihrer fischereilichen und touristischen Attraktivität und Bedeutung eine gute Vorbildwirkung für die Umsetzung eines integrierten Gesamtkonzeptes, wie nachfolgend skizziert. 2 Ziele des Projektes und Modellcharakter - 2.1 Ziele des Projektes sind: - Verbesserung der Situation der Fischfauna (insbesondere der gefährdeten und vom Rückgang betroffenen Kieslaicher Äsche, Bachforelle und Bachneunauge) und der Gewässerökologie. Verbesserung des Lebensraumes und der Laichmöglichkeiten. - Kurz- und mittelfristig Entschlammung der Wiesent und Biologische Begleitung und Monitoring. - Nachhaltige Reduzierung der Einträge von Feinsedimenten aus Hot Spots im Einzugsgebiet in die Wiesent um so die Wiederverschlammung zu verhindern oder zu verlangsamen. - Effizienzprüfung verschiedener Maßnahmenkombinationen (z. B. durch Kosten-Nutzen-Analysen). - Schaffung eines Modellfalles für eine übertragbare Strategie und Vorgehensweise auch ür andere Gewässer Bayerns bei Verschlammungsproblematik. - Öffentlichkeitsarbeit und Informationstransfer zur Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung. 2.2 Modellcharakter gewinnt das Projekt vor allem durch folgende Aspekte: - Miteinander unterschiedlicher Betroffenengruppen auf betrieblicher, Verbandes- und Verwaltungsebene zur Erreichung eines komplexen gemeinsamen Zieles. Hierzu wird an allen Ebenen und Bereichen angesetzt (Wasserwirtschaft, Fischerei, Landwirtschaft, Umweltschutz, Straßenbau, usw.). - Es wird ein Modellfall geschaffen, wie Lösungen für das Problem Verschlammung von Fließgewässern umgesetzt werden können. - Erstellung von Kosteneffizienzvergleichen unterschiedlicher Maßnahmen(-kombinationen) als Entscheidungshilfe für Maßnahmen auch an anderen Gewässern.

Entwicklung einer neuen modularen Verfahrenstechnik zur Verbesserung der Wasserqualität in höhertemperierten Fischzuchtbecken u. -teichen als Voraussetzung für eine ökol. Aquakultur von Fischen und Schalentieren u. deren wesentl. Ertragssteigerung

Das Projekt "Entwicklung einer neuen modularen Verfahrenstechnik zur Verbesserung der Wasserqualität in höhertemperierten Fischzuchtbecken u. -teichen als Voraussetzung für eine ökol. Aquakultur von Fischen und Schalentieren u. deren wesentl. Ertragssteigerung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DGFZ Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V. durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung einer neuen modularen Verfahrenstechnik zur Verbesserung der Wasserqualität in höhertemperierten Fischzuchtbecken und -teichen als Voraussetzung für eine ökologische Aquakultur von Fischen und Schalentieren und deren wesentlichen Ertragssteigerung. Dafür entstehen eine Dispersions-Flotationsanlage zur Sauerstoffinjektion mit einem Durchsatz von 40 m3 / h sowie ein Ammoniumabscheider zur Eliminierung von NH4-N, mit einem Durchsatz von mindestens 100 m3 / h. Die geplante fischverträgliche Räumeinrichtung mit 60 m /h Saugleistung soll mit einem Wasserschraubenantrieb ausgestattet werden, der eine Schallemission von weniger als 55 dB aufweist und zu keinen maßgeblich auf das Umfeld wirkenden Wasserverwirbelungen und -strömungsgeschwindigkeiten führt. Für die Realisierung muss eine Verfahrenskette und die Technik für die gleichzeitige Feststoff/Corg-Abscheidung (größer als 90 Prozent), Ammonium-Stickstoffabscheidung (größer als 2,1 mg NH4-N/L) und den O2-Eintrag (80 Prozent Sättigung) entwickelt werden.

Entwicklung und Erprobung eines Schlammraeumgeraetes fuer Teichanlagen

Das Projekt "Entwicklung und Erprobung eines Schlammraeumgeraetes fuer Teichanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Klawa Anlagenbau GmbH durchgeführt. Entwicklung und Erprobung eines Gerätes zum umweltschonenden Auspumpen von abgelagertem Schlamm aus Teichen, insbesondere aus Klärteichen, Nachteichen in Kläranlagen, Regenwasserteichen und Schönungsteichen (Biotope). Das Problem der Schlammabsaugung aus Teichen mit all seinen ökologischen Belastungen der angrenzenden Bereiche einschließlich der nachhaltig zerstörten biotopischen Funktion derartiger Teiche ist seit Jahrzehnten bekannt. Schlamm in Absetzteichen, insbesondere Klärteichen, verschlechtert die Wasserqualität nachhaltig, wenn dieser ein bestimmtes Höhenniveau erreicht bzw. überschreitet. Ein Bewertungsparameter ist die Rücklösung von wasserbelastenden Substanzen aus dem Schlamm zurück ins freie Teichwasser. Damit die Wasserqualität bzw. Wassergüte erhalten bleibt, ist es zwingend erforderlich, die Teiche zu entschlammen. Die Zielsetzung, Schlamm möglichst ohne Zerstörung der Teichbiocenöse und ökologisch unbedenklich vom Teichgrund abzusaugen, gab bereits den grundsätzlichen Aufbau des Gerätes vor. Die Vorgaben wurden konstruktiv zunächst umgesetzt in 3 Hauptkomponenten: absenkbare Pumpeinrichtung , Schwimmvorrichtung und Fernbedienung. Teichschlamm in seiner differenzierten Zusammensetzung weist nicht selten eine Konsistenz von bis zu 20 Prozent Trockensubstanz auf, das heißt auch größere Anteile von Rechengut in Klärteichen und grobe Zellstoffreste in Absetzteichen. Die unter Berücksichtigung der Schlammzusammensetzung ausgelegte Pumpeinrichtung hat die Aufgabe, den Schlamm bereits am Teichgrund aufzubereiten und der Unterwasserpumpe in geeigneter Viskosität zuzuleiten. Die Beweglichkeit, d.h. Zugänglichkeit in allen Bereichen eines Teiches resultiert aus den beschriebenen Konstruktionsmerkmalen. 2 Schwimmer mit Propellermotoren sowie der Hubvorrichtung für die Pumpeinrichtung einschließlich Fernbedienung runden die Konstruktion ab. Die Erprobung des Schlammräumgerätes wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Hegemann von der TH Berlin auf mehreren Teichen durchgeführt.

Fluessig-Klaerschlamm-Hygienisierung mit Kalk

Das Projekt "Fluessig-Klaerschlamm-Hygienisierung mit Kalk" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von VEDEWA Kommunale Vereinigung für Wasser-, Abfall- und Energiewirtschaft e.V. durchgeführt. Es soll ein Klaerschlamm-Hygienisierungsverfahren fuer kleine Klaeranlagen entwickelt werden, um die landwirtschaftliche Nutzung auch nach der Klaerschlammverordnung weiterhin zu ermoeglichen. Dadurch koennen Kosten und Deponieraum fuer die Schlammbeseitigung im Rahmen der Abfallbeseitigung gespart werden. Zur Hygienisierung soll die Anhebung des pH-Wertes auf 12-13 durch Aufkalkung in der fluessigen Phase genutzt werden. Die bisherige Verfahrenstechnik des Klaerbetriebes soll beibehalten und um die Hygienisierung erweitert werden. In Phase 1 werden die zur sicheren Entseuchung erforderlichen Parameter geklaert. In Phase 2 wird die Verfahrenstechnik im grosstechnischen Massstab untersucht. In Phase 3 werden die Kosten fuer kleine Klaeranlagen und im Vergleich mit den hochtechnisierten Verfahren groesserer Anlagen ermittelt.

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