API src

Found 99 results.

Related terms

Nereda®-Verfahren auf der Kläranlage Altena

Die Kläranlage Altena in Nordrhein-Westfalen wird seit 1984 vom Ruhrverband betrieben. Der Ruhrverband betreibt über 60 Kläranlagen und behandelt Abwässer von über zwei Millionen Menschen sowie aus zahlreichen Gewerbebetrieben. Konzipiert wurde die Kläranlage Altena für 52.000 Einwohnerwerte (EW) mit biologischer Stufe nach dem Belebungsverfahren und anaerober Schlammstabilisation. Da die Anlage umfassend saniert, modernisiert und aufgrund der gesunkenen Einwohnerzahl auf eine Ausbaugröße von 20.000 EW angepasst werden musste, wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, in der drei Verfahrensvarianten miteinander verglichen wurden. Das innovative Nereda®-Verfahren wurde als wirtschaftlichste Lösung ausgewählt. Die Umsetzung geht mit dem Neubau der Biologie nach „Nereda®“ und dem Rückbau der Schlammbehandlung am Standort (zentrale Schlammbehandlung auf einer Nachbarkläranlage) einher. Ein Ziel ist es die Anlage künftig als Satellitenanlage betreiben zu können. Technologisch basiert das Nereda®-Verfahren auf aerober granularer Biomasse und wird im Sequencing-Batch-Verfahren betrieben. Biologische Prozesse zur Stickstoff- und Phosphorelimination laufen in kompakten Granulen, welche die herkömmlichen Belebtschlammflocken ersetzen, gleichzeitig ab. Das Verfahren soll sich durch eine hohe und zuverlässige Nährstoffelemination bei einem geringen Platzbedarf und vergleichsweise niedrigen Investitionskosten auszeichnen. Zwei wesentliche Projektziele wurden mit der Umsetzung des UIP-Vorhabens in Altena verfolgt: Mit der umfassenden Sanierung der Anlage sollte, trotz des geringen Platzbedarfs am Standort, die langfristige Sicherstellung einer betriebssicheren Abwasserbehandlung gewährleistet werden und dies möglichst wirtschaftlich und ressourceneffizient. Zum anderen sollte mit der erstmaligen großtechnischen Umsetzung des Nereda®-Verfahrens in Deutschland gezeigt werden, dass es für die spezifischen Bedingungen kommunaler Kläranlagen geeignet ist. Auf der Kläranlage Altena wurde das bestehende Vorklärbecken zu einem Zulaufausgleichsbecken und das Nachklärbecken zum Ablaufausgleichsbecken umgebaut. Weiterhin wurde die Installation von drei Nereda®-Becken samt Maschinenhaus vorgenommen. Die bestehende Schlammbehandlung (Faulung und maschinelle Entwässerung) kann zurückgebaut werden, anfallender Schlamm wird künftig abtransportiert und zentral behandelt. Das Nereda®-Verfahren ist besonders umweltentlastend, weil es mit einem geringen Flächenbedarf auskommt und somit materialeffizient umgesetzt werden kann. Es kann dabei eine gute Reinigungsleistung erreicht werden, die sich in Altena in deutlich verbesserten Ablaufwerten beim Ammonium- und Gesamtstickstoff sowie beim Phosphor zeigte. So werden Umweltbelastungen für das Einleitgewässer vermindert und vermieden. Das Verfahren verspricht außerdem einen verminderten Energie- und Fällmitteleinsatz. Durch die in Altena vorliegenden Rahmenbedingungen konnten die Zielvorstellungen jedoch bisher nicht erreicht werden. Die Umsetzung des innovativen Nereda®-Verfahrens in Altena kann dennoch als erfolgreich bewertet werden, da es eine hohe Prozessstabilität aufweist und durch die effiziente Reinigungsleistung Kläranlagenablaufwerte sicher eingehalten werden. Das Vorhaben hat Modellcharakter für kommunale Kläranlagen mit begrenztem Platzangebot und Modernisierungsbedarf. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Ruhrverband Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: 2019 - 2021 Status: Abgeschlossen

Gewinnung von Biogas aus organischen Abfaellen und Biomasse

Die Gewinnung von Biogas durch Ausnutzung natuerlicher Ressourcen bietet die Moeglichkeit, den vollen Eigenenergiebedarf der Regionalklaeranlage Linz in Asten voll zu decken. Durch Intensivierung der anaeroben Schlammfaulung bei geeigneten Betriebsbedingung soll die Methanausbeute optimiert werden. Ziele des Projektes: weitgehende Ausschoepfung des Energiepotentials der im Substrat Biomasse und Klaerschlamm enthaltenen organischen Stoffe, Einhaltung einfacher, robuster Verfahrenstechniken bei groesster Betriebssicherheit, ausgeglichene energiewirtschaftliche Bilanz der Regionalklaeranlage Linz in Asten, Laborversuchsanstalt zur Ermittlung der Gasausbeute in Abhaengigkeit der Art des Substrates (abgeschlossen), Versuche im halbtechnischen Massstab zur Ermittlung des Einflusses von Betriebsparametern, Versuche im technischen Massstab.

Landeshauptstadt Stuttgart, Tiefbauamt Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart, Neubau einer BHKW-Zentrale - negative UVP-Vorprüfung

Die Landeshauptstadt Stuttgart betreibt das Hauptklärwerk Mühlhausen (HKW) mit einer Ausbaugröße von 1.200.000 Einwohnerwerten. Der im HKW anfallende Klärschlamm wird vor seiner Verbrennung in zwei Faultürmen ausgefault. Mit dem in der Schlammfaulung erzeugten Klärgas werden zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) betrieben. Die Landeshaupstadt Stuttgart beabsichtigt nun die Errichtung und den Betrieb von drei BHKW. Diese sollen zusammen mit den technischen Nebeneinrichtungen ein einem neuen Gebäude (BHKW-Zentrale) untergebracht werden. Gleichzeitig sollen die zwei bestehenden BHKW stillgelegt werden.

Neubau einer Schlammfaulung auf dem Betriebsgelände der Kläranlage Wunstorf-Luthe in 31515 Wunstorf

Die Stadt Wunstorf, Südstr. 1, 31515 Wunstorf, hat bei der Region Hannover gemäß § 5 Abs. 1 UVPG die Feststellung der UVP-Pflicht sowie gem. § 60 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die Erteilung einer wasserrechtlichen Genehmigung für den Neubau der Schlammfaulung auf dem Betriebsgelände der Kläranlage Wunstorf-Luthe, Karl-Gutkes-Weg 97, 31515 Wunstorf, beantragt. Die Stadt Wunstorf betreibt dort in Luthe auf dem Flurstück 52/9 u.w., Flur 1, Gemarkung Luthe, eine Kläranlage mit 65.000 angeschlossenen Einwohnern. Die Anlage soll auf eine anaerobe Schlammstabilisierung umgerüstet werden. Das Vorhaben umfasst u.a. den Neubau eines Vorklärbeckens, eines Faulbehälters und eines Blockheizkraftwerkes mit zwei 85 kW el Modulen sowie eines Maschinengebäudes. Ziele der Maßnahme sind u.a. die CO2-Reduzierung, die Verringerung der Klärschlammmengen und eine Reduktion des externen Strombezugs durch die Produktion und Verstromung von Faulgas. Für das Vorhaben ist u.a. eine allgemeine Vorprüfung gem. §§ 9 und 7 UVPG durchgeführt worden.

LANDESVERWALTUNGSAMT

nur per E-Mail LANDESVERWALTUNGSAMT Landesverwaltungsamt  Postfach 20 02 56  06003 Halle (Saale) Referat Abwasser Aufgabenträger der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung nachrichtlich an Untere Wasserbehörden (z. K.) Untere Kommunalaufsichtsbehörden (z. K.) Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förde- rung von wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2016) vom 11.01.2016 (MBl. LSA 2016, S. 625), zuletzt geändert durch Erlass des MWU vom 20.12.2023 – 23-62373/11 (MBl. LSA 2024, S. 236) Halle (Saale), 1. Juli 2025 Ihr Zeichen: Mein Zeichen: 405.2-62373 Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von öffentli- chen Abwasseranlagen und Anlagen der öffentlichen Trinkwas- serversorgung A u f r u f III Bearbeitet von: Frau Bussenius Ilona.Bussenius@ lvwa.sachsen-anhalt.de zur Vergabe von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)Tel.: (0345) 514-2875 Energieeffizienz von Trink- und AbwasseranlagenDienstgebäude: Fax: (0345) 514-2798 Dessauer Straße 70 06118 Halle (Saale) Sehr geehrte Damen und Herren, Hauptsitz: Ernst-Kamieth-Straße 2 gemäß Ziffer 2.3.1 RZWas 2016 können Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen und Anlagen der öffent- lichen Trinkwasserversorgung gefördert werden. Die Richtlinien finden Sie unter dem Link (https://mwu.sachsen-anhalt.de/umwelt/wasser/antragsun- terlagen-rzwas-2016/ ). 06112 Halle (Saale) Tel.: (0345) 514-0 Fax: (0345) 514-1444 Poststelle@ lvwa.sachsen-anhalt.de Zur Vorbereitung der Fördermittelvergabe möchte ich Sie über den Ablauf dieses Zuwendungsverfahrens in Kenntnis setzen. Internet: www.landesverwaltungsamt. Nachfolgende Hinweise gelten ausschließlich für die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen und Anlagen der öffentlichen Trinkwasserversor- gung. sachsen-anhalt.de E-Mail-Adresse nur für formlose Mitteilungen ohne elektronische Signatur Sachsen-Anhalt #moderndenken Seite 2/13 Für diesen Antragsaufruf werden Mittel aus dem EFRE i. H. v. 21.912.217,15 Euro zur Verfü- gung gestellt. I. Antragstellung I.1 Fördergegenstand Gefördert werden a) bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, wie Umrüstung von aerober Schlammstabilisierung auf Schlammfaulung, Umgestaltung von Faulbehältern zur Optimie- rung der Gasproduktion, Anlagen zur Verwertung der anfallenden Energie, und b) der Austausch von Anlagen und Anlagenteilen zur Einsparung von Energie, die nachhaltig zu einer Kohlendioxidreduzierung führen. Nicht gefördert werden Anlagen zur Energiegewinnung, die keinen direkten Bezug zur Abwasserbe- seitigung oder Wasserversorgung haben, wie Windkraft- oder Solarstromanlagen. I.2 Zuwendungsempfänger Antragsberechtigt sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, insbesondere kommunale Gebiets- körperschaften und deren Zusammenschlüsse, kommunale Zweckverbände, Wasser- und Boden- verbände sowie kommunale Anstalten des öffentlichen Rechts. I.3 Termin zur Antragstellung Die Fördermittelanträge, für welche EFRE-Mittel für die Förderung von Maßnahmen zur Verbesse- rung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen und Anlagen der öffentlichen Trinkwas- serversorgung im Jahr 2025 gewährt werden sollen, können Sie ab sofort, jedoch spätestens bis zum 30.09.2025 einreichen. Sollte mir bereits ein Antrag Ihrerseits vorliegen, bitte ich Sie, Ihre Unterlagen entsprechend diesem Aufruf zu vervollständigen und ebenfalls bis zu diesem Termin einzureichen. I.4 Zuwendungsvoraussetzung Vorhaben werden nur dann gefördert, wenn die Gesamtkosten des Vorhabens mehr als 200.000 Euro (brutto) betragen. I.5 Fördersatz Der Fördersatz für o. g. Vorhaben beträgt einheitlich 50 v. H. der zuwendungsfähigen Gesamtaus- gaben (brutto – bei Abwasservorhaben / netto - bei Trinkwasservorhaben). Seite 3/13 I.6 Zwingend einzureichende Unterlagen / erforderliche Angaben Zu diesem Termin müssen alle zwingend einzureichenden Unterlagen prüffähig im Landes- verwaltungsamt vorliegen. Anträge, die am 30.09.2025 (Stichtag / Ausschlussfrist) vollständig und förderfähig vorliegen, werden in das Bewertungsverfahren zur Auswahl der zu fördernden Vorhaben einbezogen. Anträge, die bis zu diesem Stichtag nicht vollständig und förderfähig vorliegen, können nicht für eine Förderung ausgewählt werden Die Zusammenstellung der einzureichenden Unterlagen/ Angaben finden Sie in der Anlage 1 dieses Schreibens. 1. Antragsformulare Antrag nach RZWas 2016 Die Anträge müssen den Vorgaben der RZWas 2016 entsprechen. Hierzu müssen für jedes einzelne Vorhaben - der Abwasserbeseitigung die Anlagen - Zuwendungsantrag RZWas 2016 - Anlage 8 zu REWas 1992 Kostengliederung für Abwasseranlagen und - der Trinkwasserversorgung die Anlagen - Zuwendungsantrag RZWas 2016 - Anlage 4 zu REWas 1992 Kostengliederung für Wasserversorgungsanlagen eingereicht werden. Die Förderrichtlinie RZWas 2016 sowie die o. g. Anlagen finden Sie als ausfüll- und abspeicherbare Formulare unter http://mwu.sachsen-anhalt.de/umwelt/wasser/antragsunterlagen-rzwas-2016/. Dem Zuwendungsantrag sind zusätzlich folgende Angaben zur beantragten Förderung beizufügen: -Umrüstung von aerober Schlammstabilisierung auf Schlammfaulung -Umgestaltung von Faulbehältern zur Optimierung der Gasproduktion -Anlagen zur Verwertung der anfallenden Energie -Austausch von Anlagen/ Anlagenteilen zur Einsparung von Energie, die nachhaltig zu einer Kohlendioxidreduzierung führen AW / TW -Sonstige Maßnahmen zur Energieeinsparung -Zeitraum für die Umsetzung des Vorhabens

Checkliste

Zwingend einzureichende Antragsunterlagen / erforderliche Angaben EFRE 2025 Anlage 1 für die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Energieeffizienz von wasserwirtschaftlichen Anlagen nach Nr. 2.3 RZWas 2016 Antragsunterlagen / erforderliche AngabenAnzahl Antrag nach RZWas 2016 einschließlichje 2 x (Original) • Formular Zuwendungsantrag RZWas 2016 mit Angaben zur beantragten Förderung: Umrüstung von aerober Schlammstabilisierung auf Schlammfaulung Umgestaltung von Faulbehältern zur Optimierung der Gasproduktion Anlagen zur Verwertung der anfallenden Energie Austausch von Anlagen/ Anlagenteilen zur Einsparung von Energie, die nachhaltig zu einer Kohlendioxidreduzierung führen AW / TW Sonstige Maßnahmen (benennen) Zeitraum für die Umsetzung des Vorhabens Formular prüffähige Kostenschätzung / Kostenermittlung, gegliedert nach REWas 1992 • Anlage 8 zu REWas 1992 Kostengliederung für Abwasseranlagen (AW) • Anlage 4 zu REWas 1992 Kostengliederung für Wasserversorgungsanlagen (TW) 2x (Original) bei Bauvorhaben: Entwurfs- und Genehmigungs- / Ausführungsplanung nach REWas 1992 einschl. ausführl. Maßnahmebeschreibung, Übersichtsplan / Lageplan bei Austausch von Anlagenteilen (reine Lieferleistungen): ausführliche Maßnahmebeschreibung mit Lageplan2x (Original) Weitere, mindestens folgende Angaben (nach Anlage 2 Aufruf): • Beurteilung der Maßnahme hinsichtlich der Auswirkungen auf die Reinigungsleistung und Betriebssicherheit der Abwasseranlagen bzw. der Versorgungs- und Betriebssicherheit der Wasserversorgungsanlagen,2x (Original) • • • • Energiecheck mit Kostenermittlung, spezifische Energieeinsparung pro Einwohner oder Einwohnerwert (Abwasserbeseitigung) und Jahr in Kilowattstunden, die erwartete jährliche Einsparung an Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten und zuwendungsfähige Kosten je Tonne Kohlenstoffdioxid-Äquivalent, die jährlich eingespart wird Erhöhung Eigenenergieerzeugung nein / ja , weitere Verwendung der Energie Pflicht bei KA / WVA Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen einschließlich Plausibilitätsprüfung des Energiechecks Angaben zum Nachweis der besonderen Sachkunde des unabhängigen Gutachters auf den Gebieten Energieeinsparung/ -effizienz sowie Abwasserbehandlung bzw. Wasserver- sorgung (nachvollziehbare Eigenerklärung, ggf. belegt durch Referenzen)je 1 x (Original) •kommunalaufsichtlich bestätigter Wirtschaftsplan 2025 / Haushaltsplan 2025 (wenn noch nicht im R 405 vorliegend, auszugsweise*)1x (Kopie) •Formblatt – Ergebnis der Prüfung der zuständigen Kommunalaufsicht zur Einstellung des Fördervorhabens in den rechtskräftigen Wirtschaftsplan 2025 / Haushaltsplan 2025 des Vorhabenträgers bzw. Stellungnahme der zuständigen Kommunalaufsicht zur Sicherstel- lung der Finanzierung des beantragten Vorhabens (Anlage 4 Aufruf)1x (Original) •Stellungnahme der zuständigen Unteren Wasserbehörde zur energetischen Situation der beantragten Anlage / Anlagenteile (Abwassermaßnahmen)1x (Original) •bei zusätzlicher Beantragung auf Erweiterung der Kläranlage / Wasserversorgungsanlage: Angaben zur derzeitigen Gesamtkapazität der Kläranlage / der Wasserversorgungsanlage / geplante Erweiterung jeweils in Einwohnerwerten2x (Original) • • Anlage 1 Zusätzliche Angaben zum Antragsteller • Steuer - Identifikationsnummer • Umsatzsteuer – Identifikationsnummer •Erklärung zur Klimaverträglichkeit des beantragten Infrastrukturvorhabens (Anlage 5 Auf- ruf)2x (Original) • • • • •Erklärung zur Förderung Erklärung zur Teilnahme an elektronischer Kommunikation / efDialog Erklärung zur Einhaltung der Charta der Grundrechte Erklärung zum förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginn Erklärung zur finanziellen Tragfähigkeit des Vorhabens (Anlage 6 Aufruf)2x (Original) • Eigenerklärung zur Einhaltung von Umweltschutzbestimmungen einschl. erteilter Genehmi- gungen (Anlage 8 Aufruf) * 1x (Original) 2x (Original) Der kommunalaufsichtlich bestätigte Wirtschaftsplan / Haushaltsplan ist im lfd. Haushaltsjahr der Bewilligungsbehörde einfach einzureichen, für jedes der beantragten Einzelvorhaben ist auszugsweise die Genehmigung der Kommunalauf- sicht sowie der Auszug aus dem Investitionsplan, aus dem hervorgeht, dass das Vorhaben in den Plan eingestellt ist, zu übergeben.

Umbau der Kläranlage Treis in der Gemarkung Treis

Die Verbandsgemeinde Cochem beabsichtigt die Umstellung der bisherigen Verfahrensführung der Kläranlage Treis auf eine anaerobe Schlammstabilisierung (Schlammfaulung). Dies erfolgt einerseits vor dem Hintergrund einer grundsätzlichen energetischen Optimierung der Abwasserbehandlungsanlage im Zuge der Ergebnisse einer durchgeführten Potentialstudie sowie anderseits im Hinblick auf die im Jahr zeitweise auftretenden Spitzenbelastungen auf der Kläranlage durch den im Einzugsgebiet vorhandenen Weinbau sowie Tourismus.

Erwin Manz: „Zentralisierung der Abwasserbeseitigung in Boppard verbessert die Wasserqualität im Rhein und sorgt für mehr Klimaschutz“

Kläranlage Boppard-Ewigbach mit Kläranlage Bad Salzig verbunden – Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz überreichte Förderbescheid in Höhe von über 1,6 Millionen Euro „Über 95 Prozent des Trinkwassers wird in Rheinland-Pfalz aus Grundwasser und Uferfiltrat gewonnen. Deswegen ist es wichtig, Abwasser möglichst sauber in die Flüsse zu leiten. Der Anschluss der Kläranlage Boppard-Ewigbach an die Kläranlage Bad Salzig ist ein wichtiger Schritt, um die Wasserqualität im Rhein zu verbessern. Denn saubere Gewässer sind die Grundlage für unser Lebensmittel Nummer 1 sowie für den Schutz des Lebensraums zahlreicher Tiere und Pflanzen“, sagte Umwelt- und Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz. Durch den Zusammenschluss der beiden Kläranlagen wird das Wasser künftig nach dem neuesten Stand der Technik gereinigt. Manz überreichte dazu dem Bürgermeister der Stadt Boppard, Jörg Haseneier, einen Förderbescheid in Höhe von 1.672.400 Euro. Die Reinigungsleistung der Kläranlage Boppard-Ewigbach ist nicht mehr ausreichend. Eine Erweiterung der Kläranlage an ihrem bisherigen Standort ist aufgrund der Platzverhältnisse im engen Welterbetal Oberes Mittelrheintal nicht möglich. Ein Neubau vor Ort würde die Reinigungsleistung längerfristig einschränken. Daher wird die Kläranlage Boppard-Ewigbach an die Kläranlage Bad Salzig angeschlossen. Der Anschluss umfasst den Bau einer 4,7 Kilometer langen Abwasserpumpleistung und die Umrüstung der Pumpstation „Pappelwäldchen“. Nicht nur die Kläranlage Boppard-Ewigbach wird an die Kläranlage Bad Salzig angeschlossen, sondern auch die Kläranlage Holzfeld. Der Anschluss der Kläranlage Boppard-Ewigbach an die Kläranlage Bad Salzig ist Teil der Zentralisierung der Abwasserbeseitigung der Stadt Boppard. Damit die Kläranlage Bad Salzig das zusätzliche Abwasser reinigen kann, wird sie erweitert und klimafreundlich optimiert. Sie wird auf Schlammfaulung umgestellt. Die entstehenden Gase werden zukünftig zur Stromgewinnung genutzt und dann ins Stromnetz der Kläranlage eingespeist. Die Abwärme wird zur Beheizung des Faulbehälters und der Gebäude der Kläranlage genutzt. Dadurch werden jährlich fast 400.000 Kilowattstunden Energie und 150 Tonnen CO2 eingespart. Zusammen mit dem Förderbescheid, den Erwin Manz für den Anschluss der Kläranlage Boppard-Ewigbach übergeben hat, fördert das Umweltministerium die Zentralisierung der Abwasserbeseitigung der Stadt Boppard aktuell mit 3.901.700 Euro. Darin enthalten ist auch eine energetische Optimierung der Kläranlage Boppard-Buchholz. Der Bopparder Bürgermeister Jörg Haseneier freut sich auf die Vorteile, die der Stadt durch die Zentralisierung der Abwasserreinigung entstehen: „Mit dem Anschluss der Kläranlage Boppard-Ewigbach an die Kläranlage Bad Salzig machen wir einen großen Schritt in Richtung Modernisierung unserer Abwasserreinigung. Durch die Zentralisierung der Abwasserentsorgung können wir unsere Stadt nachhaltig gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger verbessern. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung durch den Förderbescheid in Höhe von 1,6 Millionen Euro, der dieses wichtige Projekt weiter voranbringt. Dank des vorzeitigen Maßnahmenbeginns verlief der Anschluss bereits reibungslos, sodass wir mit dem Gesamtprojekt der Zentralisierung der Abwasserentsorgung und dem Umbau der Kläranlage Bad Salzig gut vorankommen.“ „Boppard verbindet bei der Zentralisierung seiner Abwasserreinigung die notwendige Kapazitätserweiterung mit der nützlichen Optimierung der Energieversorgung und schafft so einen Mehrwert für die Menschen in Boppard, die Wasserqualität des angrenzenden Rheins und das Klima. Der Anschluss der Kläranlage Boppard-Ewigbach an die Kläranlage Bad Salzig ist hierfür ein wichtiger Schritt. Solche zukunftsgerichteten Projekte unterstützen wir gerne“, schloss Erwin Manz.

Erwin Manz: „Kläranlagen bergen Klimaschutzpotenzial“

Klimaschutzministerium unterstützt klimafreundlichen Umbau der Kläranlage in Treis mit über 3,6 Millionen Euro „Kläranlagen sind in Kommunen oftmals die größten Stromverbraucher. Daher haben sie auch ein großes Potenzial, CO2 einzusparen. Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, unterstützen wir die Modernisierung von Kläranlagen. Die Kläranlage in Treis kann durch die Umstellung auf Schlammfaulung ihren Eigenenergiebedarf decken“, sagte Umwelt- und Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz. „Die Einsparungen an Strom und CO2, die die Verbandsgemeinde Cochem mit dem Umbau der Kläranlage erreichen kann, sind beachtlich und kommen nicht nur dem Klima, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde zu Gute. Gleichzeitig wird die Abwasserbehandlung weiterhin auf hohem Niveau sichergestellt. Das zeigt uns: Potenziale für den Klimaschutz sind überall vorhanden, wir müssen sie nur nutzen“, so Manz bei der Förderbescheidübergabe zur Modernisierung der Kläranlage am heutigen Dienstag. Für die Umstellung der Kläranlage in Treis auf Schlammfaulung überreichte Erwin Manz dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz, einen Förderbescheid über 3.666.200 Euro, davon 2.212.400 Euro als Darlehen und 1.453.800 Euro als Zuschuss. Zur Behandlung des Schlamms nutzt die Kläranlage Treis bisher die aerobe Schlammstabilisierung. Die aerobe Schlammstabilisierung erfordert eine Belüftung, die viel Strom braucht. Die Schlammfaulung, auf die der Betrieb der Kläranlage Treis nun umgestellt wird, erfordert eine solche Belüftung nicht. Daher reduziert die Umstellung den Stromverbrauch der Kläranlage deutlich. Zudem wird das bei der Schlammfaulung entstehende Gas in einem Blockheizkraftwerk verstromt und der erzeugte Strom auf der Kläranlage verbraucht. Die entstehende Abwärme wird zur Beheizung des Faulbehälters genutzt, etwaige Überschüsse zur Beheizung des Betriebsgebäudes. Die Umstellung auf die Schlammfaulung ermöglicht es der Kläranlage außerdem, mit zeitweise auftretenden Spitzenbelastungen besser umzugehen. Dieser Förderbescheid folgt auf ein Darlehen in Höhe von 526.600 Euro, das der Verbandsgemeinde Cochem für die Erneuerung der Schlammentwässerung in der Kläranlage Treis zur Verfügung gestellt worden war. Die Investitionskosten für die Umstellung auf Schlammfaulung betragen knapp sieben Millionen Euro. Bürgermeister Wolfgang Lambertz freut sich auf die Vorteile, die die Umstellung auf Schlammfaulung für die Verbandsgemeinde bietet: „Mit der heutigen Förderbescheidübergabe setzen wir ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige, nachhaltige Abwasserwirtschaft in unserer Region. Die Investition in die Klärschlammfaulung ermöglicht nicht nur eine umweltfreundlichere Entsorgung durch deutliche Reduzierung der Klärschlammmengen, sondern auch die Rückgewinnung wertvoller Energie. Ich danke im Namen der Verbandsgemeinde Cochem herzlich für die Unterstützung und freue mich, dass wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten können.“

Preis der Umweltallianz Sachsen-​Anhalt 2016 Preiskategorie "Produkte und Technologien" Preiskategorie "Konzepte und Projekte" Preiskategorie "Sonderpreis der Umweltallianz"

Preisträger: Schubert & Langenbeck Solarthermische Konzentatoren, Blankenburg/Harz Würdigung für: Solarthermische Konzentratoren TOBECK 800 und 1800 Die neuartigen solarthermischen Kollektortypen TOBECK 800 und 1800 ermöglichen die Nutzung direkter und diffuser Sonnenstrahlung in einem System und vereinen die Vorteile konzentrierender und nicht konzentrierender Technologien. Durch einen vertikalen, parabelförmig gebogenen Reflektor wird Sonnenlicht in Form einer Brennlinie permanent auf im unteren Bereich horizontal angeordnete Absorber in Vakuumröhren konzentriert. Bei geringerem Materialeinsatz können schneller höhere Temperaturen bis auf Prozesswärmeniveau erzeugt werden. Finalist: RG Elektrotechnologie GmbH, Quedlinburg Würdigung für: Mini-Reinraum für die Elektronikfertigung Mit der entwickelten Antistatic Dedusting Conveyor (ADC) - Technologie erreichen Elektronikhersteller eine ressourcenschonende Reinigung von Leiterplatten direkt in der Zuführung zum Lotpastendruck. Das System schafft einen lokal begrenzten, staubfreien und elektrostatisch neutralisierten Mini-Reinraum. Der Reinigungsprozess findet berührungslos in einer abgeschirmten Atmosphäre statt. Im Ergebnis entstehen Leiterplatten in Reinraumqualität ohne den Einsatz intensiver Reinraumtechnik. Ausschüsse und Produktionsstopps durch Verunreinigungen werden verhindert. Finalist: TESVOLT GmbH, Lutherstadt Wittenberg Würdigung für: Li-Produktserie für Gewerbe und Industrie Die TESVOLT GmbH hat ein aktiv bidirektionales Batteriemanagementsystem mit passgenauem Lithium-Speicher entwickelt. Dieses überwacht Temperatur, Spannung und Ladezustand jeder einzelnen Zelle und steuert sie im Zellverbund. Das bidirektionale Zellbalancing erzielt einen Wirkungsgrad von über 92 % und verhindert eine unnötige Erwärmung des Speichers, wodurch eine Kühlung überflüssig wird. Es erhöht zudem die Lebensdauer der Zellen. Die Speicher sind Off-Grid-fähig und produzieren bei Netzausfällen weiterhin Strom für den Eigenverbrauch. Preisträger: GNS - Gesellschaft für Nachhaltige Stoffnutzung mbH, Halle (Saale) Würdigung für: FaserPlus-Verfahren zur Gewinnung von Holzwerkstoffen Mit der entwickelten FaserPlus-Technologie können unseparierte, faserreiche Gärreste aus Biogasanlagen einem „sanften“ Strippingprozess unterzogen werden, ohne Chemikalieneinsatz und bei geringem Energieverbrauch. Durch die Befreiung von flüchtigem Ammonium-Stickstoff wird der Einsatz der lignocellulosehaltigen Biogasfasern in Plattenwerkstoffen der Holzwerkstoffindustrie ermöglicht. Außerdem kann durch die gleichzeitige Entstickung der flüssigen und festen Gärreste mehr mineralischer Dünger gewonnen werden. Finalist: TESVOLT GmbH, Lutherstadt Wittenberg Würdigung für: Autarke Solarstromversorgung für Bauern in Ruanda Um die Bewässerung des 1.200 Hektar großen, von den Unternehmen TESVOLT GmbH und IdeemaSun energy GmbH betreuten Landwirtschaftsprojektes in Ruanda zu gewährleisten, sind 44 Pumpen mit einer Gesamtleistung von 3,0 MW verbaut. Bisher wurden diese von Dieselgeneratoren versorgt. Die erforderlichen 6,6 GWh jährlich können mit dem aufgebauten Off-Grid-System aus PV-Anlage und TESVOLT-Stromspeicher nun aus regenerativen Energiequellen autark gedeckt werden. Finalist: MOL Katalysatortechnik GmbH, Merseburg Würdigung für: Energetische Nutzung von Kühlwasserabflut Durch den Einbau von MOLLIK-Einheiten der Firma MOL Katalysatortechnik GmbH wird das Kühlwasser des Kraftwerks Rostock ohne Einsatz von Bioziden oder energiereicher Strahlung soweit gereinigt, dass es im nahegelegenen Düngemittelwerk weiter zum Einsatz kommen kann. Die energetische Restwärmenutzung der Kühlwasserabflut in der Ammoniak-Verdunstung führt dort zur Einsparung von 1.700 t Heizöl jährlich. Gleichzeitig wird die Einleittemperatur in die Ostsee deutlich verringert. Preisträger: Agrarfrost GmbH & Co. KG, Oschersleben Würdigung für: Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung durch Kombination zweier Prozesslinien Durch Kombination zweier verschiedener Prozesslinien ist am Standort Oschersleben ein komplexes System von Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung entstanden. Hierfür wird die Abwärme der Brüden aus der Produktion von Kartoffelchips über einen Kondensator zurückgewonnen und bedarfsgerecht weiter verwendet. Schwerpunkt ist die Nutzung als Adsorptionskälte im Frostprozess der Pommes Frites. Insgesamt konnte eine jährliche Einsparung an Primärenergie von 47.295 Megawattstunden erreicht werden. Finalist: WIPAG Nord GmbH & Co. KG, Gardelegen Würdigung für: Recycling von Altstoßfängern Die eigens für das Recycling von Altstoßfängern entwickelten Trenn-, Entlackungsund Aufbereitungsprozesse ermöglichen die Herstellung deutlich hochwertigerer Regranulate. Anbaukomponenten wie Scheinwerfer, Kennzeichen, etc. müssen vor der Zuführung in die vollautomatisierte Anlage nicht entfernt werden. Das so hergestellte Material kommt europaweit in der Automobilindustrie bei der Produktion neuer Stoßfänger und anderer Exterieurteile zum Einsatz. Finalist: OEWA Wasser und Abwasser GmbH, Schönebeck (Elbe) Würdigung für: Co-Vergärung auf der Kläranlage zur lokalen Energieerzeugung Zur Optimierung der Ausfaulung wurde in der Kläranlage Schönebeck die Co-Vergärung eingeführt. Die Schlammfaulung dient der Reduktion des Klärschlammvolumens und der Entsorgungskosten, aber auch der Erzeugung von Wärme und Elektrizität mit Hilfe von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Dazu wurde eine Annahmestation gebaut, die Speisefette aus lokalen Restaurants in den Faulbehälter einbringt. Die dadurch erhöhte Biogasproduktion deckt 93 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage.

1 2 3 4 58 9 10