Das Kaspische Meer repräsentiert ein Relikt der östlichen Paratethys und das, sowohl nach Oberfläche als auch nach Volumen, weltweit größte lakustrine Gewässer. Die Einzigartigkeit des Sees für evolutionsökologische und biogeographische Forschung ist insbesondere auch im Kontext starker hydrologischer Differenzierungen und einer wechselhaften neogenen und quartären Paläogeographie zu sehen. Die Kaspis scheint biogeographisch zwischen den europäischen und den zentralasiatischen Faunen zu vermitteln. Die Organismen des Sees sind jedoch größtenteils nicht modern, d.h. nicht falsifizierbar systematisch bearbeitet, so dass über stammesgeschichtliche und (paläo-) biogeographische Zusammenhänge weitgehend nur spekuliert werden kann. Im Zuge einer detaillierten, analytischen Bearbeitung der rezenten kaspischen Gastropoden, unter Einbeziehung ausgewählter Begleitfauna, soll deren evolutionsökologischer Kontext aufgeklärt und damit Bezüge zu den fossilen Faunen der westlichen Paratethys einerseits und zu den (Paläo-) Seen Zentralasiens andererseits, abgeklärt werden.
Satzung der Ortsgemeinde Schönecken über die Abgrenzung und Abrundung der im Zusammenhang bebauten Ortslage Schnecken vom 16.04.1999
Für die – auch gesetzlich vorgeschriebene – Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt Berlins sind Rote Listen unentbehrliche und zugleich auch allgemein akzeptierte Arbeitsmittel. Sie veranschaulichen auf wissenschaftlicher Grundlage, wie es um das Überleben von Tier- und Pflanzenarten in einem bestimmten Gebiet bestellt ist. Da Arten oft an bestimmte Lebensräume gebunden sind, kann aus ihrer Gefährdung auch auf den Zustand ihrer Lebensräume geschlossen werden. Insofern ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Auch die zuständigen Flächenbesitzer oder Flächennutzer können ihre Verantwortung für das Überleben der Arten erkennen. Auch der Öffentlichkeit bieten Rote Listen Informationen über das Vorkommen von Tier- und Pflanzenarten in Berlin. Ein Blick in die Listen zeigt Fachleuten wie interessierten Laien gleichermaßen, welche Arten in Berlin vorkommen, welche gefährdet oder sogar ausgestorben sind. Daneben enthalten die Listen viele ergänzende Informationen, beispielsweise zum gesetzlichen Schutzstatus der Arten. Rote Listen sind seit langem eine häufig genutzte Entscheidungshilfe der Verwaltung. Sie unterstützten die Ausweisung von Schutzgebieten, die Entwicklung von Biotopverbundsystemen, die Bewertung von Eingriffen in Natur und Landschaft und viele andere Aufgaben. Sie helfen damit auch, die beschränkten öffentlichen Mittel auf die dringendsten Naturschutzaufgaben zu konzentrieren. Die Erstellung und Fortschreibung Roter Listen organisiert in Berlin traditionsgemäß der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege in Kooperation mit der Obersten Naturschutzbehörde in einem Turnus von etwa 10 Jahren. Die fachlichen Grundlagen über das Vorkommen und die Gefährdungssituation einzelner Arten werden jedoch immer von einer Vielzahl meist ehrenamtlich tätiger Experten, insbesondere von Mitgliedern botanischer und faunistischer Fachverbände erhoben. Die Bearbeiter der verschiedenen Organismengruppen werten diese Angaben systematisch aus und integrieren dabei auch Informationen aus neueren naturschutzfachlichen Gutachten, Forschungsarbeiten und Fachpublikationen. Die Neubearbeitung erfolgte nach der bundesweiten Methodik von Ludwig et al. (2009) und wurde durch das Büro für tierökologische Studien Berlin koordiniert. Die neuen Roten Listen wurden vom Universitätsverlag der Technische Universität Berlin als DOI (Digital Object Identifier) veröffentlicht und stehen hier auf den Internetseiten zur Verfügung. Zu jeder Liste wird der Bearbeitungsstand (Monat/Jahr) angegeben, so dass sofort erkennbar ist, ob es sich um eine bereits aktualisierte bzw. eine noch nicht aktualisierte Liste handelt. Bild: Max Ley Methodik Die Neubearbeitung der Roten Listen folgt in der Regel der bundesweiten Methodik von Ludwig et al. (2009). Weitere Informationen Bild: Justus Meißner Liste der wildwachsenden Gefäßpflanzen des Landes Berlin mit Roter Liste Die vierte Fassung der Roten Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen Berlins enthält 1.527 Sippen, davon 307 Neophyten. Fast die Hälfte (46,4 %) wurde einer Gefährdungskategorie zugeordnet. Weitere Informationen Bild: Hanna Köstler Rote Liste und Gesamtartenliste der Moose (Bryophyta) von Berlin Die Gesamtartenliste der Moose Berlins umfasst 411 Arten und Varietäten, darunter drei neophytische Arten. Von den 408 indigenen Arten wurden 270 (= 66 %) als gefährdet eingestuft. Weitere Informationen Bild: Volker Otte Rote Liste und Gesamtartenliste der Flechten (Lichenes) von Berlin Derzeit sind aus Berlin 315 Flechtensippen (310 Arten, 3 Unterarten, eine Varietät und eine Form) bekannt. Davon werden 112 (35,6 %) in die Rote Liste aufgenommen. Weitere Informationen Bild: Joachim Ehrich Rote Liste und Gesamtartenliste der Pilze (Fungi) von Berlin Rote Liste und Gesamtartenliste der Röhrlinge, Flechtenbewohnenden Pilze, Brandpilze und Blätterpilze. Weitere Informationen Bild: Wolf-Henning Kusber Rote Liste und Gesamtartenliste der Algen (Phycophyta) von Berlin Für Berlin wurden seit dem 18. Jahrhundert 21 Arten limnischer Armleuchteralgen (Characeae) in den Gattungen Chara, Lychnothamnus, Nitella, Nitellopsis und Tolypella nachgewiesen. Davon sind 11 Arten ausgestorben oder verschollen, weitere vier Arten sind als bestandsgefährdet eingestuft und auch Bestandteil der Roten Liste. Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) von Berlin Die Gesamtartenliste der Säugetiere umfasst 59 Arten, von denen fünf Arten seit 1991 neu für Berlin nachgewiesen wurden: Nordfledermaus, Teichfledermaus, Biber, Nutria und Marderhund. Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Rote Liste und Liste der Brutvögel (Aves) von Berlin Seit den ersten ornithologischen Aufzeichnungen in Berlin wurden 185 Arten, davon 165 als Brutvögel in Berlin nachgewiesen. Davon sind 32 Arten in Berlin ausgestorben, 17 vom Aussterben bedroht, 6 stark gefährdet und 17 gefährdet. Weitere Informationen Bild: Ekkehard Wachmann Rote Liste und Gesamtartenliste der Lurche (Amphibia) von Berlin Aktuell kommen in Berlin zwölf Amphibienarten vor, von denen eine nicht autochthon ist und in der Roten Liste nicht bewertet wird (Bergmolch). Die autochthonen Populationen von zwei weiteren Arten sind ausgestorben. Weitere Informationen Bild: Daniel Bohle Rote Liste und Gesamtartenliste der Kriechtiere (Reptilia) von Berlin Aktuell kommen in Berlin sechs Reptilienarten vor, die autochthonen Bestände einer weiteren Art sind ausgestorben. Weitere Informationen Bild: Andreas Hartl Gesamtartenliste und Rote Liste der Fische und Neunaugen (Pisces et Cyclostomata) von Berlin Die Gesamtartenliste der Fische und Neunaugen von Berlin umfasst 44 Arten, darunter 41 Fischarten und drei Neunaugenarten, von denen 36 autochthone (einheimische) und acht neobiotische (eingewanderte/eingebrachte) Arten sind. Weitere Informationen Bild: Ira Richling Rote Liste und Gesamtartenliste der Weichtiere – Schnecken und Muscheln (Mollusca: Gastropoda und Bivalvia) von Berlin Von den in Berlin nachgewiesenen 158 Molluskenarten und Unterarten wurden 38,6 % als bestandsgefährdet eingestuft. Weitere Informationen Bild: A. Kormannshaus Rote Liste und Gesamtartenliste der Insekten (Insecta) von Berlin Rote Liste und Gesamtartenliste der Großschmetterlinge, Libellen, Heuschrecken und Grillen, Zikaden, Netzflügler, Bienen und Wespen, Köcherfliegen, Schnabelfliegen, Raubfliegen, Eintagsfliegen, Schwebfliegen, Wanzen, Wasserkäfer, Laufkäfer, Prachtkäfer, Blattkäfer, Blatthornkäfer, Kurzflügelkäferartige und Stutzkäfer, Kapuzinerkäferartige und weitere, Bockkäfer und Rüsselkäfer. Weitere Informationen Bild: Ingolf Rödel Rote Liste und Gesamtartenliste der Spinnen (Araneae) und Gesamtartenliste der Weberknechte (Opiliones) von Berlin Aus Berlin sind bis heute 576 Spinnenarten bekannt, davon wurden 32 Arten als Neozoen nicht bewertet. 41 Arten konnten gegenüber der letzten Gesamtartenliste neu in die Liste aufgenommen werden. 194 der 544 bewerteten Arten (35,7 %) mussten einer Gefährdungskategorie zugeordnet werden. Weitere Informationen Bild: Torsten Richter Rote Liste und Gesamtartenliste der Schleimpilze Aus Berlin sind bisher 225 Schleimpilze nachgewiesen worden. 17 Arten konnten neu in die Liste aufgenommen werden, die in der letzten Gesamtartenliste Deutschlands noch nicht enthalten sind. Neobiota wurden – ebenso wie in der Roten Liste der Schleimpilze Deutschlands (Schnittler et al. 2011) – nicht identifiziert. Weitere Informationen
Daten aus der Verbreitungsdatenbank Mollusken M-V: In der vorliegenden Datenbank werden die Funde und einschätzende Bewertungen von ausgewählten Mollusken in Mecklenburg-Vorpommern zusammenfassend dargestellt. Es werden alle Funde (lebend, Leergehäuse und fossil) sowie Negativnachweise seit 1990 berücksichtigt. Alle im Lande Mecklenburg-Vorpommern von Mitgliedern des NABU-Landesfachausschusses Malakologie erhobenen Daten wurden dazu gesichtet und bezüglich folgender Charakteristika selektiert und zusammengefasst: a) Arten der Roten Liste gefährdeter Arten Mecklenburg-Vorpommerns, Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) und 2 (stark gefährdet) b) Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Anhang II, konkret: Anisus vorticulus, Vertigo angustior, Vertigo moulinsiana, Vertigo geyeri, Unio crassus) sowie Helicigona lapicida, die zeitweilig versehentlich als FFH-Anhang II-Art geführt wurde c) raumbedeutsame Arten d) Großmuschelarten der Binnengewässer, die nicht in a) bis c) enthalten sind e) Daten aus der Kartierung der Zierlichen Windelschnecke (Anisus vorticulus) in M-V f) Daten aus dem Monitoring: DBMonArt Verf. 35, 36, 55 mit Stand der Auslesung aus der DBMonArt 03/2014 (inhaltlicher Stand 2006-20012), DBMonArt Verf. 20 mit Stand der Auslesung aus der DBMonArt 03/2016 (inhaltlicher Stand 2003-2015) g) Daten aus dem Monitoring: MBCS (inhaltlicher Stand 2013-2018) h) Zufallsfunde aus den Großschutzgebieten M-V i) Daten aus der FFH-Gebietsmanagementplanung Die Daten wurden in Absprache mit Herrn Dr. Zettler im LUNG für die landesweite Artendatenbank MultiBase CS aufbereitet und werden dort verwaltet. Für das LINFOS wurden die Daten im Shape-Format aus MultiBaseCS exportiert, LINFOS-konform aufbereitet und in den Metadaten beschrieben. Bitte beachten Sie die Angaben im Attribut „Qualität“. Es handelt sich nicht um eine systematische, vollständige Untersuchungen der gesamten Landesfläche. Vielmehr wurden Daten aus verschiedenen Projekten und ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengetragen. Für Bereiche ohne Fundpunkte kann daher nicht automatisch von einem fehlenden Vorkommen der Art ausgegangen werden. Bei Vorliegen entsprechender Lebensräume bzw. Habitatstrukturen müssen im Rahmen von Genehmigungen und Zulassungen Untersuchungen zum möglichen Vorkommen der Art(en) durchgeführt werden.
Im August 2022 fand ein massives Fischsterben in der Oder statt. Die ersten verendeten Fische auf deutscher Seite der Oder wurden am 09.08.2022 im Bereich Frankfurt (Oder) gemeldet. Neben Fischen verendeten auch andere aquatische Organismen wie Schnecken und Muscheln. Das tatsächliche Ausmaß der Umweltschäden und die langfristigen Auswirkungen auf das Ökosystem können derzeit noch nicht quantifiziert werden. Die Anwendung zeigt bildhaft anhand von Diagrammen die Verläufe der Messwerte der verschiedenen gemessenen Parameter an ausgewählten Messstellen.
Die landwirtschaftliche Nutzung beeinflusst die Biodiversität von Acker- und Grünlandflächen. So wirkt sich die Art und Weise der Bodenbearbeitung auf die Artenzahl und die Gesamtzahl an Laufkäfern, Spinnen usw. einer Ackerfläche aus. Diese und andere Arten werden, im Vergleich zu gepflügten Flächen, in besonderer Weise durch die dauerhaft konservierende Bodenbearbeitung und die Direktsaat gefördert. Im Mittelpunkt der Untersuchungen des LfULG stehen, neben der Ermittlung der Arten- und Individuenzahl, u. a. die Wechselwirkungen zwischen dem Auftreten räuberischer Laufkäferarten und dem Auftreten von Schnecken auf konventionell mit dem Pflug und konservierend (d. h. pfluglos) und in Mulchsaat bestellten Flächen.
We examined the growth response of a brackish snail (Hydrobiidae) against multiple temperature treatments in a mesocosm located beside the Alfred Wegener Institute Wadden Sea Station on Sylt (55°01′19.2″N, 8°26′17.7″E). Bulk sediments were collected south of Pellworm (54° 31' 55.83"N, 8° 42' 40.36"E) at low tide on March 22, 2022, transferred to mesh-lined crates and introduced to mesocosm tanks (170 cm × 85 cm × 1800 L). Experimental warming treatments were conducted using three heaters per tank (Titanium heater 500 W, Aqua Medic, Bissendorf, Germany). The full specifications for the mesocosms are already published (Pansch et al., 2016). Throughout the experimental warming period, four sampling events (March 30, April 25, May 24, June 20) were conducted to core sediments. Sediment cores were washed and sieved (1mm mesh size) to disaggregate infauna. Individuals were separated for the common hydrobiid mudsnail, which were subsequently imaged in groups on a typical petri plate under stereomicroscopy. A semi-automatic object segmentation and size measurement approach was developed to rapidly differentiate and measure individuals from images. Segmentation was highly accurate and precise against manual length measurements (end-to-end; mm) collected in ImageJ for 4595 snails. Scaling the segmentation method across the full dataset estimated >40,000 snails and presented a complex species-specific response to warming. The enclosed dataset represents all raw, processed, and segmented images (n= 3201) produced by this study.
Delimiting species in radiations is notoriously difficult because of the small differences between the incipient species, the star-like tree with short branches between species, incomplete lineage sorting, and the possibility of introgression between several of the incipient species. Next-generation sequencing data may help to overcome some of these problems. We evaluated methods for species delimitation based on genome-wide markers in a land snail radiation on Crete. These data are used in the article "Evaluating Species Delimitation Methods in Radiations: The Land Snail Albinaria cretensis Complex on Crete" (https://doi.org/10.1093/sysbio/syab050).
This data set comprises images of land snails that were taken for the development of Artificial Intelligence (AI)-based models for the identification of 1) European Vertigo species, and 2) land snails from Tenerife, Canary Islands. The images were taken as part of the Training Artificial Intelligence Models for Land Snail Identification (TrAILSID) project (https://tettris.eu/2024/10/11/trailsid-training-artificial-intelligence-models-for-land-snail-identification), which is part of the initiative Transforming European Taxonomy through Training, Research and Innovations (TETTRIs) funded by the European Union. The first subproject provides 1916 images of the 17 European Vertigo species and Columella edentula, Pupilla muscorum, and Sphyradium doliolum as similar species. The genus Vertigo comprises small terrestrial gastropods, which are often difficult to identify, including species listed in the EU Habitats and Species Directive. This directive requires the surveillance of these species to determine whether a favourable conservation status has been achieved. The images of Columella edentula, Pupilla muscorum, and Sphyradium doliolum, were added to the dataset for the development of the AI model for species identification so that the AI model can recognize that a specimen does not belong to Vertigo. The second subproject provides 5592 images of 106 land snail species occurring on Tenerife, Canary Islands. Endemic terrestrial gastropods in the Canary Islands, which are part of the Mediterranean biodiversity hotspot, are often under threat due to ongoing changes in land use, urbanisation, and an increase in stochastic events such as droughts or wildfires. They are also under threat due to the introduction of foreign species with high invasive potential, which are also represented in the dataset. Images of Vertigo pygmaea, which also occurs on Tenerife, were added to the Tenerife dataset from the Vertigo dataset for the development of the AI model for species identification of species from Tenerife. Note that not all figured specimens are from Tenerife. Photographs were taken of shells housed in the collections of the Zoological Museum of the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity (ZMH), the Museum of Nature and Archeology Santa Cruz de Tenerife (TFMCMT), the Natural History Museum Bern (NMBE), the Natural History Museum Gothenburg (NMG), the Natural History Museum London (NHMUK), the National Museum Wales (NMW), as well as land snails from Tenerife, Canary Islands. This data set comprises images of land snails that were taken for the development of Artificial Intelligence (AI)-based models for the identification of 1) European Vertigo species, and 2) land snails from Tenerife, Canary Islands. The images were taken as part of the Training Artificial Intelligence Models for Land Snail Identification (TrAILSID) project (https://tettris.eu/2024/10/11/trailsid-training-artificial-intelligence-models-for-land-snail-identification), which is part of the initiative Transforming European Taxonomy through Training, Research and Innovations (TETTRIs) funded by the European Union. The first subproject provides 1916 images of the 17 European Vertigo species and Columella edentula, Pupilla muscorum, and Sphyradium doliolum as similar species. The genus Vertigo comprises small terrestrial gastropods, which are often difficult to identify, including species listed in the EU Habitats and Species Directive. This directive requires the surveillance of these species to determine whether a favourable conservation status has been achieved. The images of Columella edentula, Pupilla muscorum, and Sphyradium doliolum, were added to the dataset for the development of the AI model for species identification so that the AI model can recognize that a specimen does not belong to Vertigo. The second subproject provides 5592 images of 106 land snail species occurring on Tenerife, Canary Islands. Endemic terrestrial gastropods in the Canary Islands, which are part of the Mediterranean biodiversity hotspot, are often under threat due to ongoing changes in land use, urbanisation, and an increase in stochastic events such as droughts or wildfires. They are also under threat due to the introduction of foreign species with high invasive potential, which are also represented in the dataset. Images of Vertigo pygmaea, which also occurs on Tenerife, were added to the Tenerife dataset from the Vertigo dataset for the development of the AI model for species identification of species from Tenerife. Note that not all figured specimens are from Tenerife. Photographs were taken of shells housed in the collections of the Zoological Museum of the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity (ZMH), the Museum of Nature and Archeology Santa Cruz de Tenerife (TFMCMT), the Natural History Museum Bern (NMBE), the Natural History Museum Gothenburg (NMG), the Natural History Museum London (NHMUK), the National Museum Wales (NMW), as well as the private research collections of Klaus Groh (KG), Stefan Meng (SM), Marco T. Neiber (MTN), and Frank Walther (FW). The photographs were taken by staff from the Malacology Section of the Zoological Museum at the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity (LIB): Till Cunow, Bernhard Hausdorf, Marco T. Neiber, Elicio Tapia, and Mareike Ulrich. The AI-based models for the identification of 1) European Vertigo species, and 2) land snails from Tenerife, Canary Islands are developed by Rita Pucci and Vincent Kalkman at Naturalis, Leiden, and will be made accessible by them. The image recognition models for the European species of the genus Vertigo and the terrestrial mollusc of Tenerife were created by Rita Pucci (Naturalis Biodiversity Center/LIACS) and can be downloaded for deployment from Gitlab. The models are also deployed on ARISE: Classification model for the genus Vertigo: https://gitlab.com/arise-biodiversity/DSI/algorithms/tettris-classification-vertigo Classification model for the terrestrial mollusc of Tenerife https://gitlab.com/arise-biodiversity/DSI/algorithms/tettris-classification-tenerife Contacts Marco T. Neiber Originator Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change Martin-Luther-King-Platz 3 20146 Hamburg Germany mneiber@hotmail.de https://orcid.org/0000-0001-5974-5013 Bernhard Hausdorf Originator · Administrative point of contact Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change Martin-Luther-King-Platz 3 20146 Hamburg Germany b.hausdorf@leibniz-lib.de https://orcid.org/0000-0002-1604-1689
In den oberen Bodenschichten mitteleuropaeischer Laubwaelder leben Kleinschnecken oft in hohen Dichten. Es wurde und wird untersucht, welche Beziehungen zwischen der Ausbildung bestimmter Vegetationseinheiten und dem Vorkommen bestimmter Schneckenarten bestehen und wie sich die Veraenderungen des Laubwaldbestandes auf die Schneckenpopulationen auswirken.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 234 |
| Europa | 8 |
| Kommune | 1 |
| Land | 161 |
| Weitere | 76 |
| Wissenschaft | 74 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 15 |
| Ereignis | 11 |
| Förderprogramm | 182 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Sammlung | 1 |
| Taxon | 3 |
| Text | 167 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 84 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 251 |
| Offen | 207 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 419 |
| Englisch | 65 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 6 |
| Bild | 27 |
| Datei | 27 |
| Dokument | 107 |
| Keine | 188 |
| Multimedia | 1 |
| Unbekannt | 10 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 165 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 307 |
| Lebewesen und Lebensräume | 465 |
| Luft | 178 |
| Mensch und Umwelt | 451 |
| Wasser | 272 |
| Weitere | 429 |