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Bebauungsplaene Losheim/Niederlosheim - 07 09 00 GE und GI im Schwamm

Bebauungspläne und Umringe der Gemeinde Losheim (Saarland):Bebauungsplan "07 09 00 GE und GI im Schwamm" der Gemeinde Losheim, Ortsteil Niederlosheim

Transplantation von Steinkorallenfragmenten auf elektrochemisch erzeugte Riffstrukturen

Korallenriffe werden zunehmend mechanisch gestoert; die Bedeckung mit lebenden kalkabscheidenden Steinkorallen ist vielerorts unter die kritische Rate fuer das Riffwachstum gesunken. Zur Rehabilitation geschaedigter Korallenriffe wird in situ geeignetes Besiedlungssubstrat via Elektrolyses aus dem Meerwasser abgeschieden. Neben der Schaffung optimaler Ansiedlungsbedingungen fuer Korallenlarven sorgt eine zusaetzliche 'Aufforstung' mit lebenden Korallenfragmenten fuer die rasche Etablierung von Geruestbildnern. So koennen in veroedeten Arealen Trittsteinbiotope fuer die weitere Besiedlung und grossflaechige Bestandserholung geschaffen werden. Die Methode wurde im Kubikmetermassstab bei Aqaba im Roten Meer erfolgreich erprobt. Spezielle Anlagen fuer die Marikultur von Schwaemmen, Korallen und anderen wirtschaftlich interessanten Arten sowie der Einsatz bei der Schaffung spezieller Erlebnis- und Uebungsraeume fuer Tauchtouristen sind geplant.

Cyclopeptide aus marinen Schwämmen und schwammassoziierten Mikroorganismen

Marine Schwämme und ihre Symbionten sind wahrscheinlich die am meisten versprechenden Ressourcen für neue Naturstoffe und biologisch aktive Verbindungen. Sie stehen daher im Zentrum des Interesses der marinen Naturstoff-Forschung. Strukturelle Ähnlichkeit zwischen Naturstoffen aus Schwämmen und damit assoziierten Mikroorganismen - Bakterien, Pilze, Protisten und Algen - belegt die These, dass Mikroorganismen einen entscheidenden Anteil an der 'Lebensgemeinschaft Schwamm' besitzen und Symbionten der Schwämme darstellen. Im vorliegenden Forschungsprojekt sollen Schwämme und Schwammassoziierte Mikroorganismen untersucht werden. Extrakte dieser Organismen sollen auf biologische Aktivität geprüft und pharmakologisch aktive Extrakte näher untersucht werden. Aufgrund früherer Untersuchungen liegen in Professor Faulkners Arbeitsgruppe große Erfahrungen in der Analyse mariner Naturstoffe vor, besonders auf dem Gebiet der Cyclopeptide. Das Ziel des Vorhabens ist daher, neue Cyclopeptide zu finden, deren Strukturen und Konformationen sowie ihre biologische Aktivität zu bestimmen.

Paläoökologische Entwicklung in Langzeitseen: Rekonstruktion anhand von Poriferen-Vergesellschaftungen im Baikalsee

Phylogenie und Evolutionsökologie der Poriferen des Baikalsees sollen erforscht werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Untersuchungen zu speziellen Einnischungsfaktoren, die zu Abspaltung und Diversifizierung der endemischen Lubomirskiidae im Baikal geführt haben. Durch eine Kartierung der heutigen Schwammverteilung und gezielte Beprobung ausgewählter Transsekte (Steilwände am Listvyanka und Bolshye Koti) wird im Frühling und Herbst ihre laterale und vertikale Verteilung erfasst. Dabei genommene Proben sollen für weitere Untersuchungen zur Histologie und Ultrastruktur der Lubomirskiidae genutzt werden, um Hinweise zur Ernährungs- und Fortpflanzungsstrategie während der kalten Jahreszeit zu erhalten. Die phylogenetischen Beziehungen innerhalb der Lubomirskiidae und zu der Außengruppe der Spongillidae wollen wir durch genetische Analysen ausgewählter Baikalschwämme beleuchten. Zur Überprüfung der genetischen Phylogramme ist eine paläontologische Erfassung der fossilen Baikalschwämme erforderlich. Die taxonomische Spicula-Analyse soll hier als Methode verfeinert und zur Erfassung wichtiger phylogenetischer Kladogenesen seit dem Miozän eingesetzt werden.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1158: Antarctic Research with Comparable Investigations in Arctic Sea Ice Areas; Bereich Infrastruktur - Antarktisforschung mit vergleichenden Untersuchungen in arktischen Eisgebieten, Phylogeny of selected key taxa of Antarctic deep-sea Porifera (Sponges) and the history of their radiation

Biofilme, Makromoleküle und organische Restsubstanzen als Matrizen bei der Bildung von Organo- und Biomineralen - Geobiologische Faktoren bei der Evolution der Biomineralisation

Durch vergleichende Analyse von Organo- und Biomineralen aus evolutionsbiologisch zunehmend komplexeren Systemen - von Organofilmen (Ooide) über Biofilme zu Poriferen - sollen systemspezifische Wechselwirkungen zwischen Makromolekülen und Mineralphasen sowie Steuerungsmechanismen der Mineralbildung aufgezeigt werden. Dazu werden aus verschiedenen Habitaten (Hartwasserseen, Salzseen, Sodaseen, Meerwasser) makromolekulare Überzüge (Organofilme), polysaccharidreiche phototrophe und heterotrophe Biofilme sowie proteinreiche heterotrophe BiofilmMetazoen-Gemeinschaften (Riffhöhlen) untersucht. Ausgehend von der hydrochemischen Charakterisierung der Habitate, wird eine biochemische Charakterisierung der primären organischen Substanzen und Matrix sowie der Restsubstanzen in den assoziierten Mineralisaten durchgeführt. Eine strukturelle und mikrobiologische Analyse der beteiligten Organo- und Biofilme folgt (histochemische Färbungen, Applikation von Oligonukleotidsonden zur in situ Identifikation nicht-phototropher Bakterien - FISH). In kontrollierten Experimenten wird mittels kultivierter Mikroorganismen, Labor-Biofilme und extrahierter organischer Substanzen eine Fällung induziert. Die aus den Fallbeispielen abgeleiteten Steuerungsmechanismen der Mineralisation werden unter dem Mikroskop u.a. mit Ionen- und pH-sensitive Fluorochromen zur qualitativen Messung von chemischen Mikrogradienten und durch elektronenoptische Charakterisierung der Fällungsprodukte verifiziert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Produktion und dem Abbau Ca2+-adsorbierender extrazellulärer polymerer Substanzen (EPS), die in Organo- und Biofilmen bezüglich Nukleation, Fällung und Gefügebildung von entscheidender Bedeutung sind und Voraussetzungen für eine enzymatisch gesteuerte Biomineralisation darstellen.

Sensation auf sechs Beinen – verschollen geglaubter Käfer in

Halle (Saale), 10.08.2017 Sensation auf sechs Beinen – verschollen geglaubter Käfer in Sachsen-Anhalt nach 90 Jahren wiederentdeckt Halle (Saale). Er ist mit ca. 1 cm eher klein, schwarz-braun und ziemlich unauffällig. Nichts deutet darauf hin, dass er etwas Besonderes sein könnte. Doch der letzte seiner Art wurde in Sachsen-Anhalt vor 90 Jahren gesichtet. Nun ist er zurück - der Ausgestorbene mit dem etwas sperrigen Namen Schmalflügeliger Pelzbienen-Ölkäfer. Wo Sitaris muralis, so sein wissenschaftlicher Name, all die Jahre gesteckt haben mag, bleibt sein Geheimnis. "In dem 1956 erschienen Werk „Faunistik für Deutschland“ wurde eine Sichtung in Naumburg/Saale aus dem Jahr 1924 vermerkt", sagt Dr. Johannes Lückmann. Danach gab es keine weiteren Nachweise. Der Käferforscher aus Bensheim (Hessen) ist seit vielen Jahren dem Käfer auf den Fersen und freute sich deshalb umso mehr über den aktuellen Wiederfund der Art in der Umgebung von Hohenlepte bei Zerbst. Tragischer Weise schwamm das Tier tot in einem Wassereimer und alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Wie kommt es zu der Rückkehr des Käfers nach Sachsen-Anhalt? Das Insekt breitet sich seit dem Beginn der 1990er Jahre vom Süden Deutschlands gerade stärker aus. Mittlerweile gibt es Nachweise aus fast allen Bundesländern, nur für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen fehlten diese. Ob der Käfer tatsächlich in Sachsen-Anhalt vorher ausgestorben war und den Lebensraum nun vom Süden her wieder besiedelt, oder ob ihn einfach niemand in der Zwischenzeit gesehen hat, ist nicht zu klären. Obwohl er eigentlich leicht zu finden wäre, denn man kann ihn von Anfang August bis Mitte September in Städten und anderen Siedlungen an regengeschützten Stellen wie z.B. den Wänden unter Balkonen oder den Eingangsbereichen von Häusern oder alten Mauern ruhig sitzend finden. Fliegen kann er nicht und großartig herumzukrabbeln ist auch nicht sein Ding. Außerdem ist er ein Kostverächter, nimmt er während seiner kurzen Lebenszeit als Käfer auch keine Nahrung zu sich. Hintergrund: S. muralis parasitiert an Pelz- und anderen Solitärbienen - mit einer außergewöhnlichen Vermehrungsstrategie. Die Käferlarven klammern sich im Frühjahr an den zuerst ausfliegenden männlichen Bienen fest und wechseln bei der Bienen-Paarung auf das Weibchen. Mit diesem gelangen sie "per Taxi" in das Nest, wo die Käferlarve dann die Nektarvorräte vertilgt. Die Bieneneier verspeist sie ebenfalls. Nach dem Schlupf der Käfer legen deren Weibchen in der Nähe des Nestes ihre Eier ab - Nahrung für den Nachwuchs ist garantiert. Lückmann vermutet, dass die Lebensbedingungen für einzelne Solitärbienen- Arten wieder besser geworden sind, so z. B. für die Pelzbienen, die an trockenen Stellen im Boden ihre Nester anlegen. Die Präsidentin PRESSEMITTEILUNG Nr. 09/2017 E-Mail: Praesidentin@ lau.mlu.sachsen-anhalt.de Landesamt für Umweltschutz Reideburger Straße 47 06116 Halle(Saale) Tel.: 0345 5704-101 Fax: 0345 5704-190 Internet: www.lau.sachsen-anhalt.de 1/2 Doch noch eine weitere Eigenschaft macht den Schmalflügeligen Pelzbienen-Ölkäfer so besonders. Diese teilt er mit seinen Ölkäfer-Verwandten, den plumpen Maiwürmern oder der grün schillernden Spanischen Fliege: Er produziert das hochwirksame Reiz- und Nervengift Cantharidin. Es wurde im griechischen Altertum zur Vollstreckung von Todesurteilen oder auch als Mordgift eingesetzt. Lückmann: "Noch heute findet Cantharidin in der Medizin Verwendung." Das bloße Anfassen des Käfers ist laut dem Experten jedoch ungefährlich wie überhaupt der ganze Kerl absolut harmlos ist. Lückmann hofft nun auf weitere Funde der Art, vor allem in den östlichen Bundesländern. Er möchte die Ausbreitung von S. muralis weiter verfolgen und ist an Fotos oder Proben interessiert. Naturfreunde, die den Käfer gefunden haben, können sich bei Johannes Lückmann unter sitaris@t-online.de melden. Letztlich werden im Landesamt für Umweltschutz im Fachbereich Naturschutz alle verfügbaren Angaben zu den in Sachsen-Anhalt vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zusammengeführt. Somit sind die Hinweise zu dieser bemerkenswerten Spezies sehr bedeutsam - gerade im Hinblick auf die Fortschreibung und Aktualisierung der Roten Listen gefährdeter Arten für unser Bundesland. Die Herausgabe der Neubearbeitung ist für 2019 geplant. Foto: J. Lückmann 2/2

Bebauungsplan "07 09 00 GE und GI im Schwamm"

Bebauungsplan "07 09 00 GE und GI im Schwamm" der Gemeinde Losheim

INSPIRE Download Service (predefined ATOM) für Datensatz Bebauungsplan "07 09 00 GE und GI im Schwamm"

Beschreibung des INSPIRE Download Service (predefined Atom): Bebauungsplan "07 09 00 GE und GI im Schwamm" der Gemeinde Losheim - Der/die Link(s) für das Herunterladen der Datensätze wird/werden dynamisch aus einem DataURL Link eines WMS Layers generiert

In der Hannoverschen Moorgeest rollen wieder die Bagger

Im LIFE+ Projekt „Hannoversche Moorgeest“ geht die Bauphase in die sechste Runde. Der überwiegende Anteil sind Erdarbeiten, die bereits im Baufenster 2025/2026 begonnen wurden. Nasse Witterungsverhältnisse und die anschließende Brut- und Setzzeit haben die Maßnahmenumsetzung im Bissendorfer und Helstorfer Moor ausgebremst. Nun werden die Restarbeiten in Angriff genommen. Ergänzend sind noch lokale Optimierungsarbeiten im zentralen Bissendorfer Moor vorgesehen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) leitet die Umsetzung der Maßnahmen in ständigem Vor-Ort-Kontakt mit den ausführenden Baufirmen. Im Umfeld der Bauarbeiten kann es auf den angrenzenden Feldwegen zu Einschränkungen kommen. Der Landesbetrieb bittet daher um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Nach einer planmäßigen Unterbrechung der Bauphase sind aus den geschützten Mooren nun wieder erste Motorengeräusche von Spezialmaschinen zu hören, die die notwendigen Gehölz- und Erdbauarbeiten fortsetzen. Noch bis in den August 2027 wird das EU-geförderte Naturschutzprojekt umgesetzt. Ziel der Renaturierungsarbeiten ist die Anhebung der Moorwasserstände durch den Einstau von Regenwasser, um selten gewordene, moortypische Arten und Lebensräume zu fördern. Weiterhin wird der Landschaftswasserhaushalt stabilisiert, da Moore große Wassermengen in der Landschaft zurückhalten und sukzessive wieder abgeben können. Vergleichen kann man diese Eigenschaft mit denen eines Schwamms. Darüber hinaus sind die vier Moore (Helstorfer, Otternhagener, Schwarzes und Bissendorfer Moor) mit ihren Torfauflagen von bis zu sieben Meter wertvolle Kohlenstoffspeicher, deren Erhalt von ausreichender Wassersättigung abhängt. Bei optimalen Wasserständen kann das Moor wachsen und die Torfauflage wird größer. Das dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch dem Hitzeschutz, denn Moore wirken durch ihre kühlende Wirkung insbesondere bei hohen Lufttemperaturen ausgleichend. Konkret bedeutet die Umsetzung der Bauarbeiten, dass Gehölze entfernt werden, um die letzten Baufelder freizustellen, in denen anschließend die regenwasserrückhaltenden Dämme aus ortseigenem Torf aufgebaut werden. Aufgrund des feuchten Untergrunds werden besondere Anforderungen an Mensch und Maschine gestellt, um die Eingriffe so gering wie möglich zu halten. Dazu zählen zum Beispiel besonders breite Kettenlaufwerke für einen geringen Bodendruck und schonende Techniken der Materialentnahme. Begleitet werden die Baufirmen durch die Ingenieure des NLWKN, welche für Bauplanung und Bauleitung zuständig sind und von einer ökologischen Baubegleitung. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass alle naturschutzfachlichen Anforderungen eingehalten werden und im Bedarfsfall einzugreifen. „Eine Wiedervernässung und die damit verbundenen Bauarbeiten zu Gunsten der moortypischen Arten und seltenen Lebensräume stellen zunächst einen Eingriff dar. Daher ist es besonders wichtig, dass ökologische Belange während der laufenden Bauarbeiten nicht vernachlässigt werden“, betont Celia Guthof, die seitens des NLWKN die Baumaßnahmen naturschutzfachlich begleitet. Das ist auch der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover ein wichtiges Anliegen, weshalb die Projektpartner stets in engem Austausch stehen. Der besondere Fokus dieses Baufensters liegt auf den umfangreichen Arbeiten im Helstorfer Moor. Nach der bereits im letzten Jahr erfolgten Gehölzfreistellung und der Vorbereitung der Bautrassen steht jetzt der Bau der wasserrückhaltenden Torfdämme an. Zusätzlich werden letzte Holzpolter beseitigt. Auch ins Bissendorfer Moor kehren die Baufirmen mit ihren Maschinen zurück. Der Bau von rund 1,5 Kilometer Torfdamm im Bereich des Kaltenweider Hauptvorfluters steht noch aus. Außerdem werden die letzten Arbeiten am neu angelegten Entwässerungsgraben entlang des Achtminutenwegs abgeschlossen. Dieser dient der Sicherstellung der Entwässerung für die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen. Zusätzlich werden im Zentrum des Moores noch Nacharbeiten vorgenommen, die der Optimierung des Regenwasserrückhaltes dienen. Hintergrundinformationen zum Projekt: Hintergrundinformationen zum Projekt: Homepage: www.life-moorgeest.niedersachsen.de Projektfilm: www.youtube.com/watch?v=CerZQ2krvHY Kontakt: Kontakt: Projektmanagement Susanne Brosch, 0511-3034-3115, susanne.brosch@nlwkn.niedersachsen.de Technische Projektbetreuung Helstorfer Moor Niklas Wilkens niklas.wilkens@nlwkn.niedersachsen.de Johanna Franz johanna.franz@nlwkn.niedersachsen.de Technische Projektbetreuung Bissendorfer Moor Johanna Franz johanna.franz@nlwkn.niedersachsen.de

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