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Tollwut bei Fledermaus nachgewiesen - Gefahr weiterhin sehr gering

Bei einer toten Breitflügelfledermaus aus dem Rhein-Pfalz-Kreis wurde vom Landesuntersuchungsamt (LUA) das Fledermaustollwutvirus (ELBV1) nachgewiesen und durch das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) bestätigt. Es handelt sich um den ersten bestätigten Nachweis bei Fledermäusen in Rheinland-Pfalz seit 2010. Trotz der seltenen Nachweise des Fledermaus-Lyssa-Virus in Rheinland-Pfalz ist das kein außergewöhnliches Ereignis. Fledermaustollwut kommt seit vielen Jahren in europäischen Fledermauspopulationen vor und wird im Rahmen der Tierseuchenüberwachung regelmäßig auch in anderen Teilen Deutschlands beobachtet. Sie unterscheidet sich von der klassischen, terrestrischen Tollwut, die in Deutschland bei landlebenden Säugetieren seit 2008 als getilgt gilt. Für die Bevölkerung besteht im Alltag nur ein sehr geringes Infektionsrisiko, da in der Regel kein Kontakt zu den scheuen und nachtaktiven Fledermäusen besteht. Eine Übertragung auf den Menschen setzt einen direkten Kontakt mit einer infizierten Fledermaus voraus, wie zum Beispiel durch Biss- oder Kratzverletzungen oder durch den Kontakt des Speichels mit Schleimhäuten oder frischen Wunden beim Menschen. Wer Fledermäuse nicht anfasst und gebotenen Abstand hält, hat praktisch kein Ansteckungsrisiko. Die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises empfiehlt daher: Geschwächte, verletzte, scheinbar tote oder sich auffällig verhaltende Fledermäuse dürfen niemals ungeschützt angefasst und aufgenommen werden. Verwenden Sie Arbeits- oder Gartenhandschuhe, wenn Sie ein Tier sichern wollen. Nach einem Biss, einer Kratzverletzung oder einem sonstigen direkten Kontakt mit einer Fledermaus soll die Wunde sofort gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden, und es ist unverzüglich ärztlicher Rat einzuholen. Bei Fällen mit direktem Fledermaus-Kontakt ist eine vorsorgliche Impfung (Tollwut-Postexpositionsprophylaxe) erforderlich. Die zuständigen Veterinär- und Gesundheitsämter sind zu informieren. Auch Tierhalter sollten aufmerksam sein und Hunde sowie Katzen gegen Tollwut impfen lassen, um eine mögliche Infektion dieser tödlichen Erkrankung zu verhindern. Tollwut kann auch über illegale Hunde- oder Katzenimporte eingetragen werden, was der jüngste Fall im Frühjahr 2026 bei einem Hund aus der Russischen Föderation im Rhein-Pfalz-Kreis zeigte. Bei Fragen zu Fledermäusen können sich Bürgerinnen und Bürger an die zuständigen Veterinärämter, Naturschutzbehörden oder an die Koordinationsstelle Fledermausschutz des NABU Rheinland wenden. Der aktuelle Nachweis stellt keinen Anlass zur Beunruhigung dar. Fledermäuse sind ökologisch wertvolle und gesetzlich besonders geschützte Wildtiere, und einige Arten sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Insektenregulation. Mit einem verantwortungsvollen Umgang verletzter Wildtiere und der Beachtung empfohlener Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das ohnehin sehr geringe Infektionsrisiko wirksam minimieren und bietet den besten Schutz- sowohl für den Menschen als auch für die Tiere. Weitere Informationen: https://www.fli.de/de/institute/institut-fuer-molekulare-virologie-und-zellbiologie-imvz/referenzlabore/woah-who-fao-und-nrl-fuer-tollwut/ https://rlp.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/index.html https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/T/Tollwut/Tollwut-node.html https://www.bmleh.de/DE/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/tollwut.html

Robert-Jungk-Oberschule

Die integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe in Wilmersdorf ist nach dem Zukunftsforscher Robert Jungk benannt, welcher 1986 für seinen Einsatz für die Umwelt den alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) erhielt. Durch ihr aktives Engagement im Klima- und Umweltschutz ehrt die Schule ihren Namensgeber im gesamten Schulalltag. Biodiversität auf dem Schulgelände Mit zahlreichen Maßnahmen auf dem Schulgelände leistet die Robert-Jungk-Oberschule einen dezidierten Beitrag zur Artenvielfalt im urbanen Raum Berlins. Der Schulgarten umfasst eine Ackerfläche, einen Teich, einen Bienengarten und eine Imkerei. Vögel und Insekten finden auf dem Gelände Schutzräume, Nahrung sowie Nisthilfen und -plätze. Die Schule verfügt zudem über ein autarkes Regenwasser-Versickerungssystem. So wird das kostbare Regenwasser nicht in die Kanalisation geleitet, sondern effektiv genutzt. Die Schülerinnen und Schüler bewirtschaften den Garten unter Anleitung in Eigenregie und betreiben ebenfalls die schuleigene Imkerei. Diese bietet nicht nur hochwertigen Honig an, sondern ebenfalls selbst hergestellte Seifen, Kerzen und Salben. Der Schulgarten wird permanent weiterentwickelt und erweitert. Wissen ist Macht! Dieser Grundsatz gilt insbesondere in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Wilmersdorfer Schule führt regelmäßige Klimaschutz-Projektwochen durch. In den AGs Nachhaltigkeit, Schulimkerei und Schulgarten haben die Lernenden die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Umweltschutz in der Praxis auseinandersetzen. Die Schule plant zudem die zukünftige Haltung von Schulhühnern, um dieses Angebot weiter zu vertiefen. Das Unterrichtskonzept „Natur und Draußen“ ermuntert Schülerinnen und Schüler, sich als Teil der Umwelt zu betrachten und diese zu schützen. Der geplante Bau eines offenen Klassenzimmers soll dies weiter unterstützen. Abfallvermeidung und -trennung ist einer der Hauptbestandteile nachhaltiger und umweltschonender Lebensweisen. In der Robert-Jungk-Oberschule liegt deshalb ein besonderes Augenmerk auf ein effektives und transparentes Abfallmanagement, welches die Schülerinnen und Schüler für die Thematik sensibilisiert. So führte die Schulmensa etwa ein Mehrwegsystem ein. Zudem können nachhaltige Trinkflaschen erworben werden. Klamotten-Tausch-Partys sowie eine Kunstkampagne zur Abschaffung von Einwegverpackungen schärft das Bewusstsein der Lernenden für das Thema der Abfallvermeidung. Die Einführung eines schulweiten stringenten Abfalltrennungssystems ist geplant. Ein Teil des Energiebedarfs der Schule wird von einer Solaranlage geliefert. Nach einem Energierundgang mit Experten arbeitet die UNESCO-Projektschule sukzessive daran, den Energiebedarf des Gebäudes im Sinne der Nachhaltigkeit mit diversen Maßnahmen zu reduzieren. So wurde bereits ein stromsparendes Beleuchtungssystem installiert. Die Flure des Gebäudes werden zudem mit Energiesparlampen beleuchtet. Geplant ist weiterhin die Optimierung des Heiz-Managements sowie der Austausch der Leuchtmittel in den Klassenräumen mit Energiesparlampen. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Schulgarten | Heiz-Management | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Energierundgang | Schulprogramm | Projekte Die integrierte Sekundarschule in Wilmersdorf zählt knappt 1000 Schülerinnen und Schüler sowie 115 Lehrkräfte und Erziehende. Als Staatliche Europaschule Berlin (Deutsch – Polnisch) bietet die Robert-Jungk-Oberschule zweisprachigen Unterricht und bilinguale Lerngruppen an. Neben dem doppelten Spracherwerb erlangen die Schülerinnen und Schüler ein europäisches Selbstverständnis und tief gehende Einblicke in die polnische Kultur. Im Sinne des Namensgebers Robert Jungk wird die Schule als gemeinsamer Gestaltungsraum von Schülerinnen und Mitarbeitern betrachtet. Intensive Kommunikation sowie transparente Entscheidungen ermutigen alle dazu, aus der Rolle des Betroffenen zu treten und zum Beteiligten zu werden. Darüber hinaus legt die Robert-Jungk-Oberschule einen besonderen Fokus auf die Entwicklung der Medienkompetenz und der Entfaltung der Persönlichkeit ihrer Schülerinnen und Schüler. Durch den europäischen Schwerpunkt des Lernortes wird die interkulturelle Kompetenz der Lernenden gefördert. UNESCO-Projektschule Gütesiegel Berliner Klimaschule 2013 und 2015 Bild: davit85 / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Charlottenburger und Wilmersdorfer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Ressourcenschonung durch Etablierung eines Spenders für feste Seife im Krankenhaus

Zielsetzung: Flüssige Seife ist im Krankenhaus absoluter Standard. Doch warum ist das so und kann man nicht auch feste Seife einsetzen? Diese Frage stellte sich die Krankenhaushygiene des Luisenhospitals als ein Wechsel der Seifenspender anstand. Feste Seife hätte den Vorteil von geringerem Transport- und Lagervolumen und auch die Plastikverpackung würde wegfallen. Natürlich können wir die Seife im Krankenhaus nicht einfach auf den Waschbeckenrand legen, sondern müssen einen Seifenspender nutzen. Wir möchten in diesem Projekt einen Spender entwickeln, der hygienisch unbedenklich und intuitiv anwendbar ist. Weiterhin möchten wir uns genauer anschauen welche Aspekte für die Ökobilanz von Seife entscheidend sind. Ist es die Plastikverpackung und das Transportvolumen oder sind die Inhaltsstoffe die entscheidenden Hebel? Vorteile eines Spenders für feste Seife: Kostengünstig - Weniger Abfall - Langlebig - Nachhaltigere Logistik und Lagerung

Ober dem Seifen

Ober dem Seifen - Berod

Im Seifen

Bebauungsplan Nr. 5 "Im Seifen"

In den Seifen - Auf Beuchelt

Biersdorf am See In den Seifen - Auf Beuchelt

In den Seifen - Auf Beuchelt_2.Änderung

Biersdorf am See In den Seifen - Auf Beuchelt_2.Änderung

In den Seifen - Auf Beuchelt_1.Änderung

Biersdorf am See In den Seifen - Auf Beuchelt_1.Änderung

Im Seifen und Eichelstück

Bebauungsplan Im Seifen und Eichelstück der Gemeinde Dreikirchen

Im untersten Seifen

Errichtung Parkplatz

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