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Beurteilung und kritische Wuerdigung der 'Untersuchung der Ersatz- und Standortmoeglichkeiten einer thermischen Abfallnutzung fuer das Gebiet der Stadt Moenchengladbach und des Kreises Viersen' des Bueros Dr. Born-Dr. Ermel GmbH

Das Oeko-Institut ueberpruefte im Auftrag der Kreistagsfraktion der GRUENEN in Viersen ein Gutachten ueber die 'Einsatz- und Standortmoeglichkeiten einer Muellverbrennungsanlage fuer das Gebiet der Stadt Moenchengladbach und des Kreises Viersen'. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Ueberpruefung waren: Der Anteil an Hausmuell, der einer endgueltigen Beteiligung zugefuehrt werden muss, ist wesentlich geringer, als in dem Gutachten angenommen wird. Die konventionelle Rostfeuerung wurde durch methodisch fehlerhafte Wertung zu vorteilhaft dargestellt. Die Emissionen der vorgeschlagenen Anlage wurden aufgrund nicht korrekten Vergleichs mit Kohlekraftwerken bagatellisiert. Es wird vorgeschlagen, ein neues mengen- und schadstoffbezogenes Gutachten zu verlangen

Anwendung des GAD bei der Nutzungsentscheidung von Hausmülldeponien

Anwendung des GAD bei der Nutzungsentscheidung von Hausmülldeponien. Es wird eine Zusammenführung von Vorarbeiten des CEMAGREF (Frankreich) - externe Kostenschätzungen verschiedener Nutzungsmöglichkeiten - und der Universität Tübingen - intergenerationelle Diskontierung - angestrebt.

Entsorgung fester und schlammfoermiger Siedlungsabfaelle einer Region

Art und Menge der Siedlungsabfaelle nehmen mit der Intensivierung des Zivilisatorischen Taetigkeit zu. Erhoehte Anforderungen an die Muellverbrennung bzw. emittierte Schadstoffe fuehren zukuenftig zur Deponie gewisser Stoffe. Vor allem bei alternativen Massnahmen sind auch die wirtschaftlichen Fragen zu beruecksichtigen. In einer nach bestimmten Kriterien ausgewaehlten Region wird ein umfassendes, langfristiges Abfallbewirtschaftungskonzept erarbeitet. Die Methodik soll auf andere Regionen uebertragbar sein. Fragestellungen: Welches Ausmass hat die gegenwaertige oekologische und oekonomische Gesamtbelastung in der Region angenommen? - Koennen mit den Gegenwaertig praktizierten Massnahmen die oekologischen Ziele (Gewaesserschutz-, Umweltschutzgesetz etc.) erreicht werden? Wenn nein, welche Alternativen sind wirksamer?

Umsetzung von Neuregelungen zur Statistik im europäischen Abfallrecht

Am 2.12.2015 hat die EU-Kommission Änderungen zu einer Reihe von abfallrechtlichen EU-Richtlinien vorgeschlagen, die u.a. anspruchsvolle Vorgaben der Mitgliedstaaten für die Erreichung von Recyclingquoten enthalten. Hierbei werden auch die erforderlichen Definitionen ergänzt und eine Änderung der statistischen Methoden zur Ermittlung der Quotenvorgaben vorgeschlagen. Die vorgeschlagenen neuen Berechnungsmethoden für die Recyclingquote von Siedlungsabfällen werden zu erheblichen Umsetzungsnotwendigkeiten in Deutschland führen. Gemäß der gegenwärtigen Methodik zur Bestimmung von Recyclingmengen werden diejenigen Siedlungsabfallmengen berücksichtigt, die bestimmten Abfallentsorgungsanlagen zur Verwertung überlassen werden. Allgemein ist dies also die gesamte Abfallstrommenge, die am EINGANG sämtlicher Behandlungsanlagen der Verfahrensarten R 2- R 13 ermittelt wird, d.h. noch bevor irgendeine Abfallbehandlung oder eine stoffliche Verwertung (Recycling) stattfindet. Die Bestimmung der Recyclingquote auf Basis des Inputs in Entsorgungsanlagen ist laut aktuellem Entwurf der Abfallrahmenrichtlinie ab 2020 keine Option mehr. Die Erhebung soll künftig auf Basis des Inputs in das finale Recycling und/oder auf Basis des Outputs aus Entsorgungsanlagen erfolgen. Die Output-basierte Erhebung kann ggf. unter Zuhilfenahme von durchschnittlichen Verlustraten erfolgen, um die finalen Recyclingmengen abzuschätzen. Das Ziel dieses Projekts besteht in der Methodenentwicklung für eine richtlinienkonforme Bestimmung der Recyclingquote. Es soll untersucht werden, inwiefern dafür eine Notwendigkeit zur alternativen Datenerhebung und ein Änderungsbedarf im Umweltstatistikgesetz erkennbar ist. Schließlich sollen auf Grundlage einer richtlinienkonformen Bestimmungsmethodik Erwartungswerte für Recyclingquoten ermittelt werden.

Strategies for the sustainable development of single-family housing (SNF No. 405 440 - 115 134)

Background: Residential estates occupied by single-family homes are widely regarded as the main driver behind excessive land use, urban sprawl, energy waste and the rising traffic volumes in conurbations. However, broad sections of the population (at least at certain stages in life) clearly view houses, as opposed to apartments, as the ideal way to live. Hence, a decline in demand appears highly unlikely in the medium to long term. This raises the question as to how existing and future single-family residential estates may be better reconciled with the goals of sustainable urban development. Objectives: The project will examine various scenarios in?order to identify the potential offered by single-family homes with regard to predetermined objectives for sustainable urban development, and to evaluate this potential using specific assessment methods. The working hypothesis is that residential estates comprising single-family homes will generally be able to meet these goals by adopting additional functions (e.g. of an ecological nature), using existing infrastructure?more efficiently, making greater allowance for shifting lifestyles and living habits, and adapting in line with a revised planning framework. Methods: The research hypothesis is to be tested using the Zurich Oberland area. Characterized by spatial variety, a high degree of urbanization and land-intensive development, this region is typical of settlement patterns in?Switzerland. The sustainability potential of developments of single-family homes will be investigated by modelling and comparing a range of possible future scenarios. This will allow conclusions to be drawn on the benefits and drawbacks of specific development strategies. The ascertained differences will be used to develop and formulate sustainability indicators. The adopted procedure will be interactive insofar as the general nature of the scenarios will reflect acknowledged existing sustainability criteria. Significance: The research project sets out to pinpoint options - not available under the existing framework - for sustainable settlement development strategies that include single-family homes. It will also contribute to the evolution of sustainability assessment techniques. In addition, it will?provide considerable impetus for tackling more general issues connected with spatial development in Switzerland.

Produktion und Einsatz von Ersatzbrennstoffen in Industriefeuerungsanlagen und Kraftwerken

Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz von 1996 fordert nach der Vermeidung die Verwertung von Abfaellen. Die energetische Verwertung von Abfaellen in Industriefeuerungsanlagen beschraenkt sich bisher im Wesentlichen auf trockene Fraktionen, die aus Gewerbeabfaellen (z.B. Altreifen, Altholz, Altpapier, Sortierreste...) sortiert werden. Bereits etwa 19 Prozent des Brennstoffenergiebedarfs in der deutschen Zementindustrie wird durch den Einsatz dieser Abfaelle gedeckt; Tendenz steigend. (1) Eine energetische Nutzung von aufbereitetem Hausmuell und hausmuellaehnlichen Gewerbeabfaellen in Industriefeuerungsanlagen oder Kraftwerken findet nur in geringerem Masse statt. Besondere Bedeutung gewinnt der Einsatz von Ersatzbrennstoffen aus weiteren Abfaellen jedoch in Industriefeuerungsanlagen und Kraftwerken unter Beruecksichtigung der weltweiten Verknappung der Energieressourcen. Die Mengen an Hausmuell und hausmuellaehnlichen Abfaellen in der Bundesrepublik Deutschland belaufen sich nach wie vor auf fast 40 Mio t pro Jahr. So waere durch die energetische Nutzung des bundesdeutschen Hausmuellaufkommens in Industriefeuerungs- und Kraftwerksanlagen eine Teilsubstitution der eingesetzten fossilen Primaerenergietraeger moeglich. Ein erheblicher Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstosses und Annaeherung an die Ziele der AGENDA 21 waeren die positive Konsequenz. Des weiteren gilt es zu bedenken, dass mit Beendigung der Uebergangsfrist der TA Siedlungsabfall im Jahr 2005 die Kapazitaet der Abfallverbrennungsanlagen, der Anlagen zur Reststoffverwertung und der Anlagen zur Nutzung sonstiger brennbaren Stoffe fuer das dann vorhandene Angebot bei weitem nicht ausreichen werden (2). Im Rahmen des Forschungsprojektes soll von der angemessenen Aufbereitungstechnik von Abfaellen aus verschiedenen Herkunftsbereichen ueber die Festlegung von Stoffcharakteristiken das gesamte Stoffstrommanagement, incl. Sicherung der erforderlichen Qualitaet der Ersatzbrennstoffe untersucht werden. Ziel ist es, ein zertifiziertes Produkt zu schaffen, das den Anforderungen an die energetische Verwertung den fossilen Primaerenergietraegern gleichzustellen ist. Der Einsatz in Industriefeuerungsanlagen und Kraftwerken muss hinsichtlich der Schadstoffemissionen und weiterer oekologischer Kriterien mit den Anforderungen der Abfallbeseitigung in modernen Muellverbrennungsanlagen mindestens vergleichbar sein.

Erhebung und Auswertung abfallwirtschaftlicher Daten für das Jahr 2006

Für die jährliche Aktualisierung der abfallwirtschaftlichen Datengrundlagen wird eine Erhebung der kommunalen Abfallmengen auf Gemeindeebene durchgeführt; die erhobenen Daten werden nach einer Auswertung und Plausibilitätsprüfung übersichtlich zusammengestellt und interpretiert.

BMBF-Forschungsschwerpunkt: Optimale Transporte in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft - EBEK, Teilprojekt Uni-Stuttgart - Lehrstuhl Verkehrsplanung: Entwicklung und Bewertung schienenverkehrsgestützter Entsorgungsketten für den ländlichen Raum

Ziel des Forschungsvorhabens 'Entwicklung und Bewertung schienenverkehrsgestützter Entsorgungsketten für den ländlichen Raum' (EBEK) ist die Erstellung einer Konzeption für eine schienenverkehrsgestützte Entsorgungskette für Siedlungsabfälle für die Beispielregion 'Alb-Donau', die die regionale Infrastruktur für die Abfallaufbereitung und -verwertung nutzt. Dabei soll insgesamt eine möglichst geringe Umweltbelastung durch die notwendigen Abfalltransporte unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Erfordernisse erreicht werden. Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist die Untersuchung bestehender und zukünftiger E-Business-Handelsplattformen speziell für den Abfall- und Wertstoffhandel. Mit der Untersuchung sollen Synergien zu anderen Logistiksystemen erkannt und Wege aufgezeigt werden, wie die logistische Infrastruktur besser genutzt und unter Beachtung von Umweltzielen und betriebswirtschaftlichen Erfordernissen eine Verbesserung gegenüber der heutigen Situation erreicht werden kann. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine grundsätzliche Untersuchung, in der geprüft werden soll, unter welchen Randbedingungen es möglich ist, große Anteile der Mülltransporte auf die Schiene zu verlagern. Dabei ist zunächst keine unmittelbare Umsetzung vorgesehen. Arbeitspakete / Vorgehensweise: - Bestandsaufnahme der heutigen und künftig zu erwartenden Siedlungsabfallmengen - Erarbeitung der Grundlagen zur Erstellung eines integrierten regionalen Entsorgungskonzeptes - Entwicklung einer Konzeption für eine schienenverkehrsgestützte Transportkette für Siedlungsabfälle - Entwicklung von Vorschlägen zur Optimierung der Fahrzeug-, Behälter-, und Umschlagtechniken innerhalb der Transportketten - Verbesserung der Ressourcennutzung durch Einsatz der Methoden des e-Business zur Bündelung der Abfallströme - Integration der Transportkette für Siedlungsabfälle (Abfälle zur Verwertung und Beseitigung) in die allgemeine Güterverkehrslogistik - Evaluation der vorgeschlagenen Maßnahmen - Erstellung einer Konzeption für ein regionales, schienenverkehrsgestütztes Entsorgungskonzept für die Beispielregion 'Alb-Donau' und Präsentation in den politischen Gremien. Ergebnisse: - Unter Umweltgesichtspunkten stellt die CO2-Freisetzung die entscheidende Größe dar. - Es konnte nachgewiesen werden, dass ein integriertes Konzept für die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis eine CO2-Einsparung durch den Schienentransport im Vergleich zum Straßentransport erzielt werden kann. Die Möglichkeit einer beispielhafte Umsetzung wurde in einem Folgeprojekt untersucht. - Für die Landkreise Tuttlingen, Sigmaringen und Biberach ist ein solches integriertes Konzept weder aus Umwelt- noch aus finanzieller Sicht lohnend. Eine Umsetzung wird daher nicht weiter untersucht.

Verwertung von Hausmuell in Ostanatolien

In den Staedten Ostanatoliens wird der Hausmuell durch Deponierung beseitigt. In sehr geringem Umfang werden industriell verwertbare Stoffe wie Metall, Glas u.a. aussortiert, waehrend die organischen Stoffe ungenutzt bleiben. Die organischen Abfaelle sollen kompostiert und der erzeugte Kompost zur Bodenverbesserung eingesetzt werden.

Untersuchung unterschiedlicher rechtlicher, organisatorischer und/oder oekonomischer Ansaetze zur Schliessung von Deponieraum bei Siedlungsabfalldeponien

Die derzeitige abfallwirtschaftliche Situation in Deutschland ist von Ueberkapazitaeten im Bereich der Deponien gekennzeichnet. Der Deponiebetrieb ist fuer viele Deponiebetreiber unwirtschaftlich. Viele Deponien entsprechen nicht den in der TASi/Ablagerungsverordnung vorgegebenen Umweltschutzanforderungen und muessen daher bis 2005 bzw. 2009 geschlossen werden. Fuer die Schliessung sinderhebliche Mittel erforderlich. Durch die Vorfristigkeit der Schliessung entstehen Finanzierungsluecken, da nicht ausreichend Rueckstellungen gebildet werden koennen. Das Vorhaben soll hierbei Hilfestellung leisten.

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