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Das interdisziplinäre Vorhaben verschränkt technisch-ökonomische, informationstechnische, klimatische sowie ökologische und gesellschaftlich-soziale Perspektiven auf die Energiewende. Ziel ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Modells und einer Methodik für die Umsetzung nachhaltiger, robuster Energiesysteme, die gesellschaftlich-soziale Faktoren (Nutzerwahrnehmung von Energiesystemen) systematisch in den technisch-ökonomischen und technisch-informatorischen Prozess der Identifizierung, Planung und Realisierung von Energieszenarien integriert. Ausgehend von einem ökologisch normativen und technisch-epistemisch bestimmten Lösungsraum werden akzeptanzrelevante Faktoren in ihrem Zusammenspiel und ihrer zeitlichen Veränderung erfasst, bewertet und modelliert. Der Einbezug gesellschaftlichen Wissens erfolgt über drei Datenzugänge und ihrer Triangulation: die empirische Beschreibung und Modellierung kognitiv-affektiver Einstellungen, die Analyse von Meinungsbildungsprozessen im Internet (Social Media) sowie eine ökologisch- klimatologische Bewertung. Die Ergebnisse werden auf Zielszenarien bezogen (Zukunftsvisionen der Energiewende), die vorab anhand der Bewertung von Chancen und Risiken bestehender Energiekonzepte aufgestellt wurden. Mittels Conjoint-Analysen für diese Szenarien werden potentielle Trade-offs ermittelt -Faktorenkonstellationen für eine zumindest hinnehmende Akzeptanz- und die Ergebnisse in die Entwicklung technisch-ökonomischer Transformationsprozesse integriert. Basierend auf der Modellierung von Transformationsprozessen, die technisch-ökonomische und gesellschaftlich-soziale Perspektiven auf die Energiewende zusammenführen, werden Empfehlungen für Politik und Entscheider in Wirtschaft und Praxis sowie die kommunikative Begleitung partizipativ orientierter Transformationsprozesse abgeleitet. Bislang liegt kein derartiger ganzheitlicher Modellansatz für das komplexe gesellschaftliche Problem der nach-haltigen Entwicklung von Energietechnik vor, der technische, ökologische und ökonomische Aspekte berücksichtigt, gleichzeitig gesellschaftlich-soziale Facetten als Steuerungselemente einbezieht und damit eine belastbare Methodik zur gesellschafts-verträglichen Ausgestaltung der Energiewende für die Unterstützung nachhaltiger Entscheidungsprozesse bereitstellt.
Die Studie „Zukunft? Jugend fragen! – 2021“ untersucht, was Jugendliche über Umwelt und Klima denken, wie sie sich engagieren und welche Maßnahmen ihnen zum Umwelt- und Klimaschutz wichtig sind.In einer Repräsentativerhebung wurden rund 1.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahren zu Umwelt- und Klimathemen befragt. Die Ergebnisse zeigen zum Beispiel, dass Umwelt- und Klimaschutz für Jugendliche zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen gehört. Die meisten sind überzeugt, dass der Klimawandel durch gemeinsames Engagement bekämpft werden kann. Und sie finden, dass die Politik mehr auf junge Menschen hören sollte.Die Jugendstudie wurde 2021 zum dritten Mal durchgeführt. Zehn junge Menschen unterstützten als Jugendprojektbeirat das Forschungsteam bei der Konzeption der Untersuchung und der Interpretation der Studienergebnisse.
Ziel des Teilprojekts der choice ist der Aufbau einer Online Partizipationsplattform zur frühzeitigen Einbindung von potentiellen Nutzern in die Planung von Ladeinfrastruktur in Berlin sowie zur Generierung von Finanzierungsbeiträgen für Ladesäulen durch Dritte. Neben einer bedarfsgerechten Planung und effizienten Genehmigung sowie einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit soll die öffentliche Akzeptanz von Elektromobilität und notwendigen Infrastrukturmaßnahmen gesteigert werden. Das Online Tool soll in Abstimmung mit Partnern in den gesamten Planungsprozess integriert werden. Die Plattform bindet Bürger, Institutionen und Unternehmen in den städtischen Elektromobilitätsausbau ein. Auf der einen Seite informiert sie die Öffentlichkeit neben allgemeinen Informationen zur Elektromobilität über den Bestand des Ladeinfrastrukturausbaus in Berlin und dessen Rahmenbedingungen. So werden beispielsweise die bereits vorhandenen Ladesäulen samt Nutzungsdetails (Steckertyp, Verfügbarkeit etc.) auf einer Karte in Echtzeit dargestellt. Auf der anderen Seite kann die Öffentlichkeit den aktuellen Planungsstand einsehen und ihren Bedarf an Lademöglichkeiten in Form von Stationswünschen äußern. Bewertungs- und Kommentarfunktionen qualifizieren die Bedarfsermittlung zusätzlich und ermitteln automatisch die gemeinschaftlich favorisierten Standorte. Letztere können von Interessierten wiederum anhand eines assistierten Prüfungsverfahrens auf ihre Geeignetheit als Ladestandorte bewertet werden. Darüber hinaus dient die Online Plattform als Kommunikationsschnittstelle zwischen den planenden Akteuren (Stadt- und Bezirksverwaltungen, Ladeinfrastrukturbetreiber). Sie erleichtert den verwaltungsinternen Austausch von Informationen und planungsrelevanten Dokumenten und erlaubt eine intuitive, bürgernahe Kommunikation. Dadurch wird die Verwaltung im Planungs- und Genehmigungsprozess entscheidend unterstützt und die Planungssicherheit erhöht. Diese Planungsfunktionen werden von einem Crowdfundingmodul begleitet, das nicht nur die Finanzierung der öffentlichen Ladeinfrastruktur unmittelbar unterstützt, sondern auch eine Identifikationssteigerung und Wertschätzung der Öffentlichkeit bewirken kann. Somit wird das übergeordnete Ziel, die Elektromobilität partizipativ und nachhaltig zu etablieren, verfolgt.
Mit dem Pilotprojekt 'VELOTransport' werden Wege zur Nutzung des Fahrrads für Alltagstransporte, insbesondere von Lasten- und Transportfahrrädern, für Privatpersonen und für Gewerbetreibende aufgezeigt. Die Durchführung des Projekts erfolgt auf zwei verschiedenen Plattformen: 1.Internetpräsenz und Social Media: Auf der Internetpräsenz www.velotransport.de werden das aktuelle Wissen aus Forschung und Entwicklung bereitgestellt und unterschiedliche Aktivitäten um das Thema Lasten- und Transporträder in Deutschland und dem europäischen Ausland zusammengetragen. Somit wird erstmalig eine zentrale Infoplattform ins Leben gerufen, auf der man sich rund um Transportmöglichkeiten mit dem Fahrrad informieren kann. Begleitet wird die Webseite durch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Netzwerken (wie z.B. Facebook und Twitter). 2.Produktschau: Auf einer Produktschau ('Roadshow') im Rahmen diverser Veranstaltungen in vielen deutschen Städten - u.a. auf den von velo:konzept organisierten Messen - werden die unterschiedlichen Modelle von Lasten- und Transportfahrrädern verschiedener Hersteller präsentiert und deren Einsatzmöglichkeiten im Alltag veranschaulicht. Ebenso werden die Transportmöglichkeiten mit einem normalen Fahrrad aufgezeigt und erlebbar gemacht. Das Projekt (Laufzeit Frühjahr 2012 bis August 2013) wird aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans (www.nrvp.de) gefördert. Es soll das Ziel des Nationalen Radverkehrsplans erfüllen, eine moderne, sozial- und umweltverträgliche Nahmobilität nach dem Leitbild 'Stadt der kurzen Wege' zu ermöglichen. Weiterhin trägt es einen Teil zur Förderung des Radverkehrs als Bestandteil einer nachhaltig integrierten Verkehrspolitik und zur Erhöhung des Radverkehrsanteils am gesamten Verkehrsaufkommen in Deutschland bei. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.
<p>Werbung oft nicht ausreichend gekennzeichnet</p><p>Nach europäischem Recht müssen kommerzielle Inhalte in den sozialen Medien als Werbung gekennzeichnet werden.</p><p>Nach europäischem Recht müssen kommerzielle Inhalte in den sozialen Medien als Werbung gekennzeichnet werden. Das Umweltbundesamt (UBA) hat sich hierzu an einer EU-weiten Untersuchung beteiligt. Ergebnis: Nur bei etwa 20 Prozent der untersuchten Influencer-Profile wurde Werbung konsequent als solche gekennzeichnet.</p><p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Präsident Dirk Messner: „In den letzten Jahren hat sich das Influencermarketing zu einer der lukrativsten Methoden der Werbebranche entwickelt. Reichweitenstarke Influencer*innen haben die Macht, das Konsumverhalten ihrer Followerschaft durch Produktplatzierungen zu beeinflussen. Wird die Kennzeichnungspflicht von Werbung nicht eingehalten, birgt dies erhebliche Risiken für den Verbraucherschutz. Umso wichtiger ist es, dass die Behörden die Relevanz dieser Problematik erkannt haben und sich aktiv für ein höheres Verbraucherschutzniveau in den sozialen Medien einsetzen.“</p><p>In der EU-weit abgestimmten Untersuchung, einem sogenannten Sweep, hat das Verbraucherschutz-Netzwerk CPC (Consumer Protection Cooperation Network) Social-Media-Profile von Influencer*innen überprüft. Die beteiligten Behörden und Verbände wollten wissen, ob Influencer-Werbung in sozialen Medien ausreichend als solche gekennzeichnet wird.</p><p>Insgesamt hat das Verbraucherschutz-Netzwerk 576 Influencer*innen untersucht. Die Prüfung umfasste dabei Profile auf den großen Plattformen Instagram, TikTok, YouTube, Facebook, X (ehemals Twitter), Snapchat und Twitch. Von den untersuchten Influencer*innen hatten 82 über eine Million Follower, 301 bewegten sich zwischen 100.000 und einer Million Followern und 73 zwischen 5.000 und 100.000 Followern. Thematisch sind die überprüften Influencer*innen hauptsächlich in den Bereichen Mode, Lifestyle, Schönheit, Ernährung und Lebensmittel, Sport sowie Gaming aktiv.</p><p>Fast alle (97 Prozent) der im Rahmen des Sweeps untersuchten Influencer*innen veröffentlichen regelmäßig Inhalte mit kommerziellem Hintergrund auf ihren Profilen. Doch nur etwa 20 Prozent von ihnen kennzeichnen diese konsequent als Werbung. Den geschäftlichen Zweck einer Handlung zu verheimlichen, gilt nach der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken als Irreführung. Auch bei der verpflichtenden Angabe von Kontaktdaten gibt es Nachholbedarf: In 173 der überprüften Profile war kein ausreichendes Impressum vorhanden.</p><p>Für Deutschland koordinierte das UBA die Teilnahme an dem Sweep. Diese erfolgte gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. (Wettbewerbszentrale). Die hierbei festgestellten Verstöße werden nun juristisch weiterverfolgt: Gegenüber inländischen Influencer*innen werden vzbv und Wettbewerbszentrale in Form von Abmahnungen und Unterlassungsklagen tätig. Bei Influencer*innen mit Sitz im EU-Ausland richtet das UBA über das CPC-Netzwerk Amtshilfeersuchen an die zuständigen Mitgliedstaaten.</p><p>Das UBA setzt sich grenzüberschreitend für die kollektiven Interessen von Verbraucher*innen ein. Dabei werden jedoch keine individuellen Ansprüche einzelner Verbraucher*innen durchgesetzt. Diese profitieren vielmehr als Allgemeinheit davon, dass Missstände und Verstöße von europaweit tätigen Unternehmen aufgedeckt und abgestellt werden.</p><p>Der Sweep ist keine repräsentative Studie über die gesamte Influencer-Branche. Die abgestimmten Ermittlungen tragen vielmehr dazu bei, die europaweite Einhaltung des Verbraucherrechts zu verbessern und Verstöße gegen kollektive Verbraucherinteressen zu identifizieren.</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 6 |
| Wissenschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 6 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 3 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1 |
| Lebewesen und Lebensräume | 5 |
| Luft | 4 |
| Mensch und Umwelt | 6 |
| Weitere | 6 |