The TRR228DB is the project-database of the Collaborative Research Centre 228 "Future Rural Africa: Future-making and social-ecological transformation" (CRC/Transregio 228, https://www.crc228.de) funded by the German Research Foundation (DFG, German Research Foundation – Project number 328966760). The project-database is a new implementation of the TR32DB and online since 2018. It handles all data including metadata, which are created by the involved project participants from several institutions (e.g. Universities of Cologne and Bonn) and research fields (e.g. anthropology, agroeconomics, ecology, ethnology, geography, politics and soil sciences). The data is resulting from several field campaigns, interviews, surveys, remote sensing, laboratory studies and modelling approaches. Furthermore, outcomes of the scientists such as publications, conference contributions, PhD reports and corresponding images are collected.
The GeoPortal.rlp allows the central search and visualization of geo data. Inside the geo data infrastructure of Rhineland-Palatinate the GeoPortal.rlp inherit the central duty a service orientated branch exchange between user and offerer of geo data. The GeoPortal.rlp establishes the access to geo data over the electronic network. The GeoPortal.rlp was brought on line on January, 8th 2007 for the first time, on February, 2nd 2011 it occured a site-relaunch.
Zunaechst geht es um die Beschreibung des oekologischen Problems aus ethischer Sicht. Darauf folgt die Darstellung des ethischen Standortes, von dem aus argumentiert wird. Es werden dann Oberziele (Sicherung der Lebensqualitaet, Erhaltung der Lebensgrundlagen) formuliert, anschliessend und in bezug darauf sog. operative Ziele (z.B. Vermeidung rascher Veraenderung globaler Verhaeltnisse, Orientierung an der Idee geschlossener Stoffkreislaeufe, Schutz der Ressourcen etc.). Die Verwirklichung solcher operativer Ziele kann nur erfolgen, wenn ein tiefgreifender Wandel der Gesellschaft vorausgesetzt wird. Die Studie schliesst mit der Darstellung zentraler Elemente einer solchen oekologischen Gesellschaft.
Welches sind die groessten Hindernisse, die der Loesung von Umweltproblemen im Wege stehen? Welches sind die vielversprechendsten Loesungsansaetze? Der erste Schritt: Hindernisse benennen: Die Ausgangsthese der humanwissenschaftlichen Forschungsprojekte lautete: Veraenderungen menschlichen Handelns zugunsten umweltvertraeglicherer Alternativen fallen deshalb so schwer, weil unverzichtbare Voraussetzungen dafuer, dass Menschen ihr Verhalten im Sinne einer Problemloesung veraendern, im Falle der Umweltproblematik nicht gegeben sind. Viele Projektergebnisse unterstuetzen diese These sowohl in bezug auf Voraussetzungen der 'Innenstruktur' (individuelles Lernen, Problembewusstsein, Handlungsbereitschaft etc.), als auch der 'Aussenstruktur' (oekonomische, rechtliche, politische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen) des Handelns. Angesichts der Vielschichtigkeit der aufgezeigten Probleme kann es nicht erstaunen, dass die Schritte vom Wissen ueber Umweltprobleme zum problemloesenden Handeln so schwer fallen. Die Hindernisse zu erkennen und moeglichst praezis zu benennen, stellt einen ersten Schritt zu ihrer Ueberwindung dar. 'Reflexion', 'Kommunikation' und 'Organisation' heissen die Schluesselwoerter. Die Projektergebnisse lassen insgesamt nicht nur die Probleme genauer erkennen, sondern weisen auch auf moegliche Loesungswege hin. Schluesselwoerter dafuer sind Reflexion, Kommunikation und Organisation. Reflexion bedeutet, sich des eigenen Standorts bezueglich Kultur, Weltanschauung, Werten, Vorannahmen usw. bewusst zu werden. Reflexion dient auch dem Erkennen der je fuer sich begrenzten und einander ergaenzenden Handlungsspielraeume verschiedener Kulturen; sie macht Kommunikation darueber und damit eine gemeinsame Neuorientierung erst moeglich. Auf verschiedensten Ebenen - so die Schlussfolgerungen aus mehreren Projekten - sind kommunikative Prozesse erforderlich: - Diskurse ueber grundlegende Werte, die trotz unterschiedlicher Weltanschauungen und unterschiedlicher Kulturen geteilt werden koennen; - Kommunikation, die Vertrauen schafft in die Verlaesslichkeit der andern und damit eine wesentliche Voraussetzung darstellt fuer die Verpflichtung zur Nutzung der eigenen Handlungsspielraeume fuer Veraenderungen; - Kommunikation zur Konkretisierung von Zielen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Erarbeitung von Handlungsalternativen.
Im Rahmen des Moduls 7 des Schwerpunktprogramms Umwelt fuehrt die Studiengruppe das Projekt 'Towards sustainable development: An actor-oriented perspective' durch. Dieses anfangs 1994 begonnene Projekt wird gemeinsam mit dem 'Centre for Development Studies' (CDS) in Trivandrum im indischen Bundesstaat Kerala durchgefuehrt. Ausgangspunkt der Forschung ist die Suche nach Ansaetzen der 'nachhaltigen Entwicklung' im Sinne einer sozial gerechten, wirtschaftlich machbaren und oekologisch vertraeglichen Nutzung vorhandener Ressourcen. Die Arbeitshypothese besagt, dass hierzu nicht a priori von einem Bedarf nach besseren Technologien der Ressourcenbewirtschaftung ausgegangen werden darf. Vielmehr sollen die unterschiedlichen ressourcenbezogenen Handlungsstrategien und Handlungsspielraeume der verschiedensten, an der Ressourcennutzung beteiligten Akteure in den Mittelpunkt gestellt und analysiert werden. Aus der Diskussion der Kompatibilitaet der verschiedenen Vorgehensweisen werden wichtige Rueckschluesse auf die Frage der nachhaltigen Entwicklung erwartet. Nebst den ueblicherweise in der Entwicklungszusammenarbeit im Zentrum stehenden staatlichen Organisationen werden v.a. privatwirtschaftliche Akteurgruppen wie die direkt Landnutzenden oder Haendler einbezogen.
Malaysia is not only economically a leading country in Southeast Asia but also has an influential role concerning nature conservation in the region and world-wide. Processes of globalization (i.e. tourism, world economy, climatic change, cultural change etc.), however, change the context of nature conservation and the conditions under which the administration of National Parks has to operate. The research project sees National Park as arenas, where different and changing groups (i.e. foreign and domestic tourists, park administrators, local people etc.) meet and interact. Depending on the nature of these interactions, people (and institutions) can either benefit or they are faced with problems and constraints, especially if there are different notions about nature, conservation and what should or should not be done in National Parks. The proposed research project focuses on the following questions: - What are the concepts of nature and conservation of the different actors, groups and institutions that are interacting in the context of national parks? - What are the effects of the globalized paradigm of conservation on a local, regional and national level? - Is there a conflict of interest between tourism, the local use of environment and conservation needs? An important issue in the research project is to combine perspectives of outsiders (i.e. foreign tourists, visitors, researchers) with the one of insiders (i.e. domestic tourists, institutions, researchers). Therefore, a close collaboration with Malaysian institutions is planned. The project wants to contribute to a better understanding of notions about nature and its conservation in a rapidly changing globalizing world.
Klimatische Risiken sind eines der Problemfelder, in denen herkoemmlicher Umweltschutz zu einem innovationsorientierten Umweltmanagement weiterentwickelt werden kann und muss. Interdisziplinaere Forschung kann dazu wichtige Erkenntnisse beisteuern. Klimadynamik im Alpenraum ist schwierig vorherzusagen: Werden Luftmassen gegen ein Hindernis getrieben, so koennen sie es entweder um- oder ueberstroemen. Bei einem isolierten Berg wird die erste, bei einer langen Bergkette die zweite Moeglichkeit realisiert. Irgendwo dazwischen liegt eine Konfiguration, bei der sich ein Bifurkationspunkt ergibt: welche der beiden Moeglichkeiten realisiert wird, haengt von geringfuegigen Fluktuationen ab. Diese Konfiguration ist im Alpenraum gegeben. Eben deshalb sind Wetterprognosen in diesem Raum sehr viel schwieriger als anderswo. Dieses Problem ist fuer die Untersuchung von anthropogenen Klimaveraenderungen u.a. deshalb gravierend, weil sich die Niederschlagsverteilungen voellig verschieden darstellen, je nachdem ob die Alpen von feuchter Luft um- oder ueberstroemt werden. Sprunghafte Veraenderungen in Vergangenheit und Zukunft erforschen: Die Untersuchung der Klimadynamik im Alpenraum gibt ein wichtiges Beispiel fuer die Unsicherheiten, mit denen die Wissenschaft konfrontiert ist, wenn kleine Zufallsschwankungen in Systemen mit nichtlinearer Dynamik grosse Wirkungen zeigen. Daraus koennen sich sprunghafte Veraenderungen ergeben, die nur sehr beschraenkt prognostizierbar sind. Diese Schwierigkeit erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Kopplung von globalen Klimamodellen mit der Untersuchung regionaler Grosswetterlagen, ein Teilbereich innerhalb des CLEAR. Mit einer anderen sprunghaften Veraenderung wurden Klimaforscherlnnen im Bereich der Palaeooekologie konfrontiert. Um die langfristigen Klimaentwicklung zu untersuchen, werden im Rahmen von CLEAR u.a. Seesedimente analysiert, in denen - aehnlich wie in den Jahrringen von Baeumen - Spuren vergangener Zeiten in Jahresschichten archiviert sind. Ihre Textur zeigt ploetzliche Veraenderungen, die auf entsprechend abrupte Veraenderungen im Zustand des betreffenden Oekosystems hinweisen. Derartige Uebergaenge sind auch fuer die Entwicklung alpiner Oekosysteme, die im Rahmen von CLEAR von Biologlnnen untersucht werden, von Bedeutung.
Die Endlagerung radioaktiver Abfaelle ist ein gravierendes Folgeproblem der heutigen technologischen Entwicklung. Obschon dessen Tragweite auch in der Schweiz frueh erkannt wurde, erfolgten konkretere Schritte zur Loesung des Problems erst im Rahmen der Kernenergiedebatte der 70er Jahre. Die Studie zeigt die Stationen dieser Entwicklung und den gesellschaftlichen Bezug des Problems in den letzten 40 Jahren auf. Sie soll einen Beitrag zur laufenden Technologie-Folge-Forschung leisten.
Sind Innovationen der Schluessel fuer die Umsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung? Welche Arten von Innovationen braucht es dafuer? Woran scheitern vielversprechende Innovationen? Wie kann Ihnen zum Durchbruch verholfen werden? Natur und Kapital sind nicht austauschbar: Nachhaltige Entwicklung benoetigt nicht nur technische Innovationen - sie muessen durch politische und gesellschaftliche Innovationen ergaenzt werden. Nachhaltige Entwicklung verlangt Klarheit ueber das oekologische Referenzsystem. Es ist die 'oekologische Nachhaltigkeit'. Grundlage fuer die Zielformulierung ist die Erkenntnis, dass Natur in einem komplementaeren Verhaeltnis zu allen anderen von Menschen gemachten Produktionsfaktoren steht. Sie ist nicht ersetzbar - und daher in ihrer Vielfalt und Vitalitaet zu erhalten. Jede an Austauschbarkeit von Natur und Kapital orientierte Nachhaltigkeitsbetrachtung erfuellt namentlich jene Forderung nicht, die auch spaeteren Generationen ein Recht auf unversehrte Natur zuspricht. Oekologische Grobsteuerung in der Umweltpolitik: Der heute stattfindende Strukturwandel weist nicht in Richtung 'Nachhaltige Entwicklung' sondern von ihr weg. Nachhaltige Entwicklung ergibt sich nicht von selbst. Die in den Trend zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft gesetzten oekologischen Hoffnungen erfuellen sich nicht. Oekonomische Wertschoepfung und oekologische Belastungen entkoppeln sich nicht oder nur in einem Ausmass, welches nicht ausreicht, den Postulaten einer 'Nachhaltigen Entwicklung' gerecht zu werden. Oekologische Innovationen gibt es auf verschiedenen Ebenen, noch aber greifen sie oft zu kurz. Unternehmen konzentrieren sich heute noch zu sehr auf oekologische Verbesserungen bei ihren Produktionsprozessen und auf die selektive Verbesserung einzelner Produkteigenschaften. Die Umweltpolitik bedient sich in der Regel einer emissionsorientierten Feinsteuerung, ohne jede Chance, im Umfeld einer fehlgeleiteten inputorientierten Grobsteuerung grundlegende Belastungen zu drosseln oder zu beseitigen. Wesentlich mehr Erfolg versprechen Funktions- und Beduerfnisorientierung auf Unternehmensebene und oekologische Grobsteuerung in der Umweltpolitik sowie Innovationskooperationen als neue Form der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure. Die Kunst der oekologischen Innovation besteht darin, Innovationsparadox und Wachstumsfalle zu vermeiden sowie Restriktionen zu ueberwinden. Das Innovationsparadox tritt dann auf, wenn der oekologische Fortschritt nur isoliert eine einzelne Innovation betrachtet und die Gesamtwirkung im Anwendungskontext ausgeblendet bleibt.
Programmleitung, Koordination von rund 50 Projekten im Rahmen des NFP 31. Dieses hat zum Ziel, die Auswirkungen der vermuteten bzw. zu erwartenden Klimaaenderungen auf Naturkatastrophen in der Schweiz zu untersuchen und die Konsequenzen auf Oekosysteme, Gesellschaft und Nutzung aufzuzeigen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 19 |
| Wissenschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 19 |
| Repositorium | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 21 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 19 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 19 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 21 |
| Wasser | 6 |
| Weitere | 21 |