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Ökobilanzierung von Freileitungen, Land- und Seekabeln im Höchstspannungsbereich in Deutschland

In Deutschland besteht ein Bedarf, das Stromnetz an die Anforderungen der Energiewende zum Erreichen der Klimaschutzziele anzupassen. Im Rahmen der bundesweiten Netzentwicklungsplanung werden Entscheidungen über die einzusetzenden Leitungstechniken getroffen. Die möglichen ökologischen Folgen des Um- und Ausbaus des Stromnetzes wurden in Deutschland bisher nicht systematisch im Sinne einer Lebenszyklusbetrachtung der verschiedenen Neubautechniken untersucht. Diese Lücke wird mit diesem Vorhaben geschlossen. Politische Entscheidungsträger können damit die im Rahmen der Ökobilanzierung untersuchten Umweltwirkungen stärker in die Diskussion und Ausgestaltung des Netzausbaus einbringen.

Photovoltaik auf dem Acker? - Ein Positionspapier

Der Klimawandel schreitet voran und bedroht unsere Lebensgrundlagen. Doch wir haben noch Zeit und auch die Mittel hier entgegenzusteuern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der schnelle Ausbau der Photovoltaik. Eine neue Analyse des Umweltbundesamtes beschreibt den aktuellen Sachstand und zeigt: Durch die Auswahl geeigneter Flächen sowie die Einhaltung einiger Vorgaben beim Bau und dem Betrieb der Anlagen können Nutzungskonflikte und negative Auswirkungen beim Photovoltaik-Ausbau vermieden und ökologisch und landwirtschaftlich wertvolle Flächen erhalten werden. So kann mit Photovoltaik kostengünstig, flächeneffizient und umweltverträglich Energie produziert werden.

Arzneistoffeinträge - Befragungen und Bilanzierung der Emissionen

In Deutschland werden Arzneimittelrückstände in nahezu allen Umweltmedien gefunden. Die Eintragspfade sind zwar bekannt, eine Abschätzung der Größenordnung der einzelnen Eintragspfade fehlt jedoch oft.Das Vorhaben liefert erstmals Daten zum Einsatz von Antiphlogistika und Antiparasitika bei Rindern, Schweinen und Geflügel. Für den Arzneimitteleinsatz in der privaten Tierhaltung konnten die häufigsten Anwendungsgruppen ermittelt werden.Die verschiedenen Ergebnisse u.a. weitere Punktquellen für Human- und Tierarzneistoffe sind in einer abschließenden Gesamtbetrachtung zusammengefasst. Weitere Informationen zum Thema sind im Internetportal „Arzneimittel und Umwelt” zu finden.

Analysis of ten selected crediting methodologies for climate-friendly soil management

This report is an Annex to the report „Funding climate-friendly soil management: Appropriate policy instruments and limits of market-based approaches“ which constitutes the final report of the research project “Nature-based solutions for climate protection: market-based instruments to support climate-friendly soil management” (FKZ 3721 42 502 0). It presents the detailed assessment of ten crediting methodologies on climate-friendly soil management measures which the final report builds upon. The rules and methodologies of ten selected crediting methodologies are assessed against a set of guiding questions/indicators. A synthesis of the analysis is included in the final report of the project.

Erweiterung der Datenbank „Biozide in der Umwelt“

Die Datenbank „Biozide in der Umwelt“ (BiU) wird regelmäßig mit aktuellen Umweltmonitoringdaten zu Bioziden aus dem deutschsprachigen Raum erweitert. Von den 66 recherchierten Datenbanken erwiesen sich acht Quellen als geeignet für die kontinuierliche Integration von Messdaten. Diese liefern Informationen zu 125 bioziden Substanzen und Transformationsprodukten, wobei insgesamt rund 800.000 Messwerte in die Datenbank aufgenommen werden können. Die überwiegende Mehrheit der Daten stammt aus Deutschland (95,5 %), gefolgt von der Schweiz (3,5 %) und Österreich (1,0 %). Es entsteht somit eine umfassende und aktuelle Datengrundlage für die Überwachung von Bioziden in der Umwelt.

Flyer: Boden des Jahres 2025 – Rendzina

Die Rendzina ist ein Boden, der sich aus Kalk, Dolomit oder Gipsgestein entwickelt hat. Durch Bildung und Anreicherung von Humus bildet sie einen dunkel gefärbten Oberboden aus. Unmittelbar darunter liegt das kaum verwitterte Bodenausgangsgestein.Das klassische Verbreitungsgebiet der Rendzinen sind Karstgebiete, vor allem in den Mittelgebirgen und den Alpen, wo kalkreiches Ausgangsgestein und Hangneigung zusammentreen. In den Mittelgebirgen treten sie überall dort auf, wo Kalksteinschichten ausstreichen. In Mecklenburg-Vorpommern haben sich Rendzinen auf Kalkstein der Kreidezeit entwickelt. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt deshalb auf der Halbinsel Jasmund auf Rügen. Daneben existieren vereinzelte Vorkommen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Rendzinen in Mecklenburg-Vorpommern nehmen eine Fläche von ca. 800 ha ein und werden vorwiegend als Wald genutzt.

Umweltzeichen Blauer Engel für organische Kultursubstrate und Blumenerden

In diesem Forschungsvorhaben werden Kultursubstrate als neue Produktgruppe für den Blauen Engel untersucht und Kriterien für das Umweltzeichen entwickelt. Die Produktgruppe beschränkt sich auf organische Kultursubstrate, d.h. solche, die einen gewissen Anteil organischer Substanz enthalten und einen erdigen Charakter aufweisen. Eingeschlossen sind organische Kultursubstrate für den professionellen Einsatz (Erwerbsgartenbau, Garten- und Landschaftsbau, öffentliches Grün) sowie Blumenerden für den Hobbybereich.

Poster: Boden des Jahres 2025 – Rendzina

Die Rendzina ist ein Boden, der sich aus Kalk, Dolomit oder Gipsgestein entwickelt hat. Durch Bildung und Anreicherung von Humus bildet sie einen dunkel gefärbten Oberboden aus. Unmittelbar darunter liegt das kaum verwitterte Bodenausgangsgestein.Das klassische Verbreitungsgebiet der Rendzinen sind Karstgebiete, vor allem in den Mittelgebirgen und den Alpen, wo kalkreiches Ausgangsgestein und Hangneigung zusammentreen. In den Mittelgebirgen treten sie überall dort auf, wo Kalksteinschichten ausstreichen. In Mecklenburg-Vorpommern haben sich Rendzinen auf Kalkstein der Kreidezeit entwickelt. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt deshalb auf der Halbinsel Jasmund auf Rügen. Daneben existieren vereinzelte Vorkommen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Rendzinen in Mecklenburg-Vorpommern nehmen eine Fläche von ca. 800 ha ein und werden vorwiegend als Wald genutzt.

Risk management for plant protection products: Higher uncertainties by combining multiple measures? A statistical analysis

In the environmental risk assessment of plant protection products, the risk of spray drift losses to the off-field can be reduced by adding drift reduction measures. The question is how the combination of several measures affects the overall risk and, in particular, the associated uncertainty. Various statistical methods have been used to quantify both the overall risk and its uncertainty, in particular the increase in power and the width of a 95% confidence interval where the additional measures are modelled as qualitative factors. It can be concluded that for most of the scenarios considered, power is reduced or only marginally increased. I.e., adding further measures tends to increase uncertainty. This is mainly due to the fact that the power of the 'distance' factor is already very high and it is naturally difficult to increase it further. This relationship is even stronger for the confidence interval model, where it actually increases as additional factors are included in the experimental design with increasing sample size. These trends have also been confirmed empirically using selected experimental data from the SETAC DRAW database, albeit only selectively.

Wirksamkeit von Biodiversitätsflächen(typen) zur Minderung der Umweltauswirkungen von Pflanzenschutzmitteln in Raumkulturen

Pflanzenschutzmitteln (PSM) werden zur Bekämpfung bestimmter Schadorganismen oder Krankheiten, die ein Risiko für den Ertrag der Kulturpflanze darstellen, eingesetzt. Häufig wird dabei jedoch auch ein breites Spektrum von Nichtzielorganismen getötet oder geschädigt. Nicht nur die Anwendungsfläche, sondern auch angrenzende, unbehandelte Flächen können von PSM-Auswirkungen betroffen sein. Ein ausreichender Anteil an geeigneten Flächen zur Förderung der Biodiversität kann negative Auswirkungen einer PSM-Anwendung auf Nichtzielorganismen mitunter kompensieren. Dieser Bericht gibt einen Überblick über biodiversitätsfördernde Maßnahmen für die Raumkulturen Obst, Wein und Hopfen und stellt ein Konzept zum Ausgleich negativer Auswirkungen vor.

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