Im Vorhaben AluPV werden langfristige Fragestellungen der bautechnischen Produktionstechnologie, neue Fertigungsverfahren und Materialkombination durch Verschränkung von Baustoffwirtschaft, Bereich Metall- und Fassadenbau, dem Energiesektor und dem Bereich Photovoltaikindustrie, adressiert. Dazu wird ein innovatives modulares Fassadensystem aus PV- und Designelementen für ästhetisch ansprechende, energieerzeugende Fassaden entwickelt, gekennzeichnet durch eine vereinfachte Installation in die Gebäudehülle und zum Anschluss an Gebäudeenergiesysteme. Dabei liegt der Fokus auf der Erarbeitung von Lösungen und Funktionsintegration für die konstruktive und elektrischen Anschluss- und Verbindungstechnik durch integrierte Aufhängung im Aluminiumprofil, angepasste Unterkonstruktion und integrierter Modulwechselrichter. Beanspruchungsanalysen, Durchführung von Feld- und Ertragstests und notwendigen Charakterisierungs- und Prüfmethoden zu Material- und Bauteilbewertung auf Seite der Photovoltaik und im Kontext BIM & Zulassung begleiten diese Arbeiten. Abschluss findet das Projekt mit einem Demonstratoraufbau und einer Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Verifikation der Untersuchungsergebnisse und Demonstration einer anwendungsnahen Umsetzung. Das angestrebte modulare System bietet große Chancen mit ästhetisch ansprechenden Produkten zur Beschleunigung des Solarenergieausbaus insbesondere im urbanen Raum beizutragen und das Potential der gebäudeintegrierten Solarintegration aus seiner Nische heraus zu holen. Der Schwerpunkt am ISFH liegt auf der Entwicklung von industrietauglichen Fertigungsverfahren von PV-Modulen auf Al-Bauteilen, die Untersuchung der Langzeitstabilität, Erarbeitung von verschattungstoleranten Verschaltungskonzepten sowie der Bestimmung der PV-Erträge und Systembewertungen für komplexe Integrationssituationen.
Das GreenPracticeH2O Projekt adressiert einen Technologie- und Innovationstransfer in die Industrie durch die praxisnahe Demonstration von innovativen Maßnahmen zum Wasser- und Prozesschemikalienrecycling, der Schließung von Stoffkreisläufen sowie der Gewinnung von Energie durch ein breit aufgestelltes Projektkonsortium aus wissenschaftlichen Institutionen, der Photovoltaikbranche und dem Anlagenbau. Ziel des Teilvorhabens ist eine praxisnahe Demonstration von zwei Teilaspekten einer gesteigerten Ressourceneffizienz flüssiger Abfallströme der Produktion siliziumbasierter Solarzellen. Der Teilstrom der verbrauchten alkalischen Ätzbäder wird umfassend charakterisiert und modelliert, um eine Grundlage für die weitere Aufbereitung dieses vormaligen Abfallstromes zu einem Grundstoff für Baustoffe zu haben. Die Anreicherung des Teilstromes mit Silizium aus Waferbruch auf Zielkonzentration wird erprobt. Eine Aufkonzentration des Teilstromes wird zunächst im Labor, später im Technikumsmaßstab getestet und durch Projektpartner zu ökologischen Baumaterialien weiterverarbeitet. Durch die Einsparung alkalischer Aktivatoren für die Baustoffherstellung und die verminderte Einleitung hochkonzentrierter Abwässer ist ein sehr positiver ökologischer Effekt von dieser Maßnahme zu erwarten.
Beteiligung von Rheinland-Pfalz an der Studie des Bundeswirtschaftsministeriums, Wiederansiedlung von Industrie zur Fertigung von Solarmodulen; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Klima, Energie und Mobilität
Eine im Auftrag des FNN im VDE erstellte Studie von Ecofys und dem IFK empfiehlt die teilweise Nachrüstung von Solarstromanlagen, um die sogenannte 50,2-Hertz-Problematik zu lösen. Bis zur Einführung einer Übergangsregelung im April 2011 mussten sich Stromerzeuger am Niederspannungsnetz beim Überschreiten einer Netzfrequenz von 50,2 Hertz vom öffentlichen Netz trennen. Würde der seltene Fall einer Überfrequenz mit der heute installierten PV-Leistung eintreten, ginge deren zu diesem Zeitpunkt eingespeiste Leistung schlagartig verloren. Das Nachrüsten älterer Solaranlagen soll für diesen Fall Vorsorge treffen und rund 9 GW installierte Leistung ertüchtigen. Die Studie mit dem vollständigen Titel Auswirkungen eines hohen Anteils dezentraler Erzeugungsanlagen auf die System-/Netzstabilität bei Überfrequenz und Entwicklung von Lösungsvorschlägen zu deren Überwindung wurde von Ecofys und dem Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK) der Universität Stuttgart verfasst. Auftraggeber sind die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber vertreten durch EnBW Transportnetze AG, der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) und das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE/FNN). Die Empfehlungen wurden am 1. September 2011 den Bundesministerien für Umwelt und für Wirtschaft vorgestellt.
Das Forschungsprojekt RENEW konzentriert sich auf die technische und ökonomische Konzeption von einem Gebrauchtmarkt für Photovoltaikmodule. Hierzu soll ein zuverlässiger und umfangreicher Qualifikationsprozess für gebrauchte Module entwickelt werden, um diese auf ihre Funktionalität und Sicherheit für deren weitere Verwendung zu prüfen. In diesem Zusammenhang soll eine ortsaufgelöste Hochspannungsisolationsprüfung (HV-Isolationsprüfung) die bisherigen Isolationsprüfmethoden ersetzen um damit deutlich zuverlässiger Isolationsfehler an gebrauchten Modulen identifizieren können. Module, welche in der Erstqualifikation einen Defekt aufweisen, sollen, wenn möglich, repariert werden. Die Qualifizierung dieser Reparaturverfahren soll durch Laboruntersuchungen und beschleunigten Alterungstests erfolgen. Aufgrund aktueller Probleme mit schadhaften Polyamid-basierten Rückseitenfolien (RSF) liegt der Fokus hier auf Reparaturlösungen für schadhafte Rückseitenfolien. Weitere Aspekte sind die Umsetzung und Anwendung dieser Methoden und die dazugehörigen Prozesse und schließlich auf die Wiederverwendung der PV-Module im Feld. Ziel des Projektes ist eine zuverlässige Qualifizierung von gebrauchten Photovoltaikmodulen durch eine neue Hochspannungsprüfmethode sowie die Umsetzung von Reparaturmethoden an frühzeitig ausgefallenen Modulen. Damit soll eine möglichst große Menge an Photovoltaikmodulen bis zum Ende ihrer Lebenszeit in Betrieb gehalten und damit eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der Photovoltaikbranche in Gang gesetzt werden.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die Entwicklung von Markt und Finanzierung, Marketing und Verkauf sind für den Geschäftserfolg von Solarunternehmen entscheidend. Das 3. Forum Solarpraxis bietet konktrete Hilfestellungen zu diesen Themenfeldern und wendet sich an Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus Controlling, Marketing und Vertrieb von Solartechnikherstellern, Großhändler, Berater, Analysten, Geldgeber, Unternehmensbe-ratungen, Fachpresse und Politik. Das 3. Forum Solarpraxis bietet zudem eine Kooperationsbörse zwischen Solarbranche und Finanzwelt. Für die beiden Hauptzielgruppen des Forums ergeben sich folgende Einzelziele und Nutzen: Analysten, Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen, Wirtschaftprüfer und Rechtsanwälte Solide Daten zu Beratung und Bewertung, Bewertung von Marketing- und Vertriebskonzepten, Be-schreibung neuer Geschäftsfelder für Finanzierung und Versicherung, Darstellung von Marktperspektiven Solartechnikhersteller- und Vertreiber, Großhandel Elektro, SHK, Dachdecker, Marketing und Vertriebsmitarbeiter/-leiter, Inhaber: Erfolgkonzepte am Markt, Einschätzung des Marktes, Möglichkeiten neue Finanzierung- und Förderideen kennen zu lernen, Technische Entwicklungen (Chancen) für Marketing und Vertrieb rechtzeitig erkennen Fazit: Wird nach Auswertung der Veranstaltung nachgereicht.
Das GreenPracticeH2O Projekt adressiert einen Technologie- und Innovationstransfer hinsichtlich umweltfreundlicher Technologie in die Industrie durch die praxisnahe Demonstration von innovativen Maßnahmen zum Wasser- und Prozesschemikalienrecycling, der Schließung von Stoffkreisläufen sowie der Gewinnung von Energie durch ein breit aufgestelltes Projektkonsortium aus wissenschaftlichen Institutionen, der Photovoltaikbranche und dem Anlagenbau. Ziel des Projektes GreenPracticeH2O ist eine verbesserte Ressourceneffizienz in den Bereichen Wasser, Abwasser, Prozesschemikalien und Energiebereitstellung für die Produktion von Siliziumsolarzellen. Zur Erreichung dieses Zieles setzt das Projektkonsortium auf ein ganzheitliches, vertikal integriertes Konzept, welches bereits vor der Zellfabrik mit der Entwicklung angepasster Additive und auf eine bessere Recyclingfähigkeit und einen geringeren Ressourcenverbrauch angepasste Badrezepturen beginnt und erst nach der Zellfabrik mit der Produktion von ökologischen Baustoffen aus bisher aufwendig zu entsorgenden Abfallströmen endet. Internes Recycling von Badchemikalien und Abwasser und Wiederverwendung im Prozess erhöhen weiter die Ressourceneffizienz der Zellproduktion. Statt auf fossile Energieträger für den Betrieb der untersuchten Technologien zu setzen, erforscht das Projekt GreenPracticeH2O die Nutzung von bisher ungenutzter Abwärme zum Betrieb der Recyclingtechnologien.
Das GreenPracticeH2O Projekt adressiert einen Technologie- und Innovationstransfer hinsichtlich umweltfreundlicher Technologie in die Industrie durch die praxisnahe Demonstration von innovativen Maßnahmen zum Wasser- und Prozesschemikalienrecycling, der Schließung von Stoffkreisläufen sowie der Gewinnung von Energie durch ein breit aufgestelltes Projektkonsortium aus wissenschaftlichen Institutionen, der Photovoltaikbranche und dem Anlagenbau. Ziel des Projektes GreenPracticeH2O ist eine verbesserte Ressourceneffizienz in den Bereichen Wasser, Abwasser, Prozesschemikalien und Energiebereitstellung für die Produktion von Siliziumsolarzellen. Zur Erreichung dieses Zieles setzt das Projektkonsortium auf ein ganzheitliches, vertikal integriertes Konzept, welches bereits vor der Zellfabrik mit der Entwicklung angepasster Additive und auf eine bessere Recyclingfähigkeit und einen geringeren Ressourcenverbrauch angepasste Badrezepturen beginnt und erst nach der Zellfabrik mit der Produktion von ökologischen Baustoffen aus bisher aufwendig zu entsorgenden Abfallströmen endet. Internes Recycling von Badchemikalien und Abwasser und Wiederverwendung im Prozess erhöhen weiter die Ressourceneffizienz der Zellproduktion. Statt auf fossile Energieträger für den Betrieb der untersuchten Technologien zu setzen, erforscht das Projekt GreenPracticeH2O die Nutzung von bisher ungenutzter Abwärme zum Betrieb der Recyclingtechnologien.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 200 |
| Europa | 19 |
| Land | 11 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 74 |
| Zivilgesellschaft | 12 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 189 |
| Text | 14 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 20 |
| Offen | 192 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 192 |
| Englisch | 66 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 4 |
| Bild | 6 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 11 |
| Keine | 122 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 83 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 80 |
| Lebewesen und Lebensräume | 114 |
| Luft | 60 |
| Mensch und Umwelt | 212 |
| Wasser | 43 |
| Weitere | 205 |