s/spezifischer-energieverbrauch/Spezifischer Energieverbrauch/gi
<p>Die privaten Haushalte benötigten im Jahr 2024 etwa gleich viel Energie wie im Jahr 1990 und damit gut ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland. Sie verwendeten mehr als zwei Drittel ihres Endenergieverbrauchs, um Räume zu heizen.</p><p>Endenergieverbrauch der privaten Haushalte</p><p>Private Haushalte verbrauchten im Jahr 2024 625 Terawattstunden (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=TWh#alphabar">TWh</a>) Energie, das sind 625 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh). Dies entsprach einem Anteil von gut einem Viertel am gesamten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Endenergieverbrauch#alphabar">Endenergieverbrauch</a>.</p><p>Im Zeitraum von 1990 bis 2024 fiel der Endenergieverbrauch in den Haushalten – ohne Kraftstoffverbrauch, da dieser dem Sektor Verkehr zugeordnet ist – um 4,5 % (siehe Abb. „Entwicklung des Endenergieverbrauchs der privaten Haushalte“). Dabei herrschten in den Jahren 1996, 2001 und 2010 sehr kalte Winter, die zu einem erhöhten Brennstoffverbrauch für Raumwärme führten. So lag der Energieverbrauch im sehr kalten Jahr 2010 etwa 14 % über dem Wert des eher warmen Jahres 1990.</p><p>Höchster Anteil am Energieverbrauch zum Heizen</p><p>Die privaten Haushalte benötigen mehr als zwei Drittel ihres Endenergieverbrauchs, um Räume zu heizen (siehe Abb. „Anteil der Anwendungsbereiche der privaten Haushalte 2008 und 2024“). Sie nutzen zurzeit dafür hauptsächlich Erdgas und Mineralöl. An dritter Stelle folgt die Gruppe der erneuerbaren Energien, an vierter die Fernwärme. Zu geringen Anteilen werden auch Strom und Kohle eingesetzt. Mit großem Abstand zur Raumwärme folgen die Energieverbräuche für die Anwendungsbereiche Warmwasser sowie sonstige <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Prozesswrme#alphabar">Prozesswärme</a> (Kochen, Waschen etc.) bzw. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Prozessklte#alphabar">Prozesskälte</a> (Kühlen, Gefrieren etc.).</p><p>Mehr Haushalte, größere Wohnflächen – Energieverbrauch pro Wohnfläche sinkt</p><p>Der Trend zu mehr Haushalten, größeren Wohnflächen und weniger Mitgliedern pro Haushalt (siehe „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/strukturdaten-privater-haushalte/bevoelkerungsentwicklung-struktur-privater">Bevölkerungsentwicklung und Struktur privater Haushalte</a>“) führt tendenziell zu einem höheren Verbrauch. Diesem Trend wirken jedoch der immer bessere energetische Standard bei Neubauten und die Sanierung der Altbauten teilweise entgegen. So sank der spezifische <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Endenergieverbrauch#alphabar">Endenergieverbrauch</a> (Energieverbrauch pro Wohnfläche) für Raumwärme seit 2008 um über 40 % (siehe Abb. „Endenergieverbrauch und -intensität für Raumwärme – Private Haushalte (witterungsbereinigt“)).</p><p>Stromverbrauch mit einem Anteil von rund einem Fünftel</p><p>Der Energieträger Strom hat einen Anteil von rund einem Fünftel am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Endenergieverbrauch#alphabar">Endenergieverbrauch</a> der privaten Haushalte. Hauptanwendungsbereiche sind die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Prozesswrme#alphabar">Prozesswärme</a> (Waschen, Kochen etc.) und die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Prozessklte#alphabar">Prozesskälte</a> (Kühlen, Gefrieren etc.), die zusammen rund die Hälfte des Stromverbrauchs ausmachen. Mit jeweiligem Abstand folgen die Anwendungsbereiche Informations- und Kommunikationstechnik, Warmwasser und Beleuchtung (siehe Abb. „Anteil der Anwendungsbereiche am Netto-Stromverbrauch der privaten Haushalte 2008 und 2024“).</p><p>Direkte Treibhausgas-Emissionen privater Haushalte sinken</p><p>Der Energieträgermix verschob sich seit 1990 bis heute zugunsten von Brennstoffen mit geringeren Kohlendioxid-Emissionen und erneuerbaren Energien. Das verringerte auch die durch die privaten Haushalte verursachten direkten Kohlendioxid-Emissionen (d.h. ohne Strom und Fernwärme) (siehe Abb. „Direkte Kohlendioxid-Emissionen von Feuerungsanlagen der privaten Haushalte“).</p>
Die Idealspaten-Bredt GmbH & Co. KG ist ein Traditionshersteller von Spaten und ähnlichen Garten- und Bauwerkzeugen. Allerdings wurden vor der Umsetzung dieses Projektes in Deutschland nur noch hochwertige Werkzeuge selbst gefertigt, die Produkte für das Mittel- und Niedrigpreissegment dagegen als Rohlinge aus Fernost importiert und vor Ort lediglich nachbearbeitet und auf Stiele montiert. Angesichts der gestiegenen Kosten des Vormaterials, zunehmender Qualitätsproblemen und des dadurch erforderlichen Nachbearbeitungsaufwands zielte das Vorhaben darauf ab, die Herstellung dieser Produkte mit Hilfe eines innovativen, material- und energieeffizienten Anlagenkonzepts wieder zurück nach Deutschland zu verlagern. Die Fertigung der Spaten und anderen Garten- und Baugeräte umfasst vielfältige Prozessschritte, vom Ausstanzen des Materials über Wärmebehandlung, Formgebung, und Lackierung bis hin zur Montage der Stiele. Bei der konventionellen Fertigung finden diese Prozessschritte an mehreren getrennten Stationen statt, zwischen denen die Rohlinge jeweils transportiert und zwischengelagert werden müssen. Zusätzlich zu Prüfung und Einstielung der aus Fernost zugekauften Rohlinge waren zunehmend auch Nacharbeiten wie Schweißen, Anlassen, Schleifen und Lackieren nötig. Bisher gingen beim Ausstanzen des Materials, beim Schweißen, Schleifen einschließlich der Nachbearbeitung ein erheblicher Anteil des eingesetzten Stahls (2,6 Kilogramm Stahl pro erzeugtem Spaten) als Verschnitt oder Materialabtrag verloren. Zudem war die Spatenfertigung mit einem erheblichen Energiebedarf verbunden, u.a. durch die vollständige Erwärmung des Spatenblatts zwecks Härtung. Ziel des Vorhabens war es, alle Prozessschritte in Hinblick auf den Energie- und Materialverbrauch zu optimieren und zugleich soweit wie möglich zu automatisieren, um mit einer effizienten Fertigungstechnik die Herstellung von Spaten und ähnlichen Garten- und Bauwerkzeugen – auch im unteren ("Baumarkt"-) Preissegment – in Deutschland wieder wirtschaftlich zu machen. Der innovative Ansatz des Vorhabens lag in der Verknüpfung sämtlicher Fertigungsschritte in einer Anlage, bei der die Rohlinge ohne (arbeits- und zeitaufwändige) Zwischenlagerungen im Minutentakt von einer Anlagenkomponente zur Nächsten weitergereicht werden. Sämtliche formgebenden Fertigungsschritte (Zuschnitt, Schweißen, Schleifen) wurden in Hinblick auf eine Minimierung der Materialverluste optimiert. An Stelle der vollständigen Erwärmung des Spatenblatts in einem gasbefeuertem Ofen wird nur noch die zu härtende Partie des Spatenblatts induktiv erwärmt. In einem umfangreichen Messprogramm wurden der Material- und Energieverbrauch erfasst und die damit verbundenen CO 2 -Emissionen berechnet. Mit dem Vorhaben wurden folgende Umweltentlastungen erreicht (im Vergleich zu einer herkömmlichen Fertigung der Spaten einschließlich Nacharbeit und Endmontage vor Ort): Senkung des spezifischen Materialeinsatzes (Stahl) um 0,6 Kilogramm pro hergestelltem Spaten. Senkung des spezifischen Energieverbrauchs um 1,55 Kilowattstunden/Stück (Reduzierung um 46 Prozent), davon 0,67 Kilowattstunden Strom und 0,87 Kilowattstunden Erdgas pro produziertem Spaten. Minderung der direkt oder indirekt mit dem Energie- und Materialverbrauch verbundenen CO 2 -Emissionen um 1,14 Kilogramm CO 2 /Stück (Reduzierung um 26 Prozent). 87 Prozent der erreichten CO 2 -Minderung resultieren aus dem effizienteren Materialeinsatz (Versatzoptimierung) sowie der entfallenden Nacharbeit. Bezogen auf eine Produktionskapazität von 100.000 Spaten pro Jahr bedeutet das eine Einsparung von etwa 60 Tonnen Stahl, 67 Megawattstunden Strom und 87 Megawattstunden Erdgas sowie eine Minderung der direkt oder indirekt damit verbundenen CO 2 -Emissionen in Höhe von jährlich etwa 115 Tonnen. Branche: Metallverarbeitung Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Idealspaten Bredt GmbH & Co. KG Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: 2011 - 2013 Status: Abgeschlossen
Der Forschungsbericht untersucht die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit des Austauschs von Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Wäschetrocknern und Staubsaugern gegen besonders effiziente Neugeräte. Ziel ist es, Empfehlungen für Verbraucher*innen zu entwickeln, ob sie ihre bestehenden Geräte weiter nutzen oder durch neue, besonders effiziente Modelle ersetzen sollten. Methodisch basiert die Studie auf einer vereinfachten Ökobilanz und einer Lebenszykluskostenrechnung. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Entscheidung für oder gegen einen Geräteaustausch von vielen Faktoren abhängt, darunter der spezifische Energieverbrauch der Geräte, die Nutzungsintensität und die Entwicklung der erneuerbaren Energien. Veröffentlicht in Texte | 46/2025.
Überblick über den jährlichen Ausstoß von verschiedenen Gasen wie CO2, CO, SO2, NOx und Kohlenwasserstoffe sowie Stäuben, die durch Verkehr, private Haushalte, industrielle sowie städtische Feuerungsanlagen und weitere Quellen innerhalb Stuttgarts emittiert werden. Diese Schadstoffe entstehen im Wesentlichen bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Heizöl, Gas, Benzin. Die Emissionen werden aus dem tatsächlichen Energieverbrauch durch Multiplikation mit spezifischen Emissionsfaktoren berechnet. Die Daten reichen zurück bis ins Jahr 1980.
Der Forschungsbericht untersucht die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit des Austauschs von Kühl- und Gefriergeräten, Geschirrspülern, Wäschetrocknern und Staubsaugern gegen besonders effiziente Neugeräte. Ziel ist es, Empfehlungen für Verbraucher*innen zu entwickeln, ob sie ihre bestehenden Geräte weiter nutzen oder durch neue, besonders effiziente Modelle ersetzen sollten. Methodisch basiert die Studie auf einer vereinfachten Ökobilanz und einer Lebenszykluskostenrechnung. Insgesamt zeigt die Studie, dass die Entscheidung für oder gegen einen Geräteaustausch von vielen Faktoren abhängt, darunter der spezifische Energieverbrauch der Geräte, die Nutzungsintensität und die Entwicklung der erneuerbaren Energien.
Zielsetzung: Nachhaltige Entscheidungen sind oft mit Herausforderungen verbunden. Zielkonflikte zwischen den ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit können in sogenannte Nachhaltigkeitsdilemmata münden. Das Projekt „Smarte Technik braucht kluge Köpfe - forschend-entdeckendes MINT-Planspiel zur nachhaltigen Entscheidungsfindung im Alltag“ hat das Ziel, im Rahmen eines halbtägigen Workshops das Nachhaltigkeitsbewusstsein und die Entscheidungsfindungskompetenz junger Menschen zu stärken - und zwar ganz konkret in der Lebenswirklichkeit des eigenen (technologisierten) Haushalts. Der Fokus des Projekts liegt auf wiederkehrenden alltäglichen Entscheidungen, die das Einsparpotenzial bei Energie, CO2 und Ressourcen aufzeigen und maximieren können. Themen wie die Müllvermeidung, Mikroplastik in Produkten, der Energieverbrauch durch digitale Technologien oder die ökologische Optimierung von Waschvorgängen machen eines deutlich: Individuelle Handlungen haben einen ganz realen Einfluss auf die Umweltentlastung. Das MINT-Planspiel kombiniert Storytelling mit experimentellem Lernen rund um vier Smart-Home-Geräte - Kühlschrank, Laptop, Waschmaschine und Mülleimer. Jede Gruppe übernimmt dabei eine spezifische Rolle und löst Experimente zu Energieverbrauch, Mikroplastik, Müllvermeidung oder Datenströmen. Dabei wenden die Teilnehmenden MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in der Praxis an. Sie reflektieren dabei nicht nur den Einfluss individueller Handlungen (z.B. Herkunft und Verpackung von Lebensmitteln) auf globale Herausforderungen, sondern entwickeln auch systemisches Denken, Problemlösungskompetenzen und ein Bewusstsein für nachhaltige Handlungsspielräume. Das Projekt verbindet Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und MINT-Bildung. Es richtet sich an alle Menschen ab 14 Jahren. Im Fokus stehen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, da sie sich in einer Phase der zunehmenden Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen befinden. Das bildungsplanbezogene MINT-Planspiel kann in Schulen und außerschulischen Orten (z.B. Mehrgenerationenhäuser, Büchereien) im süddeutschen Raum durchgeführt werden. Durch bundesweite digitale Schulungen von Lehrkräften und weiteren Multiplikator*innen sowie der Bereitstellung einer umfassenden Dokumentation zur Durchführung des MINT-Planspiels erreicht das Projekt einen großen Kreis von Teilnehmer*innen.
Ziel der Untersuchungen ist die Feststellung möglicher Optimierungsmöglichkeiten des Betriebes der Membranfiltrationsanlage der Kläranlage Leipzig-Markranstädt. Grundlage hierfür bildet eine Bilanzierung der Membrananlage. Diese umfasst Massebilanzen für die CSB-, Stickstoff- und Phosphorfrachten. Aufbauend auf den ermittelten Massebilanzen werden detaillierte Lösungsvorschläge wie z.B. die Variation der Rezirkulation einer eingehenden Prüfung unterzogen. Zur Quantifizierung möglicher Einsparpotenziale werden die Parameter des spezifischen Energieverbrauchs für die Gesamtanlage, für die biologische Stufe und für den Cross-Flow ermittelt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 114 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 2 |
| Land | 11 |
| Weitere | 8 |
| Wissenschaft | 27 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 98 |
| Text | 23 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 23 |
| Offen | 93 |
| Unbekannt | 11 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 125 |
| Englisch | 17 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Datei | 17 |
| Dokument | 28 |
| Keine | 67 |
| Webseite | 39 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 99 |
| Lebewesen und Lebensräume | 101 |
| Luft | 81 |
| Mensch und Umwelt | 127 |
| Wasser | 86 |
| Weitere | 127 |