Ausgangssituation & Forschungsfragen: Der städtische Verkehr und dessen Emissionen, Energieverbräuche und planerische Herausforderungen (Staus, Flächenkonkurrenz etc.) stellen eine Belastung für Städte dar und machen einen Wandel notwendig. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der modernen Informations- und Kommunikations-Technologien, inter- und multimodale Mobilitätslösungen sowie Sharing-Konzepte bieten beispielsweise vielversprechende Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Gestaltung urbaner Mobilität. In diesem Zusammenhang zielt die Forschungsgruppe DynaMo darauf ab, unterschiedliche Optionen für die nachhaltigere Gestaltung urbaner Personenmobilität auf inter- und transdisziplinäre Weise auszuloten. Zentral sind hierbei die folgenden Perspektiven und Fragestellungen: - Technologieintegration: Wie sind nachhaltige Mobilitätsinnovationen unter Einbeziehung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu gestalten? - Governance-Formen: Wie können nachhaltige Mobilitätsinnovationen im Rahmen lokaler Governance Arrangements in lohnende Geschäftsmodelle umgesetzt werden? - Wandel von Mobilitätspraktiken: Wie entstehen bestimmte Mobilitätsmuster und wie lassen sich diese im nachhaltigen Sinne verändern? - Partizipation von und Bewertung durch Nutzerinnen und Nutzer: Wie können Mobilitätsinnovationen im nachhaltigen Sinne gesteuert werden und unter welchen Umständen werden sie als legitim wahrgenommen? Projektansatz & Vorgehen: Das DynaMo-Team, das sich aus den Disziplinen Stadtplanung, Soziologie, Politikwissenschaft und Technologiemanagement zusammensetzt, identifiziert zunächst im Austausch mit Praxisakteuren und Stakeholdern konkrete Fallbeispiele in unterschiedlichen Städten. Zu bearbeitende Fallbeispiele sind dabei u.a. Mobility-as-a-Service (MaaS) Lösungen, Sensorinfrastrukturen, autofreie Stadtquartiere. Die Fallbeispiele werden im Rahmen disziplinärer Qualifikationsarbeiten, die in einen kontinuierlichen Prozess der inter- und transdisziplinären Wissensintegration eingebettet sind, näher untersucht. Dabei stehen Fragen der Governance, Legitimität, Raumwahrnehmung, Digitalisierung, Partizipation und des Mobilitätsverhaltens im Vordergrund. Ziele & zu erwartende Ergebnisse: Das Forschungsgruppe DynaMo erarbeitet zum einen aus interdisziplinärer Perspektive Systemwissen über das Zusammenspiel planungs-, politik-, verhaltens- und technologiebezogener Aspekte bei der Gestaltung von Mobilitätslösungen in urbanen Räumen. Diese Erkenntnisse sollen im Rahmen eines transdisziplinären Kooperationsprozesses unter Einbindung von Praxisakteuren in adressatengerechte Handlungsempfehlungen übersetzt und im Hinblick auf Wirkung und Umsetzbarkeit bewertet werden. Die Ergebnisse werden in einem Leitfaden für die Implementation entsprechender Mobilitätslösungen zusammengefasst, der insbesondere auf Aspekte der Governance, Akzeptanz und Technologieintegration Bezug nimmt.
In einem integrierten Ansatz aus Untersuchungen von Paläoklimaarchiven (Seesedimente, Baumringe, Speläotheme), parallelem See-, Dendro-, Speläo- und Staubmonitoring und der Einbeziehung möglichst breiter Schichten der lokalen Bevölkerung über 'Citizen Science' Projekte sollen neben der regionalen Klimavariabilität auf unterschiedlichen Zeitskalen sowie anthropogenen Rückkopplungsprozessen auch Amplituden und Wiederholraten von klimatisch und tektonisch verursachten Extremereignissen (Dürren, Hochwasser, Erdbeben, Bergstürze) untersucht werden. Das Projekt PALESCA wird in den Gebirgsregionen Kirgisistans aktive Partner aus den Schwerpunkten 'Paläoklimaforschung' und 'Mountain Societies' zusammenzubringen, um wissenschaftliche Resultate in verbesserte Lebensbedingungen der Bevölkerung vor allem in entlegenen Gebirgsregionen umzusetzen. Die besondere Herausforderung, aber auch Chance besteht darin, die recht unterschiedliche Herangehens- und Denkweise von eher auf geologische Zeiträume fokussierten und soziologisch orientierten Partnern zu verbinden und zu einer neuen Qualität zu führen.
Die Potenziale der Sharing Economy sind: weniger besitz-orientierte Konsummuster, Nutzungsdauerverlängerung und -intensivierung von Produkten und Produktionsmitteln sowie kollaborativere Lebens- und Wirtschaftsweisen können enorme Ressourcen- und Emissionsminderungseffekte sowie soziale Nachhaltigkeitseffekte produzieren. Die Ideen der Sharing Economy haben in jüngerer Zeit vor allem durch die zunehmende Digitalisierung einen Aufschwung erlebt - was großen Plattformanbietern wie Uber oder AirBnB ein schnelles Wachstum beschert und eine zunehmend kritische Diskussion über Rebound-Effekte und Sharing als neuen Konsum- und Wachstumstreiber ausgelöst hat. Es zeigt sich, dass erfolgreiches Upscaling aus der Nische in den Mainstream hier auf Kosten nachaltigkeits-orientierter Ziele und Motivationen geschieht. Ziel der Nachwuchsgruppe ist es deshalb, Konzepte der Sharing Economy im Kontext urbaner Transformationsprozesse zu untersuchen und über diese gekoppelte Perspektive als innovativen Zugang zu den Potenzialen der Sharing Economy nachhaltigere Upscaling-Strategien zu entwickeln. Mit der Entwicklung des Konzepts der Urban Sharing Society mit entsprechender Theorie- und Methodenintegration leistet die Gruppe einerseits einen wissenschaftlichen Beitrag und bringt im transdisziplinären Prozess im Reallabor Wuppertal neue Impulse für die Praxis ein.
The ECODISTR-ICT project aims at developing an integrated decision support tool that facilitates decision making on the retrofitting and renewal of existing districts and its composing buildings. It connects the main decision makers in urban district transformation programs, acting from different perspectives, with different time scales, to reach a coordinated approach that joins building retrofitting with district renovation. This coordinated approach adds the benefits of the economies of scale on a district level and allows for optimization and prioritization of decision-making. The tool provides trustworthy insights on retrofitting and renewal projects, the associated costs and benefits during the life cycle of the buildings and the impacts of these on resource efficiency, social aspects, indoor and outdoor quality of buildings and districts, and environmental concerns.
Ausgangssituation & Forschungsfragen: Der städtische Verkehr und dessen Emissionen, Energieverbräuche und planerische Herausforderungen (Staus, Flächenkonkurrenz etc.) stellen eine Belastung für Städte dar und machen einen Wandel notwendig. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der modernen Informations- und Kommunikations-Technologien, inter- und multimodale Mobilitätslösungen sowie Sharing-Konzepte bieten beispielsweise vielversprechende Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Gestaltung urbaner Mobilität. In diesem Zusammenhang zielt die Forschungsgruppe DynaMo darauf ab, unterschiedliche Optionen für die nachhaltigere Gestaltung urbaner Personenmobilität auf inter- und transdisziplinäre Weise auszuloten. Zentral sind hierbei die folgenden Perspektiven und Fragestellungen: - Technologieintegration: Wie sind nachhaltige Mobilitätsinnovationen unter Einbeziehung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu gestalten? - Governance-Formen: Wie können nachhaltige Mobilitätsinnovationen im Rahmen lokaler Governance Arrangements in lohnende Geschäftsmodelle umgesetzt werden? - Wandel von Mobilitätspraktiken: Wie entstehen bestimmte Mobilitätsmuster und wie lassen sich diese im nachhaltigen Sinne verändern? - Partizipation von und Bewertung durch Nutzerinnen und Nutzer: Wie können Mobilitätsinnovationen im nachhaltigen Sinne gesteuert werden und unter welchen Umständen werden sie als legitim wahrgenommen? Projektansatz & Vorgehen: Das DynaMo-Team, das sich aus den Disziplinen Stadtplanung, Soziologie, Politikwissenschaft und Technologiemanagement zusammensetzt, identifiziert zunächst im Austausch mit Praxisakteuren und Stakeholdern konkrete Fallbeispiele in unterschiedlichen Städten. Zu bearbeitende Fallbeispiele sind dabei u.a. Mobility-as-a-Service (MaaS) Lösungen, Sensorinfrastrukturen, autofreie Stadtquartiere. Die Fallbeispiele werden im Rahmen disziplinärer Qualifikationsarbeiten, die in einen kontinuierlichen Prozess der inter- und transdisziplinären Wissensintegration eingebettet sind, näher untersucht. Dabei stehen Fragen der Governance, Legitimität, Raumwahrnehmung, Digitalisierung, Partizipation und des Mobilitätsverhaltens im Vordergrund. Ziele & zu erwartende Ergebnisse: Das Forschungsgruppe DynaMo erarbeitet zum einen aus interdisziplinärer Perspektive Systemwissen über das Zusammenspiel planungs-, politik-, verhaltens- und technologiebezogener Aspekte bei der Gestaltung von Mobilitätslösungen in urbanen Räumen. Diese Erkenntnisse sollen im Rahmen eines transdisziplinären Kooperationsprozesses unter Einbindung von Praxisakteuren in adressatengerechte Handlungsempfehlungen übersetzt und im Hinblick auf Wirkung und Umsetzbarkeit bewertet werden. Die Ergebnisse werden in einem Leitfaden für die Implementation entsprechender Mobilitätslösungen zusammengefasst, der insbesondere auf Aspekte der Governance, Akzeptanz und Technologieintegration Bezug nimmt.
Ausgangssituation & Forschungsfragen: Der städtische Verkehr und dessen Emissionen, Energieverbräuche und planerische Herausforderungen (Staus, Flächenkonkurrenz etc.) stellen eine Belastung für Städte dar und machen einen Wandel notwendig. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der modernen Informations- und Kommunikations-Technologien, inter- und multimodale Mobilitätslösungen sowie Sharing-Konzepte bieten beispielsweise vielversprechende Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Gestaltung urbaner Mobilität. In diesem Zusammenhang zielt die Forschungsgruppe DynaMo darauf ab, unterschiedliche Optionen für die nachhaltigere Gestaltung urbaner Personenmobilität auf inter- und transdisziplinäre Weise auszuloten. Zentral sind hierbei die folgenden Perspektiven und Fragestellungen: - Technologieintegration: Wie sind nachhaltige Mobilitätsinnovationen unter Einbeziehung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu gestalten? - Governance-Formen: Wie können nachhaltige Mobilitätsinnovationen im Rahmen lokaler Governance Arrangements in lohnende Geschäftsmodelle umgesetzt werden? - Wandel von Mobilitätspraktiken: Wie entstehen bestimmte Mobilitätsmuster und wie lassen sich diese im nachhaltigen Sinne verändern? - Partizipation von und Bewertung durch Nutzerinnen und Nutzer: Wie können Mobilitätsinnovationen im nachhaltigen Sinne gesteuert werden und unter welchen Umständen werden sie als legitim wahrgenommen? Projektansatz & Vorgehen: Das DynaMo-Team, das sich aus den Disziplinen Stadtplanung, Soziologie, Politikwissenschaft und Technologiemanagement zusammensetzt, identifiziert zunächst im Austausch mit Praxisakteuren und Stakeholdern konkrete Fallbeispiele in unterschiedlichen Städten. Zu bearbeitende Fallbeispiele sind dabei u.a. Mobility-as-a-Service (MaaS) Lösungen, Sensorinfrastrukturen, autofreie Stadtquartiere. Die Fallbeispiele werden im Rahmen disziplinärer Qualifikationsarbeiten, die in einen kontinuierlichen Prozess der inter- und transdisziplinären Wissensintegration eingebettet sind, näher untersucht. Dabei stehen Fragen der Governance, Legitimität, Raumwahrnehmung, Digitalisierung, Partizipation und des Mobilitätsverhaltens im Vordergrund. Ziele & zu erwartende Ergebnisse: Das Forschungsgruppe DynaMo erarbeitet zum einen aus interdisziplinärer Perspektive Systemwissen über das Zusammenspiel planungs-, politik-, verhaltens- und technologiebezogener Aspekte bei der Gestaltung von Mobilitätslösungen in urbanen Räumen. Diese Erkenntnisse sollen im Rahmen eines transdisziplinären Kooperationsprozesses unter Einbindung von Praxisakteuren in adressatengerechte Handlungsempfehlungen übersetzt und im Hinblick auf Wirkung und Umsetzbarkeit bewertet werden. Die Ergebnisse werden in einem Leitfaden für die Implementation entsprechender Mobilitätslösungen zusammengefasst, der insbesondere auf Aspekte der Governance, Akzeptanz und Technologieintegration Bezug nimmt.
1. Gesamtziel: Durch Entwicklungs- und Kommunikationsmaßnahmen wird im urbanen Kontext die Mehrung, Inwertsetzung und Vermittlung von Stadtwildnis angestrebt und die Akzeptanz bei Stakeholdern in der Stadtgesellschaft erhöht. 2. Bezug zum Förderprogramm: Es werden die biologische Vielfalt gefördert und Ökosystemdienstleistungsfunktionen gesichert und zielgruppenspezifisch kommuniziert. 3. Arbeitsziele: Neben der ökologischen und funktionalen (Naherholung, Naturgenuss etc.) Aufwertung von Maßnahmenflächen in Frankfurt a. M., Dessau-Roßlau und Hannover soll in den Stadtgesellschaften ein neues Verständnis für Stadtwildnis kommuniziert und etabliert werden. Dieses Vorhaben wird unterstützt durch ökologische, soziologische und kommunikationsorientierte Begleitforschung/-arbeit und den Austausch im Projektverbund. Die jeweiligen Erfahrungen und Evaluationsergebnisse werden zusammengefasst, dokumentiert und zur weiteren Verwertung aufbereitet.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 80 |
| Kommune | 3 |
| Land | 2 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 24 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 80 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 80 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 75 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 57 |
| Webseite | 23 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 43 |
| Lebewesen und Lebensräume | 74 |
| Luft | 32 |
| Mensch und Umwelt | 80 |
| Wasser | 19 |
| Weitere | 80 |