Other language confidence: 0.8939624549690589
Detaillierte Struktur und hydrogeologische Analyse - Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt und ihres Umfeldes unter den Bedingungen von Senkungen und Vermessungen (Bergschäden infolge des Kalibergbaus). Zwischenergebnis: Verbesserung der Wasserhaltung im Stadtzentrum.
Das Ziel des Vorhabens bestand in der Entwicklung eines Verfahrens zur Stabilisierung und Sanierung von Bergschadenssituationen im Bereich des Salzbergbaus durch direkte Einflussnahme auf die kausalen geomechanischen und hydrologischen Verhältnisse eines durch Subrosion an salinaren Schichten und durch anhaltende Konvergenz beeinflussten Untergrunds. Im Rahmen einer bewusst flexibel und anpassungsfähig angelegten Vorgehensstrategie wurden folgende Zielsetzungen verfolgt: - Immobilisierung von Salzlösungskörpern durch Überführung in ein Stoffsystem mit gelartiger langzeitstabiler Konsistenz, mit dem Ziel konvektive und mikrative Strömungsvorgänge und Subrosi-onsprozesse zu unterbinden. - Realisierung von Barrierestrukturen mit pastösen bis steifplastischen Stoffsystemen, die im MgCl2-betonten Salzlösungsmilieu langzeitstabile, formbare Abdichtmedien zur Unterbrechung hydraulischer Strömungspfade bilden. - Entwicklung von aushärtenden Stoffsystemen, die sich insbesondere im MgCl2-Lösungsmilieu verfestigen und langzeitstabile Stoffstrukturen bilden.
In den Altbergbaubereichen von Strassfurt und Eisleben fuehren rezente Subrosionsvorgaenge zu schadenstraechtigen Einwirkungen an der Tagesoberflaeche. Aus markscheiderischer Sicht ist in diesen Bereichen mit konventionellen Methoden keine verlaessliche Schadensprognose moeglich. Statt dessen soll durch eine Kopplung ausgewerteter hoechstaufloesender Fernerkundungsdaten mit Daten zur geologischen, hydrogeologischen und bergbaulichen Situation ein Monitoringkonzept entwickelt werden. Im Rahmen dieses Monitorings ist ein wesentlicher Baustein die fachgerechte und effektive Integration aller projektrelevanten Datenebenen und die Bereitstellung notwendiger Funktionalitaeten und Analysewerkzeuge zur Bearbeitung der FE-Daten. Dieser Baustein wird durch den Antragsteller in Form eines Fachinformationssystems realisiert. Das System fungiert damit als Kern fuer eine EDV-gestuetzte Bearbeitung von Fragestellungen im Altbergbau und der Umweltueberwachung.
Im Rahmen des GEOTEC-Projektes der BGR sollen mit Hilfe von komplexen Fernerkundungsmethoden bruch- und senkungsgefaehrdete Bereiche im Raum Stassfurt, Schacht VI, Schacht VII erkannt werden. Die positiven FuE-Ergebnisse bedingen zielgerichtet eine Fortfuehrung der bisherigen methodischen Ansaetze mit der Massgabe der Entwicklung eines fernerkundungsgestuetzen operationellen Systems zur Frueherkennung von aus dem Bergbau/Altbergbau resultierenden Gefahrenmomenten. Mit Hilfe von hochaufloesenden Satelliten- und Flugzeugdaten soll im Rahmen des Vorhabens ein anwendungsfaehiges und industrienahes Fernerkundungsmonitoringsystem zur Untersuchung von Subrosionserscheinungen und Destabilisierungsvorgaengen, die die Tagesoberflaeche beeinflussen und ggf. das Gemeinwohl gefaehrden, im Bereich des Altbergbaus geschaffen werden. Die Erarbeitung, Erprobung und Bereitstellung eines operationellen Systems der Satelliten- und Flugzeugfernerkundung erfolgt beispielhaft fuer ausgewaehlte Kali- und Salzbergbaufelder des Stassfurter Sattels mit der Zielstellung der Frueherkennung und Ueberwachung von Bruch- und Senkungsrisiken.
In der Literaturstudie wird auf der Grundlage geologischer Aufnahmen, bergmaennischer Aufschluesse sowie eigener uebermittelter Erfahrungen und Dokumentationen die Ausbildung und Lagerung des Hauptanhydrits beschrieben. Gleichzeitig werden die im Hauptanhydrit in den Kalisalzgruben auftretenden Salzloesungen und Gase geologisch und geochemisch beurteilt. Fuer die Bewertung der Langzeitsicherheit von Endlagern in Salzformationen mit Hauptanhydrit laesst sich nachweisen, dass die Salzloesungs- und Gasaustritte an spezielle geologisch-hydraulische und geomechanische Voraussetzungen gebunden sind. Die zielgerichtete Nutzung der Ergebnisse traegt zu einer Gewaehrleistung der Bergbausicherheit in der Betriebs- und Nachbetriebsphase eines Endlagers bei.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 9 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 9 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 3 |
| Webseite | 6 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 9 |
| Luft | 8 |
| Mensch und Umwelt | 9 |
| Wasser | 8 |
| Weitere | 9 |