API src

Found 161 results.

Related terms

Absperrbauwerk

Hier werden Bauwerke linienhaft erfasst, die der Rückhaltung von Gewässerabflüssen dienen (Erzeugung eines Staus). Dabei handelt es sich insbesondere um Staudämme bzw. Staumauern verschiedener Bauart.

Fließgewässermessstelle Wipfeld OW nahe Staumauer, Main

Die Messstelle Wipfeld OW nahe Staumauer (Messstellen-Nr: 193504) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands.

Seemessstelle Transekt 6, Suedufer, 15m von Staumauer entfernt, TWT Frauenau

Die Messstelle Transekt 6, Suedufer, 15m von Staumauer entfernt (Messstellen-Nr: 114219) befindet sich im Gewässer TWT Frauenau in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands.

Seemessstelle Tiefste Stelle, vor Staumauer, Drachensee

Die Messstelle Tiefste Stelle, vor Staumauer (Messstellen-Nr: 110532) befindet sich im Gewässer Drachensee in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Kohlenstoffeffiziente Flussrenaturierung: Mikrobielle Prozesse unter dem Einfluss von Kolmation

Angesichts der Klimakrise untersucht dieses Forschungsprojekt die Treibhausgasemissionen aus anthropogen beeinflussten kolmatierten Flüssen bezüglich physikalisch-chemischer und mikrobiologischer Ursachen für die Umsetzung kohlenstoffeffizienter Flussrenaturierungen. Die gegenwärtige wasserbauliche Praxis betrachtet mikrobielle Aktivitäten in Flussökosystemen bestenfalls als Input-Output-System und übersieht dabei kritische biodynamische Prozesse, die den Kohlenstoffkreislauf und Kohlenstoffemissionen fluvialer Umgebungen beeinflussen. Ziel dieses Projektes ist es, mikrobielle Mechanismen in stark degradierten, kolmatierten Flussökosystemen zu untersuchen, um Kohlenstoffemissionen nicht nur quantitativ zu erfassen, sondern auch deren Ursachen zu verstehen und gezielt zu adressieren. Dazu sollen durch die Kombination von wasserbaulichem und mikrobiologischem Fachwissen kolmatierte Flusssysteme mittels Feldmessungen, numerischen Simulationen und Laborexperimenten analysiert werden. Kolmation bezeichnet die Verstopfung der Porenräume grobkörniger Sedimentmatrizen durch Feinsediment, was den vertikalen hydrologischen Austausch in ökologisch sensiblen alpinen und mittelländischen Flüssen unterbricht. Kolmation ist die Folge erhöhter Feinsedimentzufuhr, die durch menschliche Aktivitäten wie Grobsedimentrückhalt hinter Staudämmen oder verstärkte Feinsedimentproduktion durch erosive Landnutzung erheblich verstärkt wird. Diese Störung des vertikalen Austauschs beeinflusst direkt den Sauerstoffgehalt des Flussbetts, was wiederum die Zusammensetzung und Aktivität mikrobieller Gemeinschaften verändert. Sauerstoff ist entscheidend für mikrobielle Prozesse, die zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen können, insbesondere für methanreduzierende mikrobielle Gemeinschaften, deren Aktivität durch eingeschränkten Sauerstoffeintrag aufgrund von Kolmation gehemmt wird. Das Projekt untersucht die Wirksamkeit wasserbaulicher Renaturierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Kolmation, insbesondere in Bezug auf die Etablierung von Nischen für methanreduzierende Mikroorganismen. Die interdisziplinären Feldstudien, numerischen Simulationen und Laborexperimente sollen dabei komplexe Wechselwirkungen zwischen dekolmatierenden Renaturierungsmaßnahmen und mikrobiellen Prozessen systematisch analysieren und aufschlüsseln. Erwartet werden neue wegweisende Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen, die nicht nur aus fischökologischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf das Klima von Bedeutung sind.

Verbundprojekt: Yangtze-Projekt

Hochwasser 14/15.07.2021

Im Juli 2021 wurde Aachen-Kornelimünster vom Hochwasser überflutet. Es gab Vorwarnungen seitens der Berufsfeuerwehr, so daß die Bürger versuchen konnten Ihre Häuser mit bereitgestellten Sandsäcken zu sichern. Dann wurde der Ort plötzlich zwangsevakuiert. Hierzu waren pltzlich Hundertschaften der Bundespolizei vor Ort. Es hieß, daß eine mehrere Meter Hohe Flutwelle über Land auf den Ort zukäme! Diese Flutwelle kann nicht alleine durch den Dauer- und Starkregen herühren. Es hieß auch, daß Schleusen von Staudämmen geöffnet werden mussten um noch größere Schäden zu vermeiden. Leider kann ich nicht erkennen welche Staudämme das gewesen sein sollen. Denn die Inde wird von keinem Staudamm gespeist. Von welchen Staudämmen wird hier gesprochen? Gibt es unterirdische Querleitungen zum Ableiten vom Dreilägerbachstaudamm hin ins Indetal? Gibt es unter- oder überirdische Ableitungen von der Weserbachtalsperre oder vom Lac de la Gileppe in Belgien hinein ins Indetal? Woher kam die Flutwelle, die den Ortsteil Aachen Kornelimünster in einer nie dagewesenen Brutalität überflutete? Woher stammen die Informationen, welche in so kurzer Zeit einige Hundertschaften Bundespolizei ins Katastrophengebiet beorderten? Viele der Beamten kamen nicht aus NRW, sondern aus den Neuen Bundesländern. Die wurden nicht eingeflogen, die kamen mit Bussen. Welche informationen liegen dieser Tatsache zugrunde?

Willingmann nimmt zweite Turbine an Rappbodetalsperre offiziell in Betrieb: „Klimafreundliche Heimatenergien stärken“

Talsperren sind ingenieurtechnische Meisterwerke und erfüllen wichtige Funktionen: Das Talsperrensystem an der Rappbode mit Deutschlands höchster Staumauer ist unverzichtbar für die Trinkwasserversorgung in Sachsen-Anhalt und den Hochwasserschutz im Harz. Zusätzlich wird auch Energie erzeugt – mit einer zweiten, modernen Wasserturbine künftig sogar noch deutlich mehr. Sie sorgt dafür, dass im Wasserwerk ab sofort jeder Kubikmeter Rohwasser auch energetisch genutzt wird. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann war heute zur feierlichen Inbetriebnahme vor Ort. Willingmann betonte: „Wind für die repowerte Anlage in der Altmark, Sonnenstrahlen für die PV-Anlage im Burgenlandkreis und auch Harzwasser müssen nicht durch die Straße von Hormuz. Wer sich unabhängiger machen will von fossilen, klimaschädlichen Energieträgern und ihren durch internationale Konflikte ausgelösten Preissprüngen, muss auf Erneuerbare setzen. Auch wenn an der Rappbodetalsperre Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz weiter im Fokus stehen, ist die klimafreundliche Stromerzeugung doch ein wichtiger Bonus. Denn jede Kilowattstunde Heimatenergie, die nicht durch irgendeine Meerenge muss, hilft uns und dem Klima.“ Die Wasserkraftanlage an der Rappbodetalsperre wird von Avacon Natur in Zusammenarbeit mit dem Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt und der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz betrieben. Das Wasser wird durch das Wasserkraftwerk geleitet, wo es durch seinen Druck aufgrund des Gefälles im Talsperrensystem nun gleich zwei Turbinen antreibt. Ein Generator macht daraus Strom, der wetterunabhängig und in der Regel konstant zur Verfügung steht. Durch den Einbau der zweiten Turbine wird die Gesamtleistung mehr als verdoppelt – von bisher 921 auf jetzt 1.997 Kilovoltampere. Deutlich steigen soll dadurch auch die Stromerzeugung – von jährlich bislang knapp 6 auf rund 9,6 Gigawattstunden. Damit lassen sich rechnerisch rund 2.700 Haushalte mit Strom versorgen. „Die Modernisierung zeigt das Potenzial bestehender Infrastruktur. Projekte wie an der Rappbodetalsperre verbinden Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und erneuerbare Erzeugung – und machen die Energiewende im System wirksam“, sagte Rainer Schmittdiel, Technikvorstand der Avacon AG . Zusätzlich zum jetzt erfolgten Einbau der neuen, zweiten Wasserturbine ist im Zuge der Instandsetzung des Grundablasses der Talsperre perspektivisch geplant, eine Rohrturbine mit einer Leistung von rund 900 Kilowatt zu installieren. Wasserkraft hat in Sachsen-Anhalt derzeit einen Anteil von weniger als einem Prozent an der Bruttostromerzeugung. Aktuell sind 80 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 33 Megawatt in Betrieb. Die 1959 eingeweihte Rappbodetalsperre gehört mit der höchsten Staumauer Deutschlands (106 Meter hoch und 415 Meter lang) zu den herausragenden Talsperren im Land und ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel im Harz. Die Anlage kann 109 Millionen Kubikmeter Wasser speichern und ist damit Deutschlands größte Trinkwassertalsperre. Seit 1999 ist der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt für Unterhaltung und Betrieb der Rappbodetalsperre verantwortlich. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanäle n des Ministeriums bei Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon , X (ehemals Twitter ) und Bluesky . Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X

Talsperre Forchheim – Neubau einer zusätzlichen Hochwasserentlastungsanlage zur Herstellung der Hochwassersicherheit nach DIN 19700/11

Gz.: 42-0522/1714 Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens ist die Errichtung einer neuen linksseitigen Hangentlastung an der Talsperre Forchheim im Ortsteil Forchheim der Gemeinde Pockau-Lengefeld. Das Planungsgebiet befindet sich im unmittelbaren Umfeld des Absperrbauwerkes der Talsperre Forchheim und umfasst Teile des Staudamms sowie den Vorbereich des Staudamms bis zum Haselbach und die angrenzende Hanglage nach Osten. Ziel des Vorhabens ist es, die Anlagensicherheit der Talsperre Forchheim nach DIN 19700/11 durch den Neubau einer linksseitigen Hangentlastung auf einer Länge von 155 m und einer Breite zwischen 7 und circa 15 m sowie durch Ertüchtigung des bestehenden Ablaufgerinnes wiederherzustellen. Im Rahmen des Vorhabens werden geeignete Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft umgesetzt. Unter anderem sind die naturnahe Umgestaltung eines Teilabschnittes des Forchheimer Dorfbaches, Maßnahmen zur Flächenentsiegelung und Nutzungsextensivierung sowie das Anlegen von artenreichen Feuchtwiesen geplant.

Willingmann eröffnet Ausstellung „100 Jahre Hochwasserschutz an der Bode“

Erst starke Schneefälle, kurz darauf ein massiver Temperaturanstieg mit intensiven Regenfällen – das war die Gemengelage für eines der schwersten Hochwasser der Neuzeit im Harz. Ende Dezember 1925 – also vor gut 100 Jahren – wurde aus der sonst beschaulichen Bode ein reißender Strom, der über die Ufer trat und für erhebliche Schäden an Häusern, Infrastruktur und Landwirtschaft sorgte. Besonders betroffen war damals Quedlinburg. Das extreme Hochwasser 1925 hat den Menschen viel abverlangt, aber auch zu einem Umdenken geführt. Die Erkenntnis von damals ist auch heute noch gültig: Wirksamer, nachhaltiger Hochwasserschutz braucht vorausschauende Lösungen und großflächige Rückhalteräume, vor allem in bergigen Regionen. Die Idee eines Talsperrensystems für die Bode war geboren; es wurde kriegsbedingt erst in den 1950er und 1960er Jahren umgesetzt. Im Zentrum: die Rappbodetalsperre mit Deutschlands höchster Staumauer (106 Meter) – als größter Trinkwasserspeicher im Harz und vor allem als Rückgrat für den Hochwasserschutz an der Bode. Das Extrem-Hochwasser von Ende 1925, die danach erfolgten Anstrengungen sowie heutige Vorsorgekonzepte zum Hochwasserschutz an der Bode stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „100 Jahre Hochwasserschutz an der Bode – Naturgefahr im engen Tal“, die heute von Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann in der Talstation der Seilbahn Thale eröffnet wurde. Neben dieser Hauptschau ist eine kleinere Variante in der Marktkirche St. Benedikt in Quedlinburg und in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen (Stadt Oberharz am Brocken) zu sehen. Willingmann betonte: „Jüngere starke Hochwasser im Harz wie etwa 2017 oder 1994 haben gezeigt: Das Schutzsystem an der Bode funktioniert. Ohne die Talsperren wären die Schäden erheblich größer ausgefallen; das gilt übrigens auch im Landessüden beim Winterhochwasser zum Jahreswechsel 2023/24 an der Helme. Langfristige Investitionen in den Hochwasserschutz zahlen sich also aus. Deshalb werden wir weiterhin Deiche bauen und sanieren, in mobile Schutzanlagen investieren und naturnahe Überflutungsflächen schaffen. Nur so können wir unser Land gegen Extremereignisse wie Hochwasser oder Starkregen wappnen, die künftig infolge des fortschreitenden Klimawandels zunehmen und zugleich stärker ausfallen dürften.“ Seit 2002 sind in Sachsen-Anhalt gut 1,5 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert worden, davon 38 Millionen Euro im Landkreis Harz. Dort sind weitere 21 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 48,8 Millionen Euro derzeit in Planung bzw. Vorbereitung. „Vor allem mit dem Baustart des Rückhaltebeckens Strassberg in 2027 und der jetzt getroffenen Entscheidung über die künftige Ausgestaltung der Sicherungsmaßnahmen an der unteren Selke werden wir den Hochwasserschutz im Harz spürbar verbessern“, sagte der Minister. Dazu trage auch das Mitte 2024 vom Ministerium aufgelegt Programm „Sachsen-Anhalt Klima III“ bei. Mit insgesamt 35 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden Investitionen von Kommunen in Starkregenmanagement und Klimaresilienz gefördert. Mittlerweile konnten landesweit insgesamt 21,8 Millionen Euro für 40 Vorhaben bewilligt werden, davon im Landkreis Harz vier Projekte zum Schutz vor Starkregen mit einem Fördervolumen von rund 3,9 Millionen Euro. Die heute eröffnete Ausstellung wurde vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt gestaltet, in enger Kooperation mit dem Umweltministerium, dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, der Welterbestadt Quedlinburg, der Stadt Thale sowie der Stadt Oberharz am Brocken. Ein Fokus der Schau liegt auch auf modernen Vorsorgekonzepten und Risikomanagement in den Ortschaften im engen Bodetal im Zusammenspiel von Naturraum, technischer Infrastruktur und gesellschaftlicher Verantwortung. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X

1 2 3 4 515 16 17