Die Messstelle Wipfeld OW nahe Staumauer (Messstellen-Nr: 193504) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands.
Hier werden Bauwerke linienhaft erfasst, die der Rückhaltung von Gewässerabflüssen dienen (Erzeugung eines Staus). Dabei handelt es sich insbesondere um Staudämme bzw. Staumauern verschiedener Bauart.
Die Messstelle Transekt 6, Suedufer, 15m von Staumauer entfernt (Messstellen-Nr: 114219) befindet sich im Gewässer TWT Frauenau in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands.
Die Messstelle Tiefste Stelle, vor Staumauer (Messstellen-Nr: 110532) befindet sich im Gewässer Drachensee in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.
Im Juli 2021 wurde Aachen-Kornelimünster vom Hochwasser überflutet. Es gab Vorwarnungen seitens der Berufsfeuerwehr, so daß die Bürger versuchen konnten Ihre Häuser mit bereitgestellten Sandsäcken zu sichern. Dann wurde der Ort plötzlich zwangsevakuiert. Hierzu waren pltzlich Hundertschaften der Bundespolizei vor Ort. Es hieß, daß eine mehrere Meter Hohe Flutwelle über Land auf den Ort zukäme! Diese Flutwelle kann nicht alleine durch den Dauer- und Starkregen herühren. Es hieß auch, daß Schleusen von Staudämmen geöffnet werden mussten um noch größere Schäden zu vermeiden. Leider kann ich nicht erkennen welche Staudämme das gewesen sein sollen. Denn die Inde wird von keinem Staudamm gespeist. Von welchen Staudämmen wird hier gesprochen? Gibt es unterirdische Querleitungen zum Ableiten vom Dreilägerbachstaudamm hin ins Indetal? Gibt es unter- oder überirdische Ableitungen von der Weserbachtalsperre oder vom Lac de la Gileppe in Belgien hinein ins Indetal? Woher kam die Flutwelle, die den Ortsteil Aachen Kornelimünster in einer nie dagewesenen Brutalität überflutete? Woher stammen die Informationen, welche in so kurzer Zeit einige Hundertschaften Bundespolizei ins Katastrophengebiet beorderten? Viele der Beamten kamen nicht aus NRW, sondern aus den Neuen Bundesländern. Die wurden nicht eingeflogen, die kamen mit Bussen. Welche informationen liegen dieser Tatsache zugrunde?
Angesichts der Klimakrise untersucht dieses Forschungsprojekt die Treibhausgasemissionen aus anthropogen beeinflussten kolmatierten Flüssen bezüglich physikalisch-chemischer und mikrobiologischer Ursachen für die Umsetzung kohlenstoffeffizienter Flussrenaturierungen. Die gegenwärtige wasserbauliche Praxis betrachtet mikrobielle Aktivitäten in Flussökosystemen bestenfalls als Input-Output-System und übersieht dabei kritische biodynamische Prozesse, die den Kohlenstoffkreislauf und Kohlenstoffemissionen fluvialer Umgebungen beeinflussen. Ziel dieses Projektes ist es, mikrobielle Mechanismen in stark degradierten, kolmatierten Flussökosystemen zu untersuchen, um Kohlenstoffemissionen nicht nur quantitativ zu erfassen, sondern auch deren Ursachen zu verstehen und gezielt zu adressieren. Dazu sollen durch die Kombination von wasserbaulichem und mikrobiologischem Fachwissen kolmatierte Flusssysteme mittels Feldmessungen, numerischen Simulationen und Laborexperimenten analysiert werden. Kolmation bezeichnet die Verstopfung der Porenräume grobkörniger Sedimentmatrizen durch Feinsediment, was den vertikalen hydrologischen Austausch in ökologisch sensiblen alpinen und mittelländischen Flüssen unterbricht. Kolmation ist die Folge erhöhter Feinsedimentzufuhr, die durch menschliche Aktivitäten wie Grobsedimentrückhalt hinter Staudämmen oder verstärkte Feinsedimentproduktion durch erosive Landnutzung erheblich verstärkt wird. Diese Störung des vertikalen Austauschs beeinflusst direkt den Sauerstoffgehalt des Flussbetts, was wiederum die Zusammensetzung und Aktivität mikrobieller Gemeinschaften verändert. Sauerstoff ist entscheidend für mikrobielle Prozesse, die zur Reduktion von Treibhausgasen beitragen können, insbesondere für methanreduzierende mikrobielle Gemeinschaften, deren Aktivität durch eingeschränkten Sauerstoffeintrag aufgrund von Kolmation gehemmt wird. Das Projekt untersucht die Wirksamkeit wasserbaulicher Renaturierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Kolmation, insbesondere in Bezug auf die Etablierung von Nischen für methanreduzierende Mikroorganismen. Die interdisziplinären Feldstudien, numerischen Simulationen und Laborexperimente sollen dabei komplexe Wechselwirkungen zwischen dekolmatierenden Renaturierungsmaßnahmen und mikrobiellen Prozessen systematisch analysieren und aufschlüsseln. Erwartet werden neue wegweisende Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen, die nicht nur aus fischökologischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf das Klima von Bedeutung sind.
Gz.: 42-0522/1714 Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens ist die Errichtung einer neuen linksseitigen Hangentlastung an der Talsperre Forchheim im Ortsteil Forchheim der Gemeinde Pockau-Lengefeld. Das Planungsgebiet befindet sich im unmittelbaren Umfeld des Absperrbauwerkes der Talsperre Forchheim und umfasst Teile des Staudamms sowie den Vorbereich des Staudamms bis zum Haselbach und die angrenzende Hanglage nach Osten. Ziel des Vorhabens ist es, die Anlagensicherheit der Talsperre Forchheim nach DIN 19700/11 durch den Neubau einer linksseitigen Hangentlastung auf einer Länge von 155 m und einer Breite zwischen 7 und circa 15 m sowie durch Ertüchtigung des bestehenden Ablaufgerinnes wiederherzustellen. Im Rahmen des Vorhabens werden geeignete Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen zur Kompensation der Eingriffe in Natur und Landschaft umgesetzt. Unter anderem sind die naturnahe Umgestaltung eines Teilabschnittes des Forchheimer Dorfbaches, Maßnahmen zur Flächenentsiegelung und Nutzungsextensivierung sowie das Anlegen von artenreichen Feuchtwiesen geplant.
Erst starke Schneefälle, kurz darauf ein massiver Temperaturanstieg mit intensiven Regenfällen – das war die Gemengelage für eines der schwersten Hochwasser der Neuzeit im Harz. Ende Dezember 1925 – also vor gut 100 Jahren – wurde aus der sonst beschaulichen Bode ein reißender Strom, der über die Ufer trat und für erhebliche Schäden an Häusern, Infrastruktur und Landwirtschaft sorgte. Besonders betroffen war damals Quedlinburg. Das extreme Hochwasser 1925 hat den Menschen viel abverlangt, aber auch zu einem Umdenken geführt. Die Erkenntnis von damals ist auch heute noch gültig: Wirksamer, nachhaltiger Hochwasserschutz braucht vorausschauende Lösungen und großflächige Rückhalteräume, vor allem in bergigen Regionen. Die Idee eines Talsperrensystems für die Bode war geboren; es wurde kriegsbedingt erst in den 1950er und 1960er Jahren umgesetzt. Im Zentrum: die Rappbodetalsperre mit Deutschlands höchster Staumauer (106 Meter) – als größter Trinkwasserspeicher im Harz und vor allem als Rückgrat für den Hochwasserschutz an der Bode. Das Extrem-Hochwasser von Ende 1925, die danach erfolgten Anstrengungen sowie heutige Vorsorgekonzepte zum Hochwasserschutz an der Bode stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „100 Jahre Hochwasserschutz an der Bode – Naturgefahr im engen Tal“, die heute von Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann in der Talstation der Seilbahn Thale eröffnet wurde. Neben dieser Hauptschau ist eine kleinere Variante in der Marktkirche St. Benedikt in Quedlinburg und in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen (Stadt Oberharz am Brocken) zu sehen. Willingmann betonte: „Jüngere starke Hochwasser im Harz wie etwa 2017 oder 1994 haben gezeigt: Das Schutzsystem an der Bode funktioniert. Ohne die Talsperren wären die Schäden erheblich größer ausgefallen; das gilt übrigens auch im Landessüden beim Winterhochwasser zum Jahreswechsel 2023/24 an der Helme. Langfristige Investitionen in den Hochwasserschutz zahlen sich also aus. Deshalb werden wir weiterhin Deiche bauen und sanieren, in mobile Schutzanlagen investieren und naturnahe Überflutungsflächen schaffen. Nur so können wir unser Land gegen Extremereignisse wie Hochwasser oder Starkregen wappnen, die künftig infolge des fortschreitenden Klimawandels zunehmen und zugleich stärker ausfallen dürften.“ Seit 2002 sind in Sachsen-Anhalt gut 1,5 Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert worden, davon 38 Millionen Euro im Landkreis Harz. Dort sind weitere 21 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 48,8 Millionen Euro derzeit in Planung bzw. Vorbereitung. „Vor allem mit dem Baustart des Rückhaltebeckens Strassberg in 2027 und der jetzt getroffenen Entscheidung über die künftige Ausgestaltung der Sicherungsmaßnahmen an der unteren Selke werden wir den Hochwasserschutz im Harz spürbar verbessern“, sagte der Minister. Dazu trage auch das Mitte 2024 vom Ministerium aufgelegt Programm „Sachsen-Anhalt Klima III“ bei. Mit insgesamt 35 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden Investitionen von Kommunen in Starkregenmanagement und Klimaresilienz gefördert. Mittlerweile konnten landesweit insgesamt 21,8 Millionen Euro für 40 Vorhaben bewilligt werden, davon im Landkreis Harz vier Projekte zum Schutz vor Starkregen mit einem Fördervolumen von rund 3,9 Millionen Euro. Die heute eröffnete Ausstellung wurde vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt gestaltet, in enger Kooperation mit dem Umweltministerium, dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft, der Welterbestadt Quedlinburg, der Stadt Thale sowie der Stadt Oberharz am Brocken. Ein Fokus der Schau liegt auch auf modernen Vorsorgekonzepten und Risikomanagement in den Ortschaften im engen Bodetal im Zusammenspiel von Naturraum, technischer Infrastruktur und gesellschaftlicher Verantwortung. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X
| Organisation | Count |
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| Bund | 115 |
| Europa | 6 |
| Land | 45 |
| Weitere | 5 |
| Wirtschaft | 6 |
| Wissenschaft | 44 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 6 |
| Ereignis | 17 |
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| Taxon | 2 |
| Text | 20 |
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| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 38 |
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| Deutsch | 145 |
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| Archiv | 3 |
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| Topic | Count |
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| Boden | 107 |
| Lebewesen und Lebensräume | 148 |
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