Im Rahmen des Verbundprojekts soll ein innovatives elektrisches Antriebs- und Regelungssystem für Sattelzug-Auflieger entwickelt und ein entsprechender Demonstrator aufgebaut werden. Dabei kommt ein neuartiges Regelungskonzept zum Einsatz, welches den autarken Betrieb des Aufliegers ohne Kommunikation zur Zugmaschine erlaubt. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über die sensorisch erfassten Kräfte am Königszapfen. Auf diese Weise kann der Auflieger mit allen am Markt verfügbaren Zugmaschinen kombiniert werden und der Sattelzug wird zu einem Plug-In-Hybridfahrzeug. Das Teilvorhaben hat die Entwicklung der elektrischen Motor-/Generatoreinheiten (Antriebsmodule), die für den Einbau in und autarken Antrieb von Trailern verschiedener Hersteller geeignet sind, zum Ziel. Im Fokus stehen kleine Baugröße und geringes Leistungsgewicht, bei gleichzeitig hohem Wirkungsgrad sowohl im motorischen als auch generatorischen Betrieb. Radnah eingebaute Motoren stehen für diese Anwendung aufgrund ihrer einfacheren Einbaumöglichkeiten im Fokus. In Arbeitspaket 1 geht es um die Festlegung des Gesamtsystems, worin gemeinsam mit den Partnern die Eckdaten für den Antrieb und die Spezifikation entstehen. In Paket 3 konzentrieren sich die Tätigkeiten auf die Entwicklung der Antriebe und ist somit Schwerpunkt des Vorhabens aus Sicht von Oswald. Hier werden die in den vorangehenden Arbeitspaketen entwickelten Spezifikationen und Schnittstellen zu den übrigen Komponenten in die Konzeptionierung und den Aufbau der dazu passenden Antriebseinheiten umgesetzt. Mit den während dieser Phase aufgebauten Antrieben und den dazu parallel entwickelten Komponenten der weiteren Projektpartner schließen sich dann die Arbeitsschritte zu den Arbeiten am Demonstrator (7 und 8) und den Abstimmungen mit den übrigen Verbundpartnern an.
Beschaffung und Einsatz von 4 Plug-In-Hybrid-Pkw oder E-Pkw für die Car-Sharing-Flotte zur Verbreiterung der Wahrnehmung des elektromobilen CarSharings und Darstellung der besonderen Vorteile im Rahmen des Mobilitätsverbundes - Bereitstellung der Fahrzeuge im Mobilitätsverbund - Ausstattung von 4 E-Kfz mit CarSharing-Übergabetechnik - Durchführung einer jährlichen Bürgerbefragung zu neuen Car-Sharing-Standorten - Vorbereitung der Integration von Buchungs- und Abrechnungssystemen in den Mobilitätsverbund - Erweiterung der CarSharing-Stammdatenbank um Fremdfuhrparke - Integration der städtischen Projektfahrzeuge in die CarSharing-Flotte - Mitwirkung an der Entwicklung der Mobilitätskarte - Mitwirkung am Zugangssystem der Mobilitätspunkte Erweiterung der cambio-Buchungssoftware für E-Fahrzeuge, Schaffung der technischen Voraussetzungen für den Einsatz von E-Fahrzeugen, Beschaffung und Inbetriebnahme von E-Fahrzeugen, Adaptierung der CarSharing-Übergabetechnik auf neue E-Fahrzeugtypen, Adaptierung der CarSharing-Übergabetechnik auf Fahrradabstelleinrichtungen, Kunden- und Mitarbeiterschulungen, Kundenbefragungen, Internetumfrage für Stationsausweitung, Schnittstellenbeschreibung und Zielgruppenanalyse für Mobilitätsverbund.
Kernthema des Projektes 'Tanken im Smart Grid' ist die Entwicklung und Erprobung innovativer Ladegeräte und -algorithmen für Elektrofahrzeuge, um damit einen Beitrag zur Systemstabilität elektrischer Netze liefern zu können. Folgende Ziele im Bezug zum 'Schaufenster Elektromobilität' werden dabei adressiert: (1) Netzanschlussregeln ohne Beeinträchtigung der Systemstabilität (kein erneutes 50,2 Hz-Problem), (2) Erbringung von Systemdienstleistungen zur Wahrung eines stabilen Netzbetriebes, (3) Optimierung des dynamischen Verhaltens dezentraler Knoten (hier Ladepunkte), (4) Nutzung von E-Fahrzeugen als verteiltes Messsystem. Die Arbeiten gliedern sich in folgende Arbeitspakete (AP): AP0: Projektmanagement; AP1: Analyse, Szenarien, Gesamtsystemauslegung; AP2: Power-Quality-Map; AP3: Netzfreundliches Lademanagement / Ladealgorithmus; AP4: Ladegerät für dynamische Ladeanforderungen, Hardware für Laboranwendungen; AP5Implementierung des dynamischen Ladegerätes / der Ladealgorithmen auf LTi-Umrichtern; AP6: Implementierung des dynamischen Ladegerätes / der Ladealgorithmen im Forschungsfahrzeug des IPP; AP7: Umsetzung der Power Quality Map in der Secure Cloud; AP8: Feldmessungen mittels Flottenversuch; AP9: wirtschaftliche Evaluierung; AP10: Normungsarbeit.
Ziel dieses Projektes ist es, die Anforderungen der Kunden und deren Auswirkungen auf einen Automobilhersteller zu untersuchen. Des Weiteren sollen die Plug-In hybridspezifischen und technischen Aufgabenstellungen durch den Einsatz der Fahrzeuge aus Nutzersicht betrachtet werden. Porsche wird die eingesetzten 12 Plug-In Fahrzeuge für die Teilnahme an den Schaufenstern ertüchtigen, um die notwendigen Erfahrungen bezüglich des Kundenverhaltens und der Kundenakzeptanz zu untersuchen. Porsche wird die Teilnahme an beiden Schaufenstern (Baden-Württemberg und Bayern-Sachsen) ohne weitere Kooperationspartner durchführen. Die 12 Fahrzeuge Panamera Plug-In Hybrid werden aufgebaut, an 12 ausgewählte Partnerhotels in diesen Regionen übergeben und über die Projektlaufzeit von 36 Monaten eingesetzt, gewartet und betreut.
Im Projekt wird der Einsatz von GaN-Bauteilen in Leistungswandlern für den Einsatz in EVs und PHEVs untersucht. Immer mehr Sicherheits- und Komfortkomponenten benötigen Leistungen im Bereich größer als 1kW, die im 12V-Bordnetz unzureichend oder gar nicht bedient werden können. Dafür wurden für Pkw weitere Spannungsebenen im Bereich von 48V bzw. über 400V etabliert. Zur Leistungsübertragung zwischen diesen Spannungsebenen sind kompakte, effiziente und zuverlässige Wandler erforderlich. Zunächst wird ein hochdynamischer, bidirektionaler Bordnetzwandler mit einer Nennleistung von ca. 6kW entwickelt, der eine Verkleinerung bzw. Entfall der 48V-Batterie ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Eigenschaften neuer GaN-Schalter und innovative AVT-Ansätze zur Kühlung eingesetzt, um trotz erhöhter Anforderungen eine kompakte, zuverlässige und effiziente Lösung zu ermöglichen. Zur Ladung der Traktionsbatterie soll ein Ladegerät mit etwa 3,7kW mit Skalierungsoption auf 11kW bei dreiphasiger Versorgung entwickelt werden, das gegenüber dem Stand der Technik eine Erhöhung der Leistungsdichte um 60% mit gleichzeitiger Senkung der Umwandlungsverluste um 40% aufweist. Im Teilvorhaben werden die Systemanforderungen analysiert und darauf aufbauend Funktionsmuster und Demonstratoren entwickelt, aufgebaut und validiert.