Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.
Im Rahmen der in der vorliegenden Verlängerung beantragten zehnmonatigen Projektphase soll unter Verwendung der bisher erstellten Datenmanagementstruktur die Auswertung vorhandener Daten von Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden. Ziel ist es, mit diesen Daten die bisherigen Ergebnisse und erarbeiteten Empfehlungen des Forschungsprojektes BWC 21019 zu verifizieren und noch offene, im Laufe der bisherigen Projektbearbeitung angefallene Datenlücken bzw. Fragestellungen zu klären. Dabei werden in Absprache mit der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LfU) und aufgrund der Anregungen seitens der projektbegleitenden wissenschaftlichen Gutachter folgende Untersuchungen durchgeführt: -Zusätzliche Auswertung von bereits bei der LfU vorhandenen Naturmessdaten zur renaturierten Murr bei Steinheim mit dem Ziel der Verifikation der bisher erarbeiteten Verfahrensempfehlungen und Unterhaltungsansätze. Zudem sollen auch Empfehlungen für die Unterhaltung und den Betrieb der Messstellen an naturnahen Gewässerabschnitten Enz/Pforzheim und Murr/Steinheim gegeben werden. -Weitere übertragbare und allgemeingültige Empfehlungen für die Entwicklung und Unterhaltung von naturnahen Gewässerabschnitten insbesondere im Hinblick auf die Gewährleistung der Hochwassersicherheit sollen erarbeitet werden. -Verbesserung bzgl. der Aussagen hinsichtlich der Quantifizierung von Geschiebebewegungen und der daraus resultierenden morphodynamischen Änderungstendenzen durch die Berücksichtigung einer großskaligen, regelmäßig nach Hochwassern anfallenden Geschiebeablagerung im Unterwasser der renaturierten Enz bei Pforzheim.