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Treibhausgas-Emissionen in Deutschland

<p> <p>Die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent gesunken. Das entspricht einer Minderung um 48,2 Prozent im Vergleich zum internationalen Referenzjahr 1990.</p> </p><p>Die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent gesunken. Das entspricht einer Minderung um 48,2 Prozent im Vergleich zum internationalen Referenzjahr 1990.</p><p> Emissionsentwicklung <p>In Deutschland konnten die&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/treibhausgas-emissionen">Treibhausgas-Emissionen</a> seit 1990 deutlich vermindert werden. Die in <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/kohlendioxid-aequivalente">Kohlendioxid-Äquivalente</a> umgerechneten Gesamt-Emissionen (ohne Kohlendioxid-Emissionen aus <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/landnutzung">Landnutzung</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/landnutzungsaenderung">Landnutzungsänderung</a> und Forstwirtschaft) sanken bis 2025 um rund 604 Millionen Tonnen (Mio. t) oder 48,2 %. Für das Jahr 2025 wurden Gesamt-Emissionen in Höhe von 649 Mio. t berichtet. Die Emissionen sinken um 0,1 % gegenüber dem Jahr 2024.</p> <p>Die deutlichsten Minderungen gab es in der <em>Energiewirtschaft</em>, was auf einen geringeren Einsatz fossiler Brennstoffe zur Erzeugung von Strom und Wärme zurückzuführen ist. Besonders stark war dieser Rückgang beim Einsatz von Braun- und Steinkohle sowie bei Erdgas. Gründe hierfür sind unter anderem die deutlich gesunkene Kohleverstromung, der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien und ein Stromimportüberschuss bei gleichzeitig gesunkener Energienachfrage. Weitere Treiber waren sinkende Emissionen im <em>Verarbeitenden Gewerbe</em>, Energieeinsparungen in Folge von höheren Verbraucherpreisen sowie die milden Witterungsverhältnisse in den Wintermonaten. Deutliche Minderungen gab es auch in den <em>Industrieprozessen</em> und bei <em>Haushalten und Kleinverbrauchern</em> (siehe folgende Abbildung und Tabellen).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_THG-Emissionen-seit-1990-nach-Gasen_2026-07-02.png"> </a> <strong> Treibhausgas-Emissionen in Deutschland seit 1990 nach Gasen </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_THG-Emissionen-seit-1990-nach-Gasen_2026-07-02.png">Bild herunterladen</a> (282,93 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_THG-Emissionen-seit-1990-nach-Gasen_2026-07-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (54,31 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_Emi-direkt-indirekt-THG_2026-07-02.png"> </a> <strong> Tab: Emissionen von direkten und indirekten Treibhausgasen und von Schwefeldioxid </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Tab_Emi-direkt-indirekt-THG_2026-07-02.png">Bild herunterladen</a> (72,31 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Tab_Emi-direkt-indirekt-THG_2026-07-02.pdf">Tabelle als PDF</a> (62,99 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Tab_Red-Emi-direkt-indirekt_2026-07-02.png"> </a> <strong> Tab: Reduktion der Emissionen von direkten und indirekten Treibhausgasen und von Schwefeldioxid </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Tab_Red-Emi-direkt-indirekt_2026-07-02.png">Bild herunterladen</a> (76,02 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Tab_Red-Emi-direkt-indirekt_2026-07-02.pdf">Tabelle als PDF</a> (62,73 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Entwicklung der Treibhausgase Kohlendioxid, Methan, Distickstoffoxid <p>Die <em>Kohlendioxid</em> (CO2)-Emissionen werden fast ausschließlich durch Verbrennungsprozesse verursacht (&gt; 90 %). Insgesamt sanken die geschätzten Kohlendioxid-Emissionen im Jahr 2025: die Am stärksten sanken die Emissionen bei den Industrieprozessen (-4,7&nbsp;%) und beim Verarbeitenden Gewerbe (-3,6&nbsp;%). In der Energiewirtschaft (-0,3 % gegenüber dem Vorjahr) sanken die Emissionen nur wenig. Bei den Haushalten und Kleinverbrauchern (+3,0%) und beim Verkehr (+1,5&nbsp;%) stiegen die Emissionen.&nbsp;</p> <p>Die <em>Methan</em> (CH4)-Emissionen wurden zwischen 1990 und 2009 etwa halbiert. Die Emissionen sanken seit 1990 fast jedes Jahr, bis auf 43,9 Millionen Tonnen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/kohlendioxid-aequivalente">Kohlendioxid-Äquivalente</a> im Jahr 2025. Grund für den starken Rückgang ist vor allem die seit 1990 stark fallende Trends der Diffusen Emissionen (-95 %) und der Abfallwirtschaft (-90 %). Die große verbleibende Quelle ist die Landwirtschaft mit fast 76 % Anteil an den Gesamtemissionen des Jahres 2025.</p> <p><em>Die Emissionen von Distickstoffoxid</em> (N2O) sanken bis 2025 geschätzt um ca. 54,4 %. Hauptverursacher waren im Jahr 1990 zu 47 % die Landwirtschaft und zu 40 % die Industrieprozesse. Die massive Reduktion der industrielen Lachgas-Emissionen zwischen 1990 und 2024 (-98,4 %) führt dazu, dass die Landwirtschaft in den letzten Jahren die Gesamt-Emissionen dominiert (76,0% Anteil) (siehe Abb. „Trend der Emissionen von Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid“).&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Trend-Emi_2026-07-02.png"> </a> <strong> Trend der Emissionen von Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid </strong> Quelle: Umweltbundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Trend-Emi_2026-07-02.pdf">Diagramm als PDF (45,27 kB)</a></li> </ul> </p><p> Entwicklung der F-Gase – (teil-)fluorierte Kohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid und Stickstofftrifluorid <p>Die Emissionen der <em>fluorierten Treibhausgase</em> sind seit 1995 gesunken. Im Jahr 1995 überstiegen die Emissionen bei der Herstellung die aus der Verwendung um nahezu das Doppelte. Zwischen 1995 und 2000 sind die Emissionen von fluorierten Treibhausgasen deutlich gemindert worden. Die Emissionen sind von 2003 bis 2017 kontinuierlich gestiegen, zeigen aber nun einen deutlichen Abwärtstrend. Grund dafür sind wirksame gesetzliche Regelungen, welche die Verwendung der F-Gase limitieren<strong>.</strong> Hauptursache für die starke Zunahme war der vermehrte Einsatz von fluorierten Treibhausgasen als Kältemittel. Minderungen wurden hauptsächlich bei der Herstellung von Primäraluminium, Halbleitern, der auslaufenden Anwendung in Autoreifen, der Produktion von Schallschutzscheiben und bei Anlagen zur Elektrizitätsübertragung erreicht. Allerdings nehmen die Emissionen aus der Entsorgung von Schallschutzscheiben seit 2006 sichtbar zu, da die angenommene Lebenszeit dieser Scheiben erreicht wird. In Zukunft ist damit zu rechnen, dass die F-Gas-Emissionen, insbesondere die HFKW-Emissionen, durch die Umsetzung der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/11920">Verordnung (EU) Nr. 517/2014</a> weiter abnehmen. Wichtigstes Instrument der Verordnung ist die schrittweise Begrenzung der Verkaufsmengen von HFKW bis 2030 auf ein Fünftel der heutigen Verkaufsmengen. Dies wird sich zeitversetzt auf die Höhe der Emissionen auswirken. Die Schwefelhexafluorid-Emissionen aus der Entsorgung von Schallschutzscheiben werden jetzt kontinuierlich sinken (siehe Abb. „Anteile der Treibhausgase an den Emissionen“ und Tab. „Reduktion der Emissionen von direkten und indirekten Treibhausgasen und von Schwefeldioxid gegenüber dem Vorjahr“).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Anteile-THG-Emi_2026-07-02.png"> </a> <strong> Anteile der Treibhausgase an den Emissionen </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Anteile-THG-Emi_2026-07-02.png">Bild herunterladen</a> (131,51 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Anteile-THG-Emi_2026-07-02.pdf">Diagramm als PDF</a> (33,99 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Tab_THG-Emi-Vorjahr_2026-07-02.png"> </a> <strong> Tab: Reduktion der Emissionen von direkten und indirekten THG und von Schwefeldioxid gegenüber ... </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/7_Tab_THG-Emi-Vorjahr_2026-07-02.png">Bild herunterladen</a> (89,06 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/7_Tab_THG-Emi-Vorjahr_2026-07-02.pdf">Tabelle als PDF</a> (56,21 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Treibhausgas-Emissionen nach Kategorien <p>Die mit 83,9 % im Jahr 2025 bedeutendste Quelle von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>-Emissionen ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe (siehe Tab. „Emissionen ausgewählter Treibhausgase in Deutschland nach Kategorien“). Insgesamt nahmen die <em>energiebedingten Emissionen</em> aller Treibhausgase zwischen 1990 und 2025 um 48 % ab.&nbsp;</p> <p>Die <em>Industrieprozesse</em> sind mit einem Anteil an den Gesamt-Emissionen von ca. 7 % die bedeutendste der anderen Kategorien. Die Emissionen des Jahres 2025 sanken gegenüber 1990 um knapp 51 %.&nbsp;</p> <p>Die <em>Landwirtschaft</em> liegt in der gleichen Größenordnung (Anteil 8,2 %), die Emissionen des Jahres 2025 sanken gegenüber 1990 jedoch nur um 28 %.&nbsp;</p> <p>Die deutlichste relative Minderung der Treibhausgas-Emissionen (-88 %) trat in der <em>Abfallwirtschaft</em> auf, so dass der Anteil an den Gesamt-Emissionen 2024 nur noch 0,8 % betrug.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/8_Tab_THG-Emi-Kat_2026-07-02.png"> </a> <strong> Tab: Emissionen ausgewählter Treibhausgase in Deutschland nach Kategorien ... </strong> Quelle: Umweltbundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/8_Tab_THG-Emi-Kat_2026-07-02.pdf">Tabelle als PDF (96,17 kB)</a></li> </ul> </p><p> Nationale und europäische Klimaziele <p>Informationen zu den deutschen Klimazielen finden Sie im Artikel&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgasminderungsziele-deutschlands"><strong>Treibhausgasminderungsziele Deutschlands</strong></a></p> <p>Informationen zu den europäischen Klimazielen finden Sie im Artikel&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/europaeische-energie-klimaziele"><strong>Europäische Energie- und Klimaziele</strong></a></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Verwendung bestimmter klimawirksamer Stoffe nach Einsatzbereichen und Stoffen in metrischen Tonnen

Teil der Statistik "Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe" Raum: Land Die Erhebung erfasst Unternehmen, die Schwefelhexafluorid und/oder Stickstofftrifluorid herstellen, einführen, ausführen oder in Mengen von mehr als 200 kg pro Jahr im Inland abgeben. Von der abgegebenen Menge des Stoffes wird der Verwendungszweck nach Abnehmergruppen erhoben. Qualitätsbericht: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberi chte/Umwelt/einfuehrung.html

Greenhouse gas emissions under the Effort Sharing Legislation, 2005-2024

The Effort Sharing legislation covers greenhouse gas (GHG) emissions from domestic transport, buildings, agriculture, small industry and waste, and accounts for more than 60 % of total EU GHG emissions. For the period 2013-2020, the Effort Sharing Decision established annual greenhouse gas emission targets for Member States, using global warming potentials (GWPs) from the Fourth Assessment Report (AR4) of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) and excluding NF3 emissions. For the period 2021-2030, emissions are regulated by the Effort Sharing Regulation (ESR), including NF3 emissions and with the use of the GWP values of the IPCC AR5. The EEA coordinates the Effort Sharing Legislation review of Member States’ greenhouse gas inventories, so that the European Commission can determine compliance with the annual Effort Sharing Legislation targets on the basis of accurate, reliable and verified emission data. Review reports and final Effort Sharing Legislation emissions are published by the European Commission. The Effort Sharing Legislation emissions for the period 2005–2012 and for the latest year ('Y-1') are estimated by EEA on the basis of national GHG inventory data and ETS emissions.

F-Gase: UBA-Studie verbessert Verständnis über Emissionen extrem klimaschädlicher Gase in Deutschland

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass sich mit Hilfe von Atmosphärenmessungen die Emissionen besonders klimaschädlicher Gase wie Schwefelhexafluorid bestimmen und lokalisieren lassen. Dank dieser Methode konnte bereits eine bislang in der Größenordnung unbekannte Emissionsquelle in Südwestdeutschland bestimmt werden. Auch andere klimaschädliche Emissionen können mit Hilfe der Atmosphärenmessungen künftig in den Blick genommen werden.

Weniger Treibhausgas-Emissionen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025

Energieverbräuche sowie der Energiemix des Jahres 2025 sind weiterhin durch die Energiepreise, die konjunkturelle Entwicklung sowie den Einfluss der Witterung geprägt. Die Emissionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Millionen Tonnen CO 2 -eq bzw. vier Prozent gesunken. Demnach liegen die Emissionen im Berichtsjahr 2025 um rund 53 Prozent niedriger als 1990. Das geht aus den Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima hervor, das die nach den verschiedenen Sektoren aufgeschlüsselten Emissionen und deren Entwicklung seit 1990 in Grafiken, Tabellen und seit diesem Jahr auch in einem eigenen Fachinformationssystem veröffentlicht. Die Ergebnisse im Einzelnen: 61,1 Millionen Tonnen CO 2 -eq wurden im Jahr 2025 in Nordrhein-Westfalen in der Energiewirtschaft freigesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 3,6 Millionen Tonnen CO 2 -eq weniger. Der Sektor Energie verzeichnet somit eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um rund sechs Prozent gegenüber 2024. Im Bundesdurchschnitt sind die Emissionen des Sektors Energiewirtschaft laut Umweltbundesamt im gleichen Zeitraum um nur 0,3 Prozent gesunken. Der Sektor Energiewirtschaft bleibt mit Beiträgen von 29 Prozent bundesweit und 36 Prozent in Nordrhein-Westfalen dominierende Quelle klimarelevanter Gase. Für den Sektor Industrie weist das LANUK im Jahr 2025 Treibhausgasemissionen von 46,9 Millionen Tonnen CO 2 -eq aus. Das bedeutet eine Abnahme um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, die auf konjunkturbedingte Entwicklungen zurückgeführt wird. Das Umweltbundesamt weist im Berichtsjahr 2025 einen Emissionsrückgang von 3,8 Prozent für die Industrie auf Bundesebene aus. Im Sektor Verkehr gibt das Umweltbundesamt für 2025 deutschlandweit einen Anstieg der Treibhausgasemissionen um 1,5 Prozent an. Diese Steigerung wird fast ausschließlich dem Straßenverkehr zugeordnet. Erhöhte Kraftstoffabsätze gehen laut UBA mit einer gestiegenen Pkw-Fahrleistung einher. Dem gegenüber verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 einen Rückgang der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor um 0,6 Millionen Tonnen CO 2 -eq bzw. zwei Prozent gegenüber 2024 auf 27,2 Millionen Tonnen CO 2 -eq. Auch das Emissionskataster Straßenverkehr des LANUK weist im Berichtsjahr 2025 einen Anstieg der Fahrleistung im Straßenverkehr aus. Die Zunahme fällt jedoch deutlich geringer aus als auf Bundesebene. Das LANUK geht deshalb davon aus, dass sich der wachsende Anteil an Elektrofahrzeugen und fahrzeugtechnische Verbesserungen stärker auswirken konnten als die Zunahme der gefahrenen Kilometer. An den Hauptverkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr etwa drei Prozent mehr Passagiere an- und abgereist. Auch das Frachtaufkommen ist angestiegen. In der Folge sind in Nordrhein-Westfalen die Emissionen im Bereich des Flugverkehrs um rund 2,2 Prozent angestiegen. Die bundesweite Erhebung zeigt eine geringere Emissionssteigerung von 0,6 Prozent für den inländischen Luftverkehr. Sowohl bundesweit als auch in NRW  liegen die Emissionswerte weiterhin deutlich unter dem vorpandemischen Niveau. Haushalte und Kleinverbraucher in NRW erzeugten im Jahr 2025 etwa 22,6 Millionen Tonnen CO 2 -eq. Gegenüber 2024 bedeutet das eine Zunahme um 0,7 Millionen Tonnen. Die kältere Witterung und der dadurch gestiegene Heizbedarf sind wesentliche Treiber für die Zunahme der Emissionen. Geringe bis keine Änderungen werden für die Bereiche Abfall, Landwirtschaft, Produktanwendungen und flüchtige Emissionen aus Brennstoffen angenommen. Im aktuellen Treibhausgas-Emissionsinventar veröffentlicht das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima das abschließende Inventar für das Jahr 2024 sowie vorläufige Daten für das Jahr 2025. Die vorläufigen Erhebungen stützen sich auf bisher vorliegende Daten, insbesondere aus dem Emissionshandel. Daten und Fakten zu Treibhausgasen in NRW, zum bundesweiten Vergleich und zur langjährigen Entwicklung sind in Grafiken und Tabellen im neuen Fachinformationssystem Treibhausgasemissionen dargestellt und nach frei wählbaren Kriterien auswertbar. Das System ist zu finden unter https://www.treibhausgase.nrw.de/ Detaillierte Informationen zur Emissionsentwicklung und deren Ursachen sind auf der Website des LANUK dargestellt: Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen 2024 https://www.lanuk.nrw.de/themen/klima/klimaschutz/treibhausgasemissionen Emissionen für ganz Deutschland werden zusammengefasst vom Umweltbundesamt (UBA): https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#emissionsentwicklung Welche Gase sind klimarelevant und was sind CO 2 -Äquivalene (CO 2 -eq)? Das Treibhausgas-Emissionsinventar Nordrhein-Westfalen orientiert sich an den Vorgaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC 2006, 2019). Die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid (CO 2 ), Methan (CH 4 ), Distickstoffoxid (Lachgas, N 2 O), Schwefelhexafluorid (SF 6 ,), Stickstofftrifluorid (NF 3 ) und die Gruppen der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFC) und perfluorierten Kohlenwasserstoffe (PFC) werden darin für die IPCC-Sektoren Energie, Industrieprozesse, Landwirtschaft, Abfall und Sonstige dokumentiert. Die einzelnen Gase haben eine unterschiedliche Klimawirkung. Methan hat beispielweise eine 29,8-mal höhere Klimaschädlichkeit als CO 2 . Die Treibhausgasemissionen werden in Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalente (CO 2 -eq) angegeben. Die Freisetzung einer Tonne Methan entspricht somit 29,8 Tonnen CO 2 -eq. zurück

Verwendung bestimmter klimawirksamer Stoffe nach Einsatzbereichen und Wirtschaftszweigen in 1000 t CO2-Äquivalente

Teil der Statistik "Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe" Raum: Land Die Erhebung erfasst Unternehmen, die Schwefelhexafluorid und/oder Stickstofftrifluorid herstellen, einführen, ausführen oder in Mengen von mehr als 200 kg pro Jahr im Inland abgeben. Von der abgegebenen Menge des Stoffes wird der Verwendungszweck nach Abnehmergruppen erhoben. Qualitätsbericht: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberi chte/Umwelt/einfuehrung.html

Verwendung bestimmter klimawirksamer Stoffe nach Einsatzbereichen und Wirtschaftszweigen in metrischen Tonnen

Teil der Statistik "Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe" Raum: Land Die Erhebung erfasst Unternehmen, die Schwefelhexafluorid und/oder Stickstofftrifluorid herstellen, einführen, ausführen oder in Mengen von mehr als 200 kg pro Jahr im Inland abgeben. Von der abgegebenen Menge des Stoffes wird der Verwendungszweck nach Abnehmergruppen erhoben. Qualitätsbericht: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsberi chte/Umwelt/einfuehrung.html

Qualitätsbericht - Erhebung zu Handel und Abgabe von "Schwefelhexafluorid" (SF 6 ) und Stickstofftrifluorid (NF 3 ) - 2025

Die Erhebung erfasst Unternehmen, die Schwefelhexafluorid und/oder Stickstofftrifluorid herstellen, einführen, ausführen oder in Mengen von mehr als 200 kg pro Jahr im Inland abgeben. Von der abgegebenen Menge des Stoffes SF6 und NF3 wird der Verwendungszweck nach Abnehmergruppen erhoben. Ältere und weitere Qualitätsberichte finden Sie im Bereich Methoden.

Statistischer Bericht - Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR) - Luftemissionsrechnung - 2006 bis 2024

Mensch und Umwelt stehen zueinander in einer dynamischen Beziehung. Zum Beispiel nutzt der Mensch einerseits Ressourcen der Umwelt, wie zum Beispiel fossile Energieträger und andere Rohstoffe, für die Herstellung von Konsum- und Investitionsgütern. Zugleich werden durch die Verarbeitung und Nutzung von Materialien auch Rest- und Schadstoffe wie etwa Treibhausgase, Schwefeldioxid oder Feinstaub an die Umwelt abgegeben. Das Leistungspotential der Umwelt als Senke für Schadstoffe ist jedoch begrenzt und die Abgabe von Emissionen in die Luft hat Auswirkungen auf das globale Klima und auf die Gesundheit der Menschen. Die Luftemissionsrechnung gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang inländische wirtschaftliche Akteure Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen in die Luft verursachen. Sie stellt somit die anthropogenen Luftemissionen dar. Zu den für den Klimawandel verantwortlich gemachten sogenannten Treibhausgasen zählen gemäß Kyoto-Protokoll die Stoffe Kohlendioxid (CO2), Distickstoffmonoxid (Lachgas, N2O) und Methan (CH4) sowie die fluorierten Treibhausgase (F-Gase). Zu den fluorierten Treibhausgasen gehören die vollfluorierten Kohlenwasserstoffe (FKW), die teilfluorierten Kohlenwasserstoffe (HFKW), Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3). Der Statistische Bericht enthält Inhalte der bisherigen Publikation " Anthropogene Luftemissionen ", welche letztmalig mit den Daten für 2000 bis 2020 veröffentlicht wurde. Aufgrund methodischer Änderungen beginnen die Zeitreihen ab dem Jahr 2006. Die Inhalte dazu finden sie künftig über das Datenbankangebot GENESIS-Online im Themenbereich 85111 . Ältere Ausgaben dieser Publikation finden Sie in der Statistischen Bibliothek.

Pressemitteilung Nr. 201 vom 12. Juni 2026 Stärkstes Treibhausgas: Bezug von Schwefelhexafluorid sinkt 2025 um 19 %

Presse Stärkstes Treibhausgas: Bezug von Schwefelhexafluorid sinkt 2025 um 19 % Von Unternehmen bezogene Menge entspricht 15,5 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten Seite teilen Pressemitteilung Nr. 201 vom 12. Juni 2026 WIESBADEN – Klimawirksame Stoffe beeinflussen die Erderwärmung und tragen zum Klimawandel bei. Das stärkste bekannte Treibhausgas ist Schwefelhexafluorid (SF 6 ), dessen Treibhauspotenzial die Klimawirksamkeit von Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) um das 23 500-Fache übersteigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben deutsche Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 658,7 Tonnen dieses Stoffs bezogen. Das waren 154,6 Tonnen oder 19 % weniger als im Jahr 2024. Die im Jahr 2025 bezogene Menge SF 6 entspricht 15,5 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten ( Global Warming Potential , GWP), wobei SF 6 zum Großteil in geschlossenen Systemen verwendet und nur in geringem Maß in die Atmosphäre freigesetzt wird. Lädt... Höchster Anteil von SF 6 in dem Bereich der elektrischen Erzeugung, Übertragung und Verteilung eingesetzt Im Jahr 2025 wurde SF 6 mit einer abgegebenen Menge von knapp 470 Tonnen (71,3 %) hauptsächlich im Bereich der elektrischen Erzeugung, Übertragung und Verteilung eingesetzt. Im Vorjahresvergleich sank die abgegebene Menge des Stoffes in diesem Bereich um 128,5 Tonnen (-21,5 %). Zum Berichtsjahr 2025 wurden die Abnehmergruppen "Energieversorger" und "Elektroindustrie/Apparatebau" zu einer neuen Gruppe "elektrische Erzeugung, Übertragung und Verteilung" zusammengelegt. Eine weitere bedeutende Abnehmergruppe mit 82,8 Tonnen war die Halbleiterindustrie. Nach einem deutlichen Anstieg um 58,6 % im Jahr 2022 und um 5,5 % im Jahr 2023 sowie um weitere 8,8 % im Jahr 2024 sank die Abgabe an die Halbleiterindustrie 2025 um 3,4 Tonnen (-3,9 %). Abgabe von Stickstofftrifluorid vorwiegend an Halbleiterindustrie Auch das Treibhausgas Stickstofftrifluorid (NF 3 ) hat einen sehr hohen GWP-Wert von 16 100 und baut sich extrem langsam in der Atmosphäre ab. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 168,4 Tonnen NF 3 hauptsächlich an die Halbleiterindustrie abgegeben, das entspricht 2,7 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten. Im Vergleich zu 2024 sank die insgesamt abgegebene Menge um 3,3 Tonnen (-1,9 %). Freigesetzte SF 6 -Menge entsprach 0,2 % aller Treibhausgasemissionen im Jahr 2024 Die an die Industrie abgegebene Menge an SF 6 entspricht nicht der Emissionsmenge, die in die Atmosphäre freigesetzt wird. Eine Freisetzung kann aber beispielweise bei der Entsorgung alter Schallschutzscheiben erfolgen. Direkt freigesetzt wurden im Jahr 2024 nach Berechnungen des Umweltbundesamtes zur nationalen Treibhausgas-Berichterstattung 1,6 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalente SF 6 . Dies entsprach 0,2 % der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland von rund 650 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten. NF 3 hingegen wurde nach dieser Berechnung in sehr geringem Maß tatsächlich freigesetzt, nämlich in einer Menge von 0,02 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten. Für die tatsächlich freigesetzte Menge liegen für das Jahr 2025 nur vorläufige Zahlen für die fluorierten Treibhausgase insgesamt vor, eine Differenzierung nach einzelnen Gasen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Methodische Hinweise: Die Erhebung erfolgt bei Unternehmen, die Schwefelhexafluorid beziehungsweise Stickstofftrifluorid herstellen, importieren, exportieren oder in Mengen von mehr als 200 Kilogramm im Inland abgeben. Industrieunternehmen, die diese Gase für die Produktion einsetzen, werden nicht befragt. Weitere Informationen: Weitere Ergebnisse bietet die Tabelle " Abgabe von Schwefelhexafluorid in Deutschland nach Wirtschaftsbereichen " auf der Themenseite " Klimawirksame Stoffe " im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Neben weiteren Umweltindikatoren ist der Ausstoß von Luftschadstoffen (Treibhausgasemissionen) auch Teil des Monitorings der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ( www.dns-indikatoren.de ). Ergebnisse zum Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz bietet auch die Klima-Sonderseite ( www.destatis.de/klima ) im Internetauftritt des Statistischen Bundesamtes. +++ Daten und Fakten für den Alltag: Folgen Sie unserem WhatsApp-Kanal . +++ #abbinder-75-pm.l-content-wrapper { padding-top:30px; } #abbinder-75-pm .column-logo { width: 130px; height: 130px; } #abbinder-75-pm .picture .wrapper img { max-width: 100px; max-height: 100px; height: 100px; width: 100px; } #abbinder-75-pm .picture { margin-left:0px; padding:0 10px; } @media only screen and (min-width: 1024px) { #abbinder-75-pm .picture { margin-left:0px;padding:0 20px; } } Kontakt für weitere Auskünfte Statistiken der Wasserwirtschaft und der klimawirksamen Stoffe Telefon: +49 611 75 8950 Zum Kontaktformular Zum Thema Klimawirksame Stoffe Klima

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