Eingelassen in den Bürgersteig, erinnern die Gedenksteine an tragische Schicksale von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die während des nationalsozialistischen Regimes verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Tod getrieben wurden. 10 mal 10 cm kleine Messingtafeln auf den Steinen geben Auskunft über Namen und die wichtigsten Lebensdaten dieser Menschen und markieren ihre letzten Wohn- oder Wirkungsstätten.
Eingelassen in den Bürgersteig, erinnern die Gedenksteine an tragische Schicksale von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die während des nationalsozialistischen Regimes verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Tod getrieben wurden. 10 mal 10 cm kleine Messingtafeln auf den Steinen geben Auskunft über Namen und die wichtigsten Lebensdaten dieser Menschen und markieren ihre letzten Wohn- oder Wirkungsstätten.
Die schlichten, zehn mal zehn Zentimeter großen Betonquader mit Messingtafeln, in die mit Hammer und Schlagbuchstaben Name, Geburtsjahr und Angaben über das Schicksal eingestanzt sind, werden in Bürgersteigen vor den Häusern verlegt, in denen die Opfer des NS-Regimes einst wohnten. Der Betonstein wird versenkt, nur die Tafel bleibt sichtbar. Stolpern kann man nur im übertragenen Sinn. In Bremerhaven wurden bis heute insgesamt 120 Stolpersteine verlegt.