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s/strahl/Stahl/gi

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Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz in Brandenburg - Download-Service (WFS-LFU-BIMSCHG)

Der Download Service ermöglicht das Herunterladen von Geodaten zu Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) im Land Brandenburg. Datenquelle ist das Anlageninformationssystem LIS-A. Die Anlagen werden zum einen gruppiert nach Anlagenarten 1. Ordnung (ohne Anlagenteile), zum anderen nach Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen, nach Blockheizkraftwerken und nach großen Feuerungsanlagen. Die BImSchG-Anlagen 1. Ordnung werden unterschieden nach: - Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie (Nr. 1) - Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe (Nr. 2) - Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung (Nr. 3) - Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung (Nr. 4) - Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen, Herstellung von bahnenförmigen Materialien aus - Kunststoffen, sonstige Verarbeitung von Harzen und Kunststoffen (Nr. 5) - Holz, Zellstoff (Nr. 6) - Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse (Nr. 7) - Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen (Nr. 8) - Lagerung, Be- und Entladen von Stoffen und Gemischen (Nr. 9) - Sonstige Anlagen (Nr. 10) Die Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Geflügel (Nr. 7.1.1 bis 7.1.4) - Rinder und Kälber (Nr. 7.1.5 und 7.1.6) - Schweine (Nr. 7.1.7 bis 7.1.9) - gemischte Bestände (Nr. 7.1.11) Die großen Feuerungsanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Wärmeerzeugung, Energie (Nr. 1.1, 1.4.1.1, 1.4.2.1) - Zementherstellung (Nr. 2.3.1) - Raffinerien (Nr. 4.1.12, 4.4.1) - Abfallverbrennung (Nr. 8.1.1.1, 8.1.1.3) Es werden nur Anlagen gemäß 13. und 17. BImSchV berücksichtigt. Die Blockheizkraftwerke werden hinsichtlich ihrer elektrischen Leistung unterschieden.

Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz in Brandenburg - View-Service (WMS-LFU-BIMSCHG)

Der View Service stellt Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) im Land Brandenburg dar. Datenquelle ist das Anlageninformationssystem LIS-A. Die Anlagen werden zum einen gruppiert nach Anlagenarten 1. Ordnung (ohne Anlagenteile), zum anderen nach Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen, nach Blockheizkraftwerken und nach großen Feuerungsanlagen. Die BImSchG-Anlagen 1. Ordnung werden unterschieden nach: - Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie (Nr. 1) - Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe (Nr. 2) - Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung (Nr. 3) - Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung (Nr. 4) - Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen, Herstellung von bahnenförmigen Materialien aus - Kunststoffen, sonstige Verarbeitung von Harzen und Kunststoffen (Nr. 5) - Holz, Zellstoff (Nr. 6) - Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse (Nr. 7) - Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen (Nr. 8) - Lagerung, Be- und Entladen von Stoffen und Gemischen (Nr. 9) - Sonstige Anlagen (Nr. 10) Die Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Geflügel (Nr. 7.1.1 bis 7.1.4) - Rinder und Kälber (Nr. 7.1.5 und 7.1.6) - Schweine (Nr. 7.1.7 bis 7.1.9) - gemischte Bestände (Nr. 7.1.11) Die großen Feuerungsanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Wärmeerzeugung, Energie (Nr. 1.1, 1.4.1.1, 1.4.2.1) - Zementherstellung (Nr. 2.3.1) - Raffinerien (Nr. 4.1.12, 4.4.1) - Abfallverbrennung (Nr. 8.1.1.1, 8.1.1.3). Es werden nur Anlagen gemäß 13. und 17. BImSchV berücksichtigt. Die Blockheizkraftwerke werden hinsichtlich ihrer elektrischen Leistung unterschieden. Windkraftanlagen werden nicht dargestellt! Maßstab: 1:500000

Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung, SynErgie3: Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung

Continuous current observations near DynaCom experimental islands in the back-barrier tidal flat, Spiekeroog, Germany, 2019-11 to 2023-09

Data presented here were collected between November 2019 to September 2023 within the research unit DynaCom (Spatial community ecology in highly dynamic landscapes: From island biogeography to metaecosystems, https://uol.de/dynacom/ ) involving the Universities of Oldenburg, Göttingen, and Münster, the iDiv Leipzig and the Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Experimental islands and saltmarsh enclosed plots were established in the back-barrier tidal flat and in the saltmarsh zone of the island of Spiekeroog (Germany). A recording current meter (RCM; SEAGUARD® Recording Current Meter, Aanderaa Data Instruments AS, Bergen/Norway) was installed in the back-barrier tidal flat near the experimental islands. The sensor was bottom-mounted in a shallow tidal creek (0.59 m NHN) using a steel girder buried in the sediment, which caused the sensor to be exposed during low tide. All low-tide data have been removed from the dataset. The system was equipped with a ZPulse Doppler Current Sensor (DCS), a conductivity sensor, an oxygen optode, and two analogue sensors for chlorophyll-a and turbidity (16445). All sensors were pre-calibrated by the manufacturer. Recorded data were internally logged until readout with the SeaGuard Studio software (V1.5.23). Salinity was derived in the SeaGuard Studio software using temperature-dependent, nonlinear seawater conductivity compensation following the Practical Salinity Scale (PSS-78). Subsequent data processing was done using MATLAB (R2024b). Turbidity and chlorophyll-a data were excluded from the final dataset, as the recorded signals show implausible values and did not pass quality-control criteria. Post-processing and quality control included (a) the removal of low tide data, data covering maintenance activities, and data affected by biofouling, (b) the removal of implausible values, c) an outlier detection using the Hampel filter method, and (d) visual checks. Identified outlier were removed and synchronously removed across all associated parameters of the respective sensor.

Soil physical data of agricultural soils in Saxony

The continuous agricultural soil monitoring program (BDF) by the Saxon State Office for Environment, Agriculture, and Geology (LfULG) is operational since 1995, collecting and analysing samples periodically from 60 monitoring sites across Saxony, Germany. This dataset contains additional soil physical data for 441 samples collected during a sampling campaign in September 2023. Samples were collected from four sites across Saxony using different sampling devices (split spoon push core, steel syringe, sampling spade, soil rings) to evaluate their suitability for true-to-volume sampling. Total bulk density, fine soil bulk density and the fine soil stock were calculated using both air-dry and oven-dry weights. Particle size distribution was determined by wet sieving and the integral suspension pressure method (ISP+) using the Meter Pario+ system. This dataset is part of a mid-infrared soil spectral library for agricultural soils in Saxony, Germany.

Mehr Energieeffizienz in der Prozesskette - Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten für naturharte martensitische Stahlbleche durch Weiterentwicklung der Fertigungstechnologien, Teilvorhaben: Prozessanalyse und Benchmark Umformen und Widerstandspunktschweißen

Bleirohre: Blei im Trinkwasser ist gesundheitsgefährdend

<p> Wie Sie Bleileitungen erkennen und welche Rechte Sie haben <ul> <li>Bleirohre und damit bleihaltiges Trinkwasser kann es höchstens noch in älteren Gebäuden geben (Baujahr vor 1973).</li> <li>Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Leitungsmaterial.</li> <li>Bleifreie Leitungen sind Ihr gutes Recht: Hausbesitzer und Wasserwerke sind zum Austausch oder zum Stilllegen von Bleileitungen und Teilstücken von Bleileitungen verpflichtet.</li> <li>Kleinkinder und Schwangere sollten Wasser, das durch Bleileitungen geflossen ist, nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen verwenden.</li> </ul> Gewusst wie <p>Blei ist auch in sehr niedrigen Aufnahmemengen gesundheitsgefährdend und kann bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern das Nervensystem schädigen sowie die Blutbildung und die Intelligenzentwicklung beeinträchtigen.</p> <p><strong>Bleileitungen – kaum noch ein Problem:</strong> In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs kommen Bleileitungen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr zum Einsatz. In Nord- und Ostdeutschland wurden Bleileitungen bereichsweise noch bis Anfang der 1970er-Jahre genutzt. Aber längst nicht alle vor 1973 gebauten Häuser sind betroffen, weil auch schon vor 1973 häufig andere Werkstoffe (z. B. Kupfer oder verzinkter Stahl) verwendet wurden. Häuser, die nach 1973 errichtet wurden, sind nicht mehr betroffen.</p> <p><strong>Bleileitungen erkennen:</strong> Um festzustellen, ob sich noch Bleileitungen in Ihrem Haus befinden, sind folgende Maßnahmen hilfreich:</p> <ul> <li>Kontrollieren Sie sichtbare Leitungen (z. B. im Keller vor und hinter dem Wasserzähler). Bleileitungen sind im Gegensatz zu Kupfer- oder Stahlleitungen weicher. Sie lassen sich mit einem Messer leicht einritzen oder abschaben und erscheinen silbergrau.</li> <li>Fragen Sie bei Ihrem Vermieter, Hausverwalter oder Hauseigentümer nach, wann die Wasserleitungen installiert wurden und aus welchem Werkstoff sie sind.</li> <li>Im Zweifelsfall kann eine fachgerechte Labormessung Aufschluss über die Bleibelastung des Trinkwassers geben. Solche Messungen sind jedoch kostenpflichtig. Lassen Sie vor der Probenentnahme das Wasser mindestens vier Stunden in der Leitung stehen. Ihr örtliches Gesundheitsamt berät Sie zur der Probenentnahme.</li> </ul> <p><strong>Bleileitungen nicht mehr zulässig: </strong>Die am 24.06.2023 in Kraft getretene, novellierte Trinkwasserverordnung sieht ein Verbot von Bleileitungen vor. Demnach sind bis zum 12.01.2026 alle Bleileitungen und auch Teilstücke zu entfernen oder stillzulegen. Auch kleinere Teilabschnitte aus Bleileitungen können in Kombination mit anderen metallenen Werkstoffen zu hohen Bleigehalten im Wasser führen. Deshalb ist beim Austausch von Bleileitungen darauf zu achten, dass diese vollständig ausgetauscht werden und eine Entfernung auch von Teilstücken ist zwingend notwendig. Wenden Sie sich bei Unsicherheiten an das Gesundheitsamt oder ziehen Sie Fachbetriebe der Sanitär- und Heizungstechnik zu Rate. Auch die Verbraucherzentralen und Mietervereine sowie der Verband der Haus- und Grundbesitzer können Ihnen helfen.</p> <p><strong>Bleihaltiges Wasser nicht trinken:</strong> Verwenden Sie (möglicherweise) bleibelastetes Wasser nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen. Für schwangere Frauen, Säuglinge und Kinder bis zum sechsten Lebensjahr ist Wasser aus Bleirohren als Trinkwasser immer ungeeignet. Verwenden Sie stattdessen in solchen Fällen abgepacktes Wasser mit dem Aufdruck „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“. Die Anwendung von Filtern zur Bleientfernung ist nicht sinnvoll.</p> <ul> <li>Unabhängig von einer möglichen Bleibelastung sollten Sie nach längerer Standzeit das erste Wasser aus der Leitung nicht für die Ernährung verwenden. Lassen Sie das Stagnationswasser ablaufen, bis es kühl aus der Leitung läuft.</li> <li>Wenn eine Überschreitung des Grenzwertes im Trinkwasser festgestellt wird, muss Abhilfe – letztlich durch das Entfernen der Bleileitungen – geschaffen werden.&nbsp;Bis dahin&nbsp;ist eine äußerliche Anwendung des Wassers zur Körperpflege aus gesundheitlicher Sicht noch möglich.</li> </ul> 11.07.2019 Erklärfilm: Trinkwasserinstallation - Auf die letzten Meter kommt es an Hintergrund <p><strong>Umweltsituation:</strong> Das Trinkwasser in älteren Häusern mit Wasserrohren aus Blei kann erhöhte Bleigehalte aufweisen und dadurch Ihre Gesundheit gefährden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Wasser längere Zeit in Bleirohren gestanden hat (z. B. über Nacht). Gesundheitlich bedeutend ist vor allem die schleichende Belastung durch regelmäßige Aufnahme kleiner Bleimengen. Sie beeinträchtigt die Blutbildung und Intelligenzentwicklung bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern. Besonders empfindlich auf Blei reagiert das sich entwickelnde kindliche Nervensystem. Beim Erwachsenen wird Blei ausgeschieden oder in den Knochen eingelagert. Es kann von dort aber wieder ins Blut gelangen (z. B. während der Schwangerschaft).</p> <p><strong>Gesetzeslage: </strong>Nähere Bestimmungen zur Trinkwasserqualität in Deutschland und zu Grenzwerten für bedenkliche Stoffe finden sich in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Angesichts des ständig erweiterten Wissens zur Giftigkeit von Blei gerade für die Jüngsten unter uns setzte der Verordnungsgeber den Grenzwert für Blei im Trinkwasser in den letzten Jahrzehnten mehrmals herab. Ende der 1990er-Jahre betrug er 0,040 mg/l, später noch 0,025 mg/l. Seit 1. Dezember 2013 gilt laut Trinkwasserverordnung 0,010 mg/l verbindlich einzuhalten.</p> <p>In der aktuellen Trinkwasserverordnung wird der Grenzwert weiter abgesenkt: Ab dem 12.01.2028 gilt ein Grenzwert von 0,005 mg/l (entspricht 5 µg/l). Der Verordnungsgeber räumte den Gebäudeeigentümern und Wasserversorgern eine Übergangszeit bis 12.01.2026 ein. Bis dahin müssen sie eventuell noch vorhandene Bleirohre und auch Teilstücke gegen Rohre aus besser geeignetem Material austauschen oder zumindest stilllegen. Bereits der seit 1. Dezember 2013 geltende Grenzwert ist in Trinkwasser, das durch Bleirohre geflossen ist, vermutlich nicht einzuhalten. Im Stagnationswasser wird er sogar oft um ein Vielfaches überschritten. Daher gab es zum vollständigen Austausch der Bleileitungen schon bisher eigentlich keine Alternative. Auch kleine Teilabschnitte aus Blei sind kritisch, denn im Kontakt mit anderen metallenen Werkstoffen können sie durch galvanische Korrosion unverhältnismäßig viel Blei ins Trinkwasser abgeben.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong> Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Blei aufgrund seiner technisch hervorragenden Eigenschaften ein gebräuchliches Material für Trinkwasserleitungen in Gebäuden. Auch die Leitungen zum Anschluss der Gebäude an die Verteilungsleitung unter der Straße (Hausanschlussleitung) wurden damals häufig aus Blei gefertigt. In Teilen Süddeutschlands wurden Bleileitungen allerdings schon 1878 verboten. Auch in den restlichen Teilen Deutschlands ging der Einsatz von Blei in der Trinkwasser-Installation mehr und mehr zurück. Seit 1973 wird Blei nicht mehr als Leitungsmaterial verwendet.</p> </p><p> Wie Sie Bleileitungen erkennen und welche Rechte Sie haben <ul> <li>Bleirohre und damit bleihaltiges Trinkwasser kann es höchstens noch in älteren Gebäuden geben (Baujahr vor 1973).</li> <li>Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Leitungsmaterial.</li> <li>Bleifreie Leitungen sind Ihr gutes Recht: Hausbesitzer und Wasserwerke sind zum Austausch oder zum Stilllegen von Bleileitungen und Teilstücken von Bleileitungen verpflichtet.</li> <li>Kleinkinder und Schwangere sollten Wasser, das durch Bleileitungen geflossen ist, nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen verwenden.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Blei ist auch in sehr niedrigen Aufnahmemengen gesundheitsgefährdend und kann bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern das Nervensystem schädigen sowie die Blutbildung und die Intelligenzentwicklung beeinträchtigen.</p> <p><strong>Bleileitungen – kaum noch ein Problem:</strong> In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs kommen Bleileitungen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr zum Einsatz. In Nord- und Ostdeutschland wurden Bleileitungen bereichsweise noch bis Anfang der 1970er-Jahre genutzt. Aber längst nicht alle vor 1973 gebauten Häuser sind betroffen, weil auch schon vor 1973 häufig andere Werkstoffe (z. B. Kupfer oder verzinkter Stahl) verwendet wurden. Häuser, die nach 1973 errichtet wurden, sind nicht mehr betroffen.</p> <p><strong>Bleileitungen erkennen:</strong> Um festzustellen, ob sich noch Bleileitungen in Ihrem Haus befinden, sind folgende Maßnahmen hilfreich:</p> <ul> <li>Kontrollieren Sie sichtbare Leitungen (z. B. im Keller vor und hinter dem Wasserzähler). Bleileitungen sind im Gegensatz zu Kupfer- oder Stahlleitungen weicher. Sie lassen sich mit einem Messer leicht einritzen oder abschaben und erscheinen silbergrau.</li> <li>Fragen Sie bei Ihrem Vermieter, Hausverwalter oder Hauseigentümer nach, wann die Wasserleitungen installiert wurden und aus welchem Werkstoff sie sind.</li> <li>Im Zweifelsfall kann eine fachgerechte Labormessung Aufschluss über die Bleibelastung des Trinkwassers geben. Solche Messungen sind jedoch kostenpflichtig. Lassen Sie vor der Probenentnahme das Wasser mindestens vier Stunden in der Leitung stehen. Ihr örtliches Gesundheitsamt berät Sie zur der Probenentnahme.</li> </ul> <p><strong>Bleileitungen nicht mehr zulässig: </strong>Die am 24.06.2023 in Kraft getretene, novellierte Trinkwasserverordnung sieht ein Verbot von Bleileitungen vor. Demnach sind bis zum 12.01.2026 alle Bleileitungen und auch Teilstücke zu entfernen oder stillzulegen. Auch kleinere Teilabschnitte aus Bleileitungen können in Kombination mit anderen metallenen Werkstoffen zu hohen Bleigehalten im Wasser führen. Deshalb ist beim Austausch von Bleileitungen darauf zu achten, dass diese vollständig ausgetauscht werden und eine Entfernung auch von Teilstücken ist zwingend notwendig. Wenden Sie sich bei Unsicherheiten an das Gesundheitsamt oder ziehen Sie Fachbetriebe der Sanitär- und Heizungstechnik zu Rate. Auch die Verbraucherzentralen und Mietervereine sowie der Verband der Haus- und Grundbesitzer können Ihnen helfen.</p> <p><strong>Bleihaltiges Wasser nicht trinken:</strong> Verwenden Sie (möglicherweise) bleibelastetes Wasser nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen. Für schwangere Frauen, Säuglinge und Kinder bis zum sechsten Lebensjahr ist Wasser aus Bleirohren als Trinkwasser immer ungeeignet. Verwenden Sie stattdessen in solchen Fällen abgepacktes Wasser mit dem Aufdruck „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“. Die Anwendung von Filtern zur Bleientfernung ist nicht sinnvoll.</p> <ul> <li>Unabhängig von einer möglichen Bleibelastung sollten Sie nach längerer Standzeit das erste Wasser aus der Leitung nicht für die Ernährung verwenden. Lassen Sie das Stagnationswasser ablaufen, bis es kühl aus der Leitung läuft.</li> <li>Wenn eine Überschreitung des Grenzwertes im Trinkwasser festgestellt wird, muss Abhilfe – letztlich durch das Entfernen der Bleileitungen – geschaffen werden.&nbsp;Bis dahin&nbsp;ist eine äußerliche Anwendung des Wassers zur Körperpflege aus gesundheitlicher Sicht noch möglich.</li> </ul> 11.07.2019 Erklärfilm: Trinkwasserinstallation - Auf die letzten Meter kommt es an </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation:</strong> Das Trinkwasser in älteren Häusern mit Wasserrohren aus Blei kann erhöhte Bleigehalte aufweisen und dadurch Ihre Gesundheit gefährden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Wasser längere Zeit in Bleirohren gestanden hat (z. B. über Nacht). Gesundheitlich bedeutend ist vor allem die schleichende Belastung durch regelmäßige Aufnahme kleiner Bleimengen. Sie beeinträchtigt die Blutbildung und Intelligenzentwicklung bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern. Besonders empfindlich auf Blei reagiert das sich entwickelnde kindliche Nervensystem. Beim Erwachsenen wird Blei ausgeschieden oder in den Knochen eingelagert. Es kann von dort aber wieder ins Blut gelangen (z. B. während der Schwangerschaft).</p> <p><strong>Gesetzeslage: </strong>Nähere Bestimmungen zur Trinkwasserqualität in Deutschland und zu Grenzwerten für bedenkliche Stoffe finden sich in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Angesichts des ständig erweiterten Wissens zur Giftigkeit von Blei gerade für die Jüngsten unter uns setzte der Verordnungsgeber den Grenzwert für Blei im Trinkwasser in den letzten Jahrzehnten mehrmals herab. Ende der 1990er-Jahre betrug er 0,040 mg/l, später noch 0,025 mg/l. Seit 1. Dezember 2013 gilt laut Trinkwasserverordnung 0,010 mg/l verbindlich einzuhalten.</p> <p>In der aktuellen Trinkwasserverordnung wird der Grenzwert weiter abgesenkt: Ab dem 12.01.2028 gilt ein Grenzwert von 0,005 mg/l (entspricht 5 µg/l). Der Verordnungsgeber räumte den Gebäudeeigentümern und Wasserversorgern eine Übergangszeit bis 12.01.2026 ein. Bis dahin müssen sie eventuell noch vorhandene Bleirohre und auch Teilstücke gegen Rohre aus besser geeignetem Material austauschen oder zumindest stilllegen. Bereits der seit 1. Dezember 2013 geltende Grenzwert ist in Trinkwasser, das durch Bleirohre geflossen ist, vermutlich nicht einzuhalten. Im Stagnationswasser wird er sogar oft um ein Vielfaches überschritten. Daher gab es zum vollständigen Austausch der Bleileitungen schon bisher eigentlich keine Alternative. Auch kleine Teilabschnitte aus Blei sind kritisch, denn im Kontakt mit anderen metallenen Werkstoffen können sie durch galvanische Korrosion unverhältnismäßig viel Blei ins Trinkwasser abgeben.</p> <p><strong>Marktbeobachtung:</strong> Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war Blei aufgrund seiner technisch hervorragenden Eigenschaften ein gebräuchliches Material für Trinkwasserleitungen in Gebäuden. Auch die Leitungen zum Anschluss der Gebäude an die Verteilungsleitung unter der Straße (Hausanschlussleitung) wurden damals häufig aus Blei gefertigt. In Teilen Süddeutschlands wurden Bleileitungen allerdings schon 1878 verboten. Auch in den restlichen Teilen Deutschlands ging der Einsatz von Blei in der Trinkwasser-Installation mehr und mehr zurück. Seit 1973 wird Blei nicht mehr als Leitungsmaterial verwendet.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Technische Sehenswürdigkeiten

Für den allgemeinen Güterzugdienst wurde 1938/39 diese flexibel einsetzbare, relativ sparsame Baureihe entwickelt und damit eine Standardisierung der vielen Baugruppen und Ersatzteile erreicht. Die Einheits-Güterzuglokomotiven fanden ihren Einsatz bei Güter-, Personen und Eilzügen. “50” bedeutet die Baureihe, 3707 die Ordnungsnummer. Die Baureihe wurde auch im Hinblick auf die Kriegsvorbereitungen des Hitler-Regimes konstruiert. Die Deutsche Bahn musterte die letzten Lokomotiven dieser Baureihe 1977 aus, die Reichsbahn 10 Jahre später. Die im Natur-Park Südgelände 1997 aufgestellte Dampflokomotive wurde 1940 in Kassel gebaut und von der Reichsbahn erworben. Nach dem Krieg verblieb sie in der DDR, wurde modernisiert und beendete Mitte der 80er Jahre ihren Dienst. Nach der Wende kaufte sie ein Eisenbahnfreund aus Celle. Seit 1997 ist die Grün Berlin GmbH Eigentümer. Die gewaltige schwarze Lok mit ihrem roten Fahrwerk ist ca. 23 m lang und 4,5 m hoch. Im Eisenbahnwesen wurden Drehscheiben bereits Mitte des 19.Jahrhunderts entwickelt, um Dampflokomotiven platzsparend in verschiedene Gleise fahren zu können. Der Antrieb erfolgte zunächst im Handbetrieb, später elektrisch. Sie sind konstruiert als eine Brücke, die in der Mitte ein sehr stabiles Drehlager – den sogenannten Königsstuhl – und an den Enden jeweils Laufräder besitzt. Die im Gelände erhaltene und restaurierte Drehscheibe hat einen Durchmesser von circa 23 Metern. Die ursprünglich U-förmige Installation stammt aus der Ausstellung „Sieben Hügel – Bilder und Zeichen des 21.Jahrhunderts“. Die von den Berliner Festspielen im Martin-Gropius-Bau Berlin im Jahr 2000 organisierte Schau versuchte das Wissen der Gegenwart mit einem ahnungsweisen Ausblick in die Zukunft zu vermitteln. Die Installation wurde nach der Ausstellung demontiert und im Natur-Park Südgelände in zwei L-förmigen Hälften wiederaufgebaut. Eine der rostroten Röhren befindet sich im Moosgarten, die andere vor der Pergola. Jede Röhre ist etwa 10 Meter lang, 2,70 Meter hoch und auf einem Riffelblech begehbar. Die tunnelartigen Röhren fokussieren den Blick und verbinden verschiedene Landschaftsräume miteinander. Der 50 Meter hohe Wasserturm aus Stahl entstand 1927 während der Erweiterung der vorhandenen Bahnanlagen zu einem leistungsfähigen Rangierbahnhof. Auf dem rostroten Turmgestell thront ein Behälter mit fünfeckiger Grundfläche und halbkugelförmigem Kuppel-Dach. Dampflokomotiven hatten einen hohen Verbrauch an Wasser. Um die nötigen Wasservorräte schnell ergänzen zu können, wurden an wichtigen Eisenbahn-Betriebsstellen Wasserkräne mit dickrohrigen Zuleitungen aufgestellt. Sie erhielten ihr Wasser per Schwerkraft aus Wassertürmen. In deren Hochbehälter wurde kontinuierlich Wasser gepumpt. Technische Details Der architektonische Entwurf des stählernen Wasserturms geht auf den Architekten Hugo Röttcher zurück, der zu seiner Zeit Reichsbahnoberrat der Eisenbahndirektion Berlin war. Eine Besonderheit ist die Zahl der fünf Stützen, die den kugelförmigen Behälter mit 9,5 Meter Durchmesser tragen. Darüber hinaus verhindern fünf an die Stützen angeschlossenen Querriegel, dass sich die Stützen seitlich verformen und stabilisieren so das Bauwerk auch bei hohen Wind- und Wasserlasten. Dieses Konstruktionsprinzip nennt man Vierendeel-Träger. Die Höhe des Turms sorgte automatisch für den notwendigen Wasserdruck zur gleichzeitigen Versorgung mehrerer Dampflokomotiven. Um den Behälter des Turms regelmäßig mit Wasser zu befüllen war eine leistungsstarke Pumpe notwendig. Das Fassungsvermögen des Behälters ist mit 400m³ typisch für größere Bahnwassertürme und entsprach etwa der Füllmenge von zehn Vorratsbehältern für Lokomotiven, auch Schlepptender genannt. Durch den hohen Wasserdruck konnten die Tender, alleine durch Aufdrehen eines Wasserkrans, in nur wenigen Minuten befüllt werden. Insgesamt 4 Wasserkräne auf dem Gelände sorgten für eine kontinuierliche Versorgung der Dampflokomotiven mit den benötigten Wassermengen. Zentral führt innerhalb des Wasserturms ein großes Haupt-Wasserrohr für den Zu- und Ablauf aus der Pumpstation nach oben in den Wasserspeicher. Ein weiteres kleineres Rohr führt vom Keller in den Behälter und regelte den Überlauf. Ein mittelgroßes Rohr für den Zu- und Ablauf wurde vermutlich nachträglich eingebaut und leitete Brauchwasser ein. Um die Rohre herum schlängelt sich eine steile Wendeltreppe aus 200 Stufen aufwärts in den sogenannten Tropfboden, wo zusätzlich Absperrschieber ein Abriegeln der Leitungen ermöglichten. Zur Kontrolle konnten die Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter durch einen mittigen zylindrischen Schacht in den Behälter einsteigen, den Füllstand einsehen und durch eine Luke nach außen klettern. Über einen umlaufenden Steg konnte die Behälterwand von außen untersucht werden. Die Inbetriebnahme erfolgte Anfang Juli 1929. Während des 2. Weltkrieges wurde das Bauwerk trotz olivgrünen Tarnanstrichs durch Einschüsse schwer geschädigt. Nach dem Krieg erhielt der Turm seine rote Farbgebung. Infolge der hydrologischen Veränderungen nach dem Bau eines Tiefbrunnens bei der Schultheiss-Brauerei 1964, gab die Bahn ihre eigenständige Wasserversorgung auf dem Gelände auf, so dass der Turm außer Betrieb genommen wurde. Bei der Sanierung des denkmalgeschützten Turms 2019 hat man sich dafür entschieden, alle Phasen der Bauwerkshistorie zu zeigen. So wurden beispielsweise kleinere, durch Kriegsbeschuss entstandene Löcher, nicht beseitigt. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Sanierung bestand im Einbau von zwei 750 kg schweren Federdämpfern. Diese wirken der Bewegung des Turms bei starken Winden entgegen und sorgen so für die nötige Stabilität des Bauwerks. Diese Maßnahme ermöglicht den Erhalt des Wasserturms bis ins nächste Jahrhundert. Der Wasserturm ist für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich. Dennoch hat er seit Jahrzehnten einen natürlichen Bewohner: Ein Turmfalke wählte sich bereits vor Jahren ein großes Granateinschussloch als Nistplatz aus. Nach der Sanierung 2019 bekam er einen Nistkasten. Mit ein wenig Glück können die Besucher*innen im Frühsommer die jungen Turmfalken bei Ihren ersten Flugversuchen beobachten.

Förderprogramm Dekarbonisierung in der Industrie: klimafreundliche Stahlproduktion

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat heute dem Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG, Prof. H.J. Fuhrmann, einen Förderbescheid in Höhe von über 5 Mio. Euro für ein Projekt zur Herstellung klimafreundlichen Stahls übergeben. Im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, fiel damit auch der offizielle Startschuss des BMU-Förderprogramms 'Dekarbonisierung in der Industrie'. Mit diesem Programm sollen schwer vermeidbare, prozessbedingte Treibhausgasemissionen in den energieintensiven Branchen wie Stahl, Zement, Kalk und Chemie durch den Einsatz innovativer Techniken möglichst weitgehend und dauerhaft reduziert werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: 'Für ein klimaneutrales Deutschland brauchen wir eine Industrie, die ohne fossile Energie- und Rohstoffe auskommt. Mit unserem neuen Dekarbonisierungsprogramm fördern wir eine grundlegende Neuausrichtung der Produktionsprozesse. Der Klimaschutz wird so zum Innovationstreiber für die Wirtschaft, macht den Industriestandort Deutschland zukunftsfähig und erhält hochqualifizierte Arbeitsplätze. Das Projekt in Salzgitter ist ein wichtiger, erster Schritt in diese Richtung, dem weitere folgen werden. Es zeigt auch, dass wir den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Markthochlauf von grünem Wasserstoff beschleunigen müssen, damit wir unsere anspruchsvollen Ziele erreichen können.' Die Anlage der Salzgitter Flachstahl GmbH mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 13 Mio. Euro soll innerhalb der nächsten zwei Jahre in Betrieb gehen und zeigen, wie die sukzessive Umstellung eines integrierten Hochofenwerks auf die CO2-arme Stahlerzeugung erfolgen kann. Mit dem von der Salzgitter AG entwickelten Verfahren wird die konventionelle Roheisengewinnung im Hochofen auf die emissionsarme Direktreduktion umgestellt. Beim Einsatz von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien wird so die Herstellung von grünem Stahl ermöglicht. Innovative Projekte wie dieses sollen auch als Vorbilder dienen und als Multiplikatoren auf die ganze Branche ausstrahlen. Im Projekt ProDRI soll der flexible Betrieb mit Wasserstoff und Erdgas demonstriert und optimiert werden. Langfristiges Ziel von Salzgitter ist die ausschließliche Nutzung erneuerbaren Wasserstoffs zur Herstellung von grünem Stahl. Steht erneuerbarer Wasserstoff noch nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung, kann auch Erdgas zur Reduktion eingesetzt werden und dabei bereits erhebliche Mengen CO2 gegenüber der herkömmlichen Hochofen-Route einsparen. Die Stahlindustrie war 2019 mit über 36 Mio. Tonnen für etwa 30% der direkten Industrieemissionen in Deutschland verantwortlich. Mit dem Förderprogramm Dekarbonisierung im Industriesektor wird eine Maßnahme des Klimaschutzplans 2050 sowie des Klimaschutzprogramms 2030 umgesetzt. Das BMU wird - vorbehaltlich der Verabschiedung des Bundeshaushalts in der kommenden Woche - über den Energie- und Klimafonds in den kommenden Jahren rund 2 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Text gekürzt

Forschergruppe (FOR) 5639: Land-Atmosphäre Feedback Initiative, Teilprojekt: Maschinelles Lernen zur Verbesserung unseres Verständnisses von Land-Atmosphärischen Prozessen und Prozessrückkopplungen

Deep Learning (DL) hat sich auch in den Erdsystemwissenschaften in den letzten Jahren rasant entwickelt. Allerdings ist die genaue Art, wie DL Systeme Probleme lösen kaum zugänglich (eine black box). In diesem Projekt werden wir DL und andere Ansätze des maschinellen Lernens entwickeln, um sowohl Land-Atmosphärische (L-A) Rückkopplungsprozesse besser zu verstehen als auch um quantitative Relationen herzuleiten, die aktuelle Ansätze wie die Monin-Obukhov similarity theory (MOST) übertreffen. Die interdisziplinäre Kollaboration in diesem Konsortium und die Daten, die zusammengetragen werden, wird den Erfolg dieses Projektes sicherstellen. Wie werden Daten-getriebene aber wohl-strukturierte DL und andere Ansätze des maschinellen Lernens verfolgen. Wir wollen (1) Satelliten Daten nutzen um die Landoberflächentemperatur und die Feuchtigkeit der Vegetationsschicht zu bestimmen; (2) Möglichkeiten untersuchen, die Energiebalance herzustellen; (3) Abhängigkeiten der Oberflächenflüsse vom Terrain bis hin zum Entrainment untersuchen und identifizieren, um aktuelle Ansätze wie MOST und Bulk-Richardson-Zahl zu verbessern; (4) ein erstes Foundation-Modell entwickeln, um den Phasenraum zu analysieren und multiple L-A Relationen generieren zu können. Wir werden dabei vier Hauptansätze des maschinellen Lernens nutzen: (A) DL Methoden, die darauf optimiert sind, mit Hilfe von redundanten Daten die räumliche Auflösung einer Datengröße zu erhöhen; (B) die Parametrisierung von Physik-basierten Gleichungen und deren Approximation; (C) die Integration von physik-informierten Induktiven Biases in DL, um das Lernen und die Generalisierung zu verbessern; (D) selbst-informiertes und konrastierendes DL zur Entwicklung eines L-A Foundation Modells. Alle Techniken werden die inhärent limitierte Vorhersagbarkeit der Prozesse berücksichtigen. Um unser Verständnis der L-A Kopplungsprozesse zu verbessern, werden wir DL und andere Ansätze des Maschinellen Lernens schachteln und Relevanzanalysen durchführen. Dadurch werden wir fundamentale, teilweise neue Zusammenhänge, Prozessgleichungskomponenten, Prozessparametrisierungen und notwendige Berechnungsschritte ergründen - insbesondere solche, die für die Generierung von akkuraten und allgemein gültigen Relationen zwischen atmosphärischen Variablen notwendig sind. In Kollaboration mit P2 werden wir das Vorhersagepotential von Satellitendaten erforschen. Zusammen mit P1, P3, P5, und P6 werden wir Oberflächen- und Entrainmentflussrelationen ableiten, Komponenten der Energiebalance herleiten, und Evapotranspiration aufspalten. Unser Projekt führt CCWG-DL. Es wird Hilfestellungen und Workshops anbieten, um andere Daten effektiv mit Verfahren des maschinellen Lernens analysieren zu können und weitere Relationen aufdecken zu können - wie zum Beispiel Einflüsse der Landoberflächenstruktur (P5) und die Bestimmung der Blending Height (P1). Beiträge zu O1, O2, O3, O4 und OS sind zu erwarten.

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