Der Download Service ermöglicht das Herunterladen von Geodaten zu Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) im Land Brandenburg. Datenquelle ist das Anlageninformationssystem LIS-A. Die Anlagen werden zum einen gruppiert nach Anlagenarten 1. Ordnung (ohne Anlagenteile), zum anderen nach Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen, nach Blockheizkraftwerken und nach großen Feuerungsanlagen. Die BImSchG-Anlagen 1. Ordnung werden unterschieden nach: - Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie (Nr. 1) - Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe (Nr. 2) - Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung (Nr. 3) - Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung (Nr. 4) - Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen, Herstellung von bahnenförmigen Materialien aus - Kunststoffen, sonstige Verarbeitung von Harzen und Kunststoffen (Nr. 5) - Holz, Zellstoff (Nr. 6) - Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse (Nr. 7) - Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen (Nr. 8) - Lagerung, Be- und Entladen von Stoffen und Gemischen (Nr. 9) - Sonstige Anlagen (Nr. 10) Die Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Geflügel (Nr. 7.1.1 bis 7.1.4) - Rinder und Kälber (Nr. 7.1.5 und 7.1.6) - Schweine (Nr. 7.1.7 bis 7.1.9) - gemischte Bestände (Nr. 7.1.11) Die großen Feuerungsanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Wärmeerzeugung, Energie (Nr. 1.1, 1.4.1.1, 1.4.2.1) - Zementherstellung (Nr. 2.3.1) - Raffinerien (Nr. 4.1.12, 4.4.1) - Abfallverbrennung (Nr. 8.1.1.1, 8.1.1.3) Es werden nur Anlagen gemäß 13. und 17. BImSchV berücksichtigt. Die Blockheizkraftwerke werden hinsichtlich ihrer elektrischen Leistung unterschieden.
Der View Service stellt Anlagen nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) im Land Brandenburg dar. Datenquelle ist das Anlageninformationssystem LIS-A. Die Anlagen werden zum einen gruppiert nach Anlagenarten 1. Ordnung (ohne Anlagenteile), zum anderen nach Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen, nach Blockheizkraftwerken und nach großen Feuerungsanlagen. Die BImSchG-Anlagen 1. Ordnung werden unterschieden nach: - Wärmeerzeugung, Bergbau und Energie (Nr. 1) - Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe (Nr. 2) - Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung (Nr. 3) - Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung (Nr. 4) - Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen, Herstellung von bahnenförmigen Materialien aus - Kunststoffen, sonstige Verarbeitung von Harzen und Kunststoffen (Nr. 5) - Holz, Zellstoff (Nr. 6) - Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse (Nr. 7) - Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen (Nr. 8) - Lagerung, Be- und Entladen von Stoffen und Gemischen (Nr. 9) - Sonstige Anlagen (Nr. 10) Die Tierhaltungs- und Aufzuchtanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Geflügel (Nr. 7.1.1 bis 7.1.4) - Rinder und Kälber (Nr. 7.1.5 und 7.1.6) - Schweine (Nr. 7.1.7 bis 7.1.9) - gemischte Bestände (Nr. 7.1.11) Die großen Feuerungsanlagen werden gemäß 4. BImSchV unterteilt in: - Wärmeerzeugung, Energie (Nr. 1.1, 1.4.1.1, 1.4.2.1) - Zementherstellung (Nr. 2.3.1) - Raffinerien (Nr. 4.1.12, 4.4.1) - Abfallverbrennung (Nr. 8.1.1.1, 8.1.1.3). Es werden nur Anlagen gemäß 13. und 17. BImSchV berücksichtigt. Die Blockheizkraftwerke werden hinsichtlich ihrer elektrischen Leistung unterschieden. Windkraftanlagen werden nicht dargestellt! Maßstab: 1:500000
Seit 1919 ist Röttgers Ketten ein anerkannter Hersteller von Güteketten. Am Standort in Iserlohn in Nordrhein-Westfalen fertigt das Familienunternehmen unter anderem Förderketten, Schlachthausketten, Anschlagketten, Pumpenketten, Hebezeugketten, Ankerketten, Schlossketten sowie Ketten für Spielplätze. Jährlich verlassen insgesamt 2 Millionen Meter Ketten die Iserlohner Fertigung im Sauerland. Im Rahmen des UIP-Projekts wurde erstmalig eine Anlagenkombination bestehend aus servobetriebener Rollbiegemaschine und Widerstand-Pressstumpfschweißmaschine zur Fertigung von Ketten auf Basis von Drähten mit einem Durchmesser zwischen 10 Millimetern und 18 Millimetern umgesetzt. Durch diese innovative Anlagenkombination ergeben sich Einsparpotenziale im Materialbereich, deutlich geringere Rüstzeiten, eine bessere Oberflächenqualität und eine prozesssichere Fertigung auf Basis von Drähten mit einer Festigkeit bis 1.000 Newton pro Quadratmillimeter. Zwar konnten die im Projekt angestrebte Verarbeitung von Drähten mit Festigkeiten von bis zu 1.300 Newton pro Quadratmillimeter nicht prozesssicher umgesetzt werden, wodurch die erhofften zusätzlichen Umweltentlastungen durch eine Substitution großer Kettendurchmesser durch geringere Kettendurchmesser bei gleicher Tragfähigkeit nicht realisiert werden konnten. Allerdings konnten die angestrebten Umweltentlastungen in der Fertigung, durch die Reduktion von Werkzeuggewichten und Ausschuss sowie durch einen geringeren Nachbearbeitungsaufwand der gefertigten Ketten erreicht werden. Insgesamt belaufen sich die durch die Umsetzung des Vorhabens erzielten jährlichen Umweltentlastungen auf 12 Tonnen Stahl sowie 48 Megawattstunden Energie, dies entspricht einem CO 2 -Äquivalent von rund 47,6 Tonnen. Die realisierte Fertigungslinie demonstriert das Potenzial der innovativen Anlagenkombination für die Kettenfertigung auf Basis von Drähten mit einem Durchmesser zwischen 10 und 18 Millimetern. Branche: Metallverarbeitung Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Röttgers Ketten GmbH & Co. KG Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: 2021 - 2025 Status: Abgeschlossen
The report examines the challenges and methodologies for verifying the origin and emissions of imported goods under the EU’s Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM). The study identifies suitable documentation, evaluates verification challenges for complex goods, and proposes possible solutions to (1) establish proof of origin for EU imports and (2) to address verification challenges for complex goods under CBAM. Regarding the proof of origin for EU imports, the report identifies two possible categories of documents: trade and customs records (e.g. certificates of origin) and business records (e.g. production logs, delivery notes). These are assessed for coverage, accuracy, tamper-proof characteristics, and reliability. Since it seems that no single document can fully verify a product’s origin, the study emphasizes a combination of different document types that may be further substantiated by system-based verification using ERP systems, cross-referencing, and virtual site visit techniques. The report also reviews four complex goods from the CBAM sectors iron & steel, aluminium, cement and fertilizers regarding sector-specific verification challenges. Key observation highlights: Cement production requires precise allocation of emissions between clinker production and milling. Fertilizer production involves complexities from multiple precursors and shared resources. Iron and steel verification is complicated by integrated processes and cross-border supply chains, while aluminium production, amongst other things, faces challenges distinguishing between scrap types. The report suggests combining delivery notes, ERP extracts, and access to manufacturers’ ERP system, supported by standardized templates, to enhance verification. In conclusion, robust documentation, ERP system-based verification, and sector-specific approaches are essential for addressing challenges in the implementation of CBAM regulation.
Für den allgemeinen Güterzugdienst wurde 1938/39 diese flexibel einsetzbare, relativ sparsame Baureihe entwickelt und damit eine Standardisierung der vielen Baugruppen und Ersatzteile erreicht. Die Einheits-Güterzuglokomotiven fanden ihren Einsatz bei Güter-, Personen und Eilzügen. “50” bedeutet die Baureihe, 3707 die Ordnungsnummer. Die Baureihe wurde auch im Hinblick auf die Kriegsvorbereitungen des Hitler-Regimes konstruiert. Die Deutsche Bahn musterte die letzten Lokomotiven dieser Baureihe 1977 aus, die Reichsbahn 10 Jahre später. Die im Natur-Park Südgelände 1997 aufgestellte Dampflokomotive wurde 1940 in Kassel gebaut und von der Reichsbahn erworben. Nach dem Krieg verblieb sie in der DDR, wurde modernisiert und beendete Mitte der 80er Jahre ihren Dienst. Nach der Wende kaufte sie ein Eisenbahnfreund aus Celle. Seit 1997 ist die Grün Berlin GmbH Eigentümer. Die gewaltige schwarze Lok mit ihrem roten Fahrwerk ist ca. 23 m lang und 4,5 m hoch. Im Eisenbahnwesen wurden Drehscheiben bereits Mitte des 19.Jahrhunderts entwickelt, um Dampflokomotiven platzsparend in verschiedene Gleise fahren zu können. Der Antrieb erfolgte zunächst im Handbetrieb, später elektrisch. Sie sind konstruiert als eine Brücke, die in der Mitte ein sehr stabiles Drehlager – den sogenannten Königsstuhl – und an den Enden jeweils Laufräder besitzt. Die im Gelände erhaltene und restaurierte Drehscheibe hat einen Durchmesser von circa 23 Metern. Die ursprünglich U-förmige Installation stammt aus der Ausstellung „Sieben Hügel – Bilder und Zeichen des 21.Jahrhunderts“. Die von den Berliner Festspielen im Martin-Gropius-Bau Berlin im Jahr 2000 organisierte Schau versuchte das Wissen der Gegenwart mit einem ahnungsweisen Ausblick in die Zukunft zu vermitteln. Die Installation wurde nach der Ausstellung demontiert und im Natur-Park Südgelände in zwei L-förmigen Hälften wiederaufgebaut. Eine der rostroten Röhren befindet sich im Moosgarten, die andere vor der Pergola. Jede Röhre ist etwa 10 Meter lang, 2,70 Meter hoch und auf einem Riffelblech begehbar. Die tunnelartigen Röhren fokussieren den Blick und verbinden verschiedene Landschaftsräume miteinander. Der 50 Meter hohe Wasserturm aus Stahl entstand 1927 während der Erweiterung der vorhandenen Bahnanlagen zu einem leistungsfähigen Rangierbahnhof. Auf dem rostroten Turmgestell thront ein Behälter mit fünfeckiger Grundfläche und halbkugelförmigem Kuppel-Dach. Dampflokomotiven hatten einen hohen Verbrauch an Wasser. Um die nötigen Wasservorräte schnell ergänzen zu können, wurden an wichtigen Eisenbahn-Betriebsstellen Wasserkräne mit dickrohrigen Zuleitungen aufgestellt. Sie erhielten ihr Wasser per Schwerkraft aus Wassertürmen. In deren Hochbehälter wurde kontinuierlich Wasser gepumpt. Technische Details Der architektonische Entwurf des stählernen Wasserturms geht auf den Architekten Hugo Röttcher zurück, der zu seiner Zeit Reichsbahnoberrat der Eisenbahndirektion Berlin war. Eine Besonderheit ist die Zahl der fünf Stützen, die den kugelförmigen Behälter mit 9,5 Meter Durchmesser tragen. Darüber hinaus verhindern fünf an die Stützen angeschlossenen Querriegel, dass sich die Stützen seitlich verformen und stabilisieren so das Bauwerk auch bei hohen Wind- und Wasserlasten. Dieses Konstruktionsprinzip nennt man Vierendeel-Träger. Die Höhe des Turms sorgte automatisch für den notwendigen Wasserdruck zur gleichzeitigen Versorgung mehrerer Dampflokomotiven. Um den Behälter des Turms regelmäßig mit Wasser zu befüllen war eine leistungsstarke Pumpe notwendig. Das Fassungsvermögen des Behälters ist mit 400m³ typisch für größere Bahnwassertürme und entsprach etwa der Füllmenge von zehn Vorratsbehältern für Lokomotiven, auch Schlepptender genannt. Durch den hohen Wasserdruck konnten die Tender, alleine durch Aufdrehen eines Wasserkrans, in nur wenigen Minuten befüllt werden. Insgesamt 4 Wasserkräne auf dem Gelände sorgten für eine kontinuierliche Versorgung der Dampflokomotiven mit den benötigten Wassermengen. Zentral führt innerhalb des Wasserturms ein großes Haupt-Wasserrohr für den Zu- und Ablauf aus der Pumpstation nach oben in den Wasserspeicher. Ein weiteres kleineres Rohr führt vom Keller in den Behälter und regelte den Überlauf. Ein mittelgroßes Rohr für den Zu- und Ablauf wurde vermutlich nachträglich eingebaut und leitete Brauchwasser ein. Um die Rohre herum schlängelt sich eine steile Wendeltreppe aus 200 Stufen aufwärts in den sogenannten Tropfboden, wo zusätzlich Absperrschieber ein Abriegeln der Leitungen ermöglichten. Zur Kontrolle konnten die Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter durch einen mittigen zylindrischen Schacht in den Behälter einsteigen, den Füllstand einsehen und durch eine Luke nach außen klettern. Über einen umlaufenden Steg konnte die Behälterwand von außen untersucht werden. Die Inbetriebnahme erfolgte Anfang Juli 1929. Während des 2. Weltkrieges wurde das Bauwerk trotz olivgrünen Tarnanstrichs durch Einschüsse schwer geschädigt. Nach dem Krieg erhielt der Turm seine rote Farbgebung. Infolge der hydrologischen Veränderungen nach dem Bau eines Tiefbrunnens bei der Schultheiss-Brauerei 1964, gab die Bahn ihre eigenständige Wasserversorgung auf dem Gelände auf, so dass der Turm außer Betrieb genommen wurde. Bei der Sanierung des denkmalgeschützten Turms 2019 hat man sich dafür entschieden, alle Phasen der Bauwerkshistorie zu zeigen. So wurden beispielsweise kleinere, durch Kriegsbeschuss entstandene Löcher, nicht beseitigt. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Sanierung bestand im Einbau von zwei 750 kg schweren Federdämpfern. Diese wirken der Bewegung des Turms bei starken Winden entgegen und sorgen so für die nötige Stabilität des Bauwerks. Diese Maßnahme ermöglicht den Erhalt des Wasserturms bis ins nächste Jahrhundert. Der Wasserturm ist für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich. Dennoch hat er seit Jahrzehnten einen natürlichen Bewohner: Ein Turmfalke wählte sich bereits vor Jahren ein großes Granateinschussloch als Nistplatz aus. Nach der Sanierung 2019 bekam er einen Nistkasten. Mit ein wenig Glück können die Besucher*innen im Frühsommer die jungen Turmfalken bei Ihren ersten Flugversuchen beobachten.
Mit zwei Kampagnen starteten die Berliner Senatsumweltverwaltung und die Berliner Stadtreinigung (BSR) eine Aufklärungsoffensive für konsequentere Bioabfallsammlung, um mehr klimafreundliches Biogas wie auch wertvollen Kompost zu gewinnen. Um dies zu fördern, informiert die Senatsumweltverwaltung unter dem Motto „Sparen mit der Biotonne“ u.a. über das Einsparpotenzial von Klimagasen durch Bioabfallverwertung. Über die Postwurfsendung der BSR „Was lange gärt, wird richtig gut“ erhielten viele Berliner*innen Tipps zur Abfallvermeidung und zum Sammeln von Bioabfällen. Die Kampagne der BSR wird im weiteren Verlauf verschiedene digitale und analoge Medien nutzen, um den Beitrag von Bioabfällen für Klima- und Ressourcenschutz sichtbarer zu machen. Pressemitteilung Berlin hat die „Circular Cities Declaration“ unterzeichnet und sich damit der europaweiten Städte-Initiative des Städtenetzwerks International Council for Local Environmental Initiatives (ICLEI) angeschlossen. ICLEI strebt den Aufbau und die Unterstützung einer weltweiten Bewegung von Kommunen an, um auf lokaler Ebene globale Nachhaltigkeit zu fördern. Mit der Unterzeichnung der „Circular Cities Declaration“ ist die Berliner Zero Waste Strategie auch auf europäischer Ebene verankert und unterstreicht die Bedeutung von ressourcenschonender Kreislaufwirtschaft für die Stadt. Dafür arbeitet Berlin in diesem Netzwerk zusammen mit nationalen Regierungen und EU-Institutionen bei der Entwicklung förderlicher politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen für den Übergang in Richtung einer Kreislaufwirtschaft. Pressemitteilung Anlässlich des Geburtstages von Alessandro Volta, dem Erfinder der Batterie, wird am 18. Februar der Internationale Tag der Batterie begangen. Von der Erfindung um 1800 bis heute ist in Sachen Batterien und Akkumulatoren viel geschehen – im Alltag sind sie allgegenwärtig und im Zuge der Energie- und Mobilitätswende gewinnen sie weiter an Bedeutung. Doch Energiespeicher enthalten zahlreiche Rohstoffe, wie Lithium, Stahl, Zink, Aluminium und Silber, deren Gewinnung mit gravierenden Umweltauswirkungen verbunden ist. Dementsprechend wichtig ist es, dass die in Batterien enthaltenen Rohstoffe im Wertstoffkreislauf gehalten werden. Für Konsument*innen ist das denkbar einfach: Viele Jahre schon können Verbraucher*innen nicht mehr genutzte Batterien im Handel überall dort zurückgeben, wo sie verkauft werden. Auf der Website „Batterie-Zurück“ informieren die Batterierücknahmesysteme über Batterien und Akkus, deren Nutzung und mögliche Gefahren sowie korrekte Entsorgungswege: Website Batterie Zurück Die Initiative Re-Use Berlin veranstaltet regelmäßig Fachdialoge zu relevanten Themen. Die Online-Veranstaltung am 27. Februar 2023 zum Thema „Mehrweg-Transportverpackungen“ wurde gemeinsam von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher und Klimaschutz und der Stiftung Initiative Mehrweg ausgerichtet. Im Rahmen des Fachdialogs wurden Herausforderungen, Potenziale und Elemente für die Ausweitung von Mehrwegtransportverpackungen diskutiert und Praxisbeispiele vorgestellt. Die Referent*innen aus Handel, Logistikbranche, Zivilgesellschaft und Politik zeigten auf, wie Mehrwegsysteme für den Transport entstehen und wie sie aus Blick der verschiedenen Akteure ausgeweitet werden können. Zudem beteiligten sich rund 60 zugeschaltete Teilnehmer*innen mit Fragen und Beiträgen an der Diskussion. Auf der Website der Senatsumweltverwaltung finden Sie die Dokumentation (Videos u. Präsentationen) der Veranstaltung: Dokumentation Fachdialog Mehrwegtransportverpackungen Der diesjährige Re-Use Ideenwettbewerb widmet sich dem Thema Transportverpackungen im Bereich Lebensmittelhandel. Er startete am 24.04.23 mit einer Laufzeit von 6 Wochen. Die Initiative Re-Use Berlin der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz sucht kreative Ideen, die Einsparpotenziale und alternative Lösungen zu kurzlebigen Einwegverpackungen aufzeigen. Der Wettbewerb dient auch dazu, auf diese in der Menge oft unterschätze Kategorie der Verpackungsabfälle mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu richten. Die eingereichten Beiträge werden von einer Experten-Jury gesichtet und die besten Ideen mit Geldprämien ausgezeichnet. Re-Use Ideenwettbewerb Die Kampagne des Runden Tisches Reparatur verdeutlicht, welche wichtige Rolle die Reparatur in der Gesellschaft einnimmt. Über verschiedene Beiträge aus dem Netzwerk des Runden Tisches wird dargestellt, wieso die Umsetzung eines universellen Rechtes auf Reparatur notwendig ist, um das Potential der Reparatur für lokale Wirtschaftsförderung, die Schaffung sozialer Räume und die Förderung technischer Mündigkeit in der Gesellschaft zu heben. Kampagnen Website Runder Tisch Reparatur Die Kampagne #wenigeristmehr des Bundesministeriums für Umwelt, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) stellt die Maßnahmen vor, welche die Bundesregierung plant, um Einweg-Plastik zu vermeiden, Mehrweg-Angebote zu stärken, das Recycling auszuweiten und nachhaltigen Konsum voranzubringen. Neben den Maßnahmen präsentiert die entsprechende Kampagnen – Website eindrückliche Infografiken und aktuelle Beiträge zum Thema. Nach dem erfolgreichen Verbot von vielen Einweg- und Wegwerf-Produkten seit 2021 (EWKVerbotsV) informiert die Kampagne nun verstärkt über die Mehrwegangebotspflicht (VerpackG, §33 u. § 34) für To-Go-Speisen und -Getränke und präsentiert beispielsweise mit dem Blauen Engel zertifizierte Mehrwegsysteme. Kampagnen Website Das im Rahmen eines Förderprojektes der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz in Partnerschaft mit der Berliner Stadtreinigung entwickelte Bildungsangebot für Sekundarstufen gibt seit September 2022 Impulse für den richtigen Umgang mit Tablet, TV, Handy & Co. Das Angebot besteht aus verschiedenen Unterrichtseinheiten mit didaktisch-methodischen Hinweisen für die Lehrkräfte sowie Arbeitsblättern und steht kostenfrei auf der Website der BSR zur Verfügung. Nach sechs Monaten ermittelten ein Evaluationsworkshop sowie eine Online-Umfrage überwiegend positives Feedback unter der Lehrerschaft. Künftig sollen mehr Visualisierungen im Unterrichtsmaterial eingebunden werden und weitere Anstrengungen unternommen werden, das Bildungsangebot bekannter zu machen. Zero Waste an Schulen zum Thema Elektro(nik)geräte Unter dem Motto mehrweg.einfach.machen haben ProjektTogether, WWF Deutschland und der Mehrwegverband bereits Ende letzten Jahres ein Bündnis aus Letztvertreibenden, Mehrweganbieter*innen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen und Unternehmen initiiert. Ziel des Bündnisses ist es, die Umsetzung der seit 1. Januar 2023 in Kraft getretenen Mehrwegangebotspflicht (VerpackG, §33 u. § 34) zu fördern. Für noch mehr Vernetzung, Austausch und das Teilen von Lernerfahrungen gibt es nun eine Koordinierungsplattform der Umsetzungsallianz. Dort sind Neuigkeiten und Termine sowie aktuelle Herausforderungen und aktive Projekte offen einsehbar. Zudem wird die Koordinierungsplattform der tatsächlichen Zusammenarbeit der Bündnispartner*innen dienen, um die Mehrwegangebotspflicht kollektiv umzusetzen. mehrweg.einfach.machen Koordinierungsplattform der Mehrweg-Umsetzungsallianz Am 6. Juni 2023 wird von 10:00 -13:00 im Auftrag der Berliner Senatsumweltverwaltung der digitale Fachdialog „Förderung von Reparatur durch Netzwerke und Reparaturboni – Re-Use Berlin“ stattfinden. Weitere Informationen werden zeitnah über diesen Newsletter bzw. die untenstehende Webseite versendet. Weitere Informationen Die neunte europäische REUSE Konferenz „Driving the packaging revolution: Best practices & mandatory REUSE in the Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)“ findet am 8. Juni in Brüssel statt. Die Veranstaltung wird über Zoom live gestreamt. Weitere Informationen und Registrierung Am 24. Mai 2023, von 17:00-18.30 Uhr, geht es in diesem Webinar der Bauakademie im Rahmen der Online -Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog!“ um die Hemmnisse und Entwicklungsmöglichkeiten bei der Wiederverwendung von Bauprodukten durch öffentliche Immobilienakteure. Weitere Informationen und Registrierung
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1660 |
| Kommune | 3 |
| Land | 127 |
| Weitere | 94 |
| Wirtschaft | 5 |
| Wissenschaft | 398 |
| Zivilgesellschaft | 66 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 83 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 1386 |
| Gesetzestext | 1 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Infrastruktur | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 386 |
| Umweltprüfung | 29 |
| unbekannt | 23 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 257 |
| Offen | 1464 |
| Unbekannt | 188 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1738 |
| Englisch | 259 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 234 |
| Bild | 28 |
| Datei | 47 |
| Dokument | 312 |
| Keine | 976 |
| Webseite | 598 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1241 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1291 |
| Luft | 1097 |
| Mensch und Umwelt | 1891 |
| Wasser | 955 |
| Weitere | 1909 |