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Strahlenschutzforschung: Programmreport 2023

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. Die Ergebnisse dieser Vorhaben dienen als Entscheidungshilfen bei der Erarbeitung von Strahlenschutzvorschriften und bei der Erfüllung sonstiger Fachaufgaben im Bereich Strahlenschutz. Die Planung, fachliche und administrative Vorbereitung, Vergabe, Begleitung sowie fachliche Bewertung der Ergebnisse der Untersuchungsvorhaben ist grundsätzlich Aufgabe des BfS. Der vorliegende Bericht informiert über Ergebnisse (in Form von Abschlussberichten) bzw. Zwischenergebnisse (in Form von Statusberichten) von Strahlenschutzvorhaben im Rahmen der Ressortforschung des BMUV, die im Jahr 2023 erzielt wurden, sowie über im Jahr 2023 begonnene Vorhaben.

Strahlenschutzforschung : Programmreport 2022

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. Die Ergebnisse dieser Vorhaben dienen als Entscheidungshilfen bei der Erarbeitung von Strahlenschutzvorschriften und bei der Erfüllung sonstiger Fachaufgaben im Bereich Strahlenschutz. Die Planung, fachliche und administrative Vorbereitung, Vergabe, Begleitung sowie fachliche Bewertung der Ergebnisse der Untersuchungsvorhaben ist grundsätzlich Aufgabe des BfS. Der vorliegende Bericht informiert über Ergebnisse (in Form von Abschlussberichten) bzw. Zwischenergebnisse (in Form von Statusberichten) von Strahlenschutzvorhaben im Rahmen der Ressortforschung des BMUV, die im Jahr 2022 erzielt wurden, sowie über im Jahr 2022 begonnene Vorhaben.

Grundlagen und Begriffe

Bild: alekseynikolayew / Depositphotos.com Grundlagen ionisierender Strahlung und Strahlenschutz Ionisierende Strahlung und radioaktive Stoffe werden in vielen Bereichen genutzt, können jedoch auch gesundheitsschädlich sein. In Deutschland gibt es daher Strahlenschutzvorschriften, um die Risiken für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Prozesse in der Umwelt Es gibt wenige grundlegende Prozesse in der Umwelt, die zur Exposition von Menschen mit radioaktiven Stoffen führen. Ein Grundverständnis dieser Prozesse hilft dabei, sich richtig zu verhalten. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Glossar Im Glossar sind die wichtigsten Fachbegriffe aus der Kerntechnik und im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung und radioaktiven Stoffen zusammengestellt und erläutert. Weitere Informationen

Workshop der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) 'Keeping the ICRP recommendations fit for purpose'

Strahlenschutzforschung: Programmreport 2021

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Strahlenschutzes. Die Ergebnisse dieser Vorhaben dienen als Entscheidungshilfen bei der Erarbeitung von Strahlenschutzvorschriften und bei der Erfüllung sonstiger Fachaufgaben im Bereich Strahlenschutz. Die Planung, fachliche und administrative Vorbereitung, Vergabe, Begleitung sowie fachliche Bewertung der Ergebnisse der Untersuchungsvorhaben ist grundsätzlich Aufgabe des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der vorliegende Bericht informiert über Ergebnisse (in Form von Abschlussberichten) bzw. Zwischenergebnisse (in Form von Statusberichten) von Strahlenschutzvorhaben des BMUV‐Ressortforschungsplans, die im Jahr 2021 erzielt wurden.

Dienstanweisungen, Vorschriften und weitere Dokumente zur Bearbeitung von IFG-Anfragen

sämtliche Dienstanweisungen, Vorschriften und weitere Dokumente zur Bearbeitung von IFG-Anfragen im Bundesamt für Strahlenschutz sowie seinen direkten und nachgeordneten Dienststellen

Fachliche Unterstützung bei Grundsatzfragen des Strahlenschutzes, insbesondere im Zusammenhang mit nationalen und internationalen Gremien zum Strahlenschutz

4 Relevante Vorschriften und Empfehlungen

4 Relevante Vorschriften und Empfehlungen RS-Handbuch (01/24) Das Kapitel 4 des Handbuchs für Reaktorsicherheit und Strahlenschutz enthält relevante Vorschriften und Empfehlungen. Darunter befinden sich vor allem wichtige Stellungnahmen und Empfehlungen der Reaktor-Sicherheitskommission ( RSK ) und/ oder der Strahlenschutzkommission ( SSK ). Relevante Vorschriften und Empfehlungen Dokument Ausführliche Bezeichnung 4-1 RSK -Leitlinien für Druckwasserreaktore n 3. Ausgabe vom 14. Oktober 1981 ( BAnz . 1982, Nr. 69a) mit den Änderungen: in Abschnitt 21.1 ( BAnz . 1984, Nr. 104) in Abschnitt 21.2 ( BAnz . 1983, Nr. 106) und in Abschnitt 7 ( BAnz . 1996, Nr. 158a) mit Berichtigung ( BAnz . 1996, Nr. 214) und den Anhängen vom 25. April 1979 zu Kapitel 4.2 der 2. Ausgabe der RSK -LL von 24. Januar 1979 ( BAnz . 1979, Nr. 167a) Anhang 1: Auflistung der Systeme und Komponenten, auf die die Rahmenspezifikation Basissicherheit von druckführenden Komponenten anzuwenden ist Anhang 2: Rahmenspezifikation Basissicherheit; Basissicherheit von druckführenden Komponenten: Behälter, Apparate, Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen (ausgenommen: Einbauteile, Bauteile zur Kraftübertragung und druckführende Wandungen < DN 50) 4-2 Kriterien für die Alarmierung der Katastrophenschutzbehörde durch die Betreiber kerntechnischer Einrichtungen Gemeinsame Empfehlung der Strahlenschutzkommission und der Reaktor-Sicherheitskommission mit Ergänzungen verabschiedet in der 186. Sitzung der SSK am 11./12.09.2003, Ergänzung verabschiedet in der 260. Sitzung der SSK am 28.02.2013 verabschiedet in der 366. Sitzung der RSK am 16.10.2003, Ergänzung verabschiedet in der 453. Sitzung der RSK am 28.02.2013 BAnz AT 09.10.2014 B1 4-3 Übersicht über Maßnahmen zur Verringerung der Strahlenexposition nach Ereignissen mit nicht unerheblichen radiologischen Auswirkungen (Maßnahmenkatalog) , Teil 1: Auswahl von Maßnahmen Teil 2: Hintergrundinformationen, Theorie und Anwendungsbeispiele Teil 3: Behandlung und Entsorgung kontaminierter landwirtschaftlicher Produkte verabschiedet in der 200. Sitzung der SSK am 30.06./01.07.2005 Überarbeitung des Maßnahmenkatalogs 1 und 2 sowie Integrierung des Teils 3 verabschiedet in der 220. Sitzung der SSK am 05./06.12.2007 veröffentlicht in der Reihe "Berichte der Strahlenschutzkommission ", Heft 60 (2010) 4-4.1 Leitfaden für den Fachberater Strahlenschutz der Katastrophenschutzleitung bei kerntechnischen Notfällen Stellungnahme der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 182. Sitzung der SSK am 04.-06.12.2002 veröffentlicht in der Reihe "Berichte der Strahlenschutzkommission ", Heft 37 (2004) 4-4.2 Erläuterungsbericht zum Leitfaden für den Fachberater Strahlenschutz der Katastrophenschutzleitung bei kerntechnischen Notfällen Stellungnahme der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 185. Sitzung der SSK am 03./04.07.2003 veröffentlicht in der Reihe "Berichte der Strahlenschutzkommission ", Heft 38 (2004) 4-5 Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 500 "Einheiten im ABC-Einsatz" , Stand 2022 Die FwDV 500 wurde am 16. März 2022 vom Ausschuss Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung (AFKzV), des Arbeitskreises V der Arbeitsgemeinschaft der Innenminister und -senatoren der Länder genehmigt und den Ländern zur Einführung empfohlen. 4-6 Leitfaden Polizei LF 450 "Gefahren durch chemische, radioaktive und biologische Stoffe" , Ausgabe 2006 nicht veröffentlicht- nur für den Dienstgebrauch durch die Polizei 4-7 Facharbeitskreis Probabilistische Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-201011243824 https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-201011243838 herausgegeben vom Bundesamt für Strahlenschutz , Oktober 2005 Methoden und Daten zur probabilistischen Sicherheitsanalyse für Kernkraftwerke (Ergänzungsband) herausgegeben vom Bundesamt für Strahlenschutz, September 2016 4-8 Beschluss der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder zum Bevölkerungsschutz vom 21. November 2008 (187. Sitzung): Vereinbarung der Innenminister und -senatoren des Bundes und der Länder und der in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten sowie des DeutschlandRadio über amtliche Gefahrendurchsagen und Gefahrmitteilungen über das Satellitengestützte Warnsystem des Bundes (SatWaS) zur Warnung und Information der Bevölkerung bei vorliegenden oder drohenden Gefahren bei Katastrophen und im Verteidigungsfall sowie bei anderen erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Hinweis : Das Satellitengestützte Warnsystem des Bundes (SatWas) wurde im Jahr 2013 durch das Modularen Warnsystem ( MoWaS ) abgelöst. 4-9 Information der Öffentlichkeit über Strahlenrisiken - Krisenkommunikation für Verantwortliche im Katastrophenschutz, Ausgabe 2008, herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ( BBK ) Hinweis: Das Dokument ist die deutsche Fassung von Communication Radiation Risks - Crisis Communications for Emergency Responders der United States Environmental Protection Agency (EPA) 4-10 Katastrophenmedizin - Leitfaden für die ärztliche Versorgung im Katastrophenfall, 6. Auflage 2013, herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ( BBK ), unveränderter Nachdruck der 5. Auflage 4-11 Notfall- und KatastrophenPharmazie, Ausgabe 2009 Band I: Bevölkerungsschutz und medizinische Notfallversorgung Band II: Pharmazeutisches Notfallmanagement herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ( BBK ) und der Deutschen Gesellschaft für KatastrophenMedizin e.V. (DGKM e.V. ) 4-12 Radiologische Grundlagen für Entscheidungen über Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung bei Ereignissen mit Freisetzungen von Radionukliden ( vgl. 3-15.2 ) Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 268. Sitzung der SSK am 13./14. Februar 2014 BAnz AT 18.11.2014 B5 4-13 Rahmenempfehlungen für die Planung von Notfallschutzmaßnahmen durch Betreiber von Kernkraftwerken ( vgl. 3-350 ) verabschiedet in der 242. Sitzung der SSK am 01./02. Juli 2010, Ergänzung verabschiedet in der 271. Sitzung der SSK am 21. Oktober 2014 verabschiedet in der 429. Sitzung der RSK am 14. Oktober 2010, Ergänzung verabschiedet in der 468. Sitzung der RSK am 04. September 2014 BAnz AT 13.05.2015 B5 4-14 Verwendung von Jodtabletten zur Jodblockade der Schilddrüse bei einem kerntechnischen Unfall Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 247. Sitzung der SSK am 24./25. Februar 2011 BAnz . 2011, Nr. 135 ersetzt durch die Empfehlung der Strahlenschutzkommission der 294. Sitzung am 26. April 2018 Verwendung von Jodtabletten zur Jodblockade der Schilddrüse bei einem Notfall mit Freisetzung von radioaktivem Jod , die in der 298. Sitzung der Strahlenschutzkommission am 6. Februar 2019 geändert worden ist BAnz AT 07.05.2019 B4 4-15 Regelungen zu Anlagenzuständen nach Eintritt eines Störfalls Empfehlung der Reaktor-Sicherheitskommission verabschiedet in der 439. Sitzung der RSK am 7. Juli 2011 BAnz . 2011, Nr. 185 4-16 RSK -Verständnis der Sicherheitsphilosophie Stellungnahme der Reaktor-Sicherheitskommission verabschiedet in der 460. Sitzung der RSK am 29. August 2013 BAnz AT 05.12.2013 B4 4-17 Fragestellungen zu Aufbau und Betrieb von Notfallstationen Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 268. Sitzung der SSK am 13./14. Februar 2014 BAnz AT 21.05.2014 B3 4-18 Planungsgebiete für den Notfallschutz in der Umgebung von Kernkraftwerken ( vgl. 3-251 ) Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 268. Sitzung der SSK am 13./14. Februar 2014 BAnz AT 21.05.2014 B4 4-19 Planung der Iodblockade in der Umgebung stillgelegter Kernkraftwerke Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 269. Sitzung der SSK am 10. April 2014 BAnz AT 05.11.2014 B3 4-20 Prognose und Abschätzung von Quelltermen bei Kernkraftwerksunfällen Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 270. Sitzung der SSK am 17./18. Juli 2014 BAnz AT 06.03.2015 B5 4-21 Planungsgebiete für den Notfallschutz in der Umgebung stillgelegter Kernkraftwerke ( vgl. 3-252 ) Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 270. Sitzung der SSK am 17./18. Juli 2014 BAnz AT 06.03.2015 B5 4-22 Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 274. Sitzung der SSK am 19./20. Februar 2015 BAnz AT 04.01.2016 B4 4-23 Abgeleitete Richtwerte für Maßnahmen zum Schutz von Personen bei Kontaminationen der Umwelt mit Alpha- und Betastrahlern Empfehlung der Strahlenschutzkommission verabschiedet in der 279. Sitzung der SSK am 3./4. Dezember 2015 BAnz AT 01.07.2016 B3

Überarbeitung von technischen Strahlenschutznormen aus dem Bereich des Normenausschusses Materialprüfung (NMP) bzw. aus dem K967 des DKE

a) In Umsetzung des normenpolitischen Konzepts der Bundesregierung soll die Normung die Durchsetzung von im öffentlichen Interesse liegenden Zielen unterstützen. Der Strahlenschutz ist ein diesbezüglich prioritäres Ziel, für das die Vorschriften des Atomgesetzes (AtG), der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) und der Röntgenverordnung (RöV) durch Normen zu ergänzen sind, um eine bundeseinheitliche Umsetzung zu gewährleisten. Normen aus dem Normenausschusses 'Materialprüfung' (NMP) des DIN sowie aus dem K967 'Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Zusammenhang mit ionisierender Strahlung' des DKE in DIN besitzen für den Vollzug von StrlSchV und RöV eine hohe praktische Relevanz. Es ist wichtig, dass die entsprechenden Normen den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik widerspiegeln. Nachdem bereits Normen im Rahmen vorhergehender Forschungsvorhaben überarbeitet wurden, haben folgende weitere Normen eine besondere Bedeutung für den Vollzug: - DIN 25404 (Kerntechnik; Formelzeichen), - DIN 25415 (Radioaktiv kontaminierte Oberflächen ...) - DIN 25422 (Aufbewahrung und Lagerung radioaktiver Stoffe), - DIN 25425 Reihe mit 5 Teilen (Radionuklidlaboratorien ...), - DIN 25700 (Oberflächenkontaminationsmessungen an Fahrzeugen und ...), - DIN 54115 Reihe mit 7 Teilen (Zerstörungsfreie Prüfung - Strahlenschutzregeln ...). b) Handlungsbedarf: Da die durch AtG, StrlSchV und RöV sowie entsprechende Richtlinien vorgegebenen Regelungen durch Normen weiter präzisiert werden, besteht ein erhebliches Interesse des Bundes an der Koordinierung der Normungsarbeit. Auch eine Einflussnahme auf die internationale Normung liegt im Interesse des Bundes, da internationale Normen einen erheblichen Einfluss auf das deutsche Normenwerk haben. c) Ziel des Vorhabens: Überarbeitung der o.g. Normen zur Anpassung an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie direkte Beteiligung an der internationalen Normungsarbeit.

Erstellung und Überarbeitung von technischen Normen für den Strahlenschutz und die Qualitätssicherung in der medizinischen Radiologie

Die Vorschriften des AtG, der StrlSchV und der RöV werden durch Normen untermauert, um eine zielgerichtete und bundeseinheitliche Umsetzung des Strahlenschutzes zu gewährleisten. Insbesondere aber auch vor dem Hintergrund der Umsetzung der EU-Grundnormen 2013/59/EURATOM in deutsches Recht voraussichtlich zum 31.12.2018, ist die Erarbeitung/Überarbeitung von Normen zur weiteren Konkretisierung der Rechtsakte notwendig. Besondere Bedeutung für den praktischen Vollzug haben hierbei die Er- bzw. Überarbeitung von Normen für die Dosimetrie, für die Auslegung des baulichen Strahlenschutzes von Spezialeinrichtungen und die Qualitätssicherung in strahlentherapeutischen, nuklearmedizinischen und röntgendiagnostischen Einrichtungen. Weiterhin besteht auch ein erhebliches Interesse des Bundes an einer Koordinierung der nationalen Normenerstellung und an einer frühzeitigen und direkten Mitwirkung bei der internationalen Normenerstellung. Nur so können wesentliche nationale Vorgaben in die internationale Normung frühzeitig eingebracht und international durchgesetzt werden. Dies ist wegen der bindenden Wirkung internationaler Normung (ISO, IEC, CEN, CENELEC) von erheblicher nationaler Bedeutung und auch erforderlich, um die Ziele neuerer europäischer Vorgaben für den Strahlenschutz harmonisiert umzusetzen. Das Projektvorhaben beinhaltet daher Normungsarbeit auf folgenden Teilgebieten: - Prüfung des vorhandenen nationalen Normenwerks auf Konformität mit dem Strahlenschutzgesetz und den zugeordneten Rechtsverordnungen. - Erstellung einer Norm bzgl. der Verfahren zur Durchführung eines Risikomanagements in der Strahlentherapie. - Fehlende Anforderungen und Prüfungen in bestehendes Normenwerk einfügen. - Harmonisierung der Qualitätssicherung medizinischer Einrichtungen auf EU-Ebene.

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