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Untersuchungen ueber die Stressfaktoren bei Baeumen von Strassen- und Parkanlagen

Ein erheblicher Teil der Strassen- und Parkbaeume im inner- und ausserstaedtischen Bereich zeigen Schadsymptome, die ueberwiegend durch nichtparasitaere Faktoren verursacht werden. In der Regel sind die Wirkfaktoren komplex zusammengesetzt und werden von den lokalen Lebensraumbedingungen sehr unterschiedlich vorgegeben. Es wird versucht, soviel wie moeglich allgemeingueltige Beziehungen zu ermitteln und Massnahmen zu deren Bekaempfung auszuarbeiten.

Sonderforschungsbereich (SFB) 607: Wachstum oder Parasitenabwehr? Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft, Projekt A 9: Genetische Inventuren in Gewaechshaus- und Freilandpopulationen sowie DNA-Markerentwicklung

Auf der Grundlage von genetischen Inventuren soll von unserer Arbeitsgruppe geklaert werden, ob die unterschiedlichen physiologischen Reaktionen einzelner Waldbaumindividuen (Fichten und Buchen) gegenueber Pathogenbefall mit Phytophtoraspezies, sowie einzelnen abiotischen Stressfaktoren (erhoehte CO2-, Ozon- und Stickstoffkonzentrationen) auf Unterschiede in der vorhandenen genetischen Information zurueckzufuehren sind. Zu diesem Zweck werden einerseits klassische Isoenzymmarker fuer einige Genprodukte des Grundstoffwechsels eingesetzt. Andererseits erfolgt fuer die Fichte eine Erweiterung des verfuegbaren DNA-Markerspektrums durch Etablierung kodominanter Marker, die bisher nicht analysierte Kerngenomabschnitte identifizieren und zwischen homozygoten und heterozygoten Individuen am untersuchten Locus unterscheiden. Darueber hinaus wird die Wirt-Pathogenwechselwirkung auf der Grundlage eines fuer Phytophtora citricola-spezifischen PCR-Markers studiert, wobei sich mit dieser Technik eventuell pathogentolerante Buchengenotypen herausfinden lassen.

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