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Informationssystem Misteln und andere Baumkrankheiten miraculix

Zielsetzung: Streuobst sind hochstämmige Obstbäume, die verstreut und in größeren Abständen in Gärten, an Ortsrändern, entlang von Wegen und Feldern oder auf einer Wiese in der Landschaft stehen. Eine Streuobstwiese erlaubt eine Nutzung auf zwei Etagen: am Boden als Grünland oder Weide und darüber für das Obst. Pflanzenschutzmittel werden nur im geringen Umfang oder gar nicht eingesetzt. Genau das macht Streuobstwiesen zu wertvollen Lebensräumen, die unsere Natur- und Kulturlandschaft mit einer enormen Artenvielfalt bereichern und das Kleinklima fördern. Sie prägen das Landschaftsbild und sind zudem Naherholungsräume für die Menschen. Streuobstwiesen sind allerdings auch extrem bedrohte Lebensräume, die in vielen Bundesländern auf der Roten Liste der Biotoptypen als ‚stark gefährdet’ eingestuft sind. Im Bundesgebiet gibt es nach Schätzungen des NABU nur noch rund 400.000 ha Streuobstwiesen. In Baden-Württemberg gibt es EU-weit die größten zusammenhängenden Streuobstbestände und hier steht fast jeder zweite Streuobstbaum Deutschlands. Baden-Württemberg ist somit als Untersuchungsraum repräsentativ. Laut den jüngsten fachlichen Erhebungen gingen zudem innerhalb von zehn Jahren 17% der Streuobstbestände in Baden-Württemberg verloren. Die verbliebenen Bestände sind in Teilen lückig und vergreist, da bestehende Bestände immer seltener gepflegt werden. Das Projekt "miraculix" fokussiert daher neue Forschungsansätze (u.a. zur Detektion von Misteln) für eine bessere Bewirtschaftung und Bestandssicherung vor allem durch die Mitwirkung von Landkreis, Kommune und Privatpersonen. Durch die Hochschule, die Landkreise und Kommunen können Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Beratung auf diesem Gebiet erweitert werden. Zur Vorbildfunktion gehört auch das verstärkte Engagement der Kommunen durch aktive Mitwirkung am Projekt. Um dies zu erreichen, ist das wesentliche Ziel des Projektes die Konzeption und Implementierung einer innovative App-Lösung, die bei der Bewirtschaftung und der Pflege von Streuobstwiesen unterstützt und damit zum Erhalt der Kulturlandschaft Streuobstwiesen beiträgt. Damit einhergehend werden praxistaugliche und weitestgehend automatisierte Erfassungs- und Monitoringverfahren auf der Basis von UAV-Befliegungen und Bodensichtkontrollen entwickelt und erforscht. miraculix stellt somit eine neue Form der Informations- und Datenbereitstellung für Fachbehörden (bei Kommunen und Landratsämtern), Obstbauberater und Landnutzer unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure (Streuobstvereine und -verbände) zur Verfügung.

Biosphäreobst am Schaalsee - Schutz durch kommerzielle Nutzung

Anteil Landwirtschaftsfläche an Gebietsfläche

Kategorie: Freiraum Kurzbeschreibung: Landwirtschaftsfläche: Acker, Grünland, Streuobst, Gartenland, Obst- und Weinbau Bedeutung und Interpretation: Der Indikator beschreibt den Anteil der Landwirtschaftsfläche in einer Gebietseinheit. Hohe Werte treten folglich in ländlichen Regionen auf, wo großflächig Ackerbau bzw. Grünland dominieren. Datengrundlagen: Bemerkungen:

Anteil Freiraumfläche an Gebietsfläche

Kategorie: Freiraum Kurzbeschreibung: Freiraumfläche: Fläche außerhalb des Siedlungs- und Verkehrsraumes (Landwirtschaft, Wald und Forst, unkultivierter Boden, Abbau- und Wasserfläche) Bedeutung und Interpretation: Der Indikator beschreibt den Anteil des Freiraumes in einer Gebietseinheit. Hohe Werte treten in ländlichen Regionen auf; niedrige Werte in Agglomerationsräumen. Datengrundlagen: Bemerkungen: Die Freiraumfläche setzt sich zusammen aus Landwirtschaftsfläche (Acker, Grünland, Streuobst, Gartenland, Obst- und Weinbau), Wald- und Forstfläche (einschl. Gehölz), unkultivierter Bodenfläche, Abbau- und Haldenfläche sowie Wasserfläche.

Katrin Eder: „Streuobstwiesen sichern artenreichen Lebensraum“

Umweltministerin nimmt an Apfelblütenwanderung in Molsberg teil / Streuobst-Projekt durch Umweltministerium mit 243.350 Euro gefördert „Streuobstgebiete sind ein Hotspot der Artenvielfalt und zählen heute zu den gefährdeten Biotopen. Die Möglichkeit, jahreszeitenunabhängig Obst im Supermarkt zu kaufen, ließ das wirtschaftliche Interesse an ihrem Erhalt schwinden, weshalb Streuobstbestände vielerorts Wohnraum sowie Gewerbe- und Industrieflächen gewichen sind. Hierdurch wurde das Artensterben beschleunigt, zahlreiche Tiere und Pflanzen haben ihren Lebensraum verloren. Umso wichtiger sind Projekte wie dieses hier, das vielen seltenen Vogelarten, wie dem früher weit verbreiteten Raubwürger, aber auch Insekten und beispielsweise dem Siebenschläfer ein wertvolles Habitat sichern“, erläuterte Umweltministerin Katrin Eder auf der heutigen Apfelblütenwanderung der Will und Liselott Masgeik-Stiftung in Molsberg im Westerwaldkreis. Seit drei Jahren widmet sich die Masgeik-Stiftung mit ihrem Projekt dem dauerhaften Erhalt der Streuobstwiesen in Molsberg und Umgebung. Das Projekt wird durch das Umweltministerium über die Aktion Grün mit 243.350 Euro gefördert. Innerhalb des Projektes wurden mehr als 1.300 Bäume gepflegt und neu gepflanzt. Dadurch werden alte, seltene und regionale Obstsorten reaktiviert. „Der Blick ins Supermarktregal zeigt, dass nur noch wenige Apfelsorten verkauft werden. Die restlichen sind verschwunden. Sie passten nicht ins Bild des normierten, mit niedrigen Kosten produzierten Obstes“, erläuterte Eder. „In Rheinland-Pfalz wurde bereits Mitte der 1980er Jahre die Bedeutung der Streuobstwiesen erkannt und gezielt Förderprogramme gestartet, die bis heute fortgeführt und stetig weiterentwickelt werden“, sagte die Ministerin. Der Bedarf an zu erhaltenden und neu zu etablierenden Streuobstflächen ist unbestritten, denn mit dem Verlust ausgedehnter Streuobstgebiete haben zwischenzeitlich zahlreiche an die Strukturen angepasste Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum verloren oder müssen starke Einschränkungen hinnehmen. Die Flächen sind jedoch pflegeintensiv und unterliegen einer kontinuierlichen Nutzung – insbesondere des erzeugten Obstes. Die personalintensive Betreuung und die Auswirkungen der Klimaerwärmung erschweren einen Erhalt dieser seltenen und dadurch umso bedeutsameren Flächen. Vor dem Hintergrund, dass sich mit dem Absterben alter Bäume der Bestand in Streuobstgebieten reduziert und junge Kulturen in den ersten Jahren nicht sich selbst überlassen werden können, ist der Ansatz einer ortsansässigen etablierten Stiftung neu. Die Masgeik-Stiftung geht mit dem Projekt einen verantwortungsvollen Weg, der auch für die Landesregierung große Vorteile in punkto Nachhaltigkeit hat, da die Stiftung als örtliche Institution für den Schutz und die Pflege der Bäume stets greifbar ist. „Dieses vorbildliche Projekt ist ein wichtiger Anstoß für weitere Natur- und Streuobstschutzmaßnahmen hier in der Region. Das außerordentliche Engagement aller Beteiligten begeistert mich sehr“, so Eder. Streuobst hat eine lange Geschichte in Rheinland-Pfalz. Seit mindestens dem Mittelalter wurden Obstbäume in Klöstern und Pfarreien kultiviert. „Das zeigt: Obstbäume waren schon immer ein wichtiger Bestandteil der Sicherung der Artenvielfalt, aber auch von gesunder Ernährung. Wer Streuobstwiesen erhält, muss am Schluss nicht in den sauren Apfel beißen“, so Eder. Hintergrund: Streuobstwiesen gehören nach Paragraph 30 des Bundesnaturschutzgesetzes zu den pauschal geschützten Biotopen. Im Vertragsnaturschutz „Streuobst“ sollen Streuobstwiesen als artenreicher Lebensraum entwickelt und gesichert werden. Ziel ist einerseits die langfristige Sicherung von alten und die Pflege neuer Streuobstgebiete. Hierfür gewährt die rheinland-pfälzische Landesregierung unter anderem jährlich Prämien. Die Will und Liselott Masgeik-Stiftung für Natur- und Landschaftsschutz wurde 1992 gegründet um Pflanzen und Tiere in und um Molsberg im Kreis Westerwald zu schützen und deren Lebensräume für die Nachwelt zu erhalten. Die Stiftung widmet sich dem dortigen Naturschutz und der Umweltbildung.

Pflanzung und Pflege von Streuobst um Weitersburg

Pflanzung und Pflege hochwertiger alter traditioneller Obstsorten im grünen Streuobstgürtel um Weitersburg

Streuobstwiesen in Sachsen-Anhalt (Vorträge vom 13.03.2021) Themenblock 1: Schutz und Kartierung Themenblock 2: Aktuelle Entwicklung im Streuobstbau Themenblock 3: Naturschutzförderung Themenblock 4: Bewirtschaftung und Vermarktung Fragen & Antworten

Ich habe eine alte Streuobstwiese im Raum Leitzkau - 80 Jahre. Wer hilft mir bei der Bestimmung der alten Sorten? Das LAU kann Hilfestellung bei der Bestimmung der Obstsorten geben oder Unterstützung vermitteln. Kontakt: poststelle(at)lau.mwu.sachsen-anhalt.de oder Tel.: 0345 5704-666 Wer macht Sortenbeschreibungen, an wen kann man sich wenden? Für Sortenbeschreibungen bitte an das Bundessortenamt, Prüfstelle Wurzen wenden. Hilfe bieten weiterhin der Pomologenverein oder der NABU . Wie schätzen Sie einen Streuobstanbau ohne chemischen Pflanzenschutz ein? Welche Voraussetzungen müssen dann gegeben sein? Werden diese wissenschaftlich weiterentwickelt? Der Streuobstanbau ohne chemischen Pflanzenschutz ist möglich und wird auf vielen Streuobstwiesen praktiziert. Eine Voraussetzung ist eine Bewirtschaftung mit regelmäßigem Baumschnitt, Pflege des Grünlandes (Mahd mit Mahdgutaustrag) und einer Obsternte. Inwiefern das wissenschaftlich begleitet wird, können wir nicht sagen. Wo kann man eine Streuobstwiese erfassen lassen? Für die Erfassung als geschützter Biotop wir die Streuobstwiese der jeweiligen Unteren Naturschutzbehörde oder dem Landesamt für Umweltschutz gemeldet. Ist das Erhalternetzwerk des Pomologe-Vereins der größte Netzwerkpartner? Falls es hier um die DGO geht: Das Erhalternetzwerk des Pomoloenverbandes ist kein Netzwerkpartner der DGO.

Messergebnisse zur Radioaktivität in: BIO Apfelsaft naturtrüb aus Streuobst (12.05.2022)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

Freiraumfläche pro Einwohner

Kategorie: Bevölkerungsbezug Kurzbeschreibung: Freiraumfläche (außerhalb des Siedlungs- und Verkehrsraumes) pro Einwohner einer Gebietseinheit Bedeutung und Interpretation: Der Indikator beschreibt den Ausstattungsgrad mit Flächen des Freiraumes (außerhalb des Siedlungs- und Verkehrsraumes), bezogen auf die Einwohnerzahl einer Gebietseinheit. Datengrundlagen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Bemerkungen: Die Freiraumfläche setzt sich zusammen aus Landwirtschaftsfläche (Acker, Grünland, Streuobst, Gartenland, Obst- und Weinbau), Wald- und Forstfläche (einschl. Gehölz), unkultivierter Bodenfläche, Abbau- und Haldenfläche sowie Wasserfläche.

Landwirtschaftsfläche pro Einwohner

Kategorie: Bevölkerungsbezug Kurzbeschreibung: Landwirtschaftsfläche (Acker, Grünland, Streuobst, Gartenland, Obst- und Weinbau) pro Einwohner einer Gebietseinheit Bedeutung und Interpretation: Der Indikator beschreibt den Ausstattungsgrad mit landwirtschaftlichen Nutzflächen, bezogen auf die Einwohnerzahl einer Gebietseinheit. Hohe Werte erreicht der Indikator vor allem in dünnbesiedelten, ländlichen und waldarmen Regionen. Datengrundlagen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Bemerkungen:

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