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Messungen von Stroemungsgeschwindigkeiten im Kuehlwasserkreislauf eines Ottomotors mittels LDA

Eine 1D-Lasereinheit im Backscuttermodus mit einer Leistung von 10 mW wurde zur Messung von Fliessgeschwindigkeiten im Kuehlwassersystem eines Verbrennungsmotors am IWW. Es wurden Querschnitte im Motorblock, Zylinderkopf und am Auslauf der Wasserpumpe des Motors aufgenommen. Diese Untersuchungen dienten der Validierung eines mathematisch-numerischen Modells.

Geschwindigkeits- und Feststoffverteilung in radial durchstroemten Nachklaerbecken

Durch Messung der Stroemungs- und Dichteverteilung sollen vertiefte Kenntnisse ueber die Wirkungsweise von Nachklaerbecken gewonnen werden. Von besonderem Interesse ist dabei der Einfluss, der durch Mischwasserzulaeufe ausgeuebt wird. Die Untersuchungen sollen an Absetzbecken durchgefuehrt werden, die mit unterschiedlichen Einlauf und Ablaufbauwerken ausgestattet sind. Eines der untersuchten Becken soll mit einem Coanda-Tulpeneinlauf ausgestattet sein, dessen positive Wirkung auf das Stroemungsbild in Nachklaerbecken nachgewiesen wurde. Ziel der Untersuchungen ist es nun, zu einer Verbesserung der Bemessungsverfahren fuer Nachklaerbecken zu gelangen. Die Unsicherheiten bei der Bemessung von Nachklaerbecken, die stark wechselnden hydraulischen Schwankungen ausgesetzt sind, sollen minimiert werden. Zur Bestimmung der Stroemungsgeschwindigkeiten wird ein neuartiges Ultraschall-Anemometer eingesetzt, das in der Schweiz entwickelt wurde und durch Prof Durst, Universitaet Nuernberg-Erlangen so modifiziert wurde, dass geringste Stroemungen erfasst werden koennen. Das Geraet misst die Stroemungsverteilung in einem Beobachtungsstrahl ueber eine Strecke von maximal 75 cm. Zur Bestimmung der Feststoffverteilung wird ein Truebungsmessgeraet eingesetzt, das nach dem Streulichtprinzip arbeitet. Durch Bestimmung chemischer Ablaufparameter soll das Bild abgerundet werden. Die bisherigen Ergebnisse belegen, dass sich in horizontal durchstroemten Nachklaerbecken ein deutlicher Dichtestrom vom Einlaufbauwerk in Richtung Ablaufkante einstellt. Das in das Nachklaerbecken eintretende Wasser- Schlamm- Gemisch hat eine hoehere Dichte als Klarwasser und sinkt demnach ab, stroemt zum Rand des Nachklaerbeckens und induziert eine Klarwasserstroemung in Richtung des Einlaufbauwerks.

Stroemungsverhaeltnisse vor der deutschen Nordseekueste

Messung der Stroemungsgeschwindigkeiten mit Dauerstrommessgeraeten in einer Anzahl kuestenparalleler und kuestennormaler Messprofile, Messdauer jeweils etwa 14 Tage, sowie an insgesamt 10 Langzeitmessstationen, Messzeit 1,5-2 Jahre. Messung von Stroemungsgeschwindigkeiten, Wassertemperatur und Dichte an ausgewaehlten Ankerstationen jeweils ueber eine volle Tide. Auswertung der Messergebnisse mit Hilfe der EDV auf Wind-, Gezeiten- und Dichteeinfluss. Erarbeitung einer Gezeitenstromdarstellung mit maximalen Geschwindigkeiten, Geschwindigkeitsintegralen und Kenterpunktverspaetungen sowie Darstellung der Trift- und Dichtestroemung.

Verbesserung der Energieausnutzung in umweltfreundlichen Induktionsrinnenoefen durch Optimierung der Schmelzenstroemung

Ziel: Wirkungsgradverbesserung durch Optimierung der Schmelzenstroemung und Reduzierung von Wirbelstromverlusten im Induktorgehaeuse. Vorgehen: numerische Simulation des elektromagnetischen Feldes und der Schmelzenstroemung, Messungen an industrienahen Ofenmodellen, praktischer Einsatz einer Gehaeuseabschirmung Ergebnisse: - Auslegungsrichtlinien - Programmsystem zur numerischen Simulation - Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades auf nahezu 90 Prozent.

Stroemungsphysikalische Eigenschaften lokaler Abloesegebiete an festen Waenden

Die Verluste von aerodynamisch hochbelasteten Turbinen- und Verdichtergittern werden unter dem Einfluss unguenstiger Anstroemverhaeltnisse (vom Auslegungspunkte stark abweichende Werte von Zustroemwinkel und Zustroem-Mach-Zahl) untersucht. Den Schwerpunkt bildet die genaue Kenntnis des Verhaltens der Profilgrenzschicht, die insbesondere vom Geschwindigkeitsgradienten in Stroemungsrichtung, den Zustroemungsbedingungen (Reynolds-Zahl, Turbulenzgrad) und von Stroemungsinhomogenitaeten (Nachlaufdellen vorangehender Beschaufelungen in Stroemungsmaschinen) beeinflusst wird. Dabei erfolgt der Grenzschichtumschlag laminar-turbulent unter realen Turbomaschinenbedingungen meist ueber laminare Abloeseblasen. Derartige Jokale Abloesegebiete beeinflussen die Gittereigenschaften sehr wesentlich. Die in ihnen ablaufenden Elementarvorgaenge und die Moeglichkeiten zu ihrer Beeinflussung werden experimentell bestimmt, um die Gitterverluste zu senken und die Berechnungsverfahren zu verbessern.

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