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Skalenübergreifende Bewertung der Spannungszustandsabhängigkeit von Spaltbruchereignissen mittels Phasenfeldsimulation

Weiterentwicklung des AC²-Programms ATHLET für evolutionäre Reaktoren und Forschungsreaktoren (Projektphase B)

Weiterentwicklung und verbesserte Integration von ATHLET-CD in AC2

Wissenschaftliche Jahrestagungen des FS

Der FS veranstaltet jaehrlich seit 1966 eine wissenschaftliche Jahrestagung, z.T. in Zusammenarbeit mit anderen Strahlenschutzgesellschaften und mit wiss. Institutionen am jeweiligen Tagungsort. Beispiele mit voll oder teilweise umweltbezogener Thematik: 1968 Interlaken: 'Strahlenschutz der Bevoelkerung bei einer Nuklearkatastrophe' 1974 Helgoland: 'Strahlenschutz und Umweltschutz' 1978 Norderney: 'Radioaktivitaet und Umwelt' 1979 Koeln: 'Radioaktive Abfaelle' 1981 Lausanne: 'Radiologische Auswirkungen von Kernkraftwerken und anderen kerntechnischen Anlagen auf den Menschen und seine Umwelt' 1982 Muenchen: 'Strahlenschutz-Messtechnik' 1985 Travemuende: 'Strahlenexposition der Bevoelkerung' (Organisation: K. Henning, GKSS) Die Tagungsberichte werden publiziert und den mehr als 700 FS-Mitgliedern gratis abgegeben.

Tschernobyl und die Folgen: Sind Pilze und Wild noch belastet? Welche Regionen in Deutschland waren 1986 von radioaktiven Niederschlägen betroffen? Bestehen auch heute noch Strahlenbelastungen, die auf die Tschernobyl-Katastrophe zurückgehen? Wo wird eine erhöhte Strahlenbelastung heute noch gemessen? Kann man Pilze und Wildfleisch heute bedenkenlos im Handel kaufen und essen? Kann man Pilze heute bedenkenlos sammeln? Wie stark ist Wild belastet? Ist der Wildverzehr in Sachsen-Anhalt bedenklich? Warum ist Wildfleisch stärker kontaminiert als das Fleisch anderer Tierarten? Wo gibt es weiterführende Informationen zur Tschernobyl-Katastrophe und den Folgen?

Vor 39 Jahren ist im Atomkraftwerk Tschernobyl ein Reaktor explodiert. Nach der Nuklearkatastrophe verteilten sich Wolken mit radioaktiven Stoffen zunächst über weite Teile Europas, später über die gesamte nördliche Halbkugel. Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) regnete ein Teil der radioaktiven Stoffe auch in Deutschland nieder. In der Region Magdeburg wurde nach Angaben des damaligen Bezirks-Hygieneinstituts unmittelbar nach der Katastrophe eine 100- bis 500-mal höhere Radioaktivität in der Luft gemessen. Doch was ist von der radioaktiven Belastung geblieben? Dazu die folgenden Fragen und Antworten:

Abschaltung des Atomkraftwerks Neckarwestheim GKN II

wann wird das Umweltministerium den fehleranfälligen Reaktor abschalten, um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Risiken zu schützen? Viruserkrankungen sind für manche ein alljährliches meist harmloses Ereignis. Ein GAU in einem AKW vernichtet die Gesundheit aller Bürger*innen in einer ganzen Region. Die Fakten sind bekannt. Wann reagiert der grüne Umweltminister Franz Untersteller darauf? Anhang: RISSE im AKW ! Wir fordern den Umweltminister von Baden-Württemberg - Franz Untersteller - auf, die am 22.9.2019 erteilte Genehmigung zum Weiterbetrieb von Block 2 des Atomkraftwerkes Neckarwestheim unverzüglich aufzuheben! Das AKW weist schwerwiegende Mängel auf; der Weiterbetrieb ist nicht mehr zu verantworten! Siehe Fußnoten 1 +2) KONKRET: Im AKW Neckarwestheim Block II von EnBW sind hunderte Risse in Dampferzeugerrohren aufgetreten. Dieses AKW zwischen Stuttgart und Heilbronn ging 1989 an’s Netz und soll – nach dann 34 Betriebsjahren - als letztes deutsches AKW erst am 31.12.2022 abgeschaltet werden. Als Folge einer jahrelangen fehlerhaften Betriebsweise sind die Heizrohre der Dampferzeuger, die das hochradioaktive Primärkreiswasser des Reaktorkreises führen, von Spannungsriss- und Lochfraß-Korrosion betroffen. Auch bei der letzten Jahresrevision im August 2019 wurden 209 Risse und 87 weitere Korrosionsschäden an den Dampferzeuger-Heizrohren festgestellt – im dritten Jahr in Folge, und es werden jedesmal mehr. Insgesamt sind bis jetzt rd. 400 Rohre betroffen. Hinzu kommen weitere Schäden an 1.100 Kondensator-Rohren, Undichtigkeiten an Vorwärmern, fehlerhafte Stellungsanzeigen an Sicherheitsventilen, Mängel an den Notstromdieseln u.a.m. Der Betreiber EnBW gibt an, der „sichere Weiterbetrieb" sei "garantiert“. Aber selbst der TÜV schließt in seinem Prüfbericht v. 12.9.19 einen „wanddurchdringenden Riss“ nicht aus. Dennoch hat das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb dieser abgenutzten und überalterten Reaktor-Anlage Neckarwestheim genehmigt, s. Fußnote 3) Sicherheit ist kein Lotteriespiel! Reißt auch nur ein einziges Dampferzeuger-Heizrohr auf oder gar ab, ist ein schwerer Kühlmittel-Verlust-Störfall im Reaktor mit Freisetzung erheblicher Mengen Radioaktivität in die Umwelt nicht mehr aufzuhalten. Dieser kann bis zur Kernschmelze führen, wie sie sich u.a. bei den Atomkatastrophen 2011 in Fukushima sowie 1986 in Tschernobyl wie auch 1979 im TMI-Reaktor bei Harrisburg/USA ereignet hatte. Die Folgen für die Bevölkerung im dichtbesiedelten Mittleren Neckarraum mit den Großstädten Stuttgart und Heilbronn sind unabsehbar – hier leben im Umkreis von 40 km um das AKW Neckarwestheim 2,5 Mio. Menschen. Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung! Quellen: 1) Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann auf der Demonstration vor dem AKW Neckarwestheim anlässlich des 9. Jahrestages (11. März) des dreifachen Super-GAUs in Fukushima/Japan am 8.3. 2020 2) ’Reaktor Rostiges Rohr’, KONTEXT, 16.10.2019 3) Pressemitteilung Nr.208/2019 des Umweltministeriums Ba-Wü v. 2.9.2019.

Angriff der Ukraine auf das Kernkraftwerk Saporoschje

Die Ukraine hat bereits mindestens 2x versucht, das größte Atomkraftwerk Europas in Saporoschje zu zerstören und eine nukleare Katastrophe herbeizuführen. (z.B hier https://rtde.site/international/143996-akw-saporoschje-von-ukrainischen-drohnen/) „Nur durch einen Zufall kam es nicht zu Schäden an der Anlage und zu einer von Menschen verursachten Katastrophe“, betonte der Leiter des Zentrums. (https://tass.ru/armiya-i-opk/15268147) „Wir rufen die Vereinten Nationen, die Internationale Atomenergie-Organisation und andere internationale Organisationen erneut dazu auf, auf das offizielle Kiew einzuwirken und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Provokationen an strahlengefährdeten Einrichtungen in der Ukraine zu verhindern“, sagte Mizinzew, der das russische Hauptquartier für die Koordination der humanitären Hilfe in der Ukraine leitet. (https://tass.ru/armiya-i-opk/15268155) Ich frage daher: 1. Sind die Protestnoten aus Russland dem BMUV bekannt? 2. Welchen Inhalt hieraus kann das BMUV mitteilen bzw. kann das BMUV die Protestnoten veröffentlichen? 3. Wie bereitet sich das BMUV auf ein neues "Tschernobyl" in Saporoschje vor? 4. Welche Informationen für die deutsche Bevölkerung hat das BMUV für den Fall einer nuklearen Katastrophe in Saporoschje? 5. Welche Lebensmittel sollte die deutsche Bevölkerung jetzt einlagern, um auf eine Katastrophe in Saporoschje vorbereitet zu sein? 6. Wie stark wird sich die Strahlenbelastung bei einer Katastrophe in Saporoschje auf die deutsche Bevölkerung auswirken? 7. Da Deutschland zu den Russland gegenüber unfreundlichen Staaten zählt und entsprechend kein Getreide aus Russland geliefert bekommen wird: Wie will das BMUV die zukünftige Ernährung der deutschen Bevölkerung sicherstellen, da die europäischen Lebensmittel nach einer Katastrophe in Saporoschje strahlenverseucht wären?

Kkw Notstromversorgung bei Blackout

falls es zu einem landesweiten Stromausfall kommen sollte - bestünde nach einer Woche, bei noch so guter Vorsorge, keine Überlebenschance mehr, weil die Kühlung in den Atomkraftwerken nicht mehr gewährleistet wäre? Ich finde nirgends eine klare Antwort auf die Frage wie lange die Kkw im Falle eines Blackouts standhalten würden, bzw wie und wann genau die Bevölkerung an den Folgen eines solchen Supergaus sterben würde.

Radiologischer Notfallschutz in der Zeitenwende

Radiologischer Notfallschutz in der Zeitenwende Bundestagsabgeordnete diskutieren über neue Bedrohungsszenarien Paulini und Staatssekretär Tidow beim Parlamentarischen Abend Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat das Sicherheitsempfinden in Europa verändert. Gefahren, die lange Zeit unwahrscheinlich erschienen, sind wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Dazu zählt das Risiko eines Kernkraftwerksunfalls im Ausland, aber auch Bedrohungen durch Kernwaffenexplosionen oder Cyberangriffe werden vermehrt genannt. Am 28. September diskutierten Vertreter*innen aus der Politik über Herausforderungen für den radiologischen Notfallschutz in der aktuellen Multi-Krisen-Situation. Eingeladen zu der Veranstaltung hatten das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ). Die Präsidentin des BfS , Inge Paulini, erinnerte daran, dass Deutschland - gerade in dieser Zeit - auch nach Abschaltung der letzten Kernkraftwerke weiterhin einen starken Notfallschutz brauche. "Der Krieg in der Ukraine hat deutlich gezeigt, dass nicht alle Risiken gebannt sind, nur weil die deutschen Reaktoren außer Betrieb sind. Angesichts von Kernkraftwerken in Krisengebieten und Drohungen zum Einsatz unkonventioneller Waffen müssen wir vorbereitet sein. Dazu gehört auch, dass wir die Bevölkerung noch stärker darin unterstützen müssen, sich gegen Katastrophen zu wappnen." Ausbau des Messnetzes und Vernetzung: Herausforderungen der Zukunft BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel Als wichtige Aufgaben für die Zukunft nannte sie den Ausbau des Radioaktivitätsmessnetzes , die Stärkung der Durchhaltefähigkeit der Krisenstäbe in langen Bedrohungslagen sowie die Vernetzung und Zusammenarbeit national und international. Zugleich forderte sie mehr Unterstützung durch die Politik: Beispielsweise sei das Radiologische Lagezentrum des Bundes ( RLZ ) elementar für die nationale Krisenvorsorge und müsse deshalb auch als Teil der kritischen Infrastruktur anerkannt werden. Andernfalls könnte es geschehen, dass die Einsatzbereitschaft in verschiedenen Notfall - und Bedrohungsfällen wegen fehlender Ressourcen nicht gewährleistet werden könne. Arbeiten im Lagezentrum Im Radiologischen Lagezentrum des Bundes arbeiten bei einem Notfall Fachleute des Bundesumweltministeriums, des BfS sowie weiterer Institutionen zusammen und bewerten fortlaufend die Lage in Bezug auf mögliche Gefahren durch freigesetzte Radioaktivität . Das BfS ist innerhalb des RLZ für die Messung der Radioaktivität sowie die Erstellung des Lagebilds zuständig. BfS verfolgt Lage in der Ukraine Zu den Rednern der Diskussionsrunde zählten neben Paulini auch der Staatssekretär im Bundesumweltministerium ( BMUV ), Stefan Tidow, sowie der Leiter der Abteilung Radiologischer Notfallschutz im BfS , Florian Gering. Schirmherr der Veranstaltung war der Vorsitzende des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags, Harald Ebner (Bündnis 90/Die Grünen). Florian Gering verwies insbesondere auf die Erfahrungen, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine gesammelt wurden. Zwar hätten sich die Strukturen des radiologischen Notfallschutzes bewährt. Besondere Herausforderungen für die Zukunft seien jedoch eine Modernisierung des Messnetzes, mehr Digitalisierung und eine stärkere internationale Zusammenarbeit. "Der Krieg in Europa verdeutlicht es: Neue Bedrohungslagen erfordern schnellere Einsatzbereitschaft, Flexibilisierung und Anpassungsfähigkeit. Wir müssen unsere Resilienz stärken" , sagte Gering. Stand: 25.09.2023

Paulini wirbt für mehr politische Unterstützung im Notfallschutz

Paulini wirbt für mehr politische Unterstützung im Notfallschutz Zusammenarbeit im Radiologischen Lagezentrum Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ), Inge Paulini, hat eine dauerhafte Unterstützung für den radiologischen Notfallschutz angemahnt. Sie erinnerte an die Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima und verwies auf den Krieg in der Ukraine. "All das zeigt: Wir müssen jederzeit gut vorbereitet sein" , sagte sie bei einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses des Bundestags am 15. März in Berlin. Thema der Anhörung war ein "Austausch über die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima sowie die aktuelle Situation in Saporischschja". Auch nach Abschaltung der letzten Atomreaktoren brauche Deutschland weiterhin einen starken Notfallschutz, mahnte Paulini und verwies auch auf mögliche Bedrohungsszenarien wie Nuklearwaffenexplosionen und Cyberangriffe. "Da Strahlung an Staatsgrenzen nicht Halt macht und um Deutschland herum Kernkraftwerke stehen beziehungsweise geplant werden, gilt dies auch nach dem Atomausstieg in Deutschland unvermindert weiter." BfS als zentrale Instanz für die Risikoabschätzung Das BfS sei die zentrale Instanz für die Bewertung der Lage und die Abschätzung der Risiken für die Bevölkerung in Deutschland. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine habe das BfS die Lage dort permanent im Auge. "Wir konnten im letzten Jahr feststellen, dass dank guter Vorbereitung und intensiver Übungen die Zusammenarbeit national und international sehr gut funktioniert" , betonte Paulini. BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel Zugleich forderte sie mehr Unterstützung durch die Politik: Beispielsweise müsse das Radiologische Lagezentrum des Bundes ( RLZ ) als Teil der kritischen Infrastruktur anerkannt werden. Andernfalls könne es beispielsweise geschehen, dass die Treibstoffversorgung der Messfahrzeuge in einem Ernstfall nicht sichergestellt werden könne. Im Radiologischen Lagezentrum des Bundes arbeiten Fachleute des Bundesumweltministeriums, des BfS sowie weiterer Institutionen zusammen und bewerten fortlaufend die Lage in Bezug auf mögliche Gefahren durch die freigesetzte Radioaktivität . Risiko eines nuklearen Unfalls wieder stärker ins Bewusstsein gerückt Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl in der heutigen Ukraine der bisher größte Unfall in einem Kernkraftwerk weltweit. Am 11. März 2011 wurde das japanische Kernkraftwerk Fukushima von einem Erdbeben erschüttert und als Folge von einem Tsunami getroffen, durch den es zu einem Reaktorunfall kam. Mit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 ist das Risiko eines Unfalls in einem Kernkraftwerk wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. So wurde das Kernkraftwerk Saporischschja im vergangenen Jahr mehrfach Ziel von Angriffen. Die größten Risikofaktoren sind neben den Kampfhandlungen aus Sicht des BfS die Stromversorgung sowie die Arbeitsbedingungen des Personals. Stand: 15.03.2023

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