Umweltsubstanzen können bei Mensch und Tier das Hormonsystem beeinflussen, indem sie auf den Metabolismus der Hormone einwirken. So wurde kürzlich gezeigt, dass zinnorganische Verbindungen wie Tributylzinn bei Schnecken und Fischen offenbar durch eine Hemmung der Aromatase den Metabolismus der Sexualsteroidhormone stören und so schwere Schäden hervorrufen. Ziel des geplanten Vorhabens ist es, beim Menschen mit den von uns entwickelten Testverfahren (DFG Kl 524/4-1) zunächst den Einfluss der ubiquitär vorkommenden zinnorganischen Verbindungen auf Schlüsselenzyme des Sexualhormonstoffwechsels, wie die Aromatase, die 5a-Reduktase und die 17b-Hydroxysteroid-Dehydrogenase zu untersuchen. Auf molekularer Ebene soll in Gewebe-Homogenaten und -Schnitten der Einfluss auf die Enzymaktivität und in Zellkulturen auf die Genexpression (Quantifizierung der mRNA) gemessen werden. Ferner soll in menschlichem Gewebe der Gehalt an zinnorganischen Verbindungen bestimmt werden. Diese Untersuchungen werden zeigen, inwieweit auch beim Menschen Umweltsubstanzen in den Steroidhormonstoffwechsel eingreifen. Dies sind grundlegende Fragestellungen, zu denen beim Menschen bisher keine Befunde vorliegen.
Durch ReFoPlan-Vorhaben FKZ 3719654080 (UBA Texte 20/2023) ist eine Stoffliste mit 639 bekannten Kontaminanten der Trinkwasserressourcen (55 Studien von 2000 bis 2019, Uferfiltrat, Grundwasser, Rohwasser, Trinkwasser) erstellt worden. 311 sind REACH-registriert. Davon sind 24 % als PMT/vPvM-Stoffe klassifizierbar, aber 42 % sind bisher nicht auf Persistenz getestet worden und können deswegen nicht durch die EU-Behörden unter REACH reguliert werden. Eine Priorisierung der Stoffliste erfolgt bis Ende 2023 durch ein Sachverständigengutachten in IV 2.3. Gleichzeitig zeigt das ReFoPlan-Vorhaben FKZ 3720644080 (UBA Texte xx/2023) für den OECD TG 309 eine hohe Priorisierung zur Testguidelineüberarbeitung (55 Kommentare und Platz 5 von 36). Das ReFoPlan-Vorhaben 'P-Ident2' FKZ xxxx (UBA Texte xx/2023) wiederum hat bewiesen, dass eine Testung von Mischungen persistente Stoffe identifizieren kann. Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es, auf aktuelle Forschungsergebnisse aufzubauen und am Beispiel der bisher bekannten Kontaminanten der Trinkwasserressourcen, eine innovative, gestufte 'bottom up' Teststrategie zu entwickeln. Die Teststrategie soll zeitsparend, preiswert und zuverlässig die persistenten Chemikalien aus einer Stoffliste identifizieren, ohne dabei teure radioaktive Testsubstanzen einsetzen zu müssen. Zuerst werden Mischungen der Testsubstanzen (ca. 40 pro Test) in modifizierten OECD TG 309 Testsystemen bei niedrigen Konzentrationen mit biotischen und abiotischen Kontrollen getestet. Im zweiten Schritt wird die Abbaubarkeit jeder einzelner Testsubstanz durch das Verhältnis zwischen biotischen und abiotischen Peakflächen bewertet. Durch Wiederholung des ersten Schrittes in unterschiedlichen Kombinationen sollen systematische Fehler sowie Unsicherheiten minimiert werden. Der dritte Schritt ist das Ranking innerhalb der Stoffliste. Im letzten Schritt erfolgt für die priorisierten persistenten Chemikalien ein einfacher OECD TG 309 Test.
Der Dienst präsentiert verschiedene Standortsinformationen der Standortskarte des Landes Brandenburg.
Durch Adress-Punkte symbolisch dargestellte Ämter bzw. selbständige Einrichtungen der Stadtverwaltung Chemnitz. Der dargestellte Adresspunkt ist dabei stets der Sitz der Amts- bzw. Einrichtungsleitung. Etwaige Außenstellen werden nicht berücksichtigt. Die Objektklasse enthält alle Ämter und Einrichtungen gemäß dem jeweils aktuellen Organigramm der Stadtverwaltung, Eigenbetriebe sind nicht berücksichtigt.
Sprengstoffe, v.a. TNT und Hexogen (RDX), sind als Kontaminationen in den Boden eingetragen worden und gelangen aufgrund ihrer geringen Wasserlöslichkeit langsam in das Grundwasser. Aufgrund ihrer Umwetlttoxizität ist eine Sanierung kontaminierter Standorte nötig. Bisherige Untersuchungen zum Abbau dieser Xenobiotika haben sich auf die oxidativen Enzyme von Pilzen aus fremden Habitaten (v.a. Weißfäule-Pilzen) konzentriert. Unter Ansatz basiert hingegen auf der Charakterisierung des Abbau-Potentials der nativen Bodenmycota. TNT wird durch Nitratreduktase-Aktivität reduziert und in die Humus-Schicht eingebunden, während das instabile heterozyklische RDX-Moleküle durch Reduktion gespalten und somit mineralisiert wird. TNT-Reduktion und RDX-Abbau werden durch eine große Diversität an bodenbewohnenden Pilzen durchgeführt, v.a. Zygomyceten (Cuninghamella, Absidia) und imperfekte Stadien von Ascomyceten (Penicillium, Trichoderma). Unsere derzeitigen Studien befassen sich mit der Einbringung der RDX-Fragmente in den pilzlichen Sekundärmetabolismus.
Durch Adress-Punkte symbolisch dargestellte Ämter bzw. selbständige Einrichtungen der Stadtverwaltung Chemnitz. Der dargestellte Adresspunkt ist dabei stets der Sitz der Amts- bzw. Einrichtungsleitung. Etwaige Außenstellen werden nicht berücksichtigt. Die Objektklasse enthält alle Ämter und Einrichtungen gemäß dem jeweils aktuellen Organigramm der Stadtverwaltung, Eigenbetriebe sind nicht berücksichtigt.
Das Amt für Digitalisierung und IT der Bezirksämter (DIT/BA) bündelt verschiedene Handlungsstränge im Bereich Digitalisierungsprojekte und IT-Betrieb. Zusammen mit den dezentralen IT-Einheiten und den Digitalisierungseinheiten in den Bezirksämtern setzt sie nachhaltig die weitere Umsetzung der Digitalen Transformation der Bezirksämter um.
The uptake, potential biotransformation and depuration time of dissolved TNT in mussels were investigated by two laboratory experiments using common blue mussels (Mytilus edulis) originating from the Island of Sylt/German North Sea. The first experiment was conducted in July 2020 and the second in February 2022 in the laboratory of the Alfred Wegener Institute, Bremerhaven. Mussels were exposed to different TNT concentrations over defined periods of time (first experiment: 48 hours exposure to 4 different TNT concentrations; 0 mg/l, 0.625 mg/l, 1.25 mg/l and 2.5 mg/l, second experiment: 24 hours exposure to 0 mg/l and 5 mg/l deuterated TNT) followed by recovery phase in clean artificial seawater (first experiment: 60 hours recovery, second experiment: 12 hours recovery). Aquaria water and mussel tissues were sampled from both exposure and recovery phases and analysed for TNT and its metabolites for treatment and control groups. The analysis of TNT and its metabolites 2-amino-4,6-dinitrotoluene (2-ADNT), 4-amino-2,6-dinitrotoluene (4-ADNT) and 2,4-diamino-6-nitrotoluene (2,4-DANT) were conducted by using GC-MS/MS techniques.
Das Amt Bezirksverwaltung stellt ein Bindeglied zwischen Senat und Bezirksverwaltung dar. Streitfälle zwischen Fachbehörden und Bezirksämtern werden aufgegriffen und lösungsorientiert kommuniziert. Hier werden die innere Ordnung, die allgemeine Geschäftsführung und Personalangelegenheiten der Bezirksämter sowie die Haushaltsaufstellung und dessen Vollzug ministeriell verantwortet. Zudem erhebt das Amt Anliegerbeiträge für die FHH und übernimmt die Rechts- und Fachaufsicht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 246 |
| Europa | 5 |
| Kommune | 10 |
| Land | 603 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 59 |
| Zivilgesellschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 26 |
| Daten und Messstellen | 631 |
| Förderprogramm | 116 |
| Gesetzestext | 15 |
| Text | 46 |
| unbekannt | 33 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 141 |
| Offen | 703 |
| Unbekannt | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 805 |
| Englisch | 113 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 6 |
| Bild | 11 |
| Datei | 59 |
| Dokument | 596 |
| Keine | 141 |
| Webseite | 683 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 707 |
| Lebewesen und Lebensräume | 815 |
| Luft | 695 |
| Mensch und Umwelt | 845 |
| Wasser | 743 |
| Weitere | 845 |