In dem Vorhaben wird untersucht, wie wirksam die absorbierte Lichtenergie in Biomasse konvertiert wird. Vergleichend werden Grünalgen und Diatomeen unter verschiedenen Licht- und Nährstoffbedingungen studiert. Auf diese Weise können die metabolischen Kosten unter Nährstoffmangel oder anderen produktivitätsbegrenzenden Bedingungen studiert werden. So wird auch die Säureanpassung ausgewählter Phytoplankter untersucht, um die Biomassebildung in extrem sauren Tagebaurestseen auf physiologischer Ebene zu verstehen. Es konnte gezeigt werden, dass unter Stickstoffmangel die Überführung anorganischen Kohlenstoffs in Biomassebildung durch eine Veränderung der makromolekularen Zusammensetzung der Zellen ähnlicher Effizienz stattfindet, wie unter optimaler Stickstoffversorgung. Dies führt zu einer ökologisch bedeutsamen Teilentkopplung des C und N Kreislaufs im Ökosystem. Ähnliches beobachtet man auch bei der Anpassung von Phytoplanktonalgen an extrem saure Bedingungen wie man sie in sauren Tagebaurestseen vorfindet.
Lake Runstedt, around 30 km west of Leipzig, is a post-mining lake created by the flooding of the former Großkayna open-cast mine. After the end of the lignite mining, the pit was partially filled with industrial waste and fly ash for several decades. With high concentrations of ammonium in the sediment, oxygen consumption due to nitrification of ammonium released into the lake is a major challenge to the lake’s water quality. To ensure the oxygen supply in the hypolimnion (i.e. the bottom lake layer that is not affected by wind mixing) in summer, three aerators are operated in the lake by the Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). In 2023, the Freiberg University of Mining and Technology was commissioned by the BGR to carry out three measurement campaigns (end of July/beginning of August, mid-September, mid-October) on the lake using an autonomous surface vehicle (here: a catamaran-shaped robotic device) to assess the spatial effects of the aeration on lake water quality. The data set provided contains the collected three-dimensional data of water temperature, oxygen content, pH, electrical conductivity, turbidity and chlorophyll. In addition, laboratory analyses of water samples obtained with a Ruttner sampler are included. The data reflect the conditions before and after operation of the aerators. Detailed explanations can be found in the publication “Spatial heterogeneity of dissolved oxygen and sediment fluxes revealed by autonomous robotic lakewater profiling” (2025) by Röder et al. in the journal Limnology and Oceanography (http://doi.org/10.1002/lno.70174).
Der Datenbestand (seen25.shp, Version 4.4) enthält die Seen des Landes Brandenburgs (Version 4.4). Die Seen wurden aus dem ATKIS BasisDLM mit Stand 2009 flächendeckend für Berlin und Brandenburg abgeleitet. Die Tagebauseen wurden anhand der DOP40 in ihrer Lage und Ausdehnung korrigiert und ggf. neudigitalisiert bzw. mit dem Datenbestand von Vattenfall (Stand 2006) abgeglichen. Der Datenbestand (seen25.shp, Version 4.4) enthält die Seen des Landes Brandenburgs (Version 4.4). Die Seen wurden aus dem ATKIS BasisDLM mit Stand 2009 flächendeckend für Berlin und Brandenburg abgeleitet. Die Tagebauseen wurden anhand der DOP40 in ihrer Lage und Ausdehnung korrigiert und ggf. neudigitalisiert bzw. mit dem Datenbestand von Vattenfall (Stand 2006) abgeglichen.
Der Dienst benutzt den Datenbestand der Seen des Landes Brandenburgs (Version 4.4). Die geometrische Grundlage bildet die Objektklasse "Binnensee, Stausee, Teich" des ATKIS-Datenbestandes, erweitert um ausgewählte Flussseen sowie Tagebauseen. Die Datenbestände Einzugsgebiete des Landes Brandenburg und Seewasserkörper gemäß Wasserrahmenrichtlinie wurden zur Attributierung herangezogen.
Bitte senden Sie mir sämtliche bei Ihnen vorhandenen Umweltinformationen, Gutachten, Berechnungen, Modelle oder Stellungnahmen zur kumulativen zusätzlichen Verdunstung durch Tagebauseen im Raum Röderau-Bobersen/Zeithain. Insbesondere bitte ich um Unterlagen, aus denen hervorgeht: ob für den Kiessandtagebau Röderau-Bobersen und die bereits vorhandenen bzw. geplanten Tagebauwasserflächen eine kumulative Wasserbilanz erstellt wurde, welche bestehenden, zugelassenen oder geplanten Wasserflächen dabei berücksichtigt wurden, welche Gesamtwasserfläche der Berechnung zugrunde liegt, welcher jährliche zusätzliche Verdunstungsverlust gegenüber der vorherigen Landoberfläche angenommen wird, welche Niederschlags-, Verdunstungs- und Grundwasserneubildungsdaten sowie welche Referenzzeiträume verwendet wurden, ob aktuelle bzw. prognostizierte Auswirkungen des Klimawandels und häufiger Trockenperioden berücksichtigt wurden, ob die in Sachsen verwendete Methodik „F1 - Zusätzliche Verdunstung über Tagebauseen“ auf diesen Raum angewendet wurde und, falls ja, mit welchem Ergebnis. Bitte übersenden Sie außerdem vorhandene Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie das Zusammenwirken der Verdunstungsverluste mehrerer Tagebauseen im betroffenen Wasserhaushalt bewertet wurde. Sollten entsprechende Untersuchungen oder Berechnungen nicht vorliegen, bitte ich um ausdrückliche Mitteilung, dass solche Unterlagen nicht vorhanden sind.
Verordnung über das Naturschutzgebiet „Restsee Tröbitz“ des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft vom 24.02.2016
Durch den Braunkohletagebau entstanden bzw. entstehen geogen extrem versauerte Restseen (pH 2-4), die auch hinsichtlich weiterer abiotischer Parameter ein Extremhabitat darstellen. Wir untersuchen die Konsequenzen, die dies fuer die Struktur und Funktionsweise der planktischen Nahrungsnetze hat.
Zum Abschluss der Rekultivierung für die Befüllung der Tagebauseen Hambach und Garzweiler, für die Versorgung der Feuchtgebiete im Nordraum des Tagebaus Garzweiler und für die Schaffung dauerhaft stabiler Grundwasserverhältnisse ist der Bau der Rheinwassertransportleitung einschließlich dazugehöriger baulicher Anlagen bis 2030 erforderlich. Dafür sollen aus dem Rhein bei Dormagen in Abhängigkeit vom Rheinwasserstand nach einem gestaffelten Entnahmekonzept bis zu 18 m³/s Wasser entnommen und über ein ca. 45 km langes Rohrleitungssystem zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler gefördert werden. Der Zeitraum für die Befüllung der Tagebauseen Hambach und Garzweiler bis zur Erreichung der jeweiligen Zielwasserstände beträgt rund 40 Jahre. Anschließend soll die Rheinwassertransportleitung noch voraussichtlich rund weitere 30 Jahre betrieben werden, um Versickerungsverluste auszugleichen, bis die Seen vollständig vom natürlichen Grundwasserzustrom gespeist werden können. Zuständig für das Verfahren ist die Bezirksregierung Arnsberg als Bergbehörde in Nordrhein-Westfalen.
Vom Schwingmoor umgebener Restsee, Erhaltung eines mesotrophen Sees im Sander als Refugium typischer Arten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 113 |
| Kommune | 1 |
| Land | 78 |
| Weitere | 1 |
| Wirtschaft | 3 |
| Wissenschaft | 51 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 23 |
| Förderprogramm | 92 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Kartendienst | 3 |
| Software | 2 |
| Text | 22 |
| Umweltprüfung | 18 |
| unbekannt | 17 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 52 |
| Offen | 119 |
| Unbekannt | 7 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 176 |
| Englisch | 27 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 31 |
| Bild | 4 |
| Datei | 27 |
| Dokument | 39 |
| Keine | 85 |
| Webseite | 39 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 108 |
| Lebewesen und Lebensräume | 167 |
| Luft | 76 |
| Mensch und Umwelt | 177 |
| Wasser | 178 |
| Weitere | 168 |