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ECQAT: Entwicklung eines vertiefenden E-Learning Curriculums zur ergänzenden Qualifikation in Traumapädagogik, Traumatherapie und Entwicklung von Schutzkonzepten und Analyse von Gefährdungsrisiken in Institutionen, Teilprojekt: Schutzkonzepte in Institutionen

Das E-Learning-Curriculum ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand im Bereich der Traumapädagogik, Traumatherapie sowie institutionelle Schutzkonzepte und Gefährdungsanalysen fortzubilden. Zusätzlich sollen Leitungspersonen mit einem querschnittlichen, verkürzten Kurs in die Lage versetzt werden, die Entwicklung von Schutzkonzepten in den von ihnen geleiteten Institutionen (Heime, Schulen, Kliniken) aktiv zu gestalten. Im Rahmen dieses Teilprojektes werden die Bedeutung, der Aufbau und die Entwicklung von Schutzkonzepten erlernt. Gegenstand sind verschiedene Präventionsmaßnahmen, die als Schutzkonzepte in Institutionen implementiert werden können. Lerninhalte / Lernziele der Vertiefungskurse werden auf die Zielgruppen und aufeinander abgestimmt, erstellt und finalisiert. Das Curriculum soll Personen, die im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, welche sexuellen Missbrauch oder andere traumatische Belastungen erlebt haben, ermöglichen, diesen Kindern im konkreten Fall bessere Hilfestellung zu gewähren. Im Schutzkonzepte-Kurs (TP 3) werden Gefährdungsanalysen als Ausgangspunkt für die Entwicklung einrichtungsspezifischer Schutzkonzepte vorgestellt. Gearbeitet wird im Sinne eines Planspiels, in dem Fallvignetten zur Verfügung gestellt und Alltagssituationen simuliert werden. Technisch werden Perspektivübernahmen in die organisationalen Positionen unterschiedlicher Akteure ermöglicht. Am Ende des Kurses steht die modellhafte Entwicklung oder Überprüfung des Schutzkonzeptes.

Teilprojekt: Schutzkonzepte in Institutionen, Teilprojekt: Gefährdungsanalyse in Institutionen

Das E-Learning-Curriculum ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand im Bereich der Traumapädagogik, Traumatherapie sowie institutionelle Schutzkonzepte und Gefährdungsanalysen fortzubilden. Zusätzlich sollen Leitungspersonen mit einem querschnittlichen, verkürzten Kurs in die Lage versetzt werden, die Entwicklung von Schutzkonzepten in den von ihnen geleiteten Institutionen (Heime, Schulen, Kliniken) aktiv zu gestalten. Im Rahmen dieses Teilprojektes werden Verfahren und Methoden zur Durchführung von Gefährdungs- und Risikoanalysen vor dem Hintergrund möglicher zivilrechtlichen, strafrechtlichen datenschutzrechtlichen Aspekte erlernt und in einer Anwendungsphase wird eine Gefährdungsanalyse exemplarisch umgesetzt. Die Lerninhalte zu Verfahren, Methoden und rechtlichen Aspekten von Gefährdungs- bzw. Risikoanalysen, aber auch zu Vor- und Nachteilen methodischer Zugänge und deren Implementationshindernisse werden auf die Zielgruppe abgestimmt, erstellt und finalisiert. Das Curriculum soll Personen, die in Einrichtungen Schutzkonzepte einführen wollen, zentrale Anhaltspunkte geben, welche Maßnahmen im Rahmen eines Schutzkonzeptes implementiert werden sollen. Im Gefährdungsanalyse-Kurs werden die Grundlagen zur Durchführung von Gefährdungs- bzw. Risikoanalysen gelegt und deren Implementierung auf unterschiedliche Einrichtungsformen angepasst. Gearbeitet wird mit Good-Practice-Beispielen und einem konkreten Ablaufschema bzw. einer Checkliste mit rechtlichen Aspekten, die Berücksichtigung finden. Am Ende des Kurses steht die Umsetzung einer exemplarischen Gefährdungsanalyse in der eigenen Einrichtung.

Mobile Learning-Backpacks für die Energie der Zukunft, Teilvorhaben: Organisatorische Spezifikation und Einbindung in den Arbeitsprozess, Qualitätssicherung und Evaluation

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Lernangebots, das Fach- und Führungskräfte in Handwerksunternehmen durch Mobile Learning-Backpacks dazu befähigen soll, sich die zur Beförderung der Energiewende erforderlichen Kompetenzen für die Beratung, Planung und Installation von intelligent vernetzten Anlagen zur dezentralen Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Wärme- und Energieerzeugung von Gebäuden anzueignen und somit marktgerechte Dienstleistungen anbieten zu können. Das vorgesehene Lernkonzept besteht aus mobil nutzbaren Lerneinheiten, den Mobile Learning-Backpacks, die sich aus über mobile Endgeräte nutzbaren digitalen Lernmaterialien und korrespondierenden mobil nutzbaren Hands-on Testmodellen zusammensetzen. Mit den digitalen Lernsequenzen soll ein Lernen am konkreten Bedarf und dies so orts- und zeitunabhängig wie möglich erreicht werden. Dabei sollen bei Verfügbarkeit entsprechender realer Anlagen der Anwendungsbezug über diese hergestellt werden, so dass im Bedarfsfall ein situatives Lernen unterstützt wird. Das Lernkonzept wird modular aufgebaut, so dass es flexibel auf sich fortlaufend ändernde technologische Entwicklungen angepasst und im Bedarfsfall entsprechend erweitert werden kann, wobei die innerhalb der 'Mobile Learning-Backpacks' mobil abrufbaren Lernmaterialien aus einem Spektrum aus eBook-Lektionen, Podcasts, Videos, Webinaren bis zu Lern- Nuggets für Smartphone und Tablet handeln wird, die jeweils mit den mobil nutzbaren Testumgebungen kombiniert werden. Neben der Entwicklung des didaktischen Konzepts für das mobile Lernen, bei dem auf die direkte Einbindung in die organisatorischen Abläufe bzw. Arbeitskontexte der Handwerksbetriebe und die Sicherstellung des wichtigen Peer-to-Peer- Lernen ein besonderes Augenmerk liegt, wird ein Schwerpunkt auf die technische Lösung gelegt. Im Rahmen der Erprobung sollen auch erste Erkenntnisse für ein Betreiber- und Geschäftsmodell gewonnen werden.

Mobile Learning-Backpacks für die Energie der Zukunft, Teilvorhaben: Pilotierung, Transfer und Einbindung in die Arbeitsprozesse

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Lernangebots, das Fach- und Führungskräfte in Handwerksunternehmen durch Mobile Learning-Backpacks dazu befähigen soll, sich die zur Beförderung der Energiewende erforderlichen Kompetenzen für die Beratung, Planung und Installation von intelligent vernetzten Anlagen zur dezentralen Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Wärme- und Energieerzeugung von Gebäuden anzueignen und somit marktgerechte Dienstleistungen anbieten zu können. Das vorgesehene Lernkonzept besteht aus mobil nutzbaren Lerneinheiten, den Mobile Learning-Backpacks, die sich aus über mobile Endgeräte nutzbaren digitalen Lernmaterialien und korrespondierenden mobil nutzbaren Hands-on Testmodellen zusammensetzen. Mit den digitalen Lernsequenzen soll ein Lernen am konkreten Bedarf und dies so orts- und zeitunabhängig wie möglich erreicht werden. Dabei sollen bei Verfügbarkeit entsprechender realer Anlagen der Anwendungsbezug über diese hergestellt werden, so dass im Bedarfsfall ein situatives Lernen unterstützt wird. Das Lernkonzept wird modular aufgebaut, so dass es flexibel auf sich fortlaufend ändernde technologische Entwicklungen angepasst und im Bedarfsfall entsprechend erweitert werden kann, wobei die innerhalb der 'Mobile Learning-Backpacks' mobil abrufbaren Lernmaterialien aus einem Spektrum aus eBook-Lektionen, Podcasts, Videos, Webinaren bis zu Lern-Nuggets für Smartphone und Tablet handeln wird, die jeweils mit den mobil nutzbaren Testumgebungen kombiniert werden. Neben der Entwicklung des didaktischen Konzepts für das mobile Lernen, bei dem auf die direkte Einbindung in die organisatorischen Abläufe bzw. Arbeitskontexte der Handwerksbetriebe und die Sicherstellung des wichtigen Peer-to-Peer-Lernen ein besonderes Augenmerk liegt, wird ein Schwerpunkt auf die technische Lösung gelegt. Im Rahmen der Erprobung sollen auch erste Erkenntnisse für ein Betreiber- und Geschäftsmodell gewonnen werden.

Mobile Learning-Backpacks für die Energie der Zukunft, Teilvorhaben: Verbundkoordination, Erstellung der Lerninhalte und branchenbezogene Gesamtkonzepterstellung

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines Lernangebots, das Fach- und Führungskräfte in Handwerksunternehmen durch Mobile Learning-Backpacks dazu befähigen soll, sich die zur Beförderung der Energiewende erforderlichen Kompetenzen für die Beratung, Planung und Installation von intelligent vernetzten Anlagen zur dezentralen Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Wärme- und Energieerzeugung von Gebäuden anzueignen und somit marktgerechte Dienstleistungen anbieten zu können. Das vorgesehene Lernkonzept besteht aus mobil nutzbaren Lerneinheiten, den Mobile Learning-Backpacks, die sich aus über mobile Endgeräte nutzbaren digitalen Lernmaterialien und korrespondierenden mobil nutzbaren Hands-on Testmodellen zusammensetzen. Mit den digitalen Lernsequenzen soll ein Lernen am konkreten Bedarf und dies so orts- und zeitunabhängig wie möglich erreicht werden. Dabei sollen bei Verfügbarkeit entsprechender realer Anlagen der Anwendungsbezug über diese hergestellt werden, so dass im Bedarfsfall ein situatives Lernen unterstützt wird. Das Lernkonzept wird modular aufgebaut, so dass es flexibel auf sich fortlaufend ändernde technologische Entwicklungen angepasst und im Bedarfsfall entsprechend erweitert werden kann, wobei die innerhalb der 'Mobile Learning-Backpacks' mobil abrufbaren Lernmaterialien aus einem Spektrum aus eBook-Lektionen, Podcasts, Videos, Webinaren bis zu Lern-Nuggets für Smartphone und Tablet handeln wird, die jeweils mit den mobil nutzbaren Testumgebungen kombiniert werden. Neben der Entwicklung des didaktischen Konzepts für das mobile Lernen, bei dem auf die direkte Einbindung in die organisatorischen Abläufe bzw. Arbeitskontexte der Handwerksbetriebe und die Sicherstellung des wichtigen Peer-to-Peer-Lernen ein besonderes Augenmerk liegt, wird ein Schwerpunkt auf die technische Lösung gelegt. Im Rahmen der Erprobung sollen auch erste Erkenntnisse für ein Betreiber- und Geschäftsmodell gewonnen werden.

Teilprojekt: Schutzkonzepte in Institutionen, Teilprojekt: Traumapädagogik und Leitungscurriculum

Das E-Learning-Curriculum ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand im Bereich der Traumapädagogik, Traumatherapie sowie institutionelle Schutzkonzepte und Gefährdungsanalysen fortzubilden. Zusätzlich sollen Leitungspersonen mit einem querschnittlichen, verkürzten Kurs in die Lage versetzt werden, die Entwicklung von Schutzkonzepten in den von ihnen geleiteten Institutionen (Heime, Schulen, Kliniken) aktiv zu gestalten. In Ulm werden die Kurse zu Traumapädagogik sowie das Leitungscurriculum entwickelt. Darüber hinaus ist in Ulm das Zentralprojekt zur Koordination des Verbundes angesiedelt. Das Zentralprojekt koordiniert die inhaltliche, fachliche, didaktische sowie technische Umsetzung, Vernetzung und Kooperation aller fünf Teilprojekte des Verbundes und schafft so Synergien. Alle Inhalte der vier Kurse werden im Zentralprojekt gebündelt, online gestellt, die technischen Abläufe der Onlinemedien getestet und für die Testkohorten vorbereitet und die Evaluation begleitet. Im 'Traumapädagogik'-Kurs werden Grundlagentexte erstellt und videogestützt Handlungskompetenzen vermittelt. Der zentrale Aspekt ist neben der Vermittlung von Wissen über traumatische Störungen insbesondere die Reflexion der pädagogischen Haltung im Alltag. Ziel ist es, Gelesenes und Gesehenes möglichst praxisnah zu reflektieren und Verhaltensalternativen zu entwickeln. Im Rahmen des 'Leitungscurriculum' erstellen Führungskräfte eine einrichtungsinterne Analyse zu arbeitsfeldspezifischen Gefährdungspotentialen und Gelegenheitsstrukturen und werden so in die Lage versetzt, ein traumasensibles Umfeld in ihren Institutionen zu schaffen sowie die Implementation von Gefährdungsanalysen und Schutzkonzepten umzusetzen.

ECQAT: Entwicklung eines vertiefenden E-Learning Curriculums zur ergänzenden Qualifikation in Traumapädagogik, Traumatherapie und Entwicklung von Schutzkonzepten und Analyse von Gefährdungsrisiken in Institutionen, Teilprojekt: Traumatherapie

Das E-Learning-Curriculum ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand im Bereich der Traumapädagogik, Traumatherapie sowie institutionelle Schutzkonzepte und Gefährdungsanalysen fortzubilden. Zusätzlich sollen Leitungspersonen mit einem querschnittlichen, verkürzten Kurs in die Lage versetzt werden, die Entwicklung von Schutzkonzepten in den von ihnen geleiteten Institutionen (Heime, Schulen, Kliniken) aktiv zu gestalten. Im Rahmen dieses Teilprojektes sollen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in die Lage versetzt werden, eine evidenzbasierte Behandlung von traumatisierten Patienten mit Missbrauchserfahrungen durchzuführen. Dazu wird ein Kurs erstellt, der unter Verwendung anschaulicher didaktischer Elemente, insbesondere auch simulierter Videositzungen, den Erwerb der klinischen und fachlichen Kompetenzen der Traumabehandlung ermöglicht und zum Einsatz von modernen Therapieverfahren motiviert. In diesem Projekt werden bestehende, internationale online Lernangebote analysiert, ein Curriculum entwickelt, Grundlagentexte formuliert sowie Lehrvideos erstellt. Die Videosequenzen sind ein wesentliches Element des Kurses, mit denen therapeutische Interventionen mit simulierten Fällen im Kontext vorgeführt und im Detail erläutert werden. Der Kurs wird vergleichbar mit den anderen Kursen des Gesamtprojektes evaluiert und entsprechend der Rückmeldungen optimiert.

Teilvorhaben: Digitale Lernobjekte und Evaluation, Teilvorhaben: Lernraumsystem und Repository

Smart Learning - Medieneinsatz in der handwerklichen Weiterbildung steht für die Umsetzung eines neuen Weiterbildungskonzeptes. Zielgruppe sind Meister, Architekten und Ingenieure, die eine Weiterbildung zum geprüften Gebäudeenergieberater machen (Lernende) als auch die Dozenten dieser Weiterbildung (Lehrende). Für das Smart Learning werden multimediale Lernobjekte erstellt (AP3). Diese werden in einem plattform-unabhängigen Video- und Daten-Repository gespeichert (AP2). Die Lernenden werden durch eine innovative Lernbegleiter-App (AP4) unterstützt, die die Lernorganisation erleichtert. Der Lernfortschritt und die Nutzung der Lernobjekte werden durch Learning Analytics verfolgt (AP5). Die Ergebnisse geben sowohl den Lernenden als auch den Lehrenden Hinweise für die nächsten Lernschritte. Die Lernobjekte werden einer formativen Evaluation unterzogen, die Weiterbildungen werden summativ evaluiert (AP6). Zum Projektende wird ein neues Smart Learning-Konzept für das Handwerk zur Verfügung stehen. Die Beuth-Hochschule ist verantwortlich für Lernraumsystem & Repository & Learning Analytics. Das Repository wird für die Bereitstellung und Verwaltung aller Lernobjekte entwickelt. Es soll von verschiedenen Lernräumen aus zugreifbar sein, insb. vom Lernraum Moodle. Ziel ist eine größere Wiederverwendung der Lernobjekte zu erreichen. Das Repository ist Basis für die Verbindung der drei Hauptkomponenten des Projekts: digitale Medien, Lernbegleiter-App und Learning Analytics. Methoden des Learning Analytics werden genutzt, um das Lernverhalten und den Lernfortschritt der Lernenden zu untersuchen. Die Information wird an Lehrende für die Optimierung ihrer Lehre, an Autoren für die Optimierung der Lernobjekte und an Lernende durch den Lernbegleiter für Empfehlungen weitergegeben. Ziel ist ein effizienteres Lehren/Lernen zu ermöglichen. Die Nutzer- und Nutzungsdaten werden voneinander getrennt und langfristig nur anonymisiert gespeichert.

Smart Learning - Medieneinsatz in der handwerklichen Weiterbildung, Teilvorhaben: Entwicklung Lernbegleiter App

Smart Learning in der handwerklichen Weiterbildung steht für die Umsetzung eines neuen Weiterbildungskonzeptes. Zielgruppe sind Meister, Architekten und Ingenieure, die eine Weiterbildung zum geprüften Gebäudeenergieberater machen (Lernende) als auch die Dozenten dieser Weiterbildung (Lehrende). Für das Smart Learning werden multimediale Lernobjekte erstellt (AP3). Diese werden in einem neuartigen plattform-unabhängigen Video- und Daten-Repository gespeichert (AP2). Die Lernenden werden durch eine Lernbegleiter-App (AP4) unterstützt, die die Lernorganisation erleichtert. Der Lernfortschritt und die Nutzung der Lernobjekte werden durch Learning Analytics verfolgt (AP5). Die Ergebnisse geben sowohl den Lernenden als auch den Lehrenden Hinweise für die nächsten Lernschritte. Die Lernobjekte werden einer formativen Evaluation unterzogen, die Weiterbildungen werden summativ evaluiert (AP6). Zum Projektende wird ein Smart Learning-Konzept für das Handwerk zur Verfügung stehen. Die von FOKUS zu entwickelnde Lernbegleiter App bildet die zentrale Schnittstelle zwischen den Endbenutzern (Lehrende/ Lernende) und den digitalen Medien. Er ist eine Kernkomponente des Projekts SLHw. Die auf standardisierten Technologien basierende Software stellt Lerninhalte unterschiedlicher Medientypen auf den verschiedenen Endgeräten (SmartPhone, Tablet, PC, SmartTV) personalisiert (durch Learning Analytics) dar. Somit wird der Lernprozess zeitlich flexibler gestaltet und bietet mehr Möglichkeiten zur individuellen Seminarvor- und -nachbereitung. Die Learning Analytics bestehen aus unterschiedlichen Konzepten zur voll- und teil-automatisierten Analyse des Benutzerverhaltens unter Berücksichtigung der Einwilligung betroffener Personen, den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie allgemeiner ethischer Bedenken. Ziel ist die Berechnung personalisierter Lernempfehlungen für den Auszubildenden um effizienteres Lernen zu ermöglichen und aktuelle Wissenslücken besser auszugleichen.

Teilvorhaben: Lernraumsystem und Repository, Teilvorhaben: Projektleitung, Qualitätssicherung & Öffentlichkeitsarbeit

Traditionelle Weiterbildungskonzepte im Handwerk basieren heutzutage auf Präsenzveranstaltungen und werden mit einem großen Praxisbezug, also mit praktischen Übungen und Unterweisungen in Werkstätten sowie mit Baustellenexkursionen umgesetzt. Da die Teilnehmer/-innen meist voll berufstätig sind, erfordern Weiterbildungen eine hohe Eigenmotivation und Durchhaltevermögen neben dem Einsatz in Familie und Beruf. Aus der Lernpsychologie bekannte Erfolgsfaktoren müssen daher konsequent genutzt werden: Selbstbestimmtes, bedarfsgesteuertes Lernen, optimierte Lerneinheiten mit vielfältigen Medienarrangements, zielgerichtete Lernvertiefung und Lernmotivation in Präsenzphasen. Ausgangspunkt des Vorhabens 'Smart Learning' ist die Entwicklung eines mediendidaktischen Konzepts für den Kurs des Gebäudeenergieberaters. Auf dieser Basis werden die vielfältigen digitalen Medien erstellt. Der Kern des eigentlichen 'Smart Learnings' ist das Training eines kontinuierlichen, niveau-angepassten und handlungsorientierten Lernens, bei dem die Lernenden durch eine Lernbegleiter-App unterstützt werden. Diese verfolgt den Lernprozess durch eine Learning Analytics-Komponente und stellt der/dem Lernenden bedarfsangepasste, audio-visuelle Lernobjekte aus einem Repository heraus in einem Lernraumsystem bereit. Die drei Elemente des Smart Learnings - digitale Medien, Lernbegleiter(-App) und Learning Analytics - sollen helfen, unterschiedliche Probleme anzugehen, die die internen Evaluationen der Qualitätssicherung der Weiterbildung der Handwerkskammer Berlin aufgezeigt haben und gleichzeitig ein neues mediendidaktisches Konzept des Lehrens und Lernens in der betrieblichen Bildung zu etablieren. Digitale Medien unterstützen den Selbstlernprozess. Sie können auf Smartphones und Tablets abgelegt und zu jeder Zeit und allen Orten genutzt werden. Digitale Medien lassen uns mit unterschiedlichen Sinnen durch einen abwechslungsreichen Medieneinsatz lernen. Digitale Lernobjekte sind vielfältig: eBooks, Screen-Casts, Vodcasts, Audio-Slide-Seminare und interaktive Aufgaben. Die Lernbegleiter-App bildet die Schnittstelle zwischen den Endbenutzern (Lehrende und Lernende) und den digitalen Medien. Sie soll den Zugang zu den Lernobjekten vereinfachen, diese optimal aufbereiten und in möglichst vielen Situationen zugänglich machen. Der Bedarf der Zielgruppe besteht vor allem in der zeitlich flexiblen und einfachen Zugänglichkeit der Materialien auf mobilen Geräten (Smart Phone, Tablet, Netbooks, Laptops) sowie der Möglichkeit zur Seminarvor- und -nachbereitung. Die Lernbegleiter-App zeigt die für die Lernenden mit Hilfe von Learning Analytics ausgewählten und aufbereiteten Inhalte auf mobilen Endgeräten, aber auch auf Desktops oder SMART-TVs an. Die Learning Analytics-Methoden werden genutzt, um das Lernverhalten und den Lernfortschritt zu untersuchen. (Text gekürzt)

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