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Relative Bindungsstärke für Schwermetalle bis 1m Profiltiefe BB

Der Datensatz beinhaltet Daten vom LBGR über die relative Bindungsstärke für Schwermetalle bis 1m Profiltiefe Brandenburgs und wird über je einen Darstellungs- und Downloaddienst bereitgestellt. Diese Karte basiert auf den Legendeneinheiten der Bodenübersichtskarte mit entsprechender Zuordnung von parametrisierten Flächenbodenformen. Diese stellen je Legendeneinheit eine Bodenformengesellschaft dar. Die einzelnen (Flächen-)Bodenformen wurden mit Parametern belegt, auch jenen zur Berechung der Bindungsstärke für Schwermetalle (s. Hennings 2000, Kap. 2), die durch Gelände- und Laboruntersuchungen bestimmt wurden. Dazu wurden für gleiche Horizont-Substrat-Kombinationen die entsprechenden Parameter (Bodenart, Humusgehalt, pH-Wert) statistisch abgeleitet (i.d.R. der Medianwert). Die Abfolge von Horizont-Substrat-Kombinationen in den Flächenbodenformen mit ihren Parametern (Bodenart, Humusgehalt, pH-Wert, Obergrenze des Go-Horizontes) bildeten die Grundlage für die Berechnung der relativen Bindungsstärke gegenüber Schwermetallen (s. Hennings 2000, Verknüpfungsregel 7.1 bis 7.3). Die folgenden Themenkarten weisen jeweils für die Schwermetalle Fe(III), Hg, Pb, Cr(III), Cu, Al, Zn, Co, Ni, Cd und Mn die metallspezifische relative Bindungsstärke für verschiedene Tiefenbereiche aus. Diese Karte stellt die relative Bindungsstärke für das jeweilige Schwermetall bis 1 m unter GOF für die beteiligten Flächenbodenformen dar. Dazu werden alle Horizonte einschließlich der Auflagehorizonte bis 1m unter GOF herangezogen. Für jeden Horizont wird die metallspezifische pH-abhängige Bindungsstärke ermittelt und Zuschläge bei entsprechenden Humus- und Tongehalten hinzugerechnet. Die so ermittelten Kennwerte werden für die Horizonte bis 1 m unter GOK nach ihrer Mächtigkeit gewichtet, gemittelt und ordinal in den Stufen 0 bis 5 skaliert, wobei der maximale Wert auf 5 begrenzt wird. Bei unterschiedlichen Ergebnissen für die Bodenformen einer Legendeneinheit wurden die flächenhaft dominierenden und die subdominierenden ordinal skalierten klassifizierten Kennwerte angegeben (s. Hennings 2000, VKR 7.2).

Umweltgerechtigkeit Berlin 2023/2024

Die Auswertung der Daten ist in einem umfangreichen Kartenwerk zusammengestellt und im Geoportal als Themenkarten veröffentlicht . Dabei handelt es sich zum einen um die Bearbeitung des fünfteiligen Kernindikatorensatzes, zum anderen um die darauf aufbauenden aggregierenden Mehrfachbelastungskarten, die die unterschiedlichen Themen quantitativ und qualitativ miteinander verschneiden. Die drei integrierten Mehrfachbelastungskarten bilden den Kern des integrierten Berliner Umweltgerechtigkeitsmonitorings. Die statistischen Auswertungen werden nachfolgend im gesamtstädtischen Kontext dargestellt und beschrieben. „Oft fallen soziale Benachteiligung und ein Umfeld mit ungünstigeren Umweltbedingungen zusammen. So sind sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen nicht selten auch stärkeren Umweltbelastungen ausgesetzt, in ihrer Gesundheit erheblich mehr gefährdet und somit in mehrerlei Hinsicht benachteiligt. Um das Zusammenspiel von Umweltbelastungen und sozialer Benachteiligung aufzuzeigen, wird die Mehrfachbelastungskarte Umwelt um die Komponente Status-Index als Maß der sozialen Benachteiligung erweitert. Der Anteil von Planungsräumen mit einem hohen Status-Index nimmt mit steigender Umweltbelastung stark ab: Während unter den aus Umweltgesichtspunkten unbelasteten Räumen rund 26 % mit hohem Status-Index zu finden sind, beträgt der Anteil bei vierfach belasteten Planungsräumen nur noch rund 7 %. Dazu passt der Befund, dass sich der Anteil von Planungsräumen mit mittlerem und niedrigem Status-Index tendenziell mit der Anzahl der zu verzeichnenden Umweltbelastungen erhöht, wobei dieser Zusammenhang bei niedrigem Sozialstatus weniger deutlich ist als bei mittlerem Sozialstatus. Nur drei Planungsräume sind in allen vier Umweltindikatoren hoch belastet und weisen darüber hinaus einen niedrigen Status-Index auf. Sie sind nahe des S-Bahn-Rings nordwestlich im Bezirk Mitte lokalisiert.“ (SenMVKU 2025, S. 26) Die Korrelation dieser Mehrfachbelastung der Umweltvariablen mit dem Sozial-Index zeigt den Zusammenhang, also den Grad der Umweltungerechtigkeit, in Berlin auf. In Abbildung 5 gliedert sich der Status-Index in einen hohen, mittleren und niedrigen Sozialstatus, wobei 65,30% der Berliner und Berlinerinnen einem mittleren Sozialstatus, 18,66% einen niedrigen und 16,04% einem hohen Sozialstatus zuzuordnen sind. Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass die Planungsräume, die keine Umweltbelastungen aufweisen zu mehr als 25% durch einen sehr hohen/hohen Indexwert geprägt sind. Knapp 16% der Menschen, die dort leben, haben einen niedrigen Sozialstatus. Von den in mehrfachbelasteten Gebieten lebenden Menschen hingegen ist durchweg ein höherer Anteil von einem niedrigen Sozialstatus betroffen. Dabei verzeichnen die zweifach höchstbelastesten Gebiete den höchsten Anteil eines niedrigen Sozialstatus (vgl. SenMVKU 2025, S. 26). „Hinsichtlich der Mehrfachhöchstbelastung durch die vier Kernindikatoren Umwelt ergibt sich für Berlin ein sehr heterogenes Gesamtbild. Eine hohe Belastung durch mindestens drei von vier Umweltindikatoren findet sich in 96 der insgesamt 542 Planungsräumen, die zu mehr als zwei Drittel innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings liegen. Diese kumulierte Höherbelastung betrifft dabei circa 19% der Berliner Bevölkerung. Die höchste Belastungsstufe in allen vier Kernindikatoren Umwelt wird in 15 Planungsräumen erreicht, sechs davon liegen im Bezirk Mitte und fünf in Charlottenburg-Wilmersdorf. Deutlich bessere Bedingungen mit lediglich einer hohen Belastung durch einen Kernindikator Umwelt weisen 361 Planungsräume auf, welche insgesamt 64% der Berliner Bevölkerung ausmachen. Diese Planungsräume liegen zum größten Teil (88%) außerhalb des S-Bahn-Rings und sind durch eine geringe Bevölkerungsdichte mit häufig unter 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer gekennzeichnet.“ (SenMVKU 2025, S. 24) Kumuliert man die Mittelwerte der Wertekategorien der fünf Kernindikatoren sowie die kategorisierte Einwohnendendichte/km² und die Anzahl der Mehrfachbelastungen auf die Berliner Bezirke, so ergibt sich eine Verteilung, die die Bezirke innerhalb des S-Bahn-Ringes, also vorrangig Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg, als Bezirke mit den höchsten durchschnittlichen Belastungen hervorhebt. Beide Bezirke liegen in der Summe der Mittelwerte nahe beieinander und zeigen pro Kernindikator Werte zumeist deutlich über 2 auf. Dies bedeutet, im allgemeinen weisen die Belastungen pro PLR eine Einstufung von mittel bis schlecht auf. Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Treptow-Köpenick und Reinickendorf stellen diejenigen Bezirke, die quantitativ am wenigsten von den bewerteten Umweltbelastungen betroffen sind. Treptow-Köpenick und Spandau sind positive „Spitzenreiter“ bei der Luftqualität und der Versorgung mit Grünflächen. Steglitz-Zehlendorf liegt in der Gesamtbewertung an erster Stelle, d.h. weist den geringsten Summenwert der addierten Kategorie-Mittelwerte auf. Besonders auffällig der im Berliner Vergleich deutlich geringste Wert für die Anzahl der Mehrfachbelastungen, was auf eine großflächige Verbreitung unbelasteter oder lediglich einfach belasteter PLR hinweist. PLR mit überwiegend einfacher Wohnlage sind nicht vorhanden, auch ein Alleinstellungsmerkmal in Berlin. Zur weiteren bezirksbezogen Vertiefung wird auf den umfassenden Bericht zu den fortgeschriebenen Daten und Karten der Berliner Umweltgerechtigkeitskonzeption verwiesen. Dort werden die Berliner Bezirke in einzelnen Steckbriefen detailliert vorgestellt (vgl. SenMVKU 2025, S. 40 ff.). Die im Bericht zur Darstellung der bezirksbezogenen Kreisdiagramme genutzten Werte sind den im Umweltatlas im Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen zur Umweltgerechtigkeit 2023/2024 verlinkten Daten als Tabellenblätter beigefügt.

LAPRO2009_Wald_Landwirtschaft - LAPRO2009 - Auszäunung des Ufers / Anlage von Tränkstellen

Der Kartendienst (WMS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Wald und Landwirtschaft dar.:Darstellung von Konfliktbereichen in Folge von intensiver Weidenutzung bis an das Fließgewässer mit entsprechenden Trittschäden an Ufer und Gehölzsaum. Es sind gemeinsam mit den Landwirten Lösungen durch Anlage von Tränken, befestigten Furten und Auszäunung des Ufers zu suchen.

LAPRO2009_Wald_Landwirtschaft - LAPRO2009 - Stadt- und Parkwälder im Verdichtungsraum

Der Kartendienst (WMS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Wald und Landwirtschaft dar.:Im Landschaftsprogramm werden „Stadt- und Parkwälder" im Verdichtungsraum aus kulturhistorischen und Naherholungsgründen (auch trotz bzw. wegen ihrer gegebenenfalls naturraumfremden Bestände) gesondert dargestellt. Weitgehend handelt es sich dabei um waldtypische "Parkanlagen" (Arboreten, Wildparks, Kastanienhaine etc.) oder stark frequentierte Wälder in Stadtnähe. s. Landschaftsprogramm Saarland, Kapitel 9.8.3

LAPRO_Wald_Landwirtschaft_WFS - Stadt_Parkwaelder_Verdichtungsraum - OGC WFS Interface

Der Kartendienst (WFS-Gruppe) stellt die Geodaten aus dem Landschaftsprogramm Saarland die Themenkarte Wald und Landwirtschaft dar.:LAPRO2009 - Stadt- und Parkwälder im Verdichtungsraum

Erhalt und Förderung blütenbesuchender Insekten und ihrer Lebensräume durch modellhafte Maßnahmen, Partizipation und Bildung (BlütenBunt - InsektenReich), Teilvorhaben: Urbane Räume, Premiumflächen und Citizen Science

Mesoskalige Alpine Klimatologie mit VERA (VERACLIM)

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine Klimatologie für den Alpenraum zu erstellen, deren räumliche und zeitliche Auflösung bisherige klimatologische Untersuchungen im Alpenraum übertrifft. Im Vordergrund stand die Erforschung von Phänomenen wie z.B. Hitzetiefs und Kältehochs, starke Druckunterschiede über den Alpen während Föhnwetterlagen, Um- bzw. Überströmung der Alpen, die mittlere Verteilung der Temperatur zu jeder beliebigen Tages- und Jahreszeit, aber auch die mittleren Windverhältnisse im Bereich der Alpen. Die klimatologischen Untersuchungen basieren auf Temperatur-, Druck- und Windanalysen bei einer zeitlichen Auflösung von 3 Stunden, die für einen Zeitraum von 22 Jahren berechnet wurden. Das dabei verwendete Analysesystem wurde in den letzten Jahren am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien entwickelt. Die Eingangsdaten stammen vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW). Im Laufe dieses Projekts konnte die typische Druckverteilung über den Alpen bei ausgeprägten Hitzetiefs bzw. Kältehochs bestimmt werden. Es zeigte sich auch, dass Nordstau-Situationen in den Alpen etwa zwei- bis dreimal häufiger vorkommen als Südstau-Situationen. Die mittlere Verteilung der Temperatur der Niederungen wurde für jeweils 10 Tage im Jahr berechnet und als Temperaturkarte dargestellt. Der so entstandene Kartensatz wurde als Klimaatlas veröffentlicht und eignet sich gut für Vergleiche der aktuellen Temperaturverteilung mit der mittleren Temperaturverteilung der Periode 1980-2001. Im Rahmen der Untersuchung von thermisch ausgelösten Luftströmungen im unmittelbaren Bereich der Alpen ('Alpine Pumping') konnte Intensität und der zeitliche Verlauf dargestellt werden. Es wurde auch für jeden der 2752 Gitterpunkte des untersuchten Gebietes eine klimatologische Untersuchung der Windstärken und Windrichtungen erstellt. Die Ergebnisse dieses Projekts sind nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Erforschung des alpinen Klimas, sondern finden auch Anwendungsmöglichkeiten in Tourismus und Wirtschaft.

Ertragspotenzial, Naturnähe und Wasserhaushaltspotenzial (ST-BIS-26)

Die digitale Karte ''Bodenfunktionsbewertung auf Basis der Bodenschätzung'' weist die Funktionserfüllung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit (Ertragspotenzial), die Beurteilung des Standortes für die natürliche Vegetation (Naturnähe) landwirtschaftlich genutzter Böden und die Funktionserfüllung der Böden des Landes Sachsen-Anhalt als Bestandteil des Naturhaushaltes, insbesondere mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen für die Teilfunktion Wasserkreisläufe auf der Grundlage der Bodenschätzungsergebnisse aus. Das Wasserhaushaltspotenzial wurde unter Verwendung des Klassenzeichens und der Verknüpfung mit kf-Wertstufen der jeweiligen Bodenarten über den Acker/Grünlandschätzungsrahmen erstellt. Die kf-Stufen sind an der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4) angelehnt. Es wird die aus dem Klassenzeichen der Bodenschätzung ermittelte Bodenart separat ausgewiesen. Die Bewertung der Funktionserfüllung erfolgt für die drei Teilfunktionen in fünf Stufen (von sehr hoch (5) bis sehr gering (1)). Themenkarte ST-BIS 26 ist Bestandteil von ST-BIS 98.

Biotoptypen 2013 (Umweltatlas)

Im Projekt Biotoptypenkarte Berlin wurden zwischen 2003 und 2013 Biotope im Gelände- oder durch Luftbildkartierungen erfasst (Primärdaten) erfasst. Für Siedlungsbereiche wurden Biotopdaten aus anderen Quellen (Sekundärdaten) abgeleitet. Die Prüfung ob ein Biotop gesetzlich geschützt ist oder ein Lebensraumtyp nach der FFH-Richtlinie vorliegt erfolgte nur bei den Geländekartierungen. Aus dem Gesamtdatenbestand sind Thematische Karten zu FFH-LRT und gesetzlich geschützten Biotopen abgeleitet.

ATKIS Digitales Basis Landschaftsmodell Hamburg

Hinweis: Seit dem 9. Dezember erfasst der LGV die AFIS/ALKIS/ATKIS Daten bundeseinheitlich in der AdV-Referenzversion 7.1 im AFIS-ALKIS-ATKIS-Anwendungsschemas (AAA-AS) Version 7.1.2. Bei Fragen zu inhaltlichen Veränderungen wenden Sie sich an das Funktionspostfach: geobasisdaten@gv.hamburg.de Das Digitale Basis-Landschaftsmodell (Basis-DLM) orientiert sich am Basismaßstab 1: 25 000. Es wird für alle Objekte eine Lagegenauigkeit von ± 3 m angestrebt. Es hat eine Informationstiefe, die über die Darstellung der Digitalen Stadtkarte von Hamburg (1: 20 000) hinausgeht. Der Inhalt und die Modellierung der Landschaft des Basis-DLM sind im ATKIS®-Objektartenkatalog (ATKIS®-OK Basis-DLM) beschrieben. Die Erfassung der Objektarten, Namen, Attribute und Referenzen erfolgte in drei aufeinander folgenden Realisierungsstufen, die im ATKIS®-OK Basis-DLM ausgewiesen sind. In Hamburg stehen die Realisierungsstufen für die gesamte Landesfläche seit 2007 aktuell zur Verfügung. Seit Oktober 2009 wird das Basis-DLM im bundeseinheitlichen AAA-Modell geführt. Die Objektarten sind ATKIS-OK enthalten (siehe Verweis). Besonders geeignet als geometrische und semantische Bezugsgrundlage für den Aufbau von Geoinformationssystemen und zur Verknüpfung mit raumbezogenen fachspezifischen Daten für Fachinformationssysteme, zur rechnergestützten Verschneidung und Analyse mit thematischen Informationen, für Raumplanungen aller Art und zur Ableitung von topographischen und thematischen Karten. Anwendungsgebiete sind alle Aufgabenbereiche, für deren Fragestellungen ein Raumbezug erforderlich ist, unter anderem Energie-, Forst- und Landwirtschaft, Verwaltung, Demographie, Wohnungswesen, Landnutzungs-, Regional- und Streckenplanung, Straßenbau und Bewirtschaftung, Facility Management, Verkehrsnavigation und Flottenmanagement, Transport, Bergbau, Gewässerkunde und Wasserwirtschaft, Ökologie, Umweltschutz, Militär, Geologie und Geodäsie, aber auch Kultur, Erholung und Freizeit sowie Kommunikation.

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