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Found 78 results.

Umweltfaktoren und Mortalitaet im Rhein-Neckar-Gebiet - oekologisch epidemiologische Analyse der Mortalitaet in Grossstaedten

Im Anschluss an eine oekologische Aggregatstudie ueber die Mortalitaet in den einzelnen Stadtbezirken Mannheims im Rahmen einer Analyse der Krebsmortalitaet im Rhein-Neckar-Raum sollen Beziehungen zwischen Wohngebiet und Sterblichkeit an bestimmten Todesursachen untersucht werden. Die Studie dient der Untersuchung der Frage, wie lange vor dem Tode Personen am Ort des Todes, also der auf der Todesbescheinigung oder Sterbefall-Zaehlkarte angegebenen Adresse gelebt haben. Diese Untersuchung eines Dosis(=Zeitdauer)-Wirkungs-Effekts dient damit gleichzeitig der Validierung aehnlicher Aggregatstudien auf der Basis der regionalen Sterblichkeit.

Windkanal-Experimente über das Schmelzen von Eis-Hydrometeoren: Auswirkungen von Kollision und Turbulenz (HydroCOMET)

Heftige Niederschlagsereignisse sind für Schäden in Höhe von Milliarden Euros verantwortlich und verursachen jährlich Hunderte von Verletzten und Todesfällen in Europa und weltweit. Eisgewitter im Winter, Hagel, Eisregen, extreme Regenfälle aus Gewittern im Sommer sowie dadurch verursachtes Hochwasser und Erdrutsche sind die schädlichsten Wetterereignisse auf unserem Kontinent mit schweren ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen. Deshalb ist die kurzfristige Vorhersage von Form, Intensität und Verlagerung solcher konvektiven Wolken- und Niederschlagssysteme von großer Bedeutung. Numerische Wettermodelle und Fernerkundungsgeräte, wie z. B. der Niederschlagsradar, liefern fehlerbehaftete Wetterprognosen, da die Mikrophysik von Mischphasenwolken- und Niederschlagsteilchen nur unvollständig beschrieben sind. Vor allem wird eine korrekte Darstellung des Schmelzprozesses von Schnee, Hagel und Graupel für diese Wettersysteme benötigt. Das Ziel des HydroCOMET Projekts ist es, Parametrisierungen der wichtigsten physikalischen Eigenschaften von schmelzenden Eis-Hydrometeoren bereitzustellen. Diese beschreiben die kontinuierlich variierende Form, die Fallgeschwindigkeit und den Flüssigwasseranteil der Hydrometeore während ihres Schmelzens. Weiterhin werden die Auswirkungen von Turbulenz in der Luftströmung und von Kollisionen zwischen dem schmelzenden Hydrometeor und unterkühlten Wassertropfen untersucht. Die Experimente werden im Mainzer vertikalen Windkanal durchgeführt, der eine einzigartige Plattform zur Untersuchung einzelner Wolken- und Niederschlagsteilchen unter realen atmosphärischen Bedingungen darstellt. Die neuen Parametrisierungen der mikrophysikalischen Eigenschaften von schmelzenden Eis-Hydrometeoren aus den HydroCOMET Experimenten werden in Niederschlagsmodellen und Radaralgorithmen verwendet.

Abklaerung von Todesfaellen bei Greifvoegeln

1.) Zielsetzung: a) Ermittlung der Todesursachen bei gehaeuften Todesfaellen von Greifvoegeln (primaer Maeusebussarde und Milane) im Fruehjahr in Ackerbaugebieten ('Fruehjahrsvergiftung'). b) Pruefung von moeglichen Wirkungsketten bei Stoffen, die fuer die Ackerbehandlung eingesetzt werden. 2.) Projektplan und Methoden: a) Erfassung der oertlichen Verteilung der Todesfaelle (durch gezielte Umfrage). b) Klassierung der Todesfaelle u.a. mittels toxikologischer und veterinaer-pathologischer Untersuchungen. c) Pruefung des Zusammenhangs Ackerbehandlung und fuer Greifvoegel erreichbares Regenwurmangebot. d) Rueckstandanalytische Untersuchung von Regenwuermern auf behandelten Aeckern. e) Eventuell experimentelle Untersuchung der Wirkung ausgewaehlter Pflanzenschutzmittel auf die Aktivitaet und Mortalitaet von Regenwuermern (Prof.C. Schlatter).

Methodes d'analyse des risques d'extinction des populations naturelles (FRA)

Apres avoir effectue des travaux preliminaires et une importante recherche bibliographique, ce projet entrera, des l'ete 1990, dans une phase de recherche orientee vers la gestion de la faune et des ressources animales. Cette phase debutera avec l'entree en fonction du directeur du projet comme conservateur de la faune du canton de Vaud. La recherche porte sur les methodes qui permettent de determiner s'il existe, pour une population donnee, un risque d'extinction. Ceci implique un travail sur: -Les polluants et leur toxicite pour la faune -Les consequences demographiques et genetiques du morcellement et de l'isolement des population animales -La modelisation de l'evolution des effectifs de populations subissant des impacts. (FRA)

Kinderkrebs und Kernkraftwerke in der Schweiz: eine Zensus-basierte Kohortenstudie

Dieses Projekt untersuchte, ob Kinder, die in der Nähe eines Atomkraftwerkes (AKW) wohnen, ein höheres Risiko haben, an Krebs zu erkranken, insbesondere an Leukämie. Die Resultate wurden 2011 publiziert (Spycher BD, Feller M et al. Int J Epidemiol 2011; 40:1247-60). Die Studie umfasste alle Kinder unter 16 Jahren, die zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen 1985 und 2009 in der Schweiz wohnten. Zur Berechnung der Personenjahre werden Daten der Schweizerischen Nationalkohorte (SNK) verwendet. Diese Kohorte verbindet Daten der Volkserhebungen von 1990 und 2000 mit zentralen Mortalitäts- und Migrationsregistern. Aufgetretene Krebsfälle wurden durch das Schweizer Kinderkrebsregister identifiziert. Das Krebsrisiko bei Kindern, die in der Nähe eines AKWs wohnten (0-5 km, 5-10 km, 10-15 km) und bei Kindern, die weiter weg wohnten (größer als 15 km), wurde durch Poisson-Regression verglichen. Die Studie fand keine Hinweise für einen Zusammenhang zwischen der Nähe des Wohnortes zu einem AKW und dem Krebsrisiko bei Kindern, weder für Krebs im Allgemeinen, noch für Leukämie im Speziellen. Diese Ergebnisse stehen im Gegensatz zu Resultaten der deutschen KiKK-Studie von 2007 (Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs und Fehlbildungen in der Umgebung von Kernkraftwerken), eine Fall-Kontroll-Studie, welche ein bis zu zweifach erhöhtes Leukämierisiko für die 5 km-Zone um AKWs in Kindern unter 5 Jahren fand. Die Stärke dieses Projekts liegt im Studiendesign, das wenig Raum für Verzerrungen bietet, z.B. erübrigt sich die Selektion von Kontrollen, die in Fall-Kontroll-Studien zu erheblichen Verzerrungen führen kann. Sowohl die Adresse bei Geburt wie auch bei Diagnose wurden berücksichtigt (obwohl es viele Hinweise darauf gibt, dass Kinderkrebs seinen Ursprung im Mutterleib haben kann, schließen die meisten früheren Studien nur die Adresse bei Diagnose ein). Fast alle Wohnadressen konnten bis auf 50m genau geocodiert werden. Eine Vielzahl potentieller Störfaktoren (Confounders) wurden berücksichtigt: ionisierende Hintergrundstrahlung, elektromagnetische Strahlung durch Fernseh- und Radiosender oder Starkstromleitungen, Verkehrsabgase, landwirtschaftliche Pestizide, sozio-ökonomischer Status und Urbanisierungsgrad.

Alternativmethoden: 3D-Organoide als in vitro-Modelle zum Ersatz von Tierversuchen in der Schlaganfallforschung, 3D-Organoide als in vitro-Modelle zum Ersatz von Tierversuchen in der Schlaganfallforschung, TP B

Alternativmethoden: 3D-Organoide als in vitro-Modelle zum Ersatz von Tierversuchen in der Schlaganfallforschung, 3D-Organoide als in vitro-Modelle zum Ersatz von Tierversuchen in der Schlaganfallforschung, TP A

Tierfund-Kataster des Deutschen Jagdverbandes (DJV)

Das Tierfund-Kataster ermöglicht eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Jeder Verkehrsteilnehmer und Naturliebhaber kann helfen Tierfunde zu melden. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Datensätze aus und ermitteln Unfallschwerpunkte. Wo finden die meisten Wildunfälle statt? Welche Tierarten sind am stärksten betroffen? Welche Bedeutung haben andere Barrieren wie Zäunungen oder Bahntrassen auf die Mortalität von Wildtieren? Wie stark breiten sich Tierseuchen aus?

Bioprospektion der vielfältigen Ökosysteme Kenias: Natürliche Antiinfektiva aus kenianischen Myxobakterien und Actinomyceten

Redistributing ill-defined causes of death - a case study from the BURDEN 2020-project in Germany

Background The cause of death statistics in Germany include a relatively high share (26% in 2017) of ill-defined deaths (IDD). To make use of the cause of death statistics for Burden of Disease calculations we redistribute those IDD to valid causes of death. Methods The process of proportional redistribution is described in detail. It makes use of the distribution of the valid ICD-codes in the cause of death data. We use examples of stroke, diabetes, and heart failure to illustrate how IDD are reallocated. Results The largest increases in the number of deaths for both women and men were found for lower respiratory infections, diabetes mellitus, and stroke. The numbers of deaths for these causes more than doubled after redistribution. Conclusion This is the first comprehensive redistribution of IDD using the German cause of death statistics. Performing a redistribution is necessary for burden of disease analyses, otherwise there would be an underreporting of certain causes of death or large numbers of deaths coded to residual or unspecific codes. © The Author(s). 2021

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