1.) Zielsetzung: a) Ermittlung der Todesursachen bei gehaeuften Todesfaellen von Greifvoegeln (primaer Maeusebussarde und Milane) im Fruehjahr in Ackerbaugebieten ('Fruehjahrsvergiftung'). b) Pruefung von moeglichen Wirkungsketten bei Stoffen, die fuer die Ackerbehandlung eingesetzt werden. 2.) Projektplan und Methoden: a) Erfassung der oertlichen Verteilung der Todesfaelle (durch gezielte Umfrage). b) Klassierung der Todesfaelle u.a. mittels toxikologischer und veterinaer-pathologischer Untersuchungen. c) Pruefung des Zusammenhangs Ackerbehandlung und fuer Greifvoegel erreichbares Regenwurmangebot. d) Rueckstandanalytische Untersuchung von Regenwuermern auf behandelten Aeckern. e) Eventuell experimentelle Untersuchung der Wirkung ausgewaehlter Pflanzenschutzmittel auf die Aktivitaet und Mortalitaet von Regenwuermern (Prof.C. Schlatter).
Im Anschluss an eine oekologische Aggregatstudie ueber die Mortalitaet in den einzelnen Stadtbezirken Mannheims im Rahmen einer Analyse der Krebsmortalitaet im Rhein-Neckar-Raum sollen Beziehungen zwischen Wohngebiet und Sterblichkeit an bestimmten Todesursachen untersucht werden. Die Studie dient der Untersuchung der Frage, wie lange vor dem Tode Personen am Ort des Todes, also der auf der Todesbescheinigung oder Sterbefall-Zaehlkarte angegebenen Adresse gelebt haben. Diese Untersuchung eines Dosis(=Zeitdauer)-Wirkungs-Effekts dient damit gleichzeitig der Validierung aehnlicher Aggregatstudien auf der Basis der regionalen Sterblichkeit.
Apres avoir effectue des travaux preliminaires et une importante recherche bibliographique, ce projet entrera, des l'ete 1990, dans une phase de recherche orientee vers la gestion de la faune et des ressources animales. Cette phase debutera avec l'entree en fonction du directeur du projet comme conservateur de la faune du canton de Vaud. La recherche porte sur les methodes qui permettent de determiner s'il existe, pour une population donnee, un risque d'extinction. Ceci implique un travail sur: -Les polluants et leur toxicite pour la faune -Les consequences demographiques et genetiques du morcellement et de l'isolement des population animales -La modelisation de l'evolution des effectifs de populations subissant des impacts. (FRA)
Das Tierfund-Kataster ermöglicht eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Jeder Verkehrsteilnehmer und Naturliebhaber kann helfen Tierfunde zu melden. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Datensätze aus und ermitteln Unfallschwerpunkte. Wo finden die meisten Wildunfälle statt? Welche Tierarten sind am stärksten betroffen? Welche Bedeutung haben andere Barrieren wie Zäunungen oder Bahntrassen auf die Mortalität von Wildtieren? Wie stark breiten sich Tierseuchen aus?
Background The cause of death statistics in Germany include a relatively high share (26% in 2017) of ill-defined deaths (IDD). To make use of the cause of death statistics for Burden of Disease calculations we redistribute those IDD to valid causes of death. Methods The process of proportional redistribution is described in detail. It makes use of the distribution of the valid ICD-codes in the cause of death data. We use examples of stroke, diabetes, and heart failure to illustrate how IDD are reallocated. Results The largest increases in the number of deaths for both women and men were found for lower respiratory infections, diabetes mellitus, and stroke. The numbers of deaths for these causes more than doubled after redistribution. Conclusion This is the first comprehensive redistribution of IDD using the German cause of death statistics. Performing a redistribution is necessary for burden of disease analyses, otherwise there would be an underreporting of certain causes of death or large numbers of deaths coded to residual or unspecific codes. © The Author(s). 2021
Eine neue Untersuchung von Forscher der University of British Columbia im kanadischen Vancouver zeigt auf, dass jedes Jahr weltweit mehr als 5,5 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung sterben. 55 Prozent dieser Todesfälle treten in China und Indien auf. Im Jahr 2013 starben 1,6 Millionen Menschen in China und 1,4 Millionen in Indien an den Folgen schlechter Luftqualität. Hauptursachen der schlechte Luftgüte sind die Verbrennung von Kohle, Holz und Biomasse zur Energiegewinnung, aber auch Fabriken und der Verkehrssektor. Am 12. Februar 2016 sagte Michael Brauer, Professor für öffentliche Gesundheit, auf der Wissenschaftskonferenz AAAS in Washington, USA, dass Luftverschmutzung der viertwichtigste Risikofaktor für den Tod und bei weitem der wichtigste Umweltrisikofaktor für Krankheiten sei. Die Smogbekämpfung sei ein sehr effizienter Weg, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.
Das Bundesamt für Strahlenschutz führt eine Kohortenstudie mit ca. 60.000 ehemaligen Beschäftigten der Firma Wismut durch. Ziel ist die Abschätzung des Gesundheitsrisikos durch Strahlung, Staub und andere Noxen. Es wurden bereits vier Mortälitäts-Follow-Up zu den Stichtagen 31.12.1998 (StSch 4193), 31.12.2003 (StSch 4414), 31.12.2008 (3608S01005) und 31.12.2013 (3613S10022) durchgeführt. Zum Stichtag des letzten Follow-Up lebten noch 46% der Kohortenmitglieder, 50% waren verstorben und für 3% konnte der Vitalstatus nicht ermittelt werden. Nun soll in einem fünften Mortalitäts-Follow-Up zum Stichtag 31.12.2018 für die noch lebenden 27.272 Kohortenmitglieder über die Einwohnermeldeämter der Vitalstatus ermittelt werden und für die zwischenzeitlich verstorbenen Personen über die Gesundheitsämter die Todesursache. Nach grober Abschätzung werden ca. 4.500 neue Todesfälle im fünften Follow-Up erwartet. Das fünfte Mortalitäts-Follow-Up verlängert den Beobachungszeitraum der Kohortenstudie um weitere 5 Jahre. Damit erhöht sich die Aussagekraft der Risikoanalysen. Die Wismut-Studie ist die weltweit größte Uranbergarbeiter-Kohortenstudie und deckt im Vergleich zu allen anderen Bergarbeiter-Studien einen wesentlich längeren Follow-Up-Zeitraum ab. Demnach ermöglicht sie erstmals Aussagen zum Gesundheitsrisiko nach mehr als 40 Jahren nach Strahlenexposition. Zudem lassen die Analysen der Daten aus diesem Follow-Up interessante Ergebnisse im Niedrig-Dosis-Bereich erwarten, der für den Strahlenschutz von besonderer Bedeutung ist.
Mit der Analyse von Todesursachen und Krankheitserscheinungen bei ehemaligen Beschaeftigten eines Betriebes zur Herstellung von Insektiziden und Herbiziden sollten unter gleichzeitiger Bewertung bestimmter Laborparameter weiterfuehrende Erkenntnisse zur Toxikologie polychlorierter Dioxine und Furane insbesondere 2,3,7,8-TCDD gewonnen werden. Fuer die Untersuchung steht ein Kollektiv von 1.583 Personen zur Verfuegung. Nach den bisher vorliegenden Messergebnissen aus sowohl technischem als auch biologischem Material zu urteilen bestand fuer die ehemaligen Beschaeftigten eine auch im weltweiten Vergleich ungewoehnlich hohe Gefaehrdung durch Dioxine und Furane. Als Vergleichsgruppe ist neben der Allgemeinbevoelkerung aus den Altlaendern der Bundesrepublik die Belegschaft eines Hamburger Versorgungsunternehmens vorgesehen. Die Sammlung von Daten fuer die Analyse der Mortalitaet geschieht vorrangig ueber die Auswertung aerztlicher Berichte. Darueberhinaus finden die Daten einer Befragung Verwendung. In einigen Faellen sind zur Ergaenzung des Datenmaterials aerztliche Untersuchungen und die Bestimmung einiger Laborparameter notwendig. Die bisher vorliegenden Befunde zum Gesundheitszustand der ehemaligen Beschaeftigten sollen durch zusaetzliche Untersuchungen gezielt ausgewaehlter Probanden ergaenzt und mit den auf einer Analyse von Dioxinen und Furanen in biologischem Material (Fettgewebe, Blut) beruhenden Expositionsindikatoren ausgewertet werden.
Die Studie basiert auf EDV-gestuetzten Daten des Schweizerischen Sterberegisters. Auf den Sterbekarten sind Informationen ueber Beruf, Alter und Todesursache (=Diagnose) angegeben. Untersucht wird die Sterblichkeit an Lungenkrebs in Berufen, bei denen Langzeit-Exposition gegenueber Dieselabgasen vermutet wird. Als Vergleichsgruppe werden Berufe mit aehnlicher soziooekonomischer Stellung analysiert.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 70 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 2 |
| Land | 4 |
| Wissenschaft | 11 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 65 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 66 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 63 |
| Englisch | 14 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 1 |
| Keine | 59 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 38 |
| Lebewesen und Lebensräume | 68 |
| Luft | 38 |
| Mensch und Umwelt | 70 |
| Wasser | 39 |
| Weitere | 70 |