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Found 58 results.

Kontinuierliche Truebungsmessungen zur schnellen und wirtschaftlichen Untersuchung des Schwebstofftransportes

Anwendung von Truebungsmessgeraeten zur Ermittlung des Schwebstoffgehalts, insbesondere zur Untersuchung der Schwebstoffverteilung in Quer- und Laengsprofilen, bei der Einmuendung von Nebenfluessen oder Einleitungen hinsichtlich der Vermischung. Ermittlung von Gesetzmaessigkeiten zwischen optischem Messwert und Schwebstoffgehalt durch Parallelmessungen in Gewaessern und in Laborversuchen.

Weiterentwicklung von Geraeten fuer Geschiebe- und Schwebstoffmessungen

Entwicklung von Geraeten und Verfahren fuer quantitative Geschiebe- und Schwebstoffmessungen zur Ermittlung der Geschiebefrachten sowie des Schwebstoffgehalts und der Schwebstofffrachten, insbesondere zur Anwendung bei groesseren Fliessgeschwindigkeiten. Untersuchung der vertikalen Schwebstoffverteilung einschliesslich Kornanalyse im Hinblick auf die Transportkapazitaet eines Gewaessers.

Kontinuierliche Truebungsmessungen zur Untersuchung des Schwebstofftransportes

Anwendung optischer Messgeraete (Truebungsmessung) zur Ermittlung des Schwebstoffgehaltes in Gewaessern, Untersuchung verschiedener Geraetetypen, Untersuchung der Abhaengigkeit zwischen Truebungsmesswert, Schwebstoffgehalt und Schwebstoffzusammensetzung. Auswahl eines Streulichtmessgeraetes fuer kontinuierliche in situ Messungen: stationaere Messpunkte sowie transportable fuer Schiffseinsatz geeignete Messgeraete.

Geschiebemanagement Strobler Weißenbach - Monitoring, Modellierung, Räumkonzept

Der Strobler-Weißenbach befindet sich in den Salzburger Kalkvoralpen in der Osterhorngruppe. Im Einzugsgebiet sind der Dachsteinkalk und der Ramsaudolomit vorherrschend. Der Hauptgraben umfasst eine Länge von 11,3 km, das Einzugsgebiet beträgt 45.53 km2 und mündet bei Strobl in die Ischler Ache. Im Oberlauf des Strobler-Weißenbaches befinden sich große Schlitzsperren, welche mit Kalkschotter verlandet sind. Zur Gewährleistung der Schutzfunktion der Sperrenbauwerke sind Räumungen der Stauräume notwendig. Diese Räumungen sind nur unter Aufwendung von hohen finanziellen und operationellen Aufwänden möglich. Eine Ertüchtigung der Selbstentleerung ist nur mit maschinellem Einsatz ( Freischaufeln der Schlitzöffnungen während Nieder- und Mittelwässer) möglich. Diese Materialeinträge in die Unterlaufstrecke bewirken Trübungen und Geschiebetransport mit Anlandungen und Umlagerungseffekten im Unterlauf. Neben Trübungen wurden im Zuge bisheriger Geschiebebewirtschaftungsmaßnahmen auch Änderungen in der Bachmorphologie beobachtet. Im Rahmen des Monitoringprogramms wird der Ist-Zustand hinsichtlich Bachmorphologie, Habitat und Geschiebetransport erhoben und die Entwicklung des Gewässers mit Fokus auf das Habitat, Geschiebe und Schwebstoff durch ein umfassendes Messprogramm analysiert. Das Programm beinhaltet Wasserstands-, Fließgeschwindigkeits-, und Schwebstoffmessstellen sowie ergänzend dazu Analysen zum Sohlmaterial und Radiotelemetrie zur Feststellung der Geschiebewanderung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines generellen Räumungskonzeptes, das möglichst wenig nachteilige Auswirkungen auf den Unterlauf, die Fischerei und den Hochwasserschutz hat. Außerdem soll das Schadenspotenzial für die Fischerei, das durch Geschiebeanlandungen beziehungsweise den Eintrag von Feinmaterial in potenzielle Laichplätze verursacht wird, ermittelt werden.

SmartAQnet: Smart Air Quality Network, Teilvorhaben: GRIMM Aerosol Technik Ainring GmbH

Demonstration umweltgerechter Ver- und Entsorgungssysteme für ausgewählte Berg- und Schutzhütten am Beispiel der Wimbachgrieshütte

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Bei der Wimbachgrieshütte handelt es sich um eine Berg- und Schutzhütte auf 1.327 m ü. NN im Nationalpark Berchtesgaden. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes wurden in folgenden Bereichen modellhafte Maßnahmen für eine umweltgerechte Ver- und Entsorgung des Hauses verfolgt: Energieversorgung: Umsetzung eines neuen Energiekonzeptes mit dem Ziel, eine verlässliche Strom- und Warmwasserversorgung zu gewährleisten, u.a. Ersatz des vorhandenen Dieselstromaggregates mit einer Leistung von Pel 35 kW ohne Abwärmenutzung; Verwendung des Energieträgers Gas, Nutzung der Solarenergie, Reduktion der Luftschadstoffe, Lärmemissionen, Vermeidung von Boden- und Wasserverschmutzungen. Wasserversorgung: Maßnahmen für eine sichere Wasserversorgung und einwandfreie Trinkwasserqualität über 24 Stunden am Tag in der Saison. Abwasserentsorgung: Maßnahmen zur Verbesserung der Abwasserreinigung; Ergänzung der vorhandenen Dreikammer-Grube durch Fettabscheider und eine vollbiologische Nachklärungsstufe. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Energieversorgung: Stromversorgung über Hybridsystem, Photovoltaik (PV) ca. 3,84 kVA kombiniert mit gasbetriebenem Blockheizkraftwerk (BHKW) Pel = 8 kW, Pth = 18 kW und spezifische Batterieanlage mit 1200 Ah, Steuerung mit 3 bidirektionalen Wechselrichtern mit je 4,5 kW für optimales automatisches Zusammenspiel der Systeme je nach Leistungsbedarf und Batterieladung. Nutzung der BHKW-Abwärme für Warmwasserversorgung über 800 l Speicher, ggf. Nachheizung mit Gastherme. Bei Überangebot von Abwärme des BHKW Nutzung für Zusatzheizung. Basisheizung Holz, Erneuerung und Kapazitätserweiterung des Kachelofens. Kochen mit Gas. Aufstellung Gasbehälter 6.400 l. Weitere Maßnahmen: Anschluss der Geräte an Warmwasserversorgung, Ausmusterung Wäschetrockner, Mikrowelle etc.. Einsatz energiesparender neuer Geräte und Energiesparlampen. Funktionsanzeigen für das Handling durch den Pächter. Wasserversorgung: Gewinnung von Oberflächenwasser etwa 2 km oberhalb der Hütte. Verbesserung der Wasserfassung und der Trinkwasservorreinigung. Teilweise Erneuerung des Leitungssystems. Erstellung des Vorreinigungsbehälters und des Verteilerschachtes vor dem zu sanierenden Hochbehälter. Installation der Überwachung, bei Trübwasser Zulaufsperre, Umschaltung auf Bypass für WC-Spülung (im Erdreich verlegt). Erstellung Kellerraum für Trinkwasseraufbereitung. Spezifisches Filtersystem (bis 1 my m); Trübungsmessung und UV-Entkeimung. Aufstellung einer Trinkwasserreserve von 1,5 m3 und Pumpanlage. Das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft in München begleitet diese modellhaften Maßnahmen. Abwasserentsorgung: Sanierung der vorhandenen 3 Kammer-Grube; für das Abwasser aus der Küche wurde ein Fettabscheider eingebaut. Nach 3 K-Grube vollbiologische Tropfkörper-Nachklärung installiert; 2 Kompakt-Tropfkörper mit Rücklaufanbindung an 3 K-Grube. ...

Küstenmeerforschung: LivingCoastLab - Praxisnahes Küstenlabor zur Entwicklung von kurz- und langfristigen Strategien zum Schutz und zur Bewahrung der schleswig-holsteinischen Halligen, Vorhaben: Vermessung, Bewertung und Beeinflussung der Trübung der Wassersäule

Das Projekt wird im Rahmen der zweiten Förderbekanntmachung 'Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee' des BMBF-Rahmenprogramms 'Forschung für Nachhaltige Entwicklung' (FONA3) unter dem Forschungsprogramm der Bundesregierung MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit gefördert. Vor dem Hintergrund, dass durch die immer intensivere Nutzung der Küstenregionen die Risiken für Menschen und Wirtschaftsgüter bei extremen Naturereignissen stetig steigen, verfolgt die Ausschreibung das Ziel die Weiterentwicklung von zukunftsorientierten Konzepten im Küstenschutz voran zu treiben. Inmitten des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres befinden sich die weltweit einzigartigen Halligen. Die kleinen Inseln haben keine Deiche und sind aufgrund ihrer exponierten Lage unmittelbar dem Einfluss von Sturmfluten und dem Meeresspiegelanstieg ausgesetzt. Bis zu 50-mal im Jahr werden die Halligen mit Ausnahme der Warften und der darauf befindlichen Gebäude überflutet. Trotz dieser häufigen Überflutungen leben gegenwärtig etwa 270 Bewohner auf den Halligen, deren Lebensweise optimal an diese speziellen Bedingungen angepasst ist. Der Klimawandel wird jedoch für eine Verschärfung der Situation in diesem Lebensraum sorgen. Im Rahmen des Vorgängerprojektes Zukunft Hallig konnte gezeigt werden, dass auf den Halligen verbleibende Sedimentablagerungen infolge regelmäßiger Überflutungen ein vertikales Anwachsen der Geländehöhen begünstigen. Gleichzeitig wurde jedoch ein stärkerer Trend im Anstieg der mittleren und extremen Wasserstände beobachtet. Prognosen über zukünftige Wasserstände deuten sogar auf noch stärkere Anstiege hin, welche durch die natürlichen Sedimentablagerungen voraussichtlich nicht kompensiert werden können. Um die Halligen nachhaltig zu sichern werden daher Strategien benötigt, die diese natürliche Anpassungsfähigkeit fördern und gleichzeitig einen unmittelbaren Schutz der Bewohner auf den Warften ermöglichen. Im Rahmen des Projektes sollen diese Strategien von einem inter- und transdisziplinären Team aus Ingenieuren, Soziologen, Ökologen, Geologen sowie Behörden und unter Berücksichtigung der lokalen Bewohner entwickelt werden.

Polymer Flooding in der Erdölgewinnung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer analytischen (Labor-)Methode für die analytische Charakterisierung der für das Polymer Flooding eingesetzten Polymer-Lösungen zur Konzentrationsbestimmung und zur Ermittlung der Molekulargewichts-Verteilung. Hierfür soll ein Analysenverfahren, beruhend auf wässriger Grössenasusschlusschromatographie zur quantitativen Bestimmung und qualitativen Charakterisierung des verwendeten Polyacrylamid-Polymers entwickelt werden. Diese Methode erlaubt bei Kalibrierung mit geeigneten Standards sowohl eine quantitative Bestimmung, als auch eine Aussage über die Molekulargewichtsverteilung des gelösten Polymers. Darüber hinaus ist diese Technik relativ robust gegenüber hohen Salzgehalten der zu untersuchenden Prozesswässer. Aufgrund des hohen und voraussichtlich sehr unterschiedlichen Salzgehaltes der Proben ist zu erwarten, dass UV-Detektion bei sehr kurzen Wellenlängen (196 nm) am besten geeignet ist. Die Labormessungen sollen in der Folge dann gegen einfachere, auch im Feld einsetzbare Methoden (z.B. Trübungsmessung, Iodid-Methode, Viskositätsbestimmung) kalibriert werden.

IWRM Vietnam - Catch-Mekong: Saltwater Intrusion and Morphodynamics in the Mekong Delta: Current Status, Upstream Impacts, and Future Developments, Teilprojekt 5

KMU-innovativ12 - WAQUAVID: Entwicklung einer Tiefenprofilmessboje zur in-situ und on-line Multisensor-Überwachung der Wasserqualität, Algenvitalität und -diversität, Teilprojekt 3

Ziel des Projekts ist es, eine energieautarke Multisensor-Tiefenprofilmessboje (u.a. Temperatur, O2, elektrische Leitfähigkeit, photosynthetisch aktive Strahlung, colored dissolved organic matter (CDOM), Trübung, CH4, CO2, FluoroProbe-Algensensor) zu entwickeln, die mit einem Probenahmesystem, einem Fließvektorsensor sowie einer Wetterstation gekoppelt ist. In die Multialgensonde FluoroProbe sollen neue Methoden integriert werden: (i)Messung der photosynthetischen Aktivität von fünf Klassen verschiedener Algen, (ii) Detektor zur Erkennung freien Phycocyanins zur Frühwarnung für Cyanobakterientoxine, (iii) Dunkelkammer zur Elimination von Fehlern durch Tageslichteffekte auf die Fluoreszenzeigenschaften von Algen. Die tiefenaufgelösten Messergebnisse sollen verwendet werden, fernerkundliche Sensoren (Hyperspektralkamera) zur Algenkonzentrationsmessung zu kalibrieren. Hierbei sind nicht nur die durch den FluoroProbe-Algensensor ermittelten Algenkonzentrationen zu berücksichtigen, sondern auch weitere, die Strahlungsrückstreuung beeinflussende Parameter wie CDOM und Trübung. Ein derartiges System existiert bisher nicht. Die Fernerkundungstechnologie ermöglicht eine flächenhafte Aufnahme der Algenkonzentrationen von Gewässerkörpern, die mit Hilfe eines bei den Antragstellern vorhandenen schiffsgezogenen Multisensorsystems (BIOFISCH) validiert werden kann. Durch die Kombination der unterschiedlichen Sensoren können neue gesamtheitliche Messstrategien entwickelt werden, für die weltweit ein großes Marktpotential besteht, welches die beteiligten Firmen bedienen wollen. AP 1: Bau der Multialgensensorsonde, Monate 1 bis 18 AP 2: Bau der Tiefenprofilmessboje, Monate 1 bis 15 AP 3: Konzeption, Kalibrierung und Validierung fernerkundlicher Sensoren, Monate 2 bis 24 AP 4: Einsatz und Optimierung des Systems, Aufbau einer Demonstrationsanlage, Monate 10 bis 24 AP 5: Begleitforschung, Monate 7 bis 24 AP 6: Markterschließung, Monate 16 bis 24 AP 7: Projektmanagement, Monate 1 bis 24.

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