Es werden verschiedene Umwelt- und Klimaarchive im Hinblick auf deren Eignung zur Rekonstruktion postglazialer Klimabedingungen im Gebiet der südlichen Anden untersucht. Neben dendroökologischen Analysen von Jahrringsequenzen werden Seesediment- und Torfarchive untersucht. Entlang eines Ost-West-Transektes in den südlichsten Andenausläufern Chiles wurden Stammscheiben von Pilgerodendrum uviferum, Nothofagus betuloides, N. antarctica and N. pumilio gewonnen. Diese werden in den Messlabors des Institut für Waldwachstum präpariert, vermessen und analysiert. Das Institut für Waldwachstum wirkt bei der statistischen Analyse der Dendrozeitreihen mit.
Kleinflaechige Teillebensraeume im Stadtgebiet koennen von nennenswertem oekologischem Wert sein. Diese Teillebensraeume sind in letzter Zeit stark in ihrer Flaeche zurueckgegangen, und ihre Standorteigenschaften werden immer mehr nivelliert. Zu den vielfaeltigen Ursachen fuer den Rueckgang zaehlen insbesondere Faktoren wie Versiegelung, intensive Pflege und Gruenflaechengestaltung mit wenigen, nicht einheimischen Pflanzenarten. Im Mittelpunkt der Studie stand die Erfassung vegetationskundlicher Strukturen in Ballungsraeumen und deren angrenzendem Umland. Anhand grossmassstaebiger Detailanalysen sollten auf der Basis ausgewaehlter Transektstreifen im Oberrheingebiet vertiefte Kenntnisse ueber die raeumlich differenzierten Vegetationsverhaeltnisse abhaengig von Nutzung, Versiegelungsgrad und Pflegemassnahmen erfasst werden. Die vorgestellte Studie befasste sich somit mit der Erfassung und oekologischen Bewertung von kleinflaechigen, weit verbreiteten Teillebensraeumen verschiedener Nutzungs- und Biotoptypen in der Stadt und dem stadtnahen Umland. In der Studie werden Ursachen fuer den Rueckgang von Teilflaechen genannt und Konzepte erarbeitet, wie diese Bereiche, die teilweise einen hohen oekologischen Wert im Hinblick auf den Arten- und Biotopschutz haben, wieder gefoerdert oder gar neu geschaffen werden koennen. Probleme und Interessenskonflikte bei der Umsetzung dieses Zieles werden genannt und Wege zur Konfliktglaettung skizziert. Die Untersuchungen zeigen beispielsweise, dass die Zahl der grossflaechigen staedtischen Brachen stark ruecklaeufig und nur noch gering ist. Die aufgefuehrten kleinflaechigen Teillebensraeume zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders feucht oder trocken, naehrstoffarm und/oder extensiv genutzt und gepflegt sind. Ihr Wert liegt darin, dass hier Tier- und Pflanzenarten vorkommen koennen, die aufgrund der verbreiteten Standortnivellierung - auch ausserhalb der Stadt - selten und gefaehrdet bzw. im Rueckgang begriffen sind. Somit koennen trockene, oligotrophe Sekundaerbiotope in manchen Faellen in der Natur weitgehend verlorengegangene Primaerbiotope dieser Art ganz oder teilweise ersetzen. Die moegliche und teilweise noch vorhandene Haeufigkeit solcher nicht vereinheitlichter Flaechen im Bereich von staedtischen Ballungsraeumen macht sie real oder potentiell oekologisch wertvoll, obwohl ihre Ausdehnung gering ist. Es entsteht so ein Strukturnetz aus Trittsteinbiotopen, bei dem der Austausch von Arten und Individuen so gross ist, dass eine Artenzahl-Abhaengigkeit nur eingeschraenkt feststellbar ist.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0271b, 57.3199 N, 20.0492 E (2008-02-16) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
Wir testen die Hypothese, dass in unseren Wirtschaftswaeldern der Beitrag an die regionale Biodiversitaet nicht in erster Linie vom Hochwald abhaengt, sondern von reich strukturierten Waldraendern. Entsprechend wollen wir folgende Fragen beantworten: (1) Wieviele 'Waldarten' sind zumindest zeitweise auf Waldrandstrukturen angewiesen, sind also eher als 'Waldrandarten' zu betrachten? (2) Welche Oekotonstrukturen (Waldmantel, Strauchsaum, Krautschicht) tragen am meisten zur Biodiversitaet bei? (3) Welche Bedeutung haben stufige Waldrandstrukturen als Ueberwinterungshabitate fuer land- und forstwirtschaftlich nuetzliche Arthropoden? Im Solothurner Jura untersuchen wir fuenf unterschiedlich gestufte Waldraender und einen Vergleichsstandort im Waldesinnern mit standardisierten faunistischen und floristischen Inventurmethoden. Die Fallentransekte reichen horizontal vom Kulturland bis in den Wirtschaftswald, vertikal vom Waldboden bis in den Kronenbereich auf 30 m Hoehe.
In Kreuzungsversuchen verschiedener Populationen der Kirschfruchtfliege Rhagoletis cerasi wurden unidirektionale Inkompatibilitäten entdeckt. Paarungen von Weibchen nördlicher mit Männchen südlicher Herkünfte hatten im Vergleich zu den reziproken Varianten keine Nachkommen. Mit Hilfe der PCR Technik wurden in allen untersuchten mitteleuropäischen Individuen Wolbachia gefunden. Das Proteobakterium Wolbachia kann cytoplasmatische Inkompatibilität verursachen, wenn Insekten mit unterschiedlichem Infektionsstatus gekreuzt werden. In allen südwestlichen R. cerasi Populationen konnten anhand von Sequenzanalysen und RFLP Infektionen mit zwei unterschiedlichen Wolbachia Stämmen festgestellt werden. Nordöstliche Herkünfte hingegen wiesen nur eine Infektion mit einem der beiden gefundenen Stämme auf. In diesem Projekt soll der Typus der cytoplasmischen Inkompatibilität von Wolbachia in R. cerasi charakterisiert werden. Die derzeitige Verbreitung der beiden Wolbachia Stämme in Europa soll festgestellt werden, um danach zwei Transekte durch die Inkompatibilitätszone legen zu können. Kreuzungsexperimente sollen die Stärke der cytoplasmischen Inkompatibilität, die Transmissionsrate und die Segregation beider Wolbachiastämme zeigen. Schließlich soll Wolbachia von R. cerasi anhand von Transinfektionsversuchen mit einem nah verwandten Wolbachia Stamm aus Drosophila simulans von Coffs Harbour verglichen werden.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0012, 54.3149 N, 11.5501 E (2008-02-20) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0046, 54.4666 N, 12.2168 E (2008-02-20) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0213, 55.2498 N, 15.9828 E (2008-02-19) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0030, 54.7235 N, 12.7846 E (2008-02-19) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
Marine chemical, physical and biological investigations at TF0113, 54.9249 N, 13.5004 E (2008-02-19) during the Monitoring Cruise 2008/02 06AK0802 of IOW as part of the monitoring program of the Baltic marine environment in the framework of the Helsinki agreement (HELCOM COMBINE) and IOWs long term data series in the central Baltic Sea.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 9 |
| Europa | 1 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 90 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 9 |
| unbekannt | 85 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 9 |
| Unbekannt | 85 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 9 |
| Englisch | 87 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 6 |
| Webseite | 88 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 8 |
| Lebewesen und Lebensräume | 94 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 94 |
| Wasser | 89 |
| Weitere | 94 |