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Bei Freisetzung transgener Pflanzen (Mais, Raps, Zuckerrueben) wird die Problematik des Gentransfers bearbeitet. Im Vordergrund stehen dabei Untersuchungen zum Pollentransfer und zur Stabilitaet von DNA in Boeden.
Das Projekt führt die Begleitforschung zu einem Freisetzungsexperiment mit transgenem Raps (BASTA-Gen) durch.
Untersuchungen aus USA, Japan, Belgien und auch der Schweiz haben gezeigt, dass transgener Raps sich ausbreiten und etablieren konnte, auch ohne dass ein Anbau stattgefunden hat. Anträge auf eine Genehmigung für den Anbau von transgenem Raps befinden sich im Verfahren. Alle bisher genehmigten und beantragten Rapslinien verfügen über eine transgene Toleranz gegen Herbizide, wenige verfügen zusätzlich über die Eigenschaft männlicher Sterilität. Deutschland gehört zu den Hauptanbauländern von Raps. Vorkommen von Ruderalraps sind weit verbreitet und die Ausbildung ausdauernder Populationen wurde vielfach nachgewiesen. Eine Verbreitung transgener Rapspflanzen z.B. entlang von Transportwegen oder in der Nähe von Verarbeitungsanlagen ist daher auch für D wahrscheinlich. Untersuchungen dazu wurden bisher nur vereinzelt, lokal begrenzt und mit uneinheitlicher Methodik durchgeführt. Eine Verbreitung und Etablierung transgenen Rapses birgt das Potential für schädliche Umweltwirkungen wie z.B. die Verstärkung des Unkrautpotenzials von Raps oder die Auskreuzung in wildverwandte Arten und eine damit verbundene Ausbildung invasiver Eigenschaften. Ein fachlich tragfähiges Konzept für ein Monitoring der Umweltwirkungen von transgenem Raps liegt bisher weder für Import und Verarbeitung noch für den Anbau vor. EFSA empfiehlt in seinem Leitfaden zum Monitoring (2011), die Wirksamkeit von Risikomanagementmaßnahmen, im Fall von Import und Verarbeitung die Verhinderung des Gelangens von keimfähigen Rapssamen in die Umwelt, im Rahmen der fallspezifischen Beobachtung zu überprüfen. Ziele des Vorhabens: - Ein praxistaugliches und im Aufwand angemessenes Konzept für das Monitoring der Umweltwirkungen transgenen Rapses bei Import und Verarbeitung unter Berücksichtigung der nationalen Bedingungen zu erarbeiten. - Erhebungen zum Vorkommen von transgenem Ruderalraps in ausgewählten Regionen durchzuführen und den entwickelten methodischen Ansatz zu erproben.
Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, ein Konzept für ein systematisches Monitoring von für den Import zugelassenem GV-Raps in Deutschland zu entwickeln und zu erproben.
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In den vergangenen Jahren ist es durch intensive Züchtungs- und Forschungsaktivitäten gelungen, Rapsformen mit neuen Ölqualitäten zu züchten. Diese neuen Rapsformen sind besonders auf Anwendungen im Bereich nachwachsende Rohstoffe ausgerichtet. Innerhalb des Verbundvorhabens sollen einerseits die vorhandenen Ölvarianten durch Unternehmen der aufnehmenden Hand auf ihre Anwendungsmöglichkeiten geprüft werden und andererseits neue, verbesserte Rapsprototypen durch Wissenschaft und Züchtung erzeugt, sowie deren Öle gleichfalls auf ihre Anwendungsmöglichkeiten untersucht werden. Im Teilvorhaben 5 soll das Fettsäurespektrum des Rapsöls gezielt so modifiziert werden, dass es möglichst homogen aus Erucasäure besteht. Hierfür sollen chimäre Mehrfachkonstrukte für die Transformation entwickelt und optimiert werden.
In der Bundesrepublik Deutschland und anderen europaeischen Laendern steht der grossflaechige Anbau gentechnisch veraenderter Pflanzen (GVP) in den naechsten Jahren bevor. Mit dem allgemeinen Einsatz von GVP in der Landwirtschaft ist dann auch mit einer Massenfreisetzung von Transgenen in die Umwelt zu rechnen, deren komplexe Wirkungen auf das Artenspektrum, die Populationsdynamik, die Vegetationsoekologie etc. nicht kalkulierbar sind. Fuer das Inverkehrbringen transgener Kulturpflanzen ist deshalb seitens der EU ein Nachzulassungsmonitoring in allen Mitgliedstaaten verpflichtend vorgesehen. Unter den gentechnisch veraenderten Pflanzen spielen fuer Bremen und das Bremer Umland Raps und Mais eine besondere Rolle. Am Beispiel von Raps soll im Rahmen des Projektes ein Instrumentarium entwickelt und erprobt werden, mit dessen Hilfe Ausbreitungs- und Auskreuzungsdynamiken der Kulturpflanze und ihrer Fremdgene erfasst und oekologische Folgewirkungen abgeschaetzt werden koennen. Voraussetzung dafuer ist eine umfassende Dokumentation des Status Quo sowie die Definition geeigneter Beobachtungsparameter und Indikatoren, um zukuenftige Entwicklungen abschaetzen und festgestellte Veraenderungen bewerten zu koennen. Das Forschungsvorhaben beinhaltet grundlegende floristische und vegetationskundliche Datenerhebungen in Bremen und im Bremer Umland, Auswertung der Kartierungen, die Auswahl geeigneter Untersuchungsflaechen, Probennahmen, die Auswertung der erhobenen Daten, die Anlage einer Probenbank bis hin zum Vergleich und Austausch mit Befunden aus Projekten anderer Regionen. Es steht im Kontext mit anderen Drittmittelprojekten zum Thema 'Gentechnikspezifisches Monitoring' (BMU/UBA, BMBF) und unterstuetzt den Aufbau eines interdisziplinaeren wissenschaftlichen Schwerpunktes am UFT.
Bluetenbesuchende Insekten (Bienen, Schwebfliegen, Pflanzenwespen) wurden erfasst und Unterschiede im Artenbestand zwischen transgenem Raps, konventionellem Raps, Habitatinseln, Gruenland und Waldrand ermittelt. Bluetenbesuchende Insekten erreichen hohe Artenzahlen. Die Artenidentitaet zwischen transgenem und konventionellem Raps ist hoch. Der Pollentransfer durch Insekten wird diskutiert. Der Pollentransfer durch Wind wird mit Pollenfallen erfasst. Als Nachweis fuer eine Auskreuzung des Transgens wird das Herbizid LIBERTY auf die Saemlinge der Kreuzbluetler aus den Habitatinseln ausgebracht. Hybridpflanzen werden morphologisch und molekulargenetisch (PCR) charakterisiert. Bisher wurde das pat-Gen in Brassica juncea nachgewiesen.
Das Ziel des Projektes war, vor einer Einführung des kommerziellen Anbaus von gentechnisch verändertem (GV)-Raps eine großflächige quantitative Vorhersage zu Ausbreitung und Persistenz von Transgenen unter Berücksichtigung von natürlicher und anthropogen verursachter Prozessvariabilität zu machen. Das Projekt stützt sich auf eine Modellentwicklung (GeneTraMP), die kleinräumig beteiligte Prozesse abbildet. In Modellrechnungen wird eine Anbausituation abgebildet, die GV-Raps wie eine konventionelle Sorte behandelt (Basis-Szenario). Die Berechnungen werden unter Berücksichtigung regionaler Selbstverstärkungseffekte (Anbaudichte) durchgeführt. Einen zweiten methodischen Aspekt stellt eine Raumanalyse unter Verwendung von Satellitenbildern und digitalem Kartenwerk dar. In der resultierenden Einzelschlagkarte Schleswig-Holstein sind Informationen zu Nutzung und Betriebszugehörigkeit hinterlegt. Die Berechnungen belegen eine hohe Variation der GV-Intensitäten in unterscheidbaren Intensitätsstufen, die sich aus zunehmender Nähe zum GV-Anbau ergeben. Diese Situationen können konkret räumlich verortet werden.
Weltweit ist eine zunehmende Vermarktung von gentechnisch veraendertem Raps zu beobachten. So wurden 1998 in Kanada bereits 2,1 Millionen Hektar transgener, herbizidresistenter Raps angebaut. Sowohl die Frequenzen als auch die Folgen der beim grossflaechigen landwirtschaftlichen Anbau zu erwartenden Auskreuzungen aus transgenem Raps auf andere Rapsfelder sind nur unzureichend untersucht. Besonders geeignet fuer modellhafte Untersuchungen zur Auskreuzung sind Herbizidresistenzgene, da es sich dabei um leicht zu untersuchende monogene Merkmale handelt. Darueber hinaus sind Herbizidresistenzen im Hinblick auf die Entfernung von Ausfallraps in der Folgekultur von Bedeutung. Ziel des Projektes ist daher die Untersuchung 1. der Frequenz der Einkreuzung von Herbizidresistenzgenen auf benachbarte Rapsfelder unter landwirtschaftlichen Anbaubedingungen, 2. der Stabilitaet der Genexpression bei doppelt herbizidresistenten Pflanzen sowie 3. der Bekaempfbarkeit von doppelt herbizidresistentem Ausfallraps.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 18 |
| Land | 2 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 4 |
| Offen | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 20 |
| Luft | 9 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
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| Weitere | 20 |