Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen aus anderen diffusen Quellen (OW)" (mit der ID 36) für das Seegewässer "Trinkwassertalsperre Mauthaus" (mit der ID: DELW_DEBY_2_S006). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.
Veranlassung „Algenblüten“ sind deutlich sichtbare Zeichen für die multiplen Belastungen, denen unsere Binnengewässer ausgesetzt sind, wie z. B. Nährstoffeinträge, Folgen des Klimawandels – insbesondere Dürren und Starkregen – oder physische und biologische Strukturveränderungen. Diese können mit erheblichen Nutzungseinschränkungen einhergehen. Das massenhafte Fischsterben in der Oder 2022 hat eindrücklich gezeigt, welche Auswirkungen auf Ökosysteme durch das Freisetzen von Algentoxinen entstehen können, und dass dafür verantwortlichen Prozesse möglicherweise so schnell und großräumig ablaufen, dass klassische Monitoring-Strategien diese nicht erfassen. Die Gewässerfernerkundung bietet die Möglichkeit, Algenblüten über die Chlorophyll-a-Konzentration großflächig mittels Satellitendaten zu erheben und Informationen in nahe-Echtzeit bereitzustellen. Eine bundesweite Überwachung von Algen in Fließ- und Standgewässern ist aufgrund des umfassenden Copernicus-Programms der EU technisch möglich und inhaltlich notwendig, um den Behörden zukünftig ein effizientes Gewässermonitoring und z. B. eine Früherkennung kurzzeitig auftretender Ereignisse mit Algenmassenentwicklungen zu ermöglichen. Zudem bieten die Daten wichtige Informationen für die Bewirtschaftung von Trinkwassertalsperren und Badegewässern. Ziele - Automatisierte, skalierbare Ableitung von Chlorophyll-a-Konzentrationen und ergänzenden Gewässergüteparametern aus räumlich- und zeitlich hochaufgelösten, großflächig verfügbaren Satellitendaten für Beispielgewässer (Fließ- und Standgewässer). - Kalibrierung, Validierung und Qualitätssicherung der erzeugten Daten mittels vorhandener In-situ-Daten - Entwicklung und automatisierte Erzeugung anwendungsbezogener, maßgeschneiderter Indikatoren, Produkte und Visualisierungen - Entwicklung einer digitalen Anwendung auf der Cloud-Plattform CODE-DE inkl. Bereitstellung der erzeugten Daten und Produkte - Planspiele für konkrete Anwendungsfelder – u. a. zur Einbindung von Fernerkundung in die Berichterstattung Der Algenmonitor wird auf diesen Grundlagen eine wissenschaftlich fundierte Anwendung demonstrieren, die für den behördlichen Einsatz frei verfügbare, zeitlich hochaufgelöste Gewässerfernerkundungsdaten von Beispielgewässern zur Verfügung stellt. Da die Anwendung auf Open-Source-Bausteinen beruht, schafft dies eine Basis für eine Skalierung auf das ganze Bundesgebiet. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Umweltbundesamt starteten im August 2024 das Verbundprojekt „Algenmonitor“, gefördert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).Grundlegende Ziele des Verbundprojektes sind, auf Basis von Satellitendaten räumlich- und zeitlich hochaufgelöste Chlorophyll-a-Konzentrationen, für die Anwendungen maßgeschneiderte Produkte und weitere spezifische Indikatoren für (schädliche) Algenblüten bereitzustellen. Die Anwendung des Algenmonitors soll in diesem Projekt anhand von Beispielgewässern erprobt werden; angestrebt sind je nach Verfügbarkeit von In-situ-Daten mindestens drei große Fließgewässer und drei Standgewässer. Die erforderlichen Prozessierungsschritte werden auf der cloudbasierten Prozessierungsplattform CODE-DE implementiert. Anhand der Beispielgewässer können dieprozessierten Gewässerfernerkundungsdaten von Flüsse und Seen mit In-situ-Daten des Bundes, der Bundesländer und aus wissenschaftlichen Messnetzen (z. B. eLTER) validiert und ergänzt werden. Durch die Einbeziehung der Copernicus-Daten und -Dienste entsteht eine Grundlage, die es den Behörden von Bund und Ländern potentiell ermöglicht, wichtige Wassergüte-Parameter für die bundesweite Gewässerüberwachung großflächig zu erheben und in Wert zu setzen. Ziel des Vorhabens ist es, Gewässerfernerkundungsdaten für die weitere Verwendung zu erschließen und konkrete Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Umringe der festgesetzten und planreifen Trinkwasserschutzgebiete in Bayern, der Erfassungsmaßstab sollte max. 1 : 5.000 betragen, kann jedoch abweichend bis 1 : 30.000 sein. Trinkwasserschutzgebiete umfassen den empfindlichen Teil des Grundwassereinzugsgebiets der Brunnen und Quellen oder das oberirdische Einzugsgebiet von Trinkwassertalsperren.
Dieser Inhalt beschreibt die "Maßnahmen zur Reduzierung der Belastungen aus anderen diffusen Quellen (OW)" (mit der ID 36) für das Seegewässer "Trinkwassertalsperre Frauenau" (mit der ID: DELW_DEBY_1_S016). Sie wird im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie durchgeführt. Der Bewirtschaftungszeitraum ist 2022-2027.
Die Messstelle Trinkwassertalsperre Mauthaus (Messstellen-Nr: 24143700) befindet sich im Gewässer Trinkwassertalsperre Mauthaus , im Landkreis Nordhalben in Bayern.
Die Messstelle Trinkwassertalsperre Frauenau (Messstellen-Nr: 15215600) befindet sich im Gewässer Trinkwassertalsperre Frauenau, im Landkreis Frauenau in Bayern.
Talsperren sind ingenieurtechnische Meisterwerke und erfüllen wichtige Funktionen: Das Talsperrensystem an der Rappbode mit Deutschlands höchster Staumauer ist unverzichtbar für die Trinkwasserversorgung in Sachsen-Anhalt und den Hochwasserschutz im Harz. Zusätzlich wird auch Energie erzeugt – mit einer zweiten, modernen Wasserturbine künftig sogar noch deutlich mehr. Sie sorgt dafür, dass im Wasserwerk ab sofort jeder Kubikmeter Rohwasser auch energetisch genutzt wird. Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann war heute zur feierlichen Inbetriebnahme vor Ort. Willingmann betonte: „Wind für die repowerte Anlage in der Altmark, Sonnenstrahlen für die PV-Anlage im Burgenlandkreis und auch Harzwasser müssen nicht durch die Straße von Hormuz. Wer sich unabhängiger machen will von fossilen, klimaschädlichen Energieträgern und ihren durch internationale Konflikte ausgelösten Preissprüngen, muss auf Erneuerbare setzen. Auch wenn an der Rappbodetalsperre Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz weiter im Fokus stehen, ist die klimafreundliche Stromerzeugung doch ein wichtiger Bonus. Denn jede Kilowattstunde Heimatenergie, die nicht durch irgendeine Meerenge muss, hilft uns und dem Klima.“ Die Wasserkraftanlage an der Rappbodetalsperre wird von Avacon Natur in Zusammenarbeit mit dem Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt und der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz betrieben. Das Wasser wird durch das Wasserkraftwerk geleitet, wo es durch seinen Druck aufgrund des Gefälles im Talsperrensystem nun gleich zwei Turbinen antreibt. Ein Generator macht daraus Strom, der wetterunabhängig und in der Regel konstant zur Verfügung steht. Durch den Einbau der zweiten Turbine wird die Gesamtleistung mehr als verdoppelt – von bisher 921 auf jetzt 1.997 Kilovoltampere. Deutlich steigen soll dadurch auch die Stromerzeugung – von jährlich bislang knapp 6 auf rund 9,6 Gigawattstunden. Damit lassen sich rechnerisch rund 2.700 Haushalte mit Strom versorgen. „Die Modernisierung zeigt das Potenzial bestehender Infrastruktur. Projekte wie an der Rappbodetalsperre verbinden Versorgungssicherheit, Ressourceneffizienz und erneuerbare Erzeugung – und machen die Energiewende im System wirksam“, sagte Rainer Schmittdiel, Technikvorstand der Avacon AG . Zusätzlich zum jetzt erfolgten Einbau der neuen, zweiten Wasserturbine ist im Zuge der Instandsetzung des Grundablasses der Talsperre perspektivisch geplant, eine Rohrturbine mit einer Leistung von rund 900 Kilowatt zu installieren. Wasserkraft hat in Sachsen-Anhalt derzeit einen Anteil von weniger als einem Prozent an der Bruttostromerzeugung. Aktuell sind 80 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 33 Megawatt in Betrieb. Die 1959 eingeweihte Rappbodetalsperre gehört mit der höchsten Staumauer Deutschlands (106 Meter hoch und 415 Meter lang) zu den herausragenden Talsperren im Land und ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel im Harz. Die Anlage kann 109 Millionen Kubikmeter Wasser speichern und ist damit Deutschlands größte Trinkwassertalsperre. Seit 1999 ist der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt für Unterhaltung und Betrieb der Rappbodetalsperre verantwortlich. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanäle n des Ministeriums bei Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon , X (ehemals Twitter ) und Bluesky . Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 73 |
| Kommune | 8 |
| Land | 40 |
| Weitere | 5 |
| Wirtschaft | 12 |
| Wissenschaft | 32 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 8 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 66 |
| Text | 11 |
| Umweltprüfung | 1 |
| WRRL-Maßnahme | 2 |
| unbekannt | 16 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 17 |
| Offen | 88 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 105 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Datei | 6 |
| Dokument | 8 |
| Keine | 65 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 34 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 72 |
| Lebewesen und Lebensräume | 105 |
| Luft | 55 |
| Mensch und Umwelt | 102 |
| Wasser | 100 |
| Weitere | 105 |