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Found 167 results.

Anaerobe Vorreinigung von haeuslichem Abwasser in aufwaerts durchstroemten Schwimmfiltern

Durch den Einsatz von Bewuchsflaechen fuer anaerobe Bakterien kann der Wirkungsgrad von Abwasserfaulanlagen im Kleinklaeranlagenbereich wesentlich gesteigert werden. Durch die Vorbehandlung von Abwasser in anaeroben Schwimmfiltern wird eine nachfolgende Behandlung durch Bodenfiltration oder mittels Tropfkoerper- oder Belebungsverfahren wesentlich erleichtert und verbessert.

Oekologische Untersuchungen an Modelltropfkoerpern und Modellbelebtschlammanlagen

Artenzusammensetzung im Verlauf des Fliessweges und in Abhaengigkeit der Naehrstoffsituation; Leistungsfaehigkeit des biologischen Bewuchses.

Untersuchung der ARA Graz-Goessendorf, Untersuchung der Versuchsanlage Graz-Goessendorf

Fuer eine Anpassung der ARA Graz-Goessendorf an den Stand der Technik werden abwassertechnische Grunddaten fuer die Bemessung benoetigt. Anhand einer zweistrassigen Versuchsanlage soll ein Verfahrenskonzept ausgewaehlt werden. Als Varianten stehen ein Belebtschlammverfahren nach ATV A 131 und eine zweistufige Anlage mit Belebung, Zwischenklaerbecken, nachgeschaltenem Tropfkoerper und Sandfilter zur Diskussion. Die Untersuchungen sollen einen Rueckschluss auf die anzuwendende Verfahrensmoeglichkeit und einen wirklichkeitsnahen Ansatz fuer die Bemessungsparameter bieten. Das Untersuchungsprogramm umfasst die ueblichen abwassertechnischen Parameter incl. Frachtermittlung anhand von 24 h-Mischproben, Online - Messungen und Stichproben.

Erweiterung und Ertüchtigung der Abwassereinigungsanlage Drochtersen

Mit Schreiben vom 28.08.2024 wurde die Feststellung, ob UVP-Pflicht für die Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage Drochtersen in der Gemarkung Drochtersen, Flur 6, Flurstücke 1/5 und 31/3 nach § 60 Absatz 3 Nr. 1 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) vom 31.07.2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt geändert durch Art. 7 G zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich und zur Umsetzung der RL (EU) 2021/1187 über die Straffung von Maßnahmen zur rascheren Verwirklichung des transeuropäischen Verkehrsnetzes vom 22.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 409) beantragt. Die ARA Drochtersen soll von derzeit 7.500 Einwohnergleichwert (EGW) auf 11.500 EGW erweitert werden. Dies erfolgt durch die Anpassung der biologischen Reinigungsstufe und der Schlammbehandlung. Im Wesentlichen werden zwei neue Rundbehälter (Belebungsbecken und Nachklärbecken) und drei Schachtbauwerke neu gebaut. Ein derzeit bestehender Schlammpolder wird zurückgebaut, ein vorhandener Tropfkörper zum Schlammspeicher umgebaut.

Tektur der Klärschlammtrocknung der Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Kempten

Die bestehende Klärschlammtrocknung nutzt die Abwärme, welche bei der Verstromung des anfallenden Klärgases entsteht. Dadurch reduziert sich die zu entsorgende Klärschlammmenge von etwa 14.000 t/a auf derzeit etwa 7.200 t/a künftig. Geplantes Ziel ist die Menge auf ca. 4.800 t/a zu reduzieren. Die vorhandene Klärschlammtrocknung ist aus Kapazitätsgründen (Verdampfungsleistung bei max. 75 %) nicht mehr in der Lage den kompletten anfallenden Klär-schlamm zu trocknen. Daher wurden verschiedene Varianten untersucht. Letztendlich hat der AVKE sich für die Thermalöltrocknung entschieden. Die Wärme mit einer Größenordnung von 300 kW wird in dem bestehenden BHKW 3 erzeugt, die andere in einem bereits immissionsschutzrechtlich genehmigten Thermalölkessel. Die Kondensationswärme wird zur Versorgung des vorhandenen Bandtrockners eingesetzt. Somit ersetzt die entstehende Verdampfungs-wärme der Thermalöltrocknung beim Bandtrockner, die ansonsten zusätzliche erforderliche Wärmemenge. Die Abluft wird direkt an den Entstehungsorten abgesaugt und in Richtung der Tropfkörper geleitet. Dort werden die Tropfkörper verfahrenstechnisch als Abluftwäscher eingesetzt. Somit handelt es sich bei den Umbauarbeiten im Gebäude der Schlammentwässerung größtenteils um verfahrenstechnische Änderungen. Die Trocknung des Klärschlamms erfolgt mittels Thermalöl bei einer Temperatur von ca. 250 °C. Der Trockner selbst ist ca. 12,5 m lang und insgesamt knapp 6 m hoch. Der Trockner besitzt drei beheizte Schnecken. Die Aufgabe des vorher mittels Zentrifuge entwässerten Faulschlamms auf etwa 35 % Trockensubstanz erfolgt auf der obersten Ebene und wird aufgrund der hohen Temperatur schlagartig an der äußeren Schicht getrocknet (ähnlich beim Frittieren). Durch die Schnecken wird das zu trocknende Gut gebrochen und weiter transportiert. Die entstehenden ca. 1-3 cm großen Fragmente fallen dann in die nächste „Schneckenebene“ und werden weiter getrocknet. Unterhalb der untersten Ebene wird das getrocknete Material dann wieder nach oben gefördert und anschließend mit einem Becherhebewerk in die beiden Trockengutsilos transportiert. Die beiden vorgenannten Zentrifugen können etwa 20 m³/h Faulschlamm mit einem Eingangs-Trockensubstanzgehalt von etwa 2,5-3 % auf bis zu 35 % Trockensubstanzgehalt entwässern. Jährlich fallen etwa 12.000 t entwässerter Klärschlamm an. Zur Schlammentwässerung ist der Einsatz von Flockungshilfsmitteln erforderlich. Dieses Polymer wird in Big-Bags als Trockengranulat angeliefert und mit Wasser angesetzt. Die beiden Ansetzstationen wurden innerhalb des Gebäudes aufgestellt.

Neue Wasserressourcen und innovative Abwasserbehandlung für aride Metropolregionen am Beispiel Lima, Neue Wasserressourcen und innovative Abwasserbehandlung für aride Metropolregionen am Beispiel Lima (NEWA-LIMA)

Einleiten von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage Lisberg in die Aurach durch die Verwaltungsgemeinschaft Lisberg, Landkreis Bamberg

Es handelt sich um die flächentechnische und bauliche Erweiterung, Ertüchtigung und Sanierung der bestehenden Kläranlage. Der Erweiterungsbereich beträgt ca. insgesamt 0,19 ha, davon werden ca. 0,11 ha erstmalig versiegelt (in Folge Betriebsgebäude, Becken, befestigter Flächen). Bereich Erweiterungsfläche: Hier erfolgt die Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes mit Entwässerungs-/Kuchenlager, mit Polymerstation sowie mit Betriebs-, Büro und Werkstatträumen. Ergänzend erfolgt die Neuerrichtung eines Befüllungsplatzes mit angegliederter Fällmittelstation sowie die Errichtung eines zweiteiligen SBRBeckens (jeweils mit 920 m² Volumen) und einer Vorlage (Volumen 225 m³). Bereich Bestandsflächen: Der ehemalige Schlammstapelbehälter wird zukünftig als Ausgleichsbecken umgenutzt. Der bisherige Tropfkörper wird aufgelassen. Sein Rückbau/Abbruch ist nicht vorgesehen. Hingegen wird das bisherige Nachklärbecken aufgelassen und zurückgebaut (Abbrucharbeiten, Entsiegelung im Umfang (von ca. 150 m²). Im Bereich versiegelter Flächen erfolgt der Neubau einer Kompakt-Rechenanlage (mit Sandlager) in hochwassergeschützter Bauweise. Auch das hier bereits bestehende Betriebsgebäude wird baulich zwecks Hochwasserschutzes ertüchtigt. Bisher genutzte Zulaufkanäle zu dem künftig aufgelassenen Tropfkörper werden zurückgebaut/abgebrochen. Vorhandene, die den bisherigen Schlammstapelbehälter umgebende Pflasterflächen werden zurückgebaut, höhergelegt (Hochwasserschutz) und zukünftig in Asphalt ausgeführt. ·Die vorhandene Grundstückseinfriedung wird an ihrer bisherigen Ostgrenze abgebrochen und zukünftig um die Erweiterungsflächen herumgeführt/verlängert.

Varying attenuation of trace organic chemicals in natural treatment - a review of key influential factors

The removal of trace organic chemicals (TOrCs) from treated wastewater and impacted surface water through managed aquifer recharge (MAR) has been extensively studied under a variety of water quality and operating conditions and at various experimental scales. The primary mechanism thought to dictate removal over the long term is biodegradation by microorganisms present in the system. This review of removal percentages observed in biologically active filtration systems reported in the peer-reviewed literature may serve as the basis to identify future indicators for persistence, as well as variable and efficient removal in MAR systems. A noticeable variation in reported removal percentages (standard deviation above 30%) was observed for 24 of the 49 most commonly studied TOrCs. Such variations suggest a rather inconsistent capacity of biologically active filter systems to remove these TOrCs. Therefore, operational parameters such as the change in dissolved organic carbon ((Delta)DOC) during treatment, hydraulic retention time (HRT), filter material, and redox conditions were correlated to the associated TOrC removal percentages to determine whether a data-based relationship could be elucidated. Interestingly, 11 out of the 24 compounds demonstrated increased removal with increasing (Delta)DOC concentrations. Furthermore, 10 compounds exhibited a positive correlation with HRT. Based on the evaluated data, a minimum HRT of 0.5-1 day is recommended for removal of most compounds. © 2021 Elsevier Ltd.

Demonstration umweltgerechter Ver- und Entsorgungssysteme für ausgewählte Berg- und Schutzhütten am Beispiel der Wimbachgrieshütte

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Bei der Wimbachgrieshütte handelt es sich um eine Berg- und Schutzhütte auf 1.327 m ü. NN im Nationalpark Berchtesgaden. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes wurden in folgenden Bereichen modellhafte Maßnahmen für eine umweltgerechte Ver- und Entsorgung des Hauses verfolgt: Energieversorgung: Umsetzung eines neuen Energiekonzeptes mit dem Ziel, eine verlässliche Strom- und Warmwasserversorgung zu gewährleisten, u.a. Ersatz des vorhandenen Dieselstromaggregates mit einer Leistung von Pel 35 kW ohne Abwärmenutzung; Verwendung des Energieträgers Gas, Nutzung der Solarenergie, Reduktion der Luftschadstoffe, Lärmemissionen, Vermeidung von Boden- und Wasserverschmutzungen. Wasserversorgung: Maßnahmen für eine sichere Wasserversorgung und einwandfreie Trinkwasserqualität über 24 Stunden am Tag in der Saison. Abwasserentsorgung: Maßnahmen zur Verbesserung der Abwasserreinigung; Ergänzung der vorhandenen Dreikammer-Grube durch Fettabscheider und eine vollbiologische Nachklärungsstufe. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Energieversorgung: Stromversorgung über Hybridsystem, Photovoltaik (PV) ca. 3,84 kVA kombiniert mit gasbetriebenem Blockheizkraftwerk (BHKW) Pel = 8 kW, Pth = 18 kW und spezifische Batterieanlage mit 1200 Ah, Steuerung mit 3 bidirektionalen Wechselrichtern mit je 4,5 kW für optimales automatisches Zusammenspiel der Systeme je nach Leistungsbedarf und Batterieladung. Nutzung der BHKW-Abwärme für Warmwasserversorgung über 800 l Speicher, ggf. Nachheizung mit Gastherme. Bei Überangebot von Abwärme des BHKW Nutzung für Zusatzheizung. Basisheizung Holz, Erneuerung und Kapazitätserweiterung des Kachelofens. Kochen mit Gas. Aufstellung Gasbehälter 6.400 l. Weitere Maßnahmen: Anschluss der Geräte an Warmwasserversorgung, Ausmusterung Wäschetrockner, Mikrowelle etc.. Einsatz energiesparender neuer Geräte und Energiesparlampen. Funktionsanzeigen für das Handling durch den Pächter. Wasserversorgung: Gewinnung von Oberflächenwasser etwa 2 km oberhalb der Hütte. Verbesserung der Wasserfassung und der Trinkwasservorreinigung. Teilweise Erneuerung des Leitungssystems. Erstellung des Vorreinigungsbehälters und des Verteilerschachtes vor dem zu sanierenden Hochbehälter. Installation der Überwachung, bei Trübwasser Zulaufsperre, Umschaltung auf Bypass für WC-Spülung (im Erdreich verlegt). Erstellung Kellerraum für Trinkwasseraufbereitung. Spezifisches Filtersystem (bis 1 my m); Trübungsmessung und UV-Entkeimung. Aufstellung einer Trinkwasserreserve von 1,5 m3 und Pumpanlage. Das Bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft in München begleitet diese modellhaften Maßnahmen. Abwasserentsorgung: Sanierung der vorhandenen 3 Kammer-Grube; für das Abwasser aus der Küche wurde ein Fettabscheider eingebaut. Nach 3 K-Grube vollbiologische Tropfkörper-Nachklärung installiert; 2 Kompakt-Tropfkörper mit Rücklaufanbindung an 3 K-Grube. ...

KMU-innovativ - Klimaschutz: Untersuchungen zu 'Anti-Clogging' - Maßnahmen bei PU-Schaumträgern in Biotricklingfiltern zur Abluftreinigung, Teilvorhaben 3

Im Rahmen des Vorhabens soll ein unter technischen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten realisierbares Verfahrenskonzept zur Vermeidung von Verstopfungsphänomen bei PU-Schaumträgern in Biotricklingfiltern (sog. 'Clogging') zur Behandlung von Abluftströmen mit Lösemittelkonzentration bis 1 g C/m3 entwickelt werden. Die im Projekt gewonnenen Versuchsdaten werden zur Auslegung der Anlage herangezogen und sollen die geplante Markteinführung unterstützen und absichern. Die Verstopfungsneigung der PU-Träger ist ebenso zu charakterisieren wie die Effizienz der 'Anti-Clogging' - Verfahren bzgl. Parametern wie der Einwirkzeit, Biomasseaustrag, Anfahrdauer nach Behandlung, Wirkungsgrad der Anlage u.ä. (Optimierung 'Anti-Clogging'-Maßnahme). Auf Basis der als bester Technik bestimmten Variante sollen die Möglichkeiten der Variation von Dichte, Elastizität, mechanische Stabilität und Geometrie des Trägers bewertet und im Versuch getestet und optimiert werden (Materialoptimierung). Das bereits etablierte Verfahren zur Immobilisierung von Mikroorganismen auf dem Träger soll auf geeignete Hochleistungsstämme bzw. -biozönosen ausgeweitet werden, die nach BiostoffV der Risikogruppe S1 zugehörig sind. Fragestellungen wie Aktivitätsverlust durch Immobilisierung, Lagerfähigkeit, optimierte Immobilisierungsprozedur u.ä. sind zu klären. Das Gesamtverfahren wird im Anschluss im halbtechnischen Maßstab verifiziert.

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