Auf der Grundlage der Ergebnisse aus dem F+E-Vorhaben 10605032 sollen in diesem Vorhaben ausgewaehlte Stoffe in den bereits vorhandenen und erprobten Freilandsystemen auf ihre Verteilung in Sediment/Wasser/Luft sowie auf moegliche Abbauwege untersucht werden. Die Chemikalienauswahl erfolgt im wesentlichen aus den Gruppen: Tenside, optische Aufheller, Schwermetallhaltige Farbstoffe. Fuer diese Abwasser- und damit Oberflaechengewaesser-relevanten Stoffgruppen sind oft keine fuer die Expositionsanalyse notwendigen Daten verfuegbar und auch nicht abschaetzbar. Entsprechend Paragraph 12(2) ChemG ist das UBA mit der Chemikalienbewertung unter Umweltaspekten beauftragt. In diesem Vorhaben soll deshalb zusaetzlich das Modell Mackay 4 sowie ein im Vorhaben 10605032 modifiziertes Rechenprogramm fuer die Anwendbarkeit auf ionische Strukturen entwickelt werden.
Die geplante Verwirklichung des Binnenmarktes in der Europaeischen Gemeinschaft bis 1993 wird Auswirkungen auf die kuenftige Umweltpolitik sowohl der EG als auch der Mitgliedstaaten haben. Das Vorhaben soll diese Auswirkungen im Hinblick auf die kuenftige Umweltpolitik der Bundesrepublik Deutschland im einzelnen analysieren. Als Grundlage der Untersuchung ist die rechtliche Situation zu bewerten. Die Rechtsharmonisierung zur Verwirklichung des Binnenmarktes wirft insbesondere die Frage nach dem verbleibenden rechtlichen Spielraum fuer die nationale Umweltpolitik auf. Die Untersuchung hat sodann die tatsaechlichen Wirkungen aufzuzeigen, die der vom Cecchini-Bericht evaluierte wirtschaftliche Nutzen des geplanten Binnenmarktes auf die Umwelt hat (hoehere Produktion, laengere Transportwege etc.). Schwerpunkt des Vorhabens wird die Untersuchung der wirtschaftspolitischen Implikationen sein, die der geplante Binnenmarkt auf die kuenftige Umweltpolitik der Bundesrepublik Deutschland haben wird. Grundlage der Ueberlegungen ist die Hypothese, dass der Binnenmarkt die Gesamtsituation der Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland massgeblich beeinflussen wird. Die Auswirkungen dieser Situation auf den umweltpolitischen Handlungsspielraum sind zu untersuchen. Eng damit verknuepft ist die wirtschaftspolitisch motivierte Tendenz, die Binnenmarktregelungen ueber den Artikel 8a EGW-Vertrag definierten Bereich weiter auszudehnen, insbesondere durch Einbeziehung des Wettbewerbsbereichs. Die in diesem Zusammenhang relevanten Argumente sind herauszuarbeiten und im Hinblick auf die Gesamtthematik zu bewerten.
Die gegenwaertige Anbindung des Wuermtales an den Grossraum Muenchen laesst viele Wuensche offen, eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Raum wird vor allem von den betroffenen Gemeinden seit Jahren gefordert. Der Regionalverband 'Aeusserer Wirtschaftsraum Muenchen' will - zusammen mit dem Land Bayern sowie dem Bund - eine UVP nach dem Muster der EG-Richtlinie zur UVP fuer das gesamte Verkehrsnetz der Region erstellen lassen. Verbesserungen bei den einzelnen Verkehrstraegern und -wegen sollen nach Massgabe dieser UVP weiterverfolgt werden. Das Projekt wurde nicht mehr weiter verfolgt. Eine regionsweite UVP für das Verkehrsnetz wurde nicht erstellt.
Die Quecksilbergehalte in Seehunden sind sehr hoch. Sie kommen durch die Akkumulation der anthropogen durch die Fluesse in die Meere eingetragenen Quecksilbersalze zustande. Die Akkumulation erfolgt durch die Algen, Kleintiere und Fische. Seehunde als Endglieder dieser Nahrungskette haben deshalb sehr hohe Gehalte an Quecksilber. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit liegt das Hg bevorzugt als Methylquecksilber vor. Ueber dessen Toxizitaet und biologische Auswirkungen sind einige Tatsachen bekannt. Unbekannt ist jedoch, ob das Quecksilber auf das Seehundsterben einen Einfluss hat. Denkbar waere, dass das Quecksilber durch einen Krankheitsprozess aus den Speichern, in denen es toxisch wenig wirksam ist, mobilisiert wird und den Ablauf der Krankheit negativ beeinflusst oder die Widerstandskraft der Tiere beeintraechtigt. Es ist deshalb zunaechst von Interesse, welche Gehalte von Gesamtquecksilber in einer genuegend grossen Anzahl von Tieren sich in den verschiedenen Organen findet und ob in erkrankten Tieren eine Verschiebung der Gehalte von Speicherorganen (Leber, Niere) zum Nervensystem hin erfolgt. Weiterhin ist die Bindungsform und die Mobilitaet des Quecksilbers von Interesse.
4it BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53216 Mittel bereitzuhalten.
Der 14. UNEP-Verwaltungsrat hat beschlossen, 1988 einen Umweltbericht zum Thema 'The Public and the Environment' zu erstellen. Zum Stand des Umweltbewusstseins fehlt es weltweit an praezisen, international vergleichbaren Daten und Informationen. Die erforderlichen Daten sollen in einer repraesentativen Meinungsumfrage, die in 21 Staaten durchgefuehrt wird, gesammelt werden. Die Gesamtkosten werden sich auf ca. 1 Mio. US-Dollar belaufen. Zu den ausgesuchten Staaten gehoert D. Der BMZ gewaehrt finanzielle Unterstuetzung fuer die Umfrage in Entwicklungslaendern. Herr Minister hat das Projekt gebilligt und die Uebernahme der Kosten fuer die nationale Umfrage zugesagt. Die Umfrage in der Bundesrepublik Deutschland wird bewertet und fliesst in den von UNEP zu erarbeitenden Umweltbericht ein. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes hat der BMU ein besonderes Interesse an dieser Erhebung und dem Umweltbericht. Dieser Bericht wird Anhaltspunkte geben, wo Schwerpunkte in den laufenden Bemuehungen um die Verbesserung des Umweltbewussseins gesetzt werden muessen. Dies betrifft sowohl Zusammenarbeit innerhalb der EG, OECD, NATO als auch insbesondere mit den Entwicklungslaendern. Nachhaltige Erfolge, wie z.B. im Schutz der Atmosphaere, der Meere, der Ressoucen etc. werden ohne eine erhebliche Verbesserung des Umweltbewusstseins weltweit kaum moeglich sein.
Mit BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustauch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53215 Mittel bereitzuhalten. Zunaechst soll davon eine Forschungsreise von zwei Experten nach Japan finanziert werden. Zweck ist die Besprechung eines deutsch-japanischen Forschungsprogrammes zur Psychologischen Akustik, insbesondere deren umweltpsychologische Teile.
Im Rahmen der wissenschaftlichen Zuarbeit und der Einarbeitung von Materialien fuer den abfallwirtschaftlichen Bericht der Bundesregierung ist die Erstellung eines Kurzgutachtens zu obengenannter Fragestellung beabsichtigt. Prof. Moeller hat auf Bitten des Umweltbundesamtes ein Angebot vorgelegt, das sich auf Erhebungen in den Staedten Bochum und Bielefeld stuetzt.
Neben den in den gesetzlichen Pruefvorschriften festgelegten Stoffen gibt es im Abgas von Otto-Motoren eine Vielzahl von anderen Verbindungen. Die meisten werden durch den Einsatz von Katalysatoren stark reduziert. Einige werden jedoch bei Luftmangel bzw Luftueberschuss auf dem Katalysator verstaerkt gebildet. Dies gilt besonders fuer ungeregelte Katalysatoren. Da diese erst seit kurzem verstaerkt auf dem Markt erscheinen, liegen keine Messdaten fuer Verbindungen wie NH3, H2S, HCN, N2O usw vor. Da diese Stoffe ua von gesundheitlicher Relevanz sind, ist es notwendig, Emissionsdaten zu ermitteln.
Fuer die in der EG anstehende Diskussion um weitere Grenzwertstufen fuer die Begrenzung der Emissionen von Nutzfahrzeugen auf der Basis von ECE R 49 ist ein entsprechender Ueberblick ueber den Stand der Technik bei modernen Motoren erforderlich. An einem repraesentativen Kollektiv von Nutzfahrzeugmotoren sind die Messungen nach ECE R 49 durchzufuehren.
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| Bund | 123 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 21 |
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| Förderprogramm | 123 |
| License | Count |
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| Offen | 123 |
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| Deutsch | 123 |
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| Keine | 122 |
| Webseite | 1 |
| Topic | Count |
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| Boden | 68 |
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| Weitere | 123 |