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Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erarbeitung der TA-Abfall

Paragraph 4 des Abfallgesetzes vom 27/08 1986 sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallentsorgung vor. Die Verwaltungsvorschriften werden in Gruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweiligen Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMU und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich-wissenschaftlich zu unterstuetzen. Die Ergebnisse der Arbeiten in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Erstellung des Handbuchs: 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung 1988' Untertitel: Erweiterung und Ergaenzung des Handbuchs 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung' nach Inkrafttreten der novellierten 12. BImSchV

Die 1983 erschienene 1. Auflage des Handbuchs 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung' hat bei dem vorgesehenen Benutzerkreis guten Anklang gefunden. Die Novellierung der Stoerfall-Verordnung - mit Wirkung vom 01.09.88 - macht eine 2. Auflage dieses Handbuchs erforderlich. So soll das Handbuch 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung 1988' 1. erweitert werden durch Aufnahme derjenigen Stoffe, die in Anhang II der Verordnung neu aufgenommen wurden (319 statt 145 Stoffnennungen), einschliesslich der Kriterien, die zur Aufnahme in die Stoffliste gefuehrt haben; 2. ergaenzt werden durch Ueberarbeitung der bisherigen Leerfelder und Register durch Aufnahme neuer Verordnungen und Vorschriften; 3. eingegeben werden in die Datenbank INFUCHS in der Weise, dass alle gespeicherten Informationen zu einem Stoff einzeln abrufbar sind und auf Anfrage als Ausdruck verschickt werden koennen.

Modellhafte Eignungspruefung kontinuierlich arbeitender Emissionsmesseinrichtungen zur Ueberwachung der Russzahl

Nach Nr 3/3/1/2/2 TA-Luft wird gefordert, dass bestimmte Feuerungsanlagen fuer Heizoel mit kontinuierlich arbeitenden Emissionsmesseinrichtungen ausgeruestet werden sollen, mit denen die Einhaltung des Schwaerzungsgrades Russzahl 1 ueberwacht werden kann. Die bisher eingesetzten Rauchdichtemessgeraete zur qualitativen Ueberwachung der Staubemissionen weisen fuer die Ueberwachung der Russzahl keine genuegende Empfindlichkeit auf. Deshalb muessen Messeinrichtungen gefunden werden, welche diese Anforderungen erfuellen - das koennten beispielsweise Geraete sein, die nach dem Streulichtprinzip arbeiten - und einer modellhaften Eignungspruefung zugefuehrt werden. Wegen des unangemessen hohen Aufwandes kommen die geeigneten photoelektrischen Messeinrichtungen der quantitativen Staubgehaltsmessung nicht in Betracht.

Umweltvertraeglichkeitspruefung Verkehrsnetz Wuermtal

Die gegenwaertige Anbindung des Wuermtales an den Grossraum Muenchen laesst viele Wuensche offen, eine Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Raum wird vor allem von den betroffenen Gemeinden seit Jahren gefordert. Der Regionalverband 'Aeusserer Wirtschaftsraum Muenchen' will - zusammen mit dem Land Bayern sowie dem Bund - eine UVP nach dem Muster der EG-Richtlinie zur UVP fuer das gesamte Verkehrsnetz der Region erstellen lassen. Verbesserungen bei den einzelnen Verkehrstraegern und -wegen sollen nach Massgabe dieser UVP weiterverfolgt werden. Das Projekt wurde nicht mehr weiter verfolgt. Eine regionsweite UVP für das Verkehrsnetz wurde nicht erstellt.

Quecksilberbelastung von Robben

Die Quecksilbergehalte in Seehunden sind sehr hoch. Sie kommen durch die Akkumulation der anthropogen durch die Fluesse in die Meere eingetragenen Quecksilbersalze zustande. Die Akkumulation erfolgt durch die Algen, Kleintiere und Fische. Seehunde als Endglieder dieser Nahrungskette haben deshalb sehr hohe Gehalte an Quecksilber. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit liegt das Hg bevorzugt als Methylquecksilber vor. Ueber dessen Toxizitaet und biologische Auswirkungen sind einige Tatsachen bekannt. Unbekannt ist jedoch, ob das Quecksilber auf das Seehundsterben einen Einfluss hat. Denkbar waere, dass das Quecksilber durch einen Krankheitsprozess aus den Speichern, in denen es toxisch wenig wirksam ist, mobilisiert wird und den Ablauf der Krankheit negativ beeinflusst oder die Widerstandskraft der Tiere beeintraechtigt. Es ist deshalb zunaechst von Interesse, welche Gehalte von Gesamtquecksilber in einer genuegend grossen Anzahl von Tieren sich in den verschiedenen Organen findet und ob in erkrankten Tieren eine Verschiebung der Gehalte von Speicherorganen (Leber, Niere) zum Nervensystem hin erfolgt. Weiterhin ist die Bindungsform und die Mobilitaet des Quecksilbers von Interesse.

Aufwandsentschaedigung fuer Experten zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch (Vorlaufkosten zu kuenftigen Forschungsvorhaben

4it BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53216 Mittel bereitzuhalten.

Repraesentative weltweite Umfrage zum Umweltbewusstsein durch UNEP; hier: nationaler Beitrag

Der 14. UNEP-Verwaltungsrat hat beschlossen, 1988 einen Umweltbericht zum Thema 'The Public and the Environment' zu erstellen. Zum Stand des Umweltbewusstseins fehlt es weltweit an praezisen, international vergleichbaren Daten und Informationen. Die erforderlichen Daten sollen in einer repraesentativen Meinungsumfrage, die in 21 Staaten durchgefuehrt wird, gesammelt werden. Die Gesamtkosten werden sich auf ca. 1 Mio. US-Dollar belaufen. Zu den ausgesuchten Staaten gehoert D. Der BMZ gewaehrt finanzielle Unterstuetzung fuer die Umfrage in Entwicklungslaendern. Herr Minister hat das Projekt gebilligt und die Uebernahme der Kosten fuer die nationale Umfrage zugesagt. Die Umfrage in der Bundesrepublik Deutschland wird bewertet und fliesst in den von UNEP zu erarbeitenden Umweltbericht ein. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes hat der BMU ein besonderes Interesse an dieser Erhebung und dem Umweltbericht. Dieser Bericht wird Anhaltspunkte geben, wo Schwerpunkte in den laufenden Bemuehungen um die Verbesserung des Umweltbewussseins gesetzt werden muessen. Dies betrifft sowohl Zusammenarbeit innerhalb der EG, OECD, NATO als auch insbesondere mit den Entwicklungslaendern. Nachhaltige Erfolge, wie z.B. im Schutz der Atmosphaere, der Meere, der Ressoucen etc. werden ohne eine erhebliche Verbesserung des Umweltbewusstseins weltweit kaum moeglich sein.

Aufwandsentschaedigung fuer Experten zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch (z.B. Vorlaufkosten fuer zukuenftige F+E-Vorhaben)

Mit BMU-Erlass Z II 3 - 500211(88) vom 1.3.1988 wurde das Umweltbundesamt angewiesen, fuer wissenschaftlichen Erfahrungsaustauch im Sinne der Erlaeuterungen zu Kap. 1602, Titel 53215 Mittel bereitzuhalten. Zunaechst soll davon eine Forschungsreise von zwei Experten nach Japan finanziert werden. Zweck ist die Besprechung eines deutsch-japanischen Forschungsprogrammes zur Psychologischen Akustik, insbesondere deren umweltpsychologische Teile.

Aufkommen und Entsorgung von Infrastrukturabfaellen

Im Rahmen der wissenschaftlichen Zuarbeit und der Einarbeitung von Materialien fuer den abfallwirtschaftlichen Bericht der Bundesregierung ist die Erstellung eines Kurzgutachtens zu obengenannter Fragestellung beabsichtigt. Prof. Moeller hat auf Bitten des Umweltbundesamtes ein Angebot vorgelegt, das sich auf Erhebungen in den Staedten Bochum und Bielefeld stuetzt.

Ermittlung der Emissionen verschiedener unlimitierter Abgasbestandteile im Abgas von Ottomotoren

Neben den in den gesetzlichen Pruefvorschriften festgelegten Stoffen gibt es im Abgas von Otto-Motoren eine Vielzahl von anderen Verbindungen. Die meisten werden durch den Einsatz von Katalysatoren stark reduziert. Einige werden jedoch bei Luftmangel bzw Luftueberschuss auf dem Katalysator verstaerkt gebildet. Dies gilt besonders fuer ungeregelte Katalysatoren. Da diese erst seit kurzem verstaerkt auf dem Markt erscheinen, liegen keine Messdaten fuer Verbindungen wie NH3, H2S, HCN, N2O usw vor. Da diese Stoffe ua von gesundheitlicher Relevanz sind, ist es notwendig, Emissionsdaten zu ermitteln.

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