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Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erarbeitung der TA-Abfall

Paragraph 4 des Abfallgesetzes vom 27/08 1986 sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallentsorgung vor. Die Verwaltungsvorschriften werden in Gruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweiligen Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMU und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich-wissenschaftlich zu unterstuetzen. Die Ergebnisse der Arbeiten in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Marktanalysen fuer ausgewaehlte Sekundaerrohstoffe unter Beruecksichtigung abfallrechtlicher Regelungen

Die Rohstoffmaerkte fuer Tief- und Strassenbauprodukte, Gips, Metalle und Kunststoffe muessen, durch abfallrechtliche Regelungen bedingt, ggf. zusaetzlich Sekundaerrohstoffe aufnehmen. Primaer- und Sekundaerangebot wurden nach Quellen untersucht; dem Gesamtangebot wurde eine Verbrauchsanalyse gegenuebergestellt. Vor dem Hintergrund des insgesamt verfuegbaren Recyclingpotentials auf den einzelnen Maerkten wurden oekonomische Aspekte der Verwertung einschliesslich der Kostenentwicklung analysiert. Die grossen regionalen Unterschiede in der Struktur des einzelnen Maerkte wurden herausgearbeitet. Abschliessend wurden die diesbezuegliche Entwicklung in der DDR sowie Recyclingaktivitaeten im Ausland dargestellt.

Rechtsfragen der Umweltaufklaerung und Verbraucherinformation (verfassungsrechtlicher Teil)

Das Umweltbundesamt hat den gesetzlichen Auftrag zur Aufklaerung und Information der Bevoelkerung in Umweltfragen. Zahlreiche Buerger erwarten hierzu moeglichst konkrete Informationen, insbesondere auch fuer ihre Entscheidungen als Verbraucher von Waren und Dienstleistungen. Untersucht werden sollen die verfassungsrechtlichen Implikationen staatlicher Umweltaufklaerung und Verbraucherinformation (Pruefung wettbewerbsrechtlicher Implikationen in 10101050/02).

Stand der Technik bei partikelfoermigen Emissionen

Fuer die in der EG anstehende Diskussion um weitere Grenzwertstufen fuer die Begrenzung der Emissionen von Nutzfahrzeugen auf der Basis von ECE R 49 ist ein entsprechender Ueberblick ueber den Stand der Technik bei modernen Motoren erforderlich. An einem repraesentativen Kollektiv von Nutzfahrzeugmotoren sind die Messungen nach ECE R 49 durchzufuehren.

Schutz genetischer Systeme von Pflanzenarten in Waldoekosystemen: Untersuchungen ueber Anpassungsvorgaenge in Birkenpopulationen

Zur Sicherung der Funktionsfaehigkeit und nachhaltigen Nutzung des Naturhaushaltes erscheint die Erhaltung artenreicher Oekosysteme als eine wesentliche Voraussetzung. Erkenntnisse ueber Anpassungsstrategien und Massnahmen zur Erhaltung forstlicher Genressourcen sind auch aus praktischen Erwaegungen z.B. beim Waldbau von grosser Bedeutung. Adaptionsvorgaenge sind aber bei Waldbaeumen bisher nur unzureichend untersucht worden. Daher soll dieses Vorhaben einen Beitrag zur Kenntnis des genetischen Systems unter besonderer Beruecksichtigung der Anpassungsprozesse in Birkenpopulationen liefern. Die Birke kommt aufgrund ihrer grossen Standortamplitude in verschiedenen Pionierpflanzengesellschaften vor und hat bei der Besiedlung von forstlichen Problemstandorten, insbesondere von Flaechen hoher Immissionsbelastung Bedeutung. Diese Baumart ist darueber hinaus fuer Kurzumtriebsplantagen als Alternative fuer die Landwirtschaft im Gespraech. Das F+E dient der Umsetzung des Aktionsprogramms 'Rettet den Wald' zur Erhaltung der genetischen Vielfalt.

Vorkommen von Phthalsaeureestern in Boeden und ihrem Aufwuchs im Einflussbereich von Emittenten und bei Klaerschlammaufbringung

Phthalate werden in grossem Massstabe als Weichmacher fuer Kunststoffe eingesetzt. Aufgrund ihrer Persistenz stellt ihre Verwendung eine moegliche Umweltgefaehrdung dar, zumal im emittentennahen Bereich erhebliche Phthalatgehalte in Pflanzenproben festgestellt wurden (F+E 10607064). Bodenbelastungen koennen auch durch landwirtschaftliche Verwendung von Klaerschlamm entstehen (F+E 10701003). Zur Verifizierung dieser Befunde sollen systematische Untersuchungen ueber den Transfer Luft/Pflanze und Boden/Pflanze im Einflussbereich von Emittenten und auf Klaerschlamm- und Spuelflaechen erfolgen. Die Ergebnisse sollen eine Beurteilung er lauben, ob die Anforderungen der TA-Luft an phthalatverarbeitende Betriebe ausreichen, Nahrungs- und Futterpflanzen vor Kontaminationen zu schuetzen. Darueber hinaus soll geklaert werden, ob fuer Phthalate in Klaerschlaemmen Grenzwerte erforderlich sind.

Umweltschutz bei Planung und Bau von Gewerbe- und Industrieanlagen

Bei Neubau, Erneuerung, Aenderung der Nutzung, Erweiterung und Sanierung von Industrie- und Gewerbebauten sind Umweltbelange zu beruecksichtigen und auch Genehmigungsvoraussetzung fuer derartige Bauvorhaben. In diesem Projekt sollen Umweltanforderungen erarbeitet werden, die bei der Planung und Durchfuehrung zu beachten sind. Umweltanforderungen (z.B. sparsamer Umgang mit Flaechen, Ressourcen, umweltfreundliche Gestaltung und Anordnung der Gebaeude) sollen nach Industrie- und Gewerbebranchen fuer die Bauplanung und Erschliessung konkretisiert werden. Ein Beitrag zum oekologisch orientierten Gewerbebau wird erwartet.

Entwicklung des Hausmuellaufkommens in der Bundesrepublik Deutschland

Das neue Abfallgesetz von 1986 hat die Rahmenbedingungen fuer die Entsorgung veraendert. Um den Vollzug zu erleichtern, soll das Kurzgutachten zur Orientierung von Industrie, Handel, Gewerbe und Entsorgungswirtschaft beitragen. Darueber hinaus soll die Prognose die abfallwirtschaftliche Planung fuer die kommenden Jahre erleichtern. Ferner wurden bestehende Entsorgungsstrukturen dargesellt und Vorschlaege zur Fortentwicklung erarbeitet.

Erstellung des Handbuchs: 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung 1988' Untertitel: Erweiterung und Ergaenzung des Handbuchs 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung' nach Inkrafttreten der novellierten 12. BImSchV

Die 1983 erschienene 1. Auflage des Handbuchs 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung' hat bei dem vorgesehenen Benutzerkreis guten Anklang gefunden. Die Novellierung der Stoerfall-Verordnung - mit Wirkung vom 01.09.88 - macht eine 2. Auflage dieses Handbuchs erforderlich. So soll das Handbuch 'Stoffdaten zur Stoerfall-Verordnung 1988' 1. erweitert werden durch Aufnahme derjenigen Stoffe, die in Anhang II der Verordnung neu aufgenommen wurden (319 statt 145 Stoffnennungen), einschliesslich der Kriterien, die zur Aufnahme in die Stoffliste gefuehrt haben; 2. ergaenzt werden durch Ueberarbeitung der bisherigen Leerfelder und Register durch Aufnahme neuer Verordnungen und Vorschriften; 3. eingegeben werden in die Datenbank INFUCHS in der Weise, dass alle gespeicherten Informationen zu einem Stoff einzeln abrufbar sind und auf Anfrage als Ausdruck verschickt werden koennen.

Kombinationswirkungen gefaehrlicher Stoffe bei Fischen

Darstellung und Beurteilung langfristiger kombinierter Stoffwirkungen mit Hilfe pathologischer und histopathologischer Untersuchungen; Vergleich der Befunde aus Langzeittests von Einzelstoffen und Stoffkombinationen; Ermittlung von mutagenen und zelltoxischen Wirkungen von Einzelsubstanzen sowie Stoffkombinationen. Als Stoffkombinationen sind vorgesehen Atrazin und Tributylzinnoxid sowie Atrazin, Tributylzinnoxid und Ethylendiamintetraacetat.

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