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Found 409 results.

Erarbeitung von Schwellenwerten fuer hochbelastete Boeden (sogenannte Kontaminosole)

Der BMU beabsichtigt, den Bodenschutz unter anderem dadurch zu verstaerken, dass die erforderlichen Massnahmen bezueglich der hochbelasteten Boeden an noch festzulegende Schwellenwerte fuer Bodenqualitaet und -funktionen orientiert werden. Mit dem Vorhaben werden die fachlichen Grundlagen zur Ableitung der Werte zusammengefuehrt sowie die Werte selbst unter fachlichen Gesichtspunkten und den Erfordernissen der Praxis formuliert, um die Voraussetzung fuer die Umsetzung in das Regelwerk Bodenschutz zu schaffen. Das Vorhaben wird mit Literaturstudien, Durchfuehrung und Auswertung von Expertengespraechen sowie der Erstellung von Einzel-Studien die fuer die hochbelasteten Boeden massgeblichen Groessen (Wirkung, Stoffkonzentration, Mobilitaet etc) erheben und sie differenziert nach der Empfindlichkeit der Bodenfunktionen und der Nutzungen sowie sonstiger bodenrelevanter Prozesse auswerten.

Emissionsfaktoren fuer Kraftraeder in der Bundesrepublik Deutschland (Ergaenzungsmessungen)

In Ergaenzung zur Messung und Ermittlung von Emissionsfaktoren durch das BUWAL (Schweiz) sollen repraesentative Messungen fuer den Kraftradbestand in Deutschland durchgefuehrt werden. Dabei sind Einfluesse der verschiedenen Messzyklen zu ermitteln (ECE, EUDC, FTP 75, US-Highway, Autobahnzyklus, Leerlauf). Im Ergebnis der Messungen sind weitere Abschaetzungen der Schadstoffbelastung der Luft durch Kraftraeder vorzunehmen. Das Vorhaben dient der Ausfuellung Paragraph 38 BImSchG.

Gewaesserbelastung durch Strassenoberflaechenwasser von laermmindernden Strassenbelaegen. Resultierend durch laengere Kontaktzeiten des Regenwassers mit den Verunreinigungen und der veraenderten Salzkonzentration

Bedingt durch die Konstruktion dieses Strassenbelages erfolgt eine Einspuelung von Strassenverunreinigungen in die Deckschicht (Abriebe, Oel- und Tropfverluste u.a.). Es ergibt sich daraus eine laengere Kontaktzeit mit dem Regenwasser. Fuer den Zeitraum des Winterdienstes auch eine laengere Kontaktzeit mit einer erheblich hoeheren Salzkonzentration. Das hat zur Folge, dass Mineraloele, Schwermetalle, polycyclische Aromate, Schwefelverbindungen u.a. geloest werden und ins Gewaesser gelangen. Diese Belastungen sind zu ermitteln, dabei muessen die aus dem Lufttransport stammenden Verunreinigungen gesondert erfasst werden.

Erarbeitung von Grundlagen fuer eine Richtlinie zum baulichen Schallschutz an Truppenuebungsplaetzen

Im Einwirkungsbereich von Truppenuebungsplaetzen treten impulsfoermige Geraeusche sehr hoher Intensitaet (130 dB peak in 1 km Entfernung) bei teilweise sehr tiefen Frequenzen (um 10 Hz) auf. Der BMU bereitet zusammen mit BmVg und BMF eine Richtlinie fuer baulichen Schallschutz gegen Schiesslaerm von Truppenuebungsplaetzen vor (BMU-Arbeitsprogramm III.1). Zweck der Richtlinie ist es, in besonders belasteten Gebieten durch bauliche Massnahmen wenigstens den Wohnbereich gegen Geraeusch-Immissionen zu schuetzen. Bisher liegen jedoch keine gesicherten Daten zur Wirksamkeit ueblicher Gebaeudebauteile gegenueber tieffrequenten, impulsfoermigen Geraeuschen und ueber die technischen Anforderungen an die Bauteile zum Erzielen eines optimalen Schutzes vor. Die Daten sollen im Vorhaben erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden dringend fuer die vorbereiteten Richtlinien benoetigt.

Weiterentwicklung und Erprobung eines Immissionsmessverfahrens zur spezifischen Erfassung von Dieselpartikeln

Die steigende Belastung der Aussenluft in verkehrsreichen Ballungsgebieten mit krebsverdaechtigen Dieselimmissionen hat den LAI-Arbeitskreis 'Krebserzeugende Stoffe' bewogen, fuer Dieselpartikel einen Beurteilungswert (1-4 my/m3) vorzuschlagen. Weil die verfuegbaren Messverfahren zu unspezifisch und realtiv unempfindlich fuer Dieselpartikel sind, wird ein neues spezifisches und hinreichend erprobtes Messverfahren benoetigt. Hier bietet der Photoelektrische Aerosolsensor (PAS) einen aussichtsreichen Ansatz, der zur Praxisreife gebracht werden soll. Das u.a. bereits fuer in situ Messungen von PAHs, die an Russteilchen adsorbiert sind, eingesetztes Messsystem soll fuer Immissionsmessungen von Dieselpartien weiterentwickelt und in Feldmessungen erprobt werden.

Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erarbeitung eines Abfallabgabengesetzes

Ziel des Vorhabens ist die wissenschaftliche Unterstuetzung der Arbeiten an einem Entwurf des Abfallabgabengesetzes. Die Schwerpunkte liegen dabei in Grundlagenarbeiten zu Fragen der Fassung des Abgabetatbestandes, der Bemessungsgrundlage, der Tarifkonstruktion und der Abgabepflicht, die stets vor dem Hintergrund des mit der Abfallabgabe verfolgten Lenkungszwecks durchzufuehren sind. Ferner soll ein praktikables Verfahren zur Erhebung und Festsetzung der Abgabe erarbeitet werden. Die Vereinbarkeit einer Abfallabgabe mit dem EG-Recht wird im Rahmen des Vorhabens geprueft. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens auftretende Vorschlaege sind fachlich zu ueberpruefen und die Konsequenzen von Ausgestaltungsvarianten der Abfallabgabe abzuschaetzen.

Regelungen zum Schutz der Ozonschicht in den Industriestaaten

Die Studie beschreibt die Massnahmen, die ausgewaehlte Industriestaaten zur Vermeidung und Verringerung der Emissionen ozonschichtschaedigender Chemikalien ergriffen haben und vergleicht diese Massnahmen miteinander. Sie bietet eine Grundlage fuer die Entwicklung weiterer solcher Massnahmen. In die Untersuchung sind folgende Laender einbezogen worden: Belgien, Daenemark, Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Spanien, Grossbritannien, Australien, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, Oesterreich, Schweden, Schweiz, die USA.

Quantitative Beurteilung von Mutagenitaet in Abwasserteilstroemen der chemischen Industrie

In dem geplanten Vorhaben sollen Abwasserproben der chemischen Industrie mit zwei standardisierten in vitro Mutagenitaetstests untersucht werden. Die Moeglichkeit, Mindestanforderungen fuer einen moeglichen Wirkparameter 'Mutagenitaet' im Abwasser festzulegen, soll insbesondere im Hinblick auf die 22. VwV ueberprueft werden. Um eine zur Beurteilung der Problematik ausreichende Datenbasis zu schaffen, plant der VC I ein ergaenzendes Untersuchungsprogramm gleicher finanzieller Groessenordnung. Der Austausch der Daten und Ergebnisse beider Vorhaben ist vorgesehen. Zusammen mit weiteren Untersuchungen, die vom UBA und vom LWA Nordrhein-Westfalen finanziert werden, sollen die geeigneten Testverfahren ausgewaehlt werden.

Auswirkungen normativer Anforderungen zum Laermschutz an Sportanlagen

Mehr als 70 Prozent der Bevoelkerung fuehlen sich durch den Laerm belaestigt. Vielfach werden die Betroffenen durch mehrere Quellen (Strassen-, Schienen-, Flugverkehr, Gewerbe) gleichzeitig belastet. Beurteilungsverfahren, die von der Gesamtbelastung durch unterschiedliche Geraeuschquellen ausgehen, liegen bislang nicht vor. Sie sollen entwickelt werden, um eine Gesamtbewertung der Geraeuschsituation vornehmen zu koennen. In dieses Vorhaben sollen die physischen Auswirkungen des Laerms speziell in Hinblick auf Kombinatsbelastungen untersucht werden und zwar anhand einer Literaturstudie.

Einsatz von Schaedlingsbekaempfungsmitteln im nicht-agrarischen Bereich: Dokumentation und Expositionsanalyse

Chemische Schaedlingsbekaempfungsmittel und ihre bioziden Wirkstoffe, die in der Bundesrepublik Deutschland vertrieben werden, aber keinem Zulassungsverfahren nach dem Pflanzenschutz- oder Arzneimittelgesetz unterliegen, und die keine Holzschutzmittel sind, sollen nach Zielorganismen, Wirkungsweise und -dauer, Einsatzbereich, Anwendergruppen, Anwendungs- und Vertriebsform, verwendeten Loesemitteln, nach Herstellern und nach Vorliegen einer Anerkennung fuer die Anwendung nach dem Bundesseuchengesetz erfasst werden. Die Eintragspfade der bioziden Wirkstoffe in die Umwelt sollen ermittelt sowie eine Expositionsanalyse und -bewertung durchgefuehrt werden.

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