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Found 409 results.

Die Strafbarkeit von Amtstraegern im Umweltbereich

Unter Auswertung empirischer Erfahrungen bei Behoerden, Staatsanwaltschaften und Gerichten sollte untersucht werden, ob und wie sich die Bestimmungen des derzeitigen Umweltstrafrechts, die die Strafbarkeit von Amtstraegern betreffen, auf den Vollzug des Umwelt(verwaltungs-)rechts auswirken. Hierbei steht die Praeventivfunktion des Strafrechts im Vordergrund, aber auch verwaltungspraktische Gesichtspunkte, wie Motivation und Entscheidungsfreudigkeit der Amtstraeger und die Flexibilitaet der oeffentlichen Verwaltung sollten nicht ausser acht gelassen werden. Einer der Untersuchungsschwerpunkte sollte das Verhaeltnis zwischen informalem Verwaltungshandeln und Strafrecht sein. Als Ergebnis werden Aussagen zur Novellierungsbeduerftigkeit der Amtstraegerstrafbarkeit im Umweltrecht erwartet. Angesichts der unterschiedlichen Ausgangslage und Handhabung in verschiedenen Rechtsbereichen (zB Luft - nur Teilnahme moeglich / Wasser - auch Taeterschaft) erscheint eine Behandlung des Themas mit dem Ziel einheitlicher Loesungsvorschlaege unerlaesslich.

Pruefung der erbgutveraendernden Wirkung umweltrelevanter potentieller Mutagene

Fuer ca. 32 mutagenverdaechtige Stoffe wurde eine sehr hohe Umweltrelevanz ermittelt, fuer 15-20 dieser Stoffe ist die erbgutveraendernde Wirkung jedoch nicht ausreichend belegt. Durch die Pruefung dieser Stoffe in den entsprechenden Tests soll die Grundlage fuer eine umfassende Beurteilung der erbgutveraendernden Wirkung geschaffen werden.

Abgleich der Prognosen zur Schadstoffemission im Verkehr

Zur Ermittlung der Schadstoffemission im Verkehr (Iststand und Prognose) liegen zur Zeit verschiedene Rechenmodelle vor, die teilweise zu unterschiedlichen Aussagen fuehren. Ein wesentlicher Grund liegt z.B. in unterschiedlichen Verkehrsdaten. Aufgaben des Vorhabens sind der Abgleich der Modelle (IFBU, PROGNOS, UBA) auf gleiche Verkehrsdaten sowie eine Darstellung der Ursachen fuer die verbleibenden Differenzen in den Modellrechnungen.

Untersuchung der Emissionen von PCDD und PCDF aus Anlagen der Stahlindustrie

Die TA Luft enthaelt in Nr. 3.1.7 Abs. 7 ein generelles Minimierungsgebot hinsichtlich der Emissionen an besonders persistenten und toxischen Stoffen, wie z.B. polychlorierte Biphenyle, Dioxine oder Furane. Die Emissionen dieser Stoffe aus bestimmten Quellen sind umfassend untersucht, wie z.B. bei Abfallverbrennungsanlagen, bei denen wirksame Minderungsmassnahmen getroffen werden. Insbesondere sind fuer diese Anlagen in der 17. BImSchV die Emissionen an Dioxinen und Furanen auf 0,1 ng TE/m3 begrenzt. Aus einer Reihe stichprobenartiger Untersuchungen an anderen thermischen Prozessen, z.B. Aluminiumumschmelzanlagen, Elektrolichtbogenoefen, ist bekannt, dass auch hier nicht unerhebliche Dioxin-/Furanemissionen entstehen koennen. Der vorliegende Kenntnisstand in den einzelnen Bereichen ist sehr unterschiedlich. In der Regel wurden nur im Reingas Messungen durchgefuehrt, die, aufgrund fehlender Bezuege zu den betrieblichen Randbedingungen, nur bedingt verwertet werden koennen. Besonders beim Recycling von Stahlschrott und anderen eisenhaltigen Reststoffen werden erhoehte Emissionen erwartet, so dass insbesondere Elektro- und Oxygenstahlwerke sowie Sinteranlagen untersucht werden sollen.

Datenbasis Gewaesserschutz. Inhaltliche Weiterentwicklung des Bestandes gewaesserschutzrelevanter Daten und Informationen im Rahmen von INFUCHS/GSA

Die Datensaetze zu gewaesserschutzrelevanten Merkmalen im Informationssystem INFUCHS/GSA sind fuer viele wasserwirtschaftlich wichtigen Stoffe noch lueckenhaft und aktualisierungsbeduerftig. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen Datenerhebungen, -korrekturen und -aktualisierungen zu ausgewaehlten gewaesserschutzrelevanten Stoffen und -Merkmalen von INFUCHS durchgefuehrt werden, um den Datenbestand und damit auch die Auskunftsmoeglichkeit im Bereich des Gewaesserschutzes in der Gefahrstoff-Schnellauskunft zu erweitern.

Moeglichkeiten zur Verbesserung der betriebswirtschaftlichen Situation durch Umweltcontrolling

Das Forschungsinteresse konzentriert sich im wesentlichen auf zwei Bereiche: - Welche Moeglichkeiten bestehen fuer die Schaffung praxisrelevanter und in der betrieblichen Praxis praktikabler Umweltinformationssysteme (Stichwort Umweltbilanzen)? - Wie koennen durch oekologisches Controlling in Form eines 'Sicherheitsmanagements' interne Umweltrisiken und solche, die durch staatliche Vorgaben oder durch Marktverschiebungen und gesellschaftliche Anforderungen entstehen (koennen), rechtzeitig 'entschaerft' und betriebswirtschaftlich positive Impulse fuer das Unternehmen umgesetzt werden?

Vorbereitung, Durchfuehrung und Auswertung eines Planspiels zu den Durchfuehrungsbestimmungen des UVP-Gesetzes

Auf der Grundlage von drei Fallbeispielen wurden die Unterlagen (Datenblaetter, Kartenmaterial, 'Drehbuecher') fuer einen Planspieltest der UVP-Durchfuehrungsbestimmungen erarbeitet. Im Fruehjahr 1990 wurden dann die Planspiele parallel durchgefuehrt, in denen die Vorschriftenentwuerfe von 40 Praktikern ueberprueft wurden. Die anschliessende Auswertung der Planspiele ergab viele Hinweise zur Verbesserung der Vorschriften und mehrere Empfehlungen zur Optimierung der Verwaltungspraktikabilitaet.

Entwicklung der Laermemission von Fahrzeugen im Strassen-, Schienen- und Wasserverkehr (Fortschreibung von Zeitreihen)

Fuer Fahrzeuge im Strassenverkehr wurden 1978 und 1983 die Geraeuschpegel von ca. 100.000 bzw. 40.000 zufaellig vorbeifahrender Kfz im Stadtverkehr gemessen und nach den verschiedenen Kfz-Kategorien ausgewertet. Es soll nun weiter untersucht werden, wie sich die Geraeuschemissionen seitdem durch verschaerfte Geraeuschvorschriften und geaendertes Fahrverhalten veraendert haben. Das Vorhaben dient u.a. der Ausfuellung von Paragraph 38 BImSchG und der Berichterstattung nach Paragraph 61 BImSchG.

Auswirkungen des Abfallgesetzes und der Altoel VO auf die Praxis der Altoelentsorgung 1991

Fortfuehrung des Vorhabens Altoelentsorgung III (1989/90) mit Erweiterung auf die neuen Bundeslaender und zusaetzlichen Fragestellungen. Ausgehend von Arten und Mengen der Frischoele (insgesamt ca 1,2 Mio t/a) soll deren Weg bis zum Endverbleib verfolgt werden. Dabei wird unterschieden zwischen den Schmieroelen, die beim bestimmungsgemaessen Gebrauch in die Umwelt gelangen (einige hunderttausend Tonnen) und den gesammelten Altoelen, die weiterbehandelt werden. (ca 600.000 t/a)

Emissionsfaktoren fuer Kraftraeder in der Bundesrepublik Deutschland (Ergaenzungsmessungen)

In Ergaenzung zur Messung und Ermittlung von Emissionsfaktoren durch das BUWAL (Schweiz) sollen repraesentative Messungen fuer den Kraftradbestand in Deutschland durchgefuehrt werden. Dabei sind Einfluesse der verschiedenen Messzyklen zu ermitteln (ECE, EUDC, FTP 75, US-Highway, Autobahnzyklus, Leerlauf). Im Ergebnis der Messungen sind weitere Abschaetzungen der Schadstoffbelastung der Luft durch Kraftraeder vorzunehmen. Das Vorhaben dient der Ausfuellung Paragraph 38 BImSchG.

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