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Found 577 results.

Methodenentwicklung zur Radiocarbonanalyse im Spurenbereich zur Quellenidentifizierung von Umweltchemikalien im Boden am Beispiel von Trichloressigsaeure (TCA)

Ziel des Vorhabens ist die Uebertragung einer von der Arbeitsgruppe von Professor Frank, Lehrstuhl fuer Umweltchemie und Oekotoxikologie der Universitaet Bayreuth, fuer den aquatischen Bereich entwickelten Radiocarbonanalyse zur Quellenidentifizierung von Umweltchemikalien im Spurenbereich auf das terrestrische Kompartiment. Mit Hilfe dieser Methode ist es moeglich, bei in der Umwelt gemessenen Chemikalien festzustellen, ob sie natuerlichen oder anthropogenen Ursprungs sind. Diese Frage ist bei der derzeit vorgenommenen Risikoanalyse von Trichloressigsaeure (TCA) von entscheidender Bedeutung. Wenn das TCA im Boden ein Transformationsprodukt von Perchloraethylen in der Atmosphaere ist, stammt sein Kohlenstoffgehalt aus Erdoelprodukten und sollte wegen der vergleichsweise geringen Halbwertszeit keine C14-Isotope enthalten, waehrend natuerlich gebildetes TCA einen C14-Gehalt wie in biologischem Material aufweisen sollte. Da es sich bei dieser Methode um eine Analytik im Spurenbereich handelt, welche die Extraktion einer ausreichenden Menge an TCA erfordert, sind erhebliche experimentelle Schwierigkeiten zu ueberwinden, bevor die Methode unter den komplexen Bodenbedingungen anwendbar ist. Eine am Beispiel von TCA entwickelte Radiocarbonanalyse fuer den Boden kann problemlos auch fuer die Quellenidentifizierung anderer Schadstoffe eingesetzt werden. Die Methode liesse sich auf zahlreiche andere Fragestellungen anwenden, die von hoher praktischer umweltchemischer und oekotoxikologischer Bedeutung sind. So koennte auf diese Weise elegant und zweifelsfrei die Frage beantwortet werden, ob und in welchem Umfang atmosphaerisches Methylbromid, welches in juengster Zeit als relevant fuer den stratosphaerischen Ozonabbau diskutiert wird, aus industriellen Quellen stammt. In aehnlicher Weise koennte die Frage nach der Herkunft atmosphaerischen Chloroforms beantwortet werden, oder die Entstehung der luftgetragenen Nitrophenole, fuer die sowohl die Entstehung aus Kraftstoffemissionen, als auch die aus natuerlichen Quellen diskutiert wird. In gleicher Weise erhebt sich die Frage, inwieweit die z.Z. in der Umwelt gefundene Trifluoressigsaeure aus anthropogenen Quellen stammt (FCKW-Ersatzstoffe, PTFE-Pyrolyse) oder ob auch biologische Quellen in Frage kommen. Insbesondere koennte diese Methode von Bedeutung sein fuer die Identifizierung der Herkunft von langlebigen, bioakkumulierenden Stoffen (PBT, POP) in emissionsfernen Gebieten.

Koordinierung und Unterstützung eines gemeinsamen Implementierungsprozesses zum Aufbau von EMAS-Umweltmanagementsystemen in einer Pilotgruppe von Bundesbehörden und Beratung beim Aufbau des Umweltmanagements im BMU

A) Bundesbehörden und andere öffentliche Einrichtungen des Bundes spielen bislang eine eher untergeordnete Rolle in der Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Die Umsetzung des Leitbilds einer nachhaltigen und dauerhaft umweltgerechten Entwicklung ist aber eine Herausforderung, der sich auch und gerade die öffentliche Hand stellen muss. Denn zum einen sind die Umweltwirkungen, die mit dem Handeln des öffentlichen Sektors verbunden sind, beträchtlich. Zum anderen beeinflussen staatliche Entscheidungen auch maßgeblich umweltrelevante Handlungen in der Gesellschaft und haben somit auch eine besondere Vorbildfunktion. B) Der Aufbau und die Nutzung von Umweltmanagementsystemen können einen wichtigen Beitrag zur Realisierung eines umweltgerechten und effizienten Verwaltungshandelns leisten. Insbesondere mit dem anspruchsvollen europäischen EMAS II-System können auch für öffentliche Einrichtungen die Voraussetzungen für eine systematische Identifikation umweltbezogener Handlungspotentiale und deren effektive Realisierung geschaffen werden. C) Ziel des Vorhabens ist die Koordinierung und Unterstützung eines Implementierungsprozesses zum Aufbau von Umweltmanagementsystemen in einer Pilotgruppe von Bundesbehörden. Dies umfasst die Vorbereitung von gemeinsamen Arbeitssitzungen und die Wahrnehmung einer Beratungsaktion für die teilnehmenden Behörden sowie die parallele Erarbeitung eines Leitfadens für die Übertragung der erworbenen Managementkompetenzen auf weitere Behörden ('Schneeballsystem'). Bei der nachfolgenden Implementierung eines EMAS-Systems in der Dienststelle Heinrich-von-Stephan-Strasse des BMU ist darüber hinaus der Aufbau des Umweltmanagements durch Beratung vor Ort und Hilfestellungen bei wesentlichen Arbeitsschritten zu unterstützen. Dies umfasst insbesondere die Entwicklung des Managementsystems i.e.S. und die Unterstützung bei der Durchführung von Umweltprüfung und Umweltbetriebsprüfung sowie notwendiger Datenauswertungen.

Unterstützung beim Aufbau des nationalen Systems für eine transparente Erhebung der Grundlagendaten und Emissionsberichterstattung entsprechend Art. 5 (1) des Kioto-Protokolls

A) Problemstellung: Im Artikel 5.1 des Kioto-Protokolls wird die Implementierung eines Nationalen Systems zur Sicherstellung der für die Inventarerstellung notwendigen Berechnungsgrundlagen und Methoden bis spätestens 2007 vorgeschrieben. Durch die Anwendung der 'IPCC Guidance on Good Practice in Inventory Preparation' und den Aufbau eines 'National System' entsprechend des o.a. Artikels soll die Qualitätssicherung der Emissionsinventare von Klimagasen erfolgen. B) Handlungsbedarf: In den vergangenen 2 Jahren wurde im Auftrag des SBSTA (wissenschaftliche Begleitbehörde) der Klimarahmenkonvention der Leitfaden 'Good practice guidance and uncertainty management in national greenhouse gas inventories' erarbeitet. Dieser Leitfaden schreibt für die zukünftigen Berechnungen der nationalen Treibhausgasemissionen und -senken Methoden und Qualitätssicherungsprozeduren zwingend vor. Wenn Vertragsstaaten dieser Aufforderung nicht folgen, ergeben sich Konsequenzen hinsichtlich der Akzeptanz der veröffentlichten nationalen Treibhausgasinventare (Nachweis erreichter Emissionsminderungen) sowie der zukünftigen Teilnahme am Emissionshandel. C) Ziel des Vorhabens ist, im Rahmen dieses Vorhabens sollen die methodischen Vorarbeiten für die Anwendung des Leitfadens und notwendige Vorarbeiten für das Nationale System geleistet werden (Recherche der möglichen Einrichtungen, Information der beteiligten Kreise, Vorstellungen zur institutionellen Zusammenarbeit usw.), dessen erste Erfolge zum Vorhabensende (2005) nachzuweisen sind. Das Nationale System ist als Netzwerk aller Bundes- und Landeseinrichtungen, Forschungsinstitute, Verbände und Organisationen zu verstehen, die zur Verbesserung der Inventarberechnungen beitragen können.

Ermittlung des Standes der Technik bei vorhandenen Sonderabfallbehandlungsanlagen hinsichtlich der Emissionen und Kosten ausgewählter chemisch-physikalischer Behandlungstechniken und Abfallarten für das BVT-Merkblatt Sonderabfallentsorgung

Die Europäische Kommission hat mit der Konkretisierung von Artikel 16 (2) der Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) begonnen. Dabei werden nach einem engen Zeitplan zu allen im Annex l der Richtlinie genannten Anlagenarten in Arbeitsgruppen 'Merkblätter zu den besten verfügbaren Techniken' (BVT-Merkblätter) erarbeitet. Diese sollen später unter anderem im Genehmigungsverfahren die Grundlage für Anforderungen an Anlagen bilden. Das Arbeitsprogramm der EU-Kommission sieht für das Jahr 2002 den Beginn der Arbeiten zum BVT-Merkblatt für den Sektor 'Anlagen zur Beseitigung und Verwertung gefährlicher Abfälle' vor. Für diesen Sektor sind deshalb im Rahmen des Vorhabens der Stand der Technik (Emissionen Luft, Wasser, Abfall, ggf. Lärm, Erschütterungen, Wärme, Störfallrelevanz) und die Verbrauche (Energie, Wasser, Rohstoffe) von modernen Anlagen systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen die Ausgangsbasis für Vorschläge (deutsche Position) für die BVT-Merkblätter bilden. Die Kurzfassung ist daher auch ins Englische zu übersetzen.

Evaluation der hygienischen Qualität des Wassers in mit fäkalbelastetem Flusswasser gefluteten Tagebaurestseen

Die Überwachung von freien Badegewässern nach hygienisch-mikrobiologischen Gesichtspunkten findet anhand von mikrobiellen Indikatoren (Indikatorbakterien und -viren) statt. Bei der Überschreitung von bestimmten vorgegebenen Konzentrationen dieser Indikatoren wird davon ausgegangen, dass Krankheitserreger auch in Konzentrationen präsent sind, die die Gesundheit der Badebenutzer gefährden. Dabei sind die Indikatoren selbst keine Krankheitserreger, sondern in der Regel harmlose Bewohner des menschlichen Darmes. Indikatoren überleben im Oberflächenwasser länger als Krankheitserreger. Daraus folgt, dass wenn das Zeitintervall (Karenzzeit) seit der letzten fäkalen Einleitung lang genug ist und die Indikatorkonzentrationen unter die Grenzwerte zu liegen kommen, die Anzahl der Krankheitserreger im Wasser als unbedenklich gelten kann. Wird das Gleichgewicht eines Gewässers durch eine intermittierende Flutungsweise gestört, dann treffen diese Voraussetzungen nicht mehr zu. In intermittierend gefluteten Tagesbaurestlöchern kommt es bei jeder Flutung zu einer Verdünnung des eingeleiteten Wassers durch das bereits im Restloch vorhandene Wasser. Dabei wird die Verdünnung der Indikatoren und der Krankheitserreger gleich sein. Das ist ein beunruhigender Aspekt der Hygiene, weil sonst die Krankheitserreger durch die Karenzzeit überproportional eliminiert werden. Das FV soll die Frage der Absterberate ausgewählter Krankheitserreger in Tagebaurestlöchern mit ihren besonderen wasserökologischen Eingenschaften untersuchen. Die Fragen, die in einmaliger Weise hinterfragt werden sollen sind, wie Fäkalbakteriophagen, die mit dem Abwasser in die Gewässer gelangen, im Vergleich zu humanpathogenen Viren inaktiviert werden, ferner wie sich E.coli-Bakterien und interstinale Enterokokken hinsichtlich humanpathogenen Viren verhalten.

Untersuchungen zum Abflussverhalten von Tierarzneimitteln bei Ausbringung von Gülle auf Ackerland und Weide

A) Problemstellung: Arzneimittel werden sowohl im Oberflächengewässer als auch im Grundwasser gefunden. Zur Zeit sind Aussagen zum möglichen Oberflächengewässereintrag von in Gülle/Mist enthaltenen Arzneimitteln über den Austrag (run off) aus landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht möglich, da es keinerlei Untersuchungen dazu gibt. Im Rahmen der Umweltbelange für eine Zulassung von Tierarzneimitteln kann dieser Eintrag eine wichtige Rolle spielen. Szenarien für eine Expositionsberechnung sind zur Zeit nicht vorhanden. B) Handlungsbedarf: Zur Erstellung von wissenschaftlich fundierten Expositionsberechnungen sind dringend Aussagen zum Austrag von Tierarzneimitteln bei Applikation auf Weide und bei Applikation auf Ackerland mit anschließender Einarbeitung in den Boden notwendig. C) Ziel des Vorhabens: Das Vorhaben soll experimentell Daten zum Austrag von Arzneimittel aus den unterschiedlichen Medien (Gülle/Mist auf der Weide, Gülle/Mist eingearbeitet im Boden) liefern. Dabei sollen nicht nur die Medien, sondern auch entsprechende Regenereignisse und die physikalisch-chemischen Daten der Substanzen berücksichtigt werden. Weiterhin gilt es nicht nur die Arzneimittel zu berücksichtigen, sondern auch die vom tierischen Körper ausgeschiedenen relevanten Metaboliten. Die gewonnenen Daten sollen den Input für das im Rahmen der Zulassung notwendige Expositionsszenario Abflussverhalten ('run off') bilden.

Validierung eines endobenthischen Sedimenttests durch internationalen Ringtest

Problemstellung: Da viele Umweltchemikalien die Tendenz haben, an Sedimentpartikel zu adsorbieren und damit einen Risikofaktor für Sedimentorganismen darstellen, wurde auf internationaler Ebene die Notwendigkeit erkannt, für den Sedimentbereich eine weitere standardisierte Testmethode zur Verfügung zu haben. Für die Risikoabschätzung von Stoffen im Rahmen des Vollzugs von Stoffgesetzen (u.a. EG-AltstoffV, Biozidgesetz) ist die Bewertung des Kompartimentes Sediment von großer Wichtigkeit. Zur Zeit gibt es nur einen OECD-Test zu einem Sedimentorganismus (OECD 218, draft). Im Rahmen der Revision des Technical Guidance Documents zur Bewertung von Neuen und Alten Stoffen sowie von Bioziden ist ein neues Konzept für die Bewertung des Sediments erarbeitet worden. Es wird als Teststrategie die Durchführung eines Sedimenttests mit mindestens einem weiteren endobenthischen (im Sediment lebend) Sedimentorganismus gefordert. Deshalb wurde ein Test mit Lumbriculus entwickelt und es ist nun dringend erforderlich, diesen Test im Rahmen eines Ringtests zu validieren. Handlungsbedarf: Sedimentbewohner stellen ein wichtiges Glied im aquatischen Ökosystem dar und spielen eine entscheidende Rolle beim Stoffkreislauf. Deshalb haben Wirkungen auf Sedimentorganismen einen Einfluß auf das gesamte aquatische Ökosystem. Viele Stoffe binden oder adsorbieren an das Sediment und können dadurch für die Sedimentbewohner bioverfügbar sein. Zur adäquaten Abbildung des Risikos für Sedimentorganismen ist es deshalb erforderlich, Organismen mit unterschiedlichen Ernährungs- und Lebensweisen zu testen. Die bisher vorliegenden Testrichtlinien sind für eine Bewertung des Risikos nicht ausreichend. Ziel: Ziel des Vorhabens ist es, eine Prüfvorschrift im OECD-Test-Guideline-Format zu entwickeln, die dem Nationalen Koordinator des OECD-Prüfrichtlinenprogramms zur Verfügung gestellt wird. Der Ringtest soll mit 8-12 Labors aus unterschiedlichen OECD-Ländern durchgerührt werden. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens (FuE-Vorhaben 29967411) und einem Gutachten (FKZ 36012001) wurden bereits Vorarbeiten geleistet.

Fortschreibung des Konzeptes zur Bewertung von Risiken bei Freisetzungen und dem Inverkehrbringen von gentechnisch veraenderten Organismen

Gemaess Paragraph 16 (4) des Gentechnikgesetzes ist das Umweltbundesamt bei der Genehmigung von Freisetzungen als Einvernehmensbehoerde eingebunden. Beim Inverkehrbringen ist eine Stellungnahme des UBA einzuholen und fuer die Zukunft ist auch hier die Stellung als Einvernehmensbehoerde vorgesehen. Um diesem Auftrag gerecht werden zu koennen und um die Entscheidungsfindung vergleichbar und nachvollziehbar zu machen, hat das UBA, aufbauend auf die bisherigen Vollzugserfahrungen, ein Konzept zur Risikoabschaetzung erarbeitet, das auch in die Arbeit internationaler Gremien (EU, OECD, Umsetzung Biosafety-Protokoll) eingespeist werden soll. Seit einem Fachgespraech zu dem Risikokonzept im Jahr 1996 ist die Diskussion um Wirkungsfragen und Risiken durch den Einsatz von gentechnisch veraenderten Organismen (GVO) fortgeschritten, neue wissenschaftliche Untersuchungen liegen vor und eine Novellierung der Freisetzungsrichtlinie 90/220/EWG ist in Arbeit. Im Rahmen des Vorhabens soll das vorliegende Bewertungskonzept des UBA anhand neuerer Erkenntnisse und Positionen ueberarbeitet und aktualisiert werden. Hierzu zaehlen z.B. neben der Einbindung der Ergebnisse des Fachgespraechs die Positionen des SRU, des WBGU, der OECD (Vergleichbarkeit, Concept of Familiarity), Erkenntnisse aus der Risikobewertung von Neophyten, Mikroorganismen, aber auch der Chemikalienregulierung. Hierbei soll die Einbindung des Vorsorgeprinzips in die Risikobewertung besondere Beruecksichtigung erfahren. In der zweiten Jahreshaelfte des Jahres 2002 soll ein Fachgespraech zu dem ueberarbeiteten Konzept durchgefuehrt werden. Die Ergebnisse des Fachgespraechs sind Bestandteil des Abschlussberichtes.

Alternative Berechnung von Treibhausgas-Emissionen anhand sozioökonomischer Indikatoren, Teilvorhaben 03 'Aktualisierung des Ausgabeformats vom Energie- und Schadstoffemissionsmodell Verkehr' für die Datenbank ZSE

Das Vorhaben soll aus nachfolgenden Gründen in Form einer Freihandvergabe an das ifeu-Institut gehen: Ziel des Vorhabens ist die Aktualisierung des Ausgabeformats (DV-Schnittstelle) des im Rahmen der F+E-Vorhaben 20506057 und 29845105 vom ifeu-Institut entwickelten Modells zur Berechnung der Schadstoffemissionen des motorisierten Verkehrs (TREMOD). Mittels der Schnittstelle werden die im Rahmen der Emissionsberichterstattung für das Kyoto Protokoll und der Genfer Luftreinhaltekonvention notwendigen Informationen an die Datenbank Zentrales System Emissionen, ZSE, des FG II 6.3 importiert und somit zur Verfügung gestellt. Dies setzt detaillierte Kenntnisse über die Eingangsdaten und Berechnungsalgorithmen sowie deren programmiertechnische Ausführung voraus. Gemäß dem Fachwissen und der Betreuung der TREMOD-Datenbank von FG I 3.1 liegen die zur Bearbeitung des Vorhabens notwendigen Kenntnisse ausschließlich beim ifeu-Institut vor. Ein vergleichbares Angebot von einem anderen Anbieter ist nicht zu erwarten. Das Vorhaben solle kurzfristig vergeben werden, um die Daten für die Emissionsberechterstattung 2004 zu berücksichtigen. Damit wäre das Instrumentarium weiterhin als Standardinstrument der Bundesregierung für die Emissionsberichterstattung einsetzbar.

Feinstaubmessung: Charakterisierung des Aerosols im Messnetz des UBA (Umweltbundesamtes)

Es ist eine möglichst repräsentative Studie zur Charakterisierung des Aerosols für das Umweltbundesamt in einem zeitlich eng begrenzten Zeitraum zu erstellen. Der Messort sollte sich in einem für große Flächen Deutschlands repräsentativen Gebiet befinden und relativ unbeeinflusst von unmittelbar in der Umgebung liegenden Quellen sein. Am Messstandort gemessene meteorologische Parameter werden zur Interpretation der Ergebnisse verwendet. Mit Hilfe von Rückwärtstrajektorien soll die Herkunft der jeweils beprobten Luftmassen zugeordnet werden.

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