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Einrichtung je einer Messtelle und Durchfuehrung von Untersuchungen zur Feststellung des Schadstoffeintrags in die Nord- und Ostsee aus der Atmosphaere

Zur Untersuchung des Schadstoffeintrages in die Nord- und Ostsee soll eine Messstelle in Daen. Nienhof (20 km noerdl. Kiel) aufgebaut und die UBA-Messstelle Westerland ausgebaut werden. Untersucht werden soll der Eintrag mit dem Niederschlag; als Komponenten sind vorgesehen die Hauptionenbestandteile H+, NH+4, Na+, K+, Mg2+, Ca2+, SO2-4, NO-3, Cl-, die Schwermetalle Pb, Cd, Cu, Zn, As, Cr, Ni (graue Liste der Parcom), organische Mikrovereinigungen wie PCB, Pestzide und Quecksilber in seinen verschiedenen Bindungsformen. Die Arbeiten an der Analysetechnik fuer organische Verbindungen sollen an der Universitaet Kiel, die an der Hg-Analytik an der Messstelle Westerland durchgefuehrt werden.

Ermittlungen zum Stand der Technik und Laermminderung bei genehmigungsbeduerftigen Anlagen nach 4. BImSchV - Kuehltuerme

Laermminderung bei Kuehltuermen muss sowohl in Bodennaehe (Luftzufuehrung) als auch im Bereich der Abluft ansetzen. Waehrend die Minderung der Geraeusche aus den Zuluftoeffnungen mit Schalldaempfern Stand der Technik ist, ist die Minderung der Emission ueber die Abgasoeffnung bisher noch nicht geloest. Im Vorhaben soll untersucht werden, in welcher Weise eine optimale Emissionsminderung erreicht werden kann, wobei Auswirkungen auf Druckverlust, Wartung, Kosten etc. beruecksichtigt werden muessen.

Eintrag von Blei und Quecksilber in die Umwelt - Bilanz von Blei und Quecksilber

Das Vorhaben hat das Ziel, den Kenntnisstand ueber die industrielle Verwendung von Blei zu verbessern. Durch die Fortschreibung bestehender Bilanzen sollen Veraenderungen innerhalb der einzelnen Verwendungsgebiete aufgezeigt werden. Es ergibt sich damit die Moeglichkeit, umwelt- und gesundheitspolitisch unerwuenschte Entwicklungen zu erkennen und vorbeugende Massnahmen einzuleiten. Die Kenntnis der Umweltrelevanz der einzelnen Einsatzgebiete macht eine differenzierte Kontrolle moeglich, wenn die Verarbeitungsmengen und die spezifischen Bedingungen dieses Verwendungsgebietes bekannt sind.

Messung des Flusses von Luftverunreinigungen entlang ausgewaehlter Grenzabschnitte (z.B. Oberrhein, Bayerischer und Pfaelzer Wald, Grenze zur DDR)

Vor dem Hintergrund unserer Waldschaeden sollen im Rahmen des F+E-Vorhabens Flugzeugmessungen mit dem Ziel durchgefuehrt werden, eine Messstrategie zur Feststellung der Massenstroeme von Luftverunreinigungen ueber die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland zu entwickeln und erste orientierende Messungen zur Bestimmung der Import-Export-Bilanz durchzufuehren. Die Stoffpalette umfasst zunaechst gasfoermige Luftverunreinigungen wie SO2, NO, NO2 und /O3 sowie solche wichtige Stoffe im Aerosol und Wolkenwassers wie SO4, NO3, Cl, H+, NH4+, H2O2, Schwermetalle. Die Flugzeugmessungen sollen bei repraesentativen Wetterlagen, die eine Hochrechnung auf jaehrliche Zahlen erlauben, entlang den deutschen Grenzen durchgefuehrt werden.

Verminderung der Schwermetallkontamination aus Wasserversorgungsleitungen - Teilvorhaben II: Rechtliche Aspekte der Verhinderung oder Beseitigung gefaehrlicher Materialien insbesondere in der Hausinstallation

Sowohl die Trinkwasserverordnung (TVO) als auch das Bundesseuchengesetz bieten zur Zeit keine hinreichende Rechtsgrundlage fuer Anordnungen zum Auswechseln der Bleileitungen. Beide Rechtsgrundlagen eignen sich nicht zur Durchsetzung von 'reinen Vorsorgewerten'. Eine geeignete Rechtsgrundlage bietet allein Paragraph 9 Abs. 1 Ziff. 3 LMBG. Allerdings ist die Gesetzgebungskompetenz des Bundes im Hinblick auf Art. 74 Ziff. 19 und 20 GG zweifelhaft (gilt auch fuer die jetzige TVO). Zivilrechtlich stellt die Ueberschreitung des Grenzwerts der TVO allein noch keinen Mangel dar, den der Vermieter zu beseitigen haette. Ein Auswechseln der Rohre waere daher keine Erhaltungs-, sondern eine Verbesserungsmassnahme. Folge: Umlegung auf die Miete; Haftung des Vermieters nur, wenn im Einzelfall Fehler der Mietsache vorliegt oder Verletzung von Aufklaerungspflichten.

Entwicklung eines Verfahrens zur praxisnahen Beurteilung der Umweltvertraeglichkeit von industriellen Nebenprodukten im Strassenbau

Die Beurteilung der Umweltvertraeglichkeit von industriellen Nebenprodukten ist fuer ihre Verwendung im Strassenbau neben der technischen Eignung von entscheidender Bedeutung. Grundlage einer solchen Beurteilung sind in der Regel Ergebnisse von Laboruntersuchungen, bei denen die Stoffe nach genormten und nicht genormten Verfahren ausgelaugt werden. Der Nachteil dieser Verfahren ist, dass die Pruefbedingungen im Labor erheblich von den tatsaechlichen Bedingungen in der Strasse abweichen. Es waere daher wuenschenswert, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem die Auslaugverhaeltnisse in der Praxis moeglichst weit angenaehert sind. Als Bezug fuer die Bewertung des Verfahrens sind bei diesen Untersuchungen Grosslysimeter in der Strasse zu verwenden.

Wissenschaftliche Unterstuetzung bei der Erstellung der TA Altlasten -Internationaler Workshop

Mit diesem Vorhaben soll die planerische und organisatorische Durchfuehrung des Internationalem Workshops 'Contaminated Sites in the European Union: Policies and Strategies', welcher vom 8.- 9. Dezember 1994 in Bonn staffindet, sowie die umfangreiche Auswertung in Form eines Tagungsbandes sichergestellt werden.

Anforderungen einer nachhaltigen Landnutzung an die Verwertung organischer Abfaelle in der Landwirtschaft (Fachgespraech)

Durch die TA Siedlungsabfaelle wurde ein verstaerkter Druck zur Ausbringung von Klaerschlaemmen auf landwirtschaftlich genutzte Boeden erzeugt. Es ist daher zu ueberpruefen, ob die derzeitigen Regelungen fuer einen vorsorgenden Bodenschutz ausreichen, insbesondere hinsichtlich der Ausbringung von Klaerschlaemmen als Mischduenger. Dazu sollen insbesondere die Erfahrungen der Laender und ihrer Vollzugsbehoerden wie auch der landwirtschaflichen Behoerden ausgewertet werden. Im Ergebnis ist die Frage zu beantworten, ob und ggf. wie die Klaerschlamm-Verordnung zu novellieren ist oder duengemittelrechtliche Regelungen ergaenzt werden sollten.

Wissenschaftliche Unterstuetzung der Erstellung einer TA-Altlasten-Validierung eines Entscheidungsrasters zur Erfolgskontrolle von Sanierungsmassnahmen

In Zusammenhang mit der Erarbeitung untergesetzlicher Regelungen zum Bundes-Bodenschutzgesetz (RVO und VwV Altlasten sind bundeseinheitliche Anforderungen an die Durchfuehrung von Sanierungsmassnahmen zu formulieren. Grundlage dafuer bildet die Validierung eines Entscheidungsrasters fuer Arbeitsablaeufe bei Sanierungsuntersuchungen und -massnahmen sowie nachfolgenden Ueberwachungsmassnahmen.

Umgebungsueberwachung von verfahrenstechnischen Freiluftanlagen durch Gasdetektoren

Es wird der Stand der Kenntnisse und der Erfahrungen fuer die Aufstellung fest installierter Gasdetektoren fuer brennbare Gase und Daempfe sowie toxische Stoffe in der nahraeumigen Umgebung von Freiluftanlagen ermittelt. Es wird ein Konzept fuer die optimale Luftueberwachung in der Umgebung dieser Anlagen, insbesondere auch im Hinblick auf die Alarmmeldung bei stoerfallbedingten Freisetzungen entwickelt. Bei groesseren, stoerfallbedingten Freisetzungen koennen durch das festinstallierte Ueberwachungssystem erste Anhaltspunkte ueber das Ausmass des Stoerfalls gewonnen werden. Dies ist von Bedeutung fuer die Beurteilung des Vorliegens einer Gemeingefahr im Sinne der Stoerfallverordnung.

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