Die Einwanderung von Neozoen und Neophyten erfolgt bevorzugt in anthropogene Oekosysteme hinein. Dieses Phaenomen ist besonders fuer die Flusssysteme in Deutschland auffaellig und wird durch den Gewaesserausbau unterstuetzt. In einem Fachgespraech soll der status quo dargestellt werden und folgende Fragen geklaert werden: - Voraussetzungen fuer das Einwandern von Neozoen, Neophyten - Voraussetzungen fuer die Etablierung - Folgen der Einwanderung von Neozoen, Neophyten - Forderungen und Massnahmen fuer den Gewaesserausbau.
Paragr. 4 des Abfallbeseitungsgesetzes in der Fassung des Entwurfs der Bundesregierung zur 4. Novelle des Abfallbeseitigungsgesetzes sieht den Erlass von allgemeinen Verwaltungsvorschriften fuer die Abfallbeseitigung vor. Diese Verwaltungsvorschriften werden in Arbeitsgruppen erarbeitet. Das Vorhaben dient dazu, den Arbeitsgruppen die fuer die jeweilige Aufgabenstellung erforderlichen Materialien aufzubereiten und zur Verfuegung zu stellen. Hierzu sind insbesondere die Ergebnisse von F+E-Vorhaben im Hinblick auf die konkrete Aufgabenstellung heranzuziehen. BMI und UBA sind bei der Wahrnehmung der Arbeiten an der TA-Abfall fachlich zu unterstuetzen. Bei der Festlegung des Standes der Technik auftretende Erkenntnisluecken sind durch Forschungsarbeiten zu schliessen. Die Ergebnisse der Arbeit in den Arbeitsgruppen sind wissenschaftlich aufzuarbeiten, dabei auftretende Managementaufgaben sind wahrzunehmen.
Innerhalb des Vorhabens soll eine Biologische Strategie fuer oestrogene Wirkungen von Chemikalien auf Organismen und Oekosysteme entwickelt werden. Grundlage hierfuer ist eine Fachgespraech, das im Maerz 1995 durchgefuehrt wurde. Durch dieses Vorhaben soll es ermoeglicht werden, sowohl das endokrine Potential von Umweltchemikalien zu bestimmen, als auch Umweltproben in ihrer endokrinen Potenz zu charakterisieren. Die Teststrategie soll durch eine Bewertungs- und Beobachtungsstrategie ergaenzt werden.
Die Berliner Wasserwerke planen im Bereich eines Wasserwerkes im Spandauer Forst die Versickerung von vorgereinigtem Oberflaechenwasser, um das Grundwasserdargebot zu erhoehen. Mit diesem Forschungsvorhaben soll diese wasserwirtschaftliche Massnahme wissenschaftlich begleitet werden, um die Beziehungen zwischen der Standortflora und den Bodenwasserverhaeltnissen zu untersuchen und Steuerungskriterien zu entwickeln, mit denen die Infiltration zur Vermeidung von Pflanzenschaeden bei Grundwasserentnahme bzw zur Erhaltung oder Wiederherstellung einer bestimmten Flora (im vorliegenden Fall zur moeglichen Renaturierung eines Moores) optimal betrieben werden kann.
Das Weltklima ist durch den Treibhauseffekt bedroht. Staedte und Gemeinden sind mit ihren Buergern aufgerufen, dem entgegenzutreten. Gerade hier gibt es erhebliche Potentiale, CO2 und andere Treibhausgase zu mindern. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat hierzu ein Konzept erarbeiten lassen, das die Bilanzierung und Trendprognose der CO2-Emissionen sowie zwei Massnahmenszenarien zur wirksamen C02-Minderung in Stuttgart enthaelt. Die Konzepterstellung wurde von einem Arbeitskreis (Energietisch) unterstuetzt, an dem verschiedenste Institutionen und Verbaende mitgewirkt haben. So konnte deren Fachkompetenz und Kenntnis bereits sehr frueh in das 1997 fertiggestellte Konzept einfliessen. Der Stuttgarter Gemeinderat hat zwischenzeitlich einem von der Verwaltung vorgelegten Handlungsprogramm zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zugestimmt. Neben einer Grundsatzentscheidung zur CO2-Reduzierung wurde die Mitwirkung und Mitfinanzierung an einem Energieberatungszentrum sowie ein Projekt zum energiesparenden Autofahren beschlossen, das aus staedtischen Mitteln mit 200000 DM bezuschusst wird. Kuenftig sollen generell insbesondere Massnahmen umgesetzt werden, die neben dem Klimaschutz auch der Staerkung der lokalen Wirtschaft dienen. Bereits beschlossen ist auch ein kommunales Energiesparprogramm. Im Vorfeld dieses Programms war bereits zunaechst als einjaehriges Pilotprojekt eine Mobilitaetszentrale mit kompetenter Beratung in allen Verkehrsfragen eingerichtet worden. Die erfolgreiche Pilotphase endet im Sommer 1999. Die Weiterfuehrung soll in Kuerze beschlossen werden. Die Umsetzung von Massnahmen des Klimaschutzkonzeptes gestaltet sich wegen der angespannten Finanzlage schwierig.
Durch giftige Chemikalien wurde die Gewaesserbiozoenose des Rheins erheblich geschaedigt. Es besteht ein wissenschaftliches Interesse, die Schaedigung und langfristige Erholung der Benthosorganismen des Rheins zu beobachten, um fuer vergleichbare Unfaelle Schadenabschaetzungen und Prognosen machen zu koennen. Dies hat auch konkrete Bedeutung fuer die Moeglichkeiten einer Wiederbesiedlung des Rhein mit Aalen und die Abschaetzung von Regressforderungen an den Verursacher. Dieses F+E-Vorhaben ist Teil eines von der Deutschen Rheinschutzkommission (DK) am 15/12/1986 verabschiedeten Messprogrammes im Zusammenhang mit dem Rheinchemieunfall 'SANDOZ', welches ganz ueberwiegend von den Laendern finanziert wird. Die erwarteten Ergebnisse sind auch von Bedeutung fuer Massnahmen des BMU im Zusammenhang mit den Paragraphen 7a und 36 WHG.
Der militaerische Tiefflugbetrieb ueber dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wird von den Luftstreitkraeften der NATO-Mitgliedsstaaten durchgefuehrt. Im Jahr werden ca. 100.000 Tieffluege mit Kampfflugzeugen absolviert. Den Hauptanteil der Fluege bestreiten Flugzeuge der Bundeswehr. Infolge der hohen Laermemission der zum Einsatz kommenden Luftfahrzeuge und der geringen Flughoehe (75 - 450 Meter) ueber Grund, kann es in Tieffluggebieten mit hoher Flugkonzentration zu einer Laermbelaestigung fuer die Anwohner kommen. Um Aussagen ueber die tatsaechliche Laermbelastung zu erhalten, sollen in ausgewaehlten Tieffluggebieten statistisch relevante Messungen der Laermimmissionen durchgefuehrt werden. Die benoetigten Daten werden mit Hilfe einer mobilen Fluglaermmessanlage ermittelt.
Nach der Verabschiedung der EG-Richtlinie zur UVP im Juni 1985 sind alle Mitgliedslaender der EG gehalten, diese Richtlinie innerhalb von drei Jahren in das nationale Recht umzusetzen. Das F+E-Vorhaben soll - ausgehend von einer Bestandsaufnahme der gegenwaertigen Umsetzungsbemuehungen - die rechtlichen und administrativen Schwierigkeiten bei der Einbindung der Richtlinie in die verschiedenen nationalen Rechtskodices sowie die unterschiedlichen Verfahren der Fachplanung usw. untersuchen und fuer die Bundesrepublik Deutschland Abhilfemassnahmen vorschlagen. Das Forschungsvorhaben steht im Zusammenhang mit dem fuer 1987 geplanten internationalen Symposium zur UVP.
Das Feinwurzelsystem von gesunden und geschaedigten Buchen soll vor allem im Mykorrhizabereich mit cytologischen und chemischen Methoden untersucht werden. Es ist geplant, Mykorrhizapilze verschiedener Standorte zu isolieren und schadstoffresistente Staemme zu selektionieren. Es stellt sich die Frage, inwieweit durch Beimpfung mit optimalen Mykorrhizastaemmen die Schadstoffresistenz der Baeume erhoeht, die Naehrstoffversorgung verbessert werden kann.
Die bisherigen Arbeiten an dem Vorhaben zeigen, dass zur Bestimmung refraktaerer Elemente (Elemente der 3. und 4. Uebergangsgruppe, der Nichtmetalle Jod, Schwefel und Bor, der Erdalkalien Strontium und Barium sowie Uran) die moderne ICP-Methode sehr gute Ergebnisse zeitig. Bisher konnte dies aber nur an wenigen Probenarten gezeigt werden, ja jede Probenart ihrer eigenen Aufarbeitungsmethode bedarf, um direkt bestimmbar zu sein. Die Arbeiten koennen ohne Neuinvestitionen erweitert werden, da der Geraetepark vohanden ist. Moeglichst fuer alle im Umweltprobenbankprojekt vorgesehenen Probenarten soll die ICP-Methode zur Charakterisierung der Proben herangezogen werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 493 |
| Kommune | 5 |
| Land | 10 |
| Wissenschaft | 75 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 493 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 493 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 493 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 484 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 281 |
| Lebewesen und Lebensräume | 378 |
| Luft | 293 |
| Mensch und Umwelt | 491 |
| Wasser | 297 |
| Weitere | 493 |