Drainasphalt, der ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Wasserableitung zur Aquaplaningverhinderung entwickelt wurde, besitzt deutlich akustische Vorteile. Versuchsstrecken existieren vor allem im westeuropaeischen Ausland. Es werden zT enorme Pegelabsenkungen (bis 9 dB) angegeben. Zur Beurteilung der Laermminderung muessen sowohl die Messbedingungen als auch die Beschaffenheit der Vergleichsstrecken genau angegeben sein, was in der Regel nicht geschehen ist. Um aussagefaehige und vergleichbare Pegel der unterschiedlichen Drainasphaltstrassendecken zu erhalten, werden mehrere Strecken mit gleichen Fahrzeugen vermessen. Die Ergebnisse werden bei dem jetzt von der BAST und dem BMV veranlassten Bau von Versuchsstrecken mit Drainasphalt in der Bundesrepublik beruecksichtigt. Die hierbei errichteten Stadtstrassen sind in das Messprogramm einbezogen.
Im Rahmen der Berliner Klimakonferenz vom Fruehjahr 1995 wurde auch die Bedeutung der Landwirtschaft als Emittent klimarelevanter Spurengase betont. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2005 eine 25prozentige Reduzierung dieser Emissionen (bezogen auf das Referenzjahr 1990) zu erreichen, erfordert daher auch einen entsprechenden Beitrag der Landwirtschaft. In dem Vorhaben soll eine Pruefliste erstellt werden, wo ueberall unterschiedliche Betriebsformen der Landwirtschaft Energie einsparen und die Emission klimarelevanter Spurengase minimieren koennen. Neben oekonomischen Instrumente, die im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms eine besondere Rolle spielen, zaehlen ordnungsrechtliche Anforderungen und Massnahmen wie Information und Beratung, Aus- und Weiterbildung zum Instrumentarium im Rahmen der Klimaschutzstrategie. Die Unterlagen sollen in die Ausbildung sowie die Beratung einfliessen und der freiwilligen Betriebspruefung Energiesparen/Emissionsminimierung dienen. Damit werden auf der Grundlage des Kooperatonsprinzips Empfehlungen aus dem Nationalen Klimaschutzbericht der Bundesregierung umgesetzt.
Anlagen, in denen mehr als 10 Tonnen von explosionsgefaehrlichen Stoffen nach Angang I des Sprengstoffgesetzes vorhanden sind, unterliegen den Bestimmungen der Stoerfallverordnung. Zur Ermittlung der spezifischen Sicherheitsanforderungen nach Paragr 3 - 6 Stoerfallverordnung bei Anlagen zur Herstellung und Handhabung von Sprengstoffen ist es erforderlich, den Stand der Sicherheitstechnik bei derartigen Anlagen aufzuzeigen. Das Ergebnis des Vorhabens unterstuetzt die Ueberwachungsbehoerden beim Vollzug der Stoerfallverordnung.
Ziel dieses Vorhabens ist es, auf der Grundlage von vorgegebenen Umweltzielen und entsprechenden Indikatoren sowie von Belastungsgrenzen fuer Oekosysteme oder einzelne Umweltkompartimente - ein Stoffflussmodell fuer eine Quantifizierung der jaehrlich in der Bundesrepublik anfallenden grossen Stoffstroeme (Ressourcen und Massenschadstoffe) zu erstellen - Reduktionspotentiale dieser Stoffstroeme sektoral, entlang von Anwendungsfeldern der Stoffe oder branchenbezogen aufzuzeigen - und das Modell so zu gestalten, dass es dynamisierbar und fuer unterschiedliche Ausgangsannahmen einsetzbar ist (Szenariotechnik). Denkbar ist eine Erstellung der Stoffstrom-Bausteine im Rahmen eines aus drei Szenarien bestehenden Ansatzes bis zum Jahre 2010: 1. Status-Quo-Prognose, 2. Szenario Effizienzrevolution, 3. Szenario neues Wohlstandsmodell (Konsumprofile, Lebensstile).
Der Landkreis Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven muessen ihre Regional- und Landschaftsrahmenplaene (Landkreis) bzw. ihre Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung (Stadt) neu erstellen. Aufgrund einer spezifischen Belastungssituation (Industriestandorte mit hohen Emissionen, Belastungen durch Bremen und Bremerhaven, Sonderdeponien, Baumsterben etc.) wollen und muessen sie dies auf der Basis einer oekologischen Analyse tun. Der angrenzende LK Friesland wird sich an dem Vorhaben beteiligen. Das Interesse des Bundes liegt insbesondere in der Anwendung und Weiterentwicklung eines fuer die UVP raeumlicher Entwicklungsplanung geeigneten methodischen Instruments (Oekologisches Demonstrationsvorhaben). Wesentlicher Ausgangspunkt und Basis des Vorhabens ist das Oekosystem Jadebusen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, welche Abhaengigkeiten zwischen den verschiedenen terrestrischen Akteuren (Industrie, Landwirtschaft, Fremdenverkehr/Freizeit, sonstige anthropogene Nutzungen) und dem Akzeptor Jadebusen bestehen. Dabei werden neben der Statusquo-Situation des marinen Bereiches (differenziert nach verschiedenen Indikatoren) auch die Folgen denkbarer Entwicklungsverlaeufe (Szenarien) bewertet.
Das im Auftrag des BMFT entwickelte IKARUS-Projekt ist fuer die Anwendung im Ressortbereich des BMU aufzuarbeiten und auf seine Eignung im Hinblick auf nationale und internationale Berichtspflichten des BMU zu ueberpruefen und zu ergaenzen. Dazu sind die Schnittstellenanforderungen herauszuarbeiten sowie die Moeglichkeiten zu analysieren, um modellierbare Randbedingungen fuer die Quantifizierung der Auswirkungen z.B. ordnungsrechtlicher und oekonomischer Instrumente zu formulieren und vorzuschalten. Insbesondere sind die Ausgestaltung und Auswirkungen einer gemeinschaftsweiten Besteuerung von Energietraegern unter Beruecksichtigung des Kohlenstoff- und Energieanteils im Hinblick auf die Optimierung der nationalen Klimaschutzstrategie und der der EU zu untersuchen sowie die Modellierung der Wirkung von Instrumenten am Beispiel der waermetechnischen Sanierung des Gebaeudebestandes in D zu erproben. Die Datenbanken muessen im Einklang mit der Struktur der Energiebilanzen stehen und aktualisiert und fortgeschrieben werden. Das Vorhaben ist mit dem Vorhaben zu nicht-energiebedingten Klimagas - Emissionen methodisch zu verzahnen. Hinsichtlich einer gemeinschaftsweiten Besteuerung von Energie sind zu erarbeiten: Auswirkungen einer Energiebesteuerung auf Energieverbrauch, Emissionen und andere Effekte; Aufstellung von Varianten und deren Analysen; Vorschlaege fuer flankierende Massnahmen sowie Ermittlung von Potentialen zur CO2-Minderung durch die Verwendung des Aufkommens der Steuer.
Aufbauend auf dem vorliegenden Diskussionsentwurf zum untergesetzlichen Regelwerk des kuenftigen Bundes-Bodenschutzgesetzes sollen mit diesem F+E-Vorhaben fachliche Detailregelungen zur bundeseinheitlichen Erfassung von Altstandorten und Altablagerungen sowie zu den jeweiligen Mindestuntersuchungsparametern fuer die Orientierungs- und Detailphase der Altlastenerkundung erarbeitet werden. Diese Arbeiten werden intensiv durch eine Bund/Laender-Projektgruppe Erstellung des untergesetzlichen Regelwerkes begleitet. Das Vorhaben dient gleichzeitig der Unterstuetzung dieser Projektgruppe bei der Erstellung von detaillierten Fachbeitraegen fuer den Regelungsbereich Altlasten der kuenftigen Bodenschutz - und Altlastenrechtsverordnung.
Im Projekt wurde ein Konzept zur Klaerung der abstrakten Begriffe 'Umweltrelevanz' und 'Stoerfall-Verordnungs-Relevanz' erarbeitet. Die Zusammenhaenge zwischen den Begriffen 'Gemeingefahr', 'Gefahrenpotential', 'Gefaehrlichkeit und Menge eines Stoffes' wurden analysiert, und die Anwendbarkeit deutscher Rechtsverordnungen zur Beurteilung der von einem Stoff ausgehenden Gefahren wurde ueberprueft. Darauf aufbauend wurde ein Verfahren zur Beurteilung der von einem Stoff ausgehenden Gefahren entwickelt. Mit diesem Verfahren wurde es moeglich, die gefaehrlichen Eigenschaften und/oder Wirkungen eines Stoffes anhand seiner spezifischen Daten mit den Parametern der Verordnung ueber die Gefaehrlichkeitsmerkmale von Stoffen und Zubereitungen nach dem Chemikaliengesetz zu vergleichen und somit den Stoff durch das entsprechende Kriterium der Verordnung zu beurteilen. Fuer 300 ausgewaehlte Stoffe von ca. 5000 in Regelwerken und stoerfallrelevanten Handbuechern genannten Stoffen wurden fuer eine aus dem Verfahren resultierenden Merkmalskranz Daten gesammelt und Stoffdossiers erstellt. Aufbauend auf das Verfahren und die Stoffdossiers wurde ein Vorschlag fuer die Novellierung des Anhangs II der Stoerfall-Verordnung erarbeitet. Dieser enthaelt fuer jedes Gefaehrlichkeitskriterium eine Klasse, wobei fuer die besonders gefaehrlichen toxischen Langzeitwirkungen Verweise zu vorhandenen Stofflisten gegeben werden, und 119 Stoffnamen, die mindestens zwei gefaehrliche Eigenschaften und/oder Wirkungen ausweisen.
Im Rahmen des Gesamtprojektes sind zwei Arbeitsschwerpunkte vorgesehen. 1) Schwerpunkt: Kontinuierliche Messungen an ausgewaehlten Flaechen mit den Teilgebieten: Bioklimatologie, Deposition, Wasser-Naehrstoff-Schadstoffdynamik der Boeden, Biomasseproduktion, Photosynthese, Pflanzeninhaltsstoffe, Reservestoffgehalte und Bodenbiologie. 2) Schwerpunkt: Regionale Stichprobenuntersuchungen mit den Teilgebieten: Forstgeschichte, Gelaendeklimatologie, Wasser-, Naehrstoff- und Saeurezustand der Boeden, Diagnostik und Schadsymptome, Feinstruktur der Kiefernadel, jahrringanalytische Untersuchungen, Bodenvegetation, Wurzeluntersuchungen an Kiefern. Als Erweiterung zur Abrundung des Gesamtprojektes sind Nadelanalysen auf Naehrstoff- und Schwermetallgehalte im regionalen Schwerpunkt vorgesehen, des weiteren Arbeiten ueber Bodenmikrobiologie und ueber phytopathogene Pilze auf der Blattoberflaeche. Zur Erstellung von Stoffbilanzen soll die Naehr- und Schadstoffsituation der Strauchschicht miteinbezogen werden. Fuer das Arbeitsgebiet Datenverarbeitung, Statistik, Modellrechung sind Erweiterungen vorgesehen. Das Projekt zielt auf - Erkenntnisgewinnung ueber die Wirkungen von Umweltschadstoffen in ballungsnah gelegenen Waldoekosystemen; direkter und indirekter Schaedigungspfad. - Empfehlungen zur Depositionsbegrenzung und Entwicklung eines beispielhaften Massnahmenprogramms zur Stabilisierung und Revitalisierung von Waldoekosystemen.
Im Rahmen des UFOPLAN ist ein mobiler Zweiradpruefstand entwickelt worden, der eine Kontrolle der Geraeuschemission und der konstruktionsbedingten Hoechstgeschwindigkeit an geschwindigkeitsbegrenzten Zweiraedern ermoegtlicht. Mit einem Exemplar des Pruefstandes ist jetzt im Feldeinsatz zu untersuchen, welche Erfahrungen sich speziell beim mobilen Einsatz im Vergleich mit anderen Kontrollmethoden ergeben. Gleichzeitig fallen wichtige Ergebnisse ueber den Zustand der kontrollierten Zweiraeder an, z.B. auch ueber Auswirkungen des Antimanipulationskataloges.
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|---|---|
| Bund | 493 |
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| Förderprogramm | 493 |
| License | Count |
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|---|---|
| Boden | 281 |
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