Bund und Laender haben die Einrichtung eines gemeinsamen Fruehwarnsystems fuer advehierten Smog beschlossen. Der Auftrag umfasst die Erprobung von Schnittstellenrechnerfunktionen auf IBM-Personsalcomputern AT 3. Die PC's muessen mit dem zentralen Luftrechner unter Einsatz vorhandener und fuer das Smog-Fruehwarnsystem weiterzuentwickelnder Solftware verbunden werden. Die EDV-Grafik ist ein Schwerpunkt. Die PC-Erprobung dient der praktischen Entscheidungsvorbereitung und einem Anforderungsprofil fuer die spaeter in den Messnetzzentralen der Laender aufzustellenden Schnittstellenrechner.
Mit unterschiedlichen Zielsetzungen werden gegenwaertig verschiedene Ansaetze zur Erhebung von 'Gewaesserbenutzungsabgaben' bzw. 'Wasserpfennigen' diskutiert. In einzelnen Bundeslaendern (Baden-Wuerttemberg) bestehen bereits relativ konkrete Vorstellungen ueber die Ausgestaltung einer derartigen Abgabe. Das Vorhaben soll die voraussichtlichen Wirkungen untersuchen, die von der Erhebung einer Abgabe sowie von der Verwendung des Abgabeaufkommens ausgehen. Dabei sind sowohl die im Rahmen der diskutierten Ansaetze erwogenen Verwendungszwecke als auch alternative Verwendungsmoeglichkeiten zu beruecksichtigen. Im Rahmen der Studie soll sowohl die unter den verschiedenen Aspekten relevante Literatur ausgewertet werden, als auch Befragungen von Experten und Betroffenen (Vollzugsbehoerden, Wasserwerke, Wasserverbraucher, Industrie- und Gewerbebetriebe, Laender, Kommunen, Landwirte), durchgefuehrt werden. Das Ergebnis der Studie ist Voraussetzung fuer die Entscheidung, ob eine Regelung auf Bundesebene getroffen werden soll.
Bei der Ueberpuefung laermauffaelliger schwerer Motorraeder wurde festgestellt, dass haeufig Ersatzschalldaempfer ohne die erforderliche Typengenehmigung verwendet werden, die zu einem gegenueber dem Serienzustand hoeherem Fahrgeraeusch fuehren. Die Herstellung der Teile und der Handel ist erlaubt, jedoch nicht der Betrieb ungepruefter Ersatzschalldaempfer. Die Vertriebswege sollen analysiert, die Auswirkung auf die Laermentwicklung an verschiedenen Kraftraedern untersucht, und es sollen geeignete restriktive Massnahmen erarbeitet werden.
Zur Untersuchung des Schadstoffeintrages in die Nord- und Ostsee soll eine Messstelle in Daen. Nienhof (20 km noerdl. Kiel) aufgebaut und die UBA-Messstelle Westerland ausgebaut werden. Untersucht werden soll der Eintrag mit dem Niederschlag; als Komponenten sind vorgesehen die Hauptionenbestandteile H+, NH+4, Na+, K+, Mg2+, Ca2+, SO2-4, NO-3, Cl-, die Schwermetalle Pb, Cd, Cu, Zn, As, Cr, Ni (graue Liste der Parcom), organische Mikrovereinigungen wie PCB, Pestzide und Quecksilber in seinen verschiedenen Bindungsformen. Die Arbeiten an der Analysetechnik fuer organische Verbindungen sollen an der Universitaet Kiel, die an der Hg-Analytik an der Messstelle Westerland durchgefuehrt werden.
Die Veroeffentlichung des F+E Vorhabens Nr.: 101 020 58/02 hat sich aus verschiedenen Gruenden verzoegert. Inzwischen sind die Daten zur Umwelt '86/'87 veroeffentlicht worden und das Baugesetzbuch ist in Kraft getreten. Das Vorhaben soll sowohl in Bezug auf die Daten zur Umwelt als auch die Inhalte des Baugesetzbuches auf den neuesten Stand gebracht werden.
Auf der Basis bestehender Bilanzen zum Verbrauch und Verbleib von Quecksilber sollen fuer die Jahre 1983-1986 Erhebungen durchgefuehrt werden. Dabei sind nicht nur die erzeugten und verwendeten Mengen zu erfassen, sondern auch die produktionsbedingten Ausfluesse in die Umwelt.
Das UBA soll ab 1.1.85 am Vollzug des Pflanzenschutzgesetzes beteiligt werden. Dabei ist durch das UBA u.a. zu beurteilen, ob es bei einer Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zu Schaeden durch Belastung des Wassers kommen kann. Methoden fuer die Pruefung der Umweltvertraeglichkeit von Pflanzenschutzmitteln sind auf ihre Tauglichkeit im Hinblick auf das Zulassungsverfahren zu untersuchen. Im Rahmen dieses Vorhabens soll die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln auf die fruehen Lebensphasen des Fisches (Zebrabaerbling) untersucht werden ('Early life stage').
Seit einiger Zeit mehren sich die Anzeichen, dass Pflanzenschutzmittel in Konzentrationen, die ueber dem Grenzwert der Trinkwasser-Verordnung (TrinkWV) liegen im Grundwasser auftreten. Bisher waren dies zumeist Wirkstoffe aus der Gruppe der Triazine. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass sich langfristig auch Substanzen anderer Wirkstoffgruppen im Grundwasser anreichern. Ziel dieses Vorhabens soll zum einen sein, die moeglichen Verbindungen aufzulisten und zum anderen, ein Konzept zu erarbeiten, das dem Umweltbundesamt aufzeigt, durch welche Massnahmen sich eine weitere Kontamination des Grundwassers vermeiden laesst. Hierzu gehoert auch die Beschreibung des kuenftigen F und E-Bedarfes.
Die Bundesrepublik hat sich mit UNO Beschluss verpflichtet, beim Export und Import gefaehrlicher Chemikalien, Informationen ueber diese Stoffe auszutauschen. Weltweit werden in grossem Umfang Untersuchungen ueber gefaehrliche Stoffe durchgefuehrt. Die Informationen hierueber koennen z.Z. nur in begrenztem Umfang genutzt werden, da sie nur in geringem Umfang ausgetauscht werden und fuer die Zwecke der Gefaehrlichkeitsbewertung im Bereich Umweltschutz aufbereitet sind. Im Rahmen des Vorhabens sollen diese Datenquellen (insbesondere IRPTC, ECDIN) auf die Anwendbarkeit im taeglichen Gesetzesvollzug hin untersucht werden. Gleichzeitig sind Verbindungen aufzubauen, die es ermoeglichen, die Datensammlung dieser Organisationen mehr auf das Gebiet 'Umweltschutz' zu lenken. Mit diesem Vorhaben koennte die Bundesrepublik Deutschland gleichzeitig ihren Verpflichtungen auf dem Gebiet des Datenaustausches ueber 'beschraenkte und verbotene' Stoffe (z.B. UN Resolution hierzu) erfuellen.
Bund und Laender haben die Einrichtung eines gemeinsamen Fruehwarnsystems fuer advehierten Smog beschlossen. Dabei kommt der zentralen Erfassung und Auswertung der von den Messzentralen fernuebertragenen Daten eine besondere Bedeutung zu. Aus Gruenden der Aktualitaet muessen Uebertragung, Erfassung und Auswertung der Daten so schnell wie moeglich erfolgen. Im Rahmen des Vorhabens soll beim UBA in Berlin die Zentrale fuer die Erfassung und Verarbeitung der Daten konzipiert und erprobt werden. Hierzu muss ein Konzept erarbeitet, die erforderliche Hardware beschafft, installiert, in Gang gebracht und erprobt werden. Weiterhin sind Verfahrensweisen fuer den Routinebetrieb zu entwickeln und zu optimieren.
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| Bund | 278 |
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