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Optimierung der schallabsorbierenden Eigenschaften von Drainasphalt

Drainasphalt, der ausschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Wasserableitung zur Aquaplaningverhinderung entwickelt wurde, besitzt deutlich akustische Vorteile. Versuchsstrecken existieren vor allem im westeuropaeischen Ausland. Es werden zT enorme Pegelabsenkungen (bis 9 dB) angegeben. Zur Beurteilung der Laermminderung muessen sowohl die Messbedingungen als auch die Beschaffenheit der Vergleichsstrecken genau angegeben sein, was in der Regel nicht geschehen ist. Um aussagefaehige und vergleichbare Pegel der unterschiedlichen Drainasphaltstrassendecken zu erhalten, werden mehrere Strecken mit gleichen Fahrzeugen vermessen. Die Ergebnisse werden bei dem jetzt von der BAST und dem BMV veranlassten Bau von Versuchsstrecken mit Drainasphalt in der Bundesrepublik beruecksichtigt. Die hierbei errichteten Stadtstrassen sind in das Messprogramm einbezogen.

Einfluss des Eintrags von Luftinhaltsstoffen in oligotrophe Maarseen am Beispiel des Gesamtphosphates

Als Fallstudie fuer das Eutrophierungspotential durch trockene und nasse Deposition von Phosphaten am Beispiel oligotropher Maarseen in Reinluftgebieten geplant. Da der Gesamtphosphateintrag ueber den Luftweg bereits regional 6 - 10 v.H. betraegt (am Fallbeispiel ca. 50 v.H.), soll nach dem Vollenweider-Modell der Spielraum, innerhalb dessen ein Eintrag von Phosphor toleriert werden kann und eine Veraenderung des Trophiegrades nicht erfolgt, ermittelt werden. Durch Aufstellung einer Phosphorbilanz zwischen stattfindender und tolerierbarer Belastung sollen Aussagen ueber die erforderliche Reduktion von Eintraegen erfolgen. Ueber die Herkunft der Phosphoranteile soll eine Hochrechnung auf bundesdeutsche Vehaeltnisse erfolgen und eine Prognostizierung zukuenftiger Belastung moeglich sein.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Arten- und Biotopschwundes in der Bundesrepublik Deutschland

Arten und Biotope stiften nicht nur praktischen Nutzen angesichts der in ihnen individuell enthaltenen Ressourcen fuer Ernaehrung, Pharmazie, Technik usw, sondern sie besitzen fuer den Menschen auch einen Erlebniswert, Optionswert (der sich auf die zukuenftige Nutzung von Umweltguetern bezieht), Vermaechtniswert (der sich auf die Inanspruchnahme von Umweltguetern durch zukuenftige Generationen bezieht) und Existenzwert (der sich allein auf das Wissen um den Bestand von Umweltguetern bezieht: Schutz der Arten und Biotope 'um ihrer selbst willen') . Ziel des Forschungsvorhabens ist es, diese Werte auf der Basis eines mikrooekonomischen Nachfrageansatzes empirisch zu schaetzen. Darueber hinaus soll im Rahmen der Untersuchung gezeigt werden, welche oekonomische Bedeutung der Schutz von Arten und Biotopen fuer die Volkswirtschaft insgesamt besitzt.

Oekologische Potential- und Belastungsanalyse am Beispiel der Landkreise Wesermarsch und Friesland sowie der Stadt Wilhelmshaven (Teilvorhaben Wilhelmshaven)

Der Landkreis Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven muessen ihre Regional- und Landschaftsrahmenplaene (Landkreis) bzw. ihre Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung (Stadt) neu erstellen. Aufgrund einer spezifischen Belastungssituation (Industriestandorte mit hohen Emissionen, Belastungen durch Bremen und Bremerhaven, Sonderdeponien, Baumsterben etc.) wollen und muessen sie dies auf der Basis einer oekologischen Analyse tun. Der angrenzende LK Friesland wird sich an dem Vorhaben beteiligen. Das Interesse des Bundes liegt insbesondere in der Anwendung und Weiterentwicklung eines fuer die UVP raeumlicher Entwicklungsplanung geeigneten methodischen Instruments (Oekologisches Demonstrationsvorhaben). Wesentlicher Ausgangspunkt und Basis des Vorhabens ist das Oekosystem Jadebusen. Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage, welche Abhaengigkeiten zwischen den verschiedenen terrestrischen Akteuren (Industrie, Landwirtschaft, Fremdenverkehr/Freizeit, sonstige anthropogene Nutzungen) und dem Akzeptor Jadebusen bestehen. Dabei werden neben der Statusquo-Situation des marinen Bereiches (differenziert nach verschiedenen Indikatoren) auch die Folgen denkbarer Entwicklungsverlaeufe (Szenarien) bewertet.

Umweltchemikalien und Biomembranen: Beeinflussbarkeit von Carrier-Systemen unter Schadstoffeinwirkung

Stoerungen des Zellstoffwechsels und der Zellteilung setzen die Permeabilitaet von Zellmembranen gegen den jeweiligen Schadstoff voraus: Der Transport ueber Carrier-Systeme durch die Biomembranen ist ein moeglicher Weg. Eine Beurteilung dieser wesentlichen biologischen Prozesse kann eine fruehzeitige Erkennung umweltgefaehrdender Stoffe (hier: gegen Lebewesen) ermoeglichen. Entsprechende Untersuchungsverfahren sind zu standardisieren und mit ausgewaehlten Umweltchemikalien zu evaluieren. Das Vorhaben dient der Fortschreibung der Vorschriften ueber das Testen umweltgefaehrlicher Stoffe (Paragraph 10 Abs 1 ChemG).

Einsatz marktwirtschaftlicher Kompensationsloesungen im Umweltschutz (Feldversuche) I. Einsatzmoeglichkeiten der Kompensationsloesung nach TA Luft '86 im noerdlichen Ruhrgebiet

Die Kompensationsloesung wurde im Rahmen der Novelle zum BImSchG rechtlich verankert und als Nr. 4.2.10 in die TA Luft '86 eingefuegt. Damit ergibt sich fuer die Betreiber von genehmigungsbeduerftigen Altanlagen die Moeglichkeit, Verpflichtungen zu Emmissionsminderung durch Bildung einer betriebsinternen oder -externen Emissionsglocke nachzukommen. Auf der Grundlage der Erfassung und Analyse der individuellen Emissionssituation sollen Moeglichkeiten und Hinternisse fuer Kompensationen nach Nr. 4.2.10 TA Luft '86 empirisch festgestellt, das Zusammenwirken mit dem ordnungsrechtlichen Instrumentarium erprobt, sowie Auswirkungen und Leistungsvermoegen dieses flexiblen Instruments im Rahmen betrieblicher Untersuchungen ermittelt werden.

Untersuchung der moeglichen Freisetzung von polybromierten Dioxinen und Furanen beim Brand flammengeschuetzter Kunststoffe

Laborversuche haben gezeigt, dass bei der Pyrolyse bromierter aromatischer Flammenschutzmittel polybromierte Dioxine und Furane entstehen koennen. Praxisorientierte Untersuchungen sollen zeigen, unter welchen Bedingungen und in welchen Mengen beim Brand flammengeschuetzter Kunststoffteile hochtoxische Spaltprodukte gebildet werden koennen.

Erarbeitung von administrativen Massnahmen zur Verhinderung der Verwendung nicht zugelassener Ersatzschalldaempfer fuer Zweiraeder

Bei der Ueberpuefung laermauffaelliger schwerer Motorraeder wurde festgestellt, dass haeufig Ersatzschalldaempfer ohne die erforderliche Typengenehmigung verwendet werden, die zu einem gegenueber dem Serienzustand hoeherem Fahrgeraeusch fuehren. Die Herstellung der Teile und der Handel ist erlaubt, jedoch nicht der Betrieb ungepruefter Ersatzschalldaempfer. Die Vertriebswege sollen analysiert, die Auswirkung auf die Laermentwicklung an verschiedenen Kraftraedern untersucht, und es sollen geeignete restriktive Massnahmen erarbeitet werden.

Stand der Sicherheitstechnik in Anlagen zur Herstellung und Lagerung von Sprengstoffen

Anlagen, in denen mehr als 10 Tonnen von explosionsgefaehrlichen Stoffen nach Angang I des Sprengstoffgesetzes vorhanden sind, unterliegen den Bestimmungen der Stoerfallverordnung. Zur Ermittlung der spezifischen Sicherheitsanforderungen nach Paragr 3 - 6 Stoerfallverordnung bei Anlagen zur Herstellung und Handhabung von Sprengstoffen ist es erforderlich, den Stand der Sicherheitstechnik bei derartigen Anlagen aufzuzeigen. Das Ergebnis des Vorhabens unterstuetzt die Ueberwachungsbehoerden beim Vollzug der Stoerfallverordnung.

Errichtung eines Fruehwarnsystems fuer ferntransportierten Smog: Realisierung der Daten- und Ergebnisfernuebertragung aus und zu den Immissionsmessnetzen des Bundes und der Laender mit zentraler Auswertung im Umweltbundesamt

Das gemaess Beschluss der UMK zu errichtende Smogfruehwarnsystem soll als zentralen Baustein die Datenuebermittlung aus und die Ergebnisrueckuebertragung zu den bestehenden Immissionsmessnetzen mit dem UBA als Zentrale fuer die uebergreifende Auswertung der Daten aus festen und mobilen Messstationen am Boden und in der Luft umfassen. Auf diese Weise wird eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Ist-Situation vorgenommen, die den Ausgangspunkt fuer die Bewertung der Lage und im weiteren fuer Aktivitaeten wie Prognoserechnungen und Flugzeugmessungen darstellt. Im Rahmen des Vorhabens soll die Fernuebertragung aus den verschiedenen, hinsichtlich der EDV unterschiedlich ausgeruesteten Messnetzen technisch realisiert und bis zum Routinebetrieb entwickelt werden. Bei der Auswertung steht die Anwendung von Interpolationen, Modellrechnungen (s. F+E-Datenblatt 10402591) und die graphische Darstellung und Anfrage der Resultate im Vordergrund (Gesamtvorhaben mit 3 Ausfuehrungsteilen). Es handelt sich hier um die Fortsetzung des F+E-Vorhabens 10402593/03 .A

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