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Einsatzmoeglichkeiten von Kompensations- und Lizenzloesungen fuer ausgewaehlte Bereiche der Umweltpolitik

Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.

Europaeische Umweltzeichen fuer oekologische Bauprodukte - Teil 2: Oekologische Bewertung von Bauprodukten - Methoden und 2 Fallstudien

Das Vorhaben ist in Teilvorhaben untergliedert worden. In Teilvorhaben 1 werden textile Bodenbelaege bearbeitet. Im Teilvorhaben 2, das allgemeiner angelegt ist, sollen Grundlagen fuer zukuenftige Umweltzeichenaktivitaeten erarbeitet werden. Dabei soll beruecksichtigt werden, dass Bauprodukte und aus ihnen hergestellte Konstruktionen bei einem Gebaeude i.d.R. langlebige und komplexe Systeme sind, die aus einer Vielzahl von Materialien und Stoffen bestehen. Die Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung von Bauprodukten ist mit ausserordentlich hohen Stoffstroemen verbunden. Zugleich sind mit den Themen Schadstoffverminderung, Recycling, Waermedaemmung und Schalldaemmung unterschiedliche Umweltschutzzielsetzungen zu verfolgen. Entsprechend gross ist das Optimierungspotential. Andererseits fehlt ein praktikabler, der Komplexitaet und Langlebigkeit genuegender Bewertungsrahmen. Daher ist zur Vorbereitung von Europaeischen Umweltzeichen fuer Bauprodukte eine solide Datenbasis zu schaffen, die den europaeischen Bauproduktmarkt strukturiert, geographische Besonderheiten beachtet und die Marktbereiche mit den groessten oekologischen Verbesserungspotentialen identifiziert. Mit ganzheitlichen Lebenswegbetrachtungen, die inbesondere auch die Nutzungsphase (Lebensdauer, Reparaturfaehigkeit, Wartungsaufwand, Wiederverwendbarkeit) operationalisieren, sollen fuer die relevanten Bauproduktgruppen die fuer Umweltzeichen zu beruecksichtigenden oekologischen Kriterien herausgearbeitet werden. Das Verfahren ist im Sinne der fuer der das Europaeische Umweltzeichen vorgesehenen Machbarkeitsstudien auf zwei konkrete Beispiele anzuwenden, wobei die erkennbaren Umweltschutzvorteile gegenueber vergleichbaren Produkten deutlich werden muessen.

Umweltorientierte Dienstleistungen als wachsender Beschaeftigungssektor - Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven

Die Analyse der umweltschutzinduzierten Beschaeftigung in Deutschland hat ergeben, das der Dienstleistungssektor inzwischen der beschaeftigungspolitische Hauptgewinner der Umweltpolitik ist. Dies betrifft erstens den hohen prozentualen Anteil der Dienstleister an den insgesamt im Umweltschutz Beschaeftigten (56 Prozent, darunter 28 Prozent im privaten Dienstleistungsgewerbe). Zweitens ist aber auch bemerkenswert, dass die Dienstleistungen mit ca. 38 Prozent bereits einen erstaunlich hohen Anteil an den Beschaeftigungswirkungen des Umweltschutzguetermarktes haben. Die Projektgemeinschaft ifo, DIW, IWH und RWI kam daher in ihrer Studie zu der umweltschutzinduzierten Beschaeftigung zu dem Schluss, dass sich auch bei der oekologischen Modernisierung unserer Volkswirtschaft eine Tertiarisierung vollzieht. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, ueber die relativ engen Grenzen der ueblichen statistischen Erhebungen hinaus zunaechst eine Bestandsaufnahme der umweltorientierten Dienstleistungen zu erstellen. Im Mittelpunkt der Analyse sollten die privaten Dienstleistungen stehen, die im weitesten Sinne dem Umweltschutzmarkt zugeordnet werden koennen, d.h. es sollten nicht nur die klassischen Bereiche wie Ingenieurbueros, Abfallverwertungsunternehmen etc. analysiert werden, sondern auch Umweltschutzdienstleistungen wie z.B. Biolaeden, Verbraucherberatungen oder der Oeko-Tourismus beruecksichtigt werden. Aufgrund der Schwierigkeiten bei der statistischen Eingrenzung dieser Bereiche wird es kaum gelingen, gesamtwirtschaftlich exakte Zahlen zu ermitteln. Dennoch sollte zumindest qualitativ der Sektor umschrieben, mit Beispielen erlaeutert und zumindest naeherungsweise abgeschaetzt werden. In einem zweiten Teil soll versucht werden die Zukunftsperspektiven fuer die einzelnen Teilbereiche zu umreissen und zumindest besonders beschaeftigungstraechtige Bereiche zu identifizieren. Hierbei sollte auch ein besonderes Augenmerk auf die Moeglichkeit zur Existenzgruendung in diesem Sektor gelegt werden.

Entlastung der Umwelt und des Verkehrs durch regionale Wirtschaftskreislaeufe

Der Gueterfernverkehr zeichnet sich durch wachsende Transportentfernungen aus. Er ist ueberdurchschnittlich stark an den verkehrsbedingten Umweltbelastungen beteiligt. Die Vermeidung von Fahrleistung durch Verringerung der Transportentfernungen ist ein wesentliches Instrument zur Minderung der Umweltbelastungen. Hierfuer sind die Wirtschaftsbeziehungen der Unternehmen der entscheidende Anhaltspunkt. Folgende Teilaspekte sollen untersucht werden: 1) Welche Branchen eignen sich besonders fuer regionale Wirtschaftsbeziehungen. 2) An ausgewaehlten Beispielen sollen die Wirtschaftbeziehungen aufgezeigt und 3) Alternativen dargestellt werden. 4) Benennen von Foerderinstrumenten fuer regionales Wirtschaften.

Schadstoffaspekte der Verwertung und Behandlung/Ablagerung von Abfaellen (Toxizitaetsparameter), 1. Vorstudie zu F+E 103 10 606: 'Oekologische Bilanzen d.A.', Nicht schadstoffbezogene oekologische Belastungsparameter der Verwertung und Behandlung/Ablagerung von Abfaellen (nichttoxische Parameter) 2. Vorstudie zu F+E-Vorhaben 103 10 606 'Oekologische Bilanzen d.A.'

Ziel des Vorhabens ist es, im Hinblick auf abfallwirtschaftliche Massnahmen insgesamt zu pruefen, in welchem Umfang eine stoffliche Verwertung von Abfaellen oder Reststoffen unter Umweltgesichtspunkten anderen Entsorgungswegen vorzuziehen ist. Aufgabe des Vorhabens ist es, ein nachvollziehbares Instrumentarium zu entwickeln - oekologische Bilanzen, Lastpakete, PLA -, das eine Bestimmung der 'kritischen' Verwertungsrate erlaubt. An ausgewaehlten Teilstroemen sollte die Wirksamkeit dieses Instrumentariums erprobt werden. Die Vorstudie sollte den erforderlichen Forschungsbedarf fuer die Hauptstudie in einzelnen loesbaren Untersuchungsschritten aufzeigen sowie die Aussagegrenzen eines Instruments 'Oekobilanzen' mit Blick auf abfallwirtschaftliche Aufgabenstellungen bestimmen. Nicht schadstoffbezogene oekologische Belastungsparameter sollten im Vordergrund stehen.

Zugang zu Gerichten und gerichtliche Kontrolle im Umweltrecht (ECE-Konvention)

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen der Zugang zu Gerichten und die gerichtliche Kontrolle im Hinblick auf die Einhaltung von Umweltrechtsvorschriften in einer Zusammenschau analysiert werden und sollen Vorschlaege fuer eine rechtspolitische Weiterentwicklung erarbeitet werden. Dabei sind die einschlaegigen Vorgaben der ECE-Konvention 'Uebereinkommen ueber den Zugang zu Informationen, die Oeffentlichkeitsbeteiligung und den Zugang zu den Gerichten im Umweltangelegenheiten' mit einzubeziehen. Die gerichtliche Kontrolle in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und ggf. anderen Staaten soll analysiert und vor dem Hintergrund der genannten ECE-Konvention miteinander verglichen werden. Besondere Aufmerksamkeit bedarf zum einen der Zugang zu den Gerichten sowie zum anderen die Art und Weise der gerichtlichen Kontrolle sowie das Zusammenspiel beider Aspekte. Unterschiedliche Konzepte wie die Bindung des Zugangs zu den Gerichten an die moegliche Verletzung einer Rechtsposition vs. einem erweiterten Zugang sowie verschiedene Formen der gerichtlichen Kontrolle sind herauszuarbeiten. Neben Aspekten, die wie der administrative Beurteilungsspielraum oder die administrative Entscheidungspraerogative in der deutschen Rechtsdiskussion bekannt sind, sollen rechtsvergleichend auch die im Ausland massgeblichen Aspekte fuer das Verhaeltnis von Exekutive und gerichtlicher Kontrolle herausgearbeitet werden. Dabei sollten auch konzeptionelle Unterschiede in der gerichtlichen Kontrolle, die sich z.B. in der Betonung entweder individualrechtsorientierter oder gemeinwohlorientierter Belange aeussern, in die Untersuchung einbezogen werden. Die Rechtsschutzgarantie des Artikels 19 Abs. 4 GG und die Frage nach unterschiedlichen Formen der gerichtlichen Kontrolle beduerfen besonderer Aufmerksamkeit. Unter Beruecksichtigung dieser Aspekte sollen konkrete moegliche Zuschnitte fuer ein ausgewogenes Verhaeltnis zwischen den Zugang zu Gerichten und der gerichtlichen Kontrolle entwickelt werden.

Politikinstrumente zum Klimaschutz durch Effizienzsteigerung von Elektrogeräten und -anlagen in den Privathaushalten, Büros und im Kleinverbrauch

A) Problem: Die Privathaushalte und der Kleinverbrauch haben durch ihren Anteil am Stromverbrauch auch einen wesentlichen Anteil an dem C02-Ausstoß in Deutschland. B) Handlungsbedarf: In dem UFOPLAN-2000-Vorhaben 'Klimaschutz durch Effizienzsteigerung von Geräten und Anlagen - Potentiale', FKZ 29897346, wurden bedeutende Einsparpotentiale bei der Stromnutzung durch Elektrogeräte und -anlagen in den Privathaushalten, dem Kleinverbrauch und in den sonstigen Büros ermittelt. Die Maßnahmen, die geeignete sind, diese Potentiale auszuschöpfen, sollen identifiziert werden. C) Ziel des Vorhabens: Mit Blick auf die Minderung von Treibhausgasemissionen, vor allem C02, durch eine Verringerung des Strombedarfes von Elektrogeräten und -anlagen in dem genannten Bereich sollen verschiedene hierfür geeignete Instrumente untersucht werden. Dafür sind folgende Schritte vorgesehen: 1. Untersuchungen der bisherigen und laufenden Aktivität zur Steigerung der Energieeffizienz in dem genannten Bereich, die in der EU, anderen europäischen Staaten sowie im internationalen Rahmen (Klimakonvention, IEA/OECD, ECE, ISO, WTO usw.) erfolgt. 2. Untersuchung geeigneter Instrumente, insbesondere Selbstverpflichtung/Vereinbarungen mit Herstellern/Händlern/Importeuren, Ordnungsrecht sowie anderer Maßnahmen (Umweltzeichen, Kennzeichnung, Beratung, Information usw.). 3. Schätzung des durch Umsetzung der untersuchten Instrumente ausschöpfbaren Potentials.

Epidemiologische Erfassung des Erkrankungsrisikos beim Baden

Die zur Zeit gueltigen mikrobiologischen Grenzwerte der 1976 verabschiedeten Badegewaesserrichtlinie 76/160/EWG sind weder naturwissenschaftlich noch epidemiologisch begruendet. Nach der Verabschiedung der Badegewaesserrichtlinie fanden epidemiologische Studien in verschiedenen europaeischen (v.a. in England) und nicht-europaeischen Laendern statt, die eine Korrelation zwischen der faekalen Belastung der Gewaesser und der Erkrankungsrate bei Badenden aufdeckten. Selbst bei Konzentrationen unter den geltenden Richtwerten wurde eine erhoehte Erkrankungsrate festgestellt. Bisher ist jedoch nicht bekannt, inwieweit sich die Ergebnisse dieser Studien, die hauptsaechlich an Meerwasserbadestellen durchgefuehrt wurden, auf andere Laender und auf Binnenseen uebertragen lassen. Auch waren die Guetestandards der Abwasserklaerung in den Einzugsgebieten der Gewaesser, in denen die epidemiologische Studien stattfanden, nicht mit denen in Deutschland vergleichbar. In dem beantragten Forschungsvorhaben sollen, durch sog. Kohortenstudien bei Badenden, die Erkrankungsrisiken bei unterschiedlich faekal belasteten Suesswasserbadeseen in Deutschland untersucht werden. Die faekale Belastung soll durch die Bestimmung von Indikatororganismen erfasst werden. Das Forschungsvorhaben erhaelt eine besondere Aktualitaet durch die Absicht der EU, die Badegewaesserrichtlinie zu novellieren. Viele Deutsche Badegewaesser wuerden die im Entwurf vorgesehene verschaerfte mikrobiologische Grenzwerte nicht mehr erfuellen. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen sollen gesundheitlich relevante Richt- und Grenzwerte fuer die zulaessige faekale Belastung von Badeseen in Deutschland erarbeitet werden.

Harmonisierung der Emissionsberichterstattung II

A) Problemstellung: Vor dem Hintergrund der beiden FuE-Vorhaben: 'Entwicklung standardisierter und automatisierter Berechnungsverfahren für die zeitnahe Emissionsberichterstattung' (FKZ: 29842289) und 'Integrierte Matrix zur Emissionsberichterstattung' (FKZ: 29842759) (UFOPLAN 1998) wurde ein Konzept für die Neuordnung der Datenhaltung zu Emissionen in einem Zentralen System Emissionen erarbeitet. In diesem Rahmen wurde eine Software als prototypische Anwendung entwickelt (Zentrales System Emissionen), die die DV-technische Umsetzung der Ergebnisse des Vorhabens 29842759 ermöglichte. Erst durch diese DV-technische Abbildung der fachlichen Ergebnisse ist eine abschließende Evaluierung und Optimierung der Integrierten Matrix möglich. B) Handlungsbedarf: Aufgrund vielfältiger Probleme, aufgrund fehlender DV-technischer Umsetzungsmöglichkeiten und mangelnder Personalkapazitäten in II 6.4 für die Bereitstellung fachlicher Zuarbeiten, konnten in dem Vorhaben entgegen der ursprünglichen Planung nicht alle Datenbestände zu Emissionen berücksichtigt werden. Darüber hinaus ergaben sich weitere Berichtspflichten (CRF/IPCC) in ihrer endgültigen Ausgestaltung in dem Vorjahr (CRF IPCC) sowie einer Überarbeitung der Berichtsformate im Hinblick auf die erforderliche Harmonisierung dieser bezüglich SNAP-(CORINAIR) und CRF-Format (IPCC) in diesem Jahr. Eine Berücksichtigung dieser in den o.a. Vorhaben war daher so nicht möglich. In den kommenden Jahren muß Deutschland im Rahmen des C02-Monitoring Mechanismus sowie der IPCC-Berichterstattung die Emissionsberichtspflicht erfüllen. C) Ziel des Vorhabens ist es, neu hinzugekommene Berichtspflichten aus dem Kiotoprotokoll der Klimarahmenkonvention (Common Reporting Format) und aus dem Multi-Komponentenprotokoll der Genfer Luftreinhaltekonvention in die vorliegenden Ergebnisse zu integrieren. Darüber hinaus sollen im Umweltbundesamt vorliegende, bisher jedoch noch nicht integrierte Datenbestände (z.B. Emissionsdaten zu POP, HM, PM, FCKW und Halone) ebenfalls eingebunden werden.

Auswerte- und Berichtssystem mit automatischer Qualitätskontrolle für GAW-Klimagasmessungen

Ziele: Ziel des Vorhabens ist es, ein Datenerfassungs- und Verarbeitungssystem zu erstellen, das es dem UBA erlaubt, bei vertretbarem personellen Aufwand die internationale Berichtspflicht im Rahmen von GAW einzuhalten und Daten in gesicherter Qualität zu liefern. Ohne dieses Vorhaben wäre der Erfolg der Teilnahme des UBA am GAW-Projekt gefährdet. Problemstellung: BMU/UBA nehmen am internationalen Projekt Global Atmosphere Watch (GAW) der UNO/WMO teil. Um bei den weltweit teilnehmenden 21 Stationen Vergleichbarkeit der Daten zu erzielen, muss international auf sehr hohem Qualitätsniveau gemessen werden. Arbeitskapazitäten für eine aufwändige manuelle Qualitätssicherung sind in keiner Weise verfügbar. Um internationale Lieferverpflichtungen einzuhalten, muss daher ein automatisierbares System zur weitgehenden Integration verschiedener Datenquellen, Auswertungs- und Qualitätssicherungsverfahren sowie zur Berichterstattung aufgebaut werden. Das Vorhaben hat darüber hinaus Pilotcharakter hinsichtlich der Verbesserung der Datenverfügbarkeit und -qualität in den Messstationen des Messnetzes des Umweltbundesamtes. Ergebnisse: Im ersten Projektjahr wurde eine funktionsfähige Grundversion von DAQAS (Data Acquisition and Quality Assurance System) erstellt und operationell in Betrieb genommen. Stand Anfang Januar 2004 werden acht Gasanalysatoren vollautomatisch über DAQAS angesteuert (Messgrößen NO, NO2, NOx, NOy, CO, O3; zum Teil mehrfach erhoben), automatisch qualitätsgeprüft und die Daten in einem relationalen DBS gespeichert. Tätigkeiten im zweiten Projektjahr: Einbindung weiterer Instrumente, Erhöhung der Systemperformance, Implementierung weiterer statistischer Verfahren zur Qualitätssicherung, Erhöhung der Nutzerfreundlichkeit, Ergänzung der Dokumentation. Darüber hinaus gehender Handlungsbedarf: Aufbau einer Intra- und Internetanbindung zur Fernkontrolle der Klimagasmessungen.

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