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Einsatzmoeglichkeiten von Kompensations- und Lizenzloesungen fuer ausgewaehlte Bereiche der Umweltpolitik

Die praktische Anwendung von Kompensationsloesungen und Lizenzloesungen wurde bisher aufgrund vermeintlich fehlender oekologischer und rechtlicher Anwendungsvoraussetzungen zu wenig in Betracht gezogen. Unter geeigneten Rahmenbedingungen koennen jedoch diese Instrumente die Erreichung umweltpolitischer Ziele erleichtern. Fuer bestimmte Bereiche der Umweltpolitik, z.B. fuer Teilbereiche der Abfallwirtschaft, Gefahrstoffvermeidung, grenzueberschreitende und insbesondere globale Problembereiche sowie bezueglich ihrer Anwendbarkeit im Rahmen einer EG-Umweltpolitik sind diese Instrumente umfassend zu analysieren. In einer ersten Vorhabenphase sollen moegliche derartige Loesungen evaluiert und die unter den Rahmenbedingungen am ehesten in Frage kommenden Einsatzmoeglichkeiten in Absprache mit dem Auftraggeber ausgewaehlt werden. In einer zweiten Phase sollen an zwei-vier Beispielen solche Loesungen auf ihre oekologische Wirksamkeit, administrativ-rechtliche Machbarkeit, oekonomische Effizienz und politische Realisierbarkeit untersucht und zur moeglichen Einsatzreife gebracht werden.

Sanierungskonzept zur Luftreinhaltung - einschliesslich Stoerfaelle - in der DDR

Im Zusammenhang mit der Bildung der Gemeinsamen Umweltkommission Bundesrepublik Deutschland / DDR sind zur Vorbereitung der Vereinigung der beiden deutschen Staaten Arbeitsgruppen gebildet worden, die Konzepte fuer eine oekologische Sanierung und Entwicklung der DDR erarbeiten sollen. Im Rahmen dieser Konzepterstellung soll eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Luftbelastung der DDR durchgefuehrt werden. Weiterhin sollen - unter Beruecksichtigung von oekonomischen Gesichtspunkten und Bestandsaufnahmen in den anderen Umweltmedien - Vorschlaege fuer Sanierungsmassnahmen erarbeitet werden. Eine umfangreiche Beteiligung der zustaendigen Stellen der DDR ist vorgesehen.

Untersuchungen ueber die Umsetzung der Verpackungsverordnung, insbesondere ueber die getrennte Erfassung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen - Entsorgungsgebiet Alte Bundeslaender

Bestandsaufnahme und Schwachstellenanalyse zu Aufbau, Organisation und Ablauf der getrennten Erfassung von Verkaufsverpackungen - Bestandsaufnahme und Schwachstellenanalyse der Sortiersysteme fuer Verpackungsgemische - Ermittlung der Mengenstroeme, die ausserhalb der Erfassungssysteme zum Verursacher zurueckgehen - Ermittlung der tatsaechlichen Erfassungsmengen und kritische Wuerdigung - stoffspezifisch - regionalspezifisch - Ermittlung und Schwachstellenanalyse der Sortierquoten (gem. Anhang VerpVO) - Ermittlung der in Sortieranlagen aussortierten nicht verwertbaren Reste - Ermittlung und Wuerdigung der eigentlichen Verwertung und deren Probleme - stoffspezifisch - regionalspezifisch - exportrelevant - Beurteilung des Zusammenspiels und der Abstimmung von Kommunen und privaten Betreibern.

Erarbeitung einer datengestuetzten Bewertungsmethodik fuer Oekobilanzen unter besonderer Beruecksichtigung medialer Vorbelastungen/Umweltqualitaetsziele

Auf der Basis des zwischenzeitlich erreichten Diskussions- und Forschungsstandes zur Bewertung von Oekobilanzen ist ein datengestuetztes Bewertungsschema zu erarbeiten, welches eine transparente und vergleichbare Aufbereitung unterschiedlicher Umweltbelastungen erlaubt. Wesentliche Groessen sind hierbei z.B. schadstoff- und rohstoffspezifische mediale Vorbelastungen im Kontext von Umweltqualitaetszielen und die methodische Operationalisierung von weiteren Bewertungsmassstaeben, wie z.B. spezifischen Verursachungsanteilen. Eine entsprechende Bewertungsmethodik wird ueber die Oekobilanzen im engeren Sinne hinaus benoetigt, um bei Vorhandensein unterschiedlicher Umweltbelastungen konkurrierender Problemloesungsvarianten transparente und nachvollziehbare Bewertungsmassstaebe anwenden zu koennen.

Produktbezogener Umweltschutz allgemein: Emissionen von Flammschutzmitteln aus Bauprodukten und Konsumguetern - Ermittlung des Gesamtgehaltes und der Emission aus Produkten

Flammschutzmittel werden in Produkten vielfaeltig eingesetzt. Der Gesamtverbrauch in Westeuropa wurde fuer 1992 auf 110000 t geschaetzt. Ein grosser Teil sind organische Stoffe mit einem gewissen Dampfdruck, so dass sie kontinuierlich aus den Produkten emittiert werden (dauerhafte Quelle). Bisher sind nur einzelne Innenraumluftmessungen bekannt. Dabei werden die untersuchten Flammschutzmittel in relevanten Konzentrationen (Umweltbelastungen und gesundheitliche Auswirkungen moeglich) gefunden. Ziel des Vorhabens ist die Untersuchung einer repraesentativen Auswahl aus fuer den Flammschutzmitteleinsatz typischen Produktgruppen wie Bauprodukte, Elektrogeraete, Schaumstoffe und Textilien. Dabei sind neben seit Jahren gebraeuchlichen Flammschutzmitteln auch neuere Verbindungen, die als Alternativen angeboten werden, zu untersuchen. Bei dem Vorhaben soll der Gesamtgehalt an Flammschutzmittel in den Produkten und die moeglichen Emissionen in die Luft untersucht werden.

Verkehrslaerm als Risikofaktor des akuten Myokardinfarkts

Der vorliegenden epidemiologischen Studien zufolge ist eine Erhoehung des Herzinfarktrisikos um ca. 20 Prozent durch Verkehrslaerm ueber 65 db(A) zu befuerchten. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Kliniken und Rehabilitationszentren werden bei je 1200 Infarkt- und Unfallpatienten im Alter bis zu 65 Jahren die Laermbelastung sowie die erforderlichen Kontrollvariablen erhoben. Die Laermerhebung enthaelt Mittelungspegel des Verkehrslaerms ausserhalb der Wohnung sowie die Ausrichtung der Wohnraeume zur Strasse und Angaben zur subjektiven Laermbelaestigung. Die Datenerhebung dauert zwei Jahre und die Auswertung ein Jahr.

Internationale Harmonisierung der Quantifizierung von Naehrstoffeintraegen aus diffusen und punktuellen Quellen in die Oberflaechengewaesser Deutschlands

Das Ziel des Vorhabens besteht darin, die Stickstoff- und Phosphoreintraege in die Oberflaechengewaesser ueber punktfoermige und diffuse Quellen fuer das Jahr 2000 auf der Basis der Emissions- und Immissionsmethode flussgebietsweise, methodisch einheitlich und entsprechend den internationalen Anforderungen, die sich aus der gemeinsamen Initiative von OSPAR, INK, HELCOM und der EU zur Harmonisierung des Berichts- und Erfassungssystems zur Ermittlung der Naehrstoffeintraege (HARP) ergeben, zu quantifizieren. Dafuer sind die erarbeiteten methodischen Ansaetze und Ergebnisse aus dem FuE-Vorhaben 'Naehrstoffbilanzierung der Flussgebiete Deutschlands' zu nutzen. Es sollte versucht werden, die Naehrstoffeintraege aus den nicht deutschen Teilen der Flusseinzugsgebiete (z.B. der Elbe) mit der gleichen Detailliertheit wie die anderen Flusseinzugsgebiete auszuweisen. Ausserdem ist die Quantifizierung der Naehrstoffeintraege ueber den Eintragsweg Bodenabtrag im Rahmen der Emissionsmethodik methodisch zu vereinheitlichen. Auf dieser Grundlage ist fuer das Jahr 2000 abzuschaetzen, ob die international getroffenen Vereinbarungen zur Halbierung der Naehrstoffeintraege (vor allem des Stickstoffs) von deutscher Seite erfuellt werden koennen. Fuer die Bereiche, in denen eine 50-prozentige Reduzierung der Naehrstoffeintraege nicht erreicht worden ist, sind weitere geeignete Massnahmen zur Verringerung der Naehrstoffeintraege aufzuzeigen.

Entwicklung von Bewertungskriterien fuer die Freisetzung gebietsfremder Pflanzen: Wirkungen auf Pflanzengemeinschaften und Bestaeubersysteme

Gebietsfremde Organismen koennen erhebliche Wirkungen/Stoerungen in oekosystemaren Zusammenhaengen verursachen. Sie werden eingeschraenkt als Modellorganismen bei der Risikoabschaetzung von Freisetzungen/von Inverkehrbringen von GV0 herangezogen. Das Vorhaben dient dazu, Bewertungsmassstaebe, insbesondere fuer indirekte Wirkungen auf Pflanzengemeinschaften und das Beziehungsgeflecht zwischen Flora und Fauna abzuleiten. Die Bundesrepublik Deutschland ist mit dem Beitritt zur Konvention ueber die biologische Vielfalt u.a. die Verpflichtung eingegangen, '... soweit moeglich und sofern angebracht, die Einbringung gebietsfremder Arten, welche Oekosysteme, Lebensraeume oder Arten gefaehrden, zu verhindern und diese Arten zu kontrollieren oder zu beseitigen' (Art. 8 h). Aehnliche Verpflichtungen bestehen auch durch andere internationale Abkommen. TV 01: Wirkungen auf Pflanzengemeinschaften und Bestaeubersysteme: Pflanzen leben in Pflanzengemeinschaften zusammen. Neophyten fuegen sich in den Artenbestand einer Pflanzengemeinschaft ein oder verdraengen andere Pflanzen. Zwischen Blueten und bluetenabhaengigen Tieren bestehen enge wechselseitige Beziehungen. Die Blueten spenden den Tieren Nahrung (Nektar, Pollen, Fette, Oele), die Tiere bestaeuben die Blueten. Man kann diese symbiotischen Wechselbeziehungen auch als Bestaeubersysteme verstehen. Die vorgesehenen Untersuchungen tragen zur Klaerung des Einflusses systemfremder Pflanzen auf ein Oekosystem bei. Anhand ausgewaehlter natuerlicher und anthropogener Pflanzengemeinschaften Mitteleuropas soll das Thema bearbeitet werden. Die Bearbeitung soll sich vor allem auf die Auswertung einschlaegiger Literatur stuetzen. Die bluetenoekologische Freilandarbeit begruendet sich aus dem Fortschritt der Literaturarbeit, sie begleitet, ergaenzt oder ueberprueft die Literaturangaben. TV 02: Leitfaden zur Umsetzung von Paragraph 20 d BNatSchG: Die deutsche Naturschutzgesetzgebung (Paragraph 20 d BNatSchG) fordert im Genehmigungsverfahren den Ausschluss der Gefahr einer 'Verfaelschung' im Falle einer Aussetzung gebietsfremder Arten in die freie Natur. Das Genehmigungsverfahren beruht also auf einem unscharf definierten Schadens- und Risikobegriff. Fuer die erforderliche Risikobewertung soll ein Leitfaden mit entsprechenden Kriterien entwickelt werden, als Entscheidungshilfe fuer die einzelnen Bundeslaender und zur Harmonisierung des Verfahrens innerhalb Deutschlands.

Alternativen zum Einsatz von Holzschutzmitteln: Untersuchungen zur Attraktivitaet von Holz gegenueber dem Hausbockkaefer (Hylotrupes bajulus L.) als Beitrag zu dessen integrierter Bekaempfung

Der Hausbock ist in Mitteleuropa der wichtigste Zerstoerer von verbautem Nadelholz. Schaeden werden vor allem an sonnenerwaermten Dachstuehlen und aehnlich exponiertem Holz registriert. Zur Vorbeugung und Bekaempfung von Hausbockbefall werden in grossem Umfang chemische Holzschutzmittel eingesetzt, doch ist bzgl. der Biologie des Schaedlings ueber die ausloesenden Faktoren, die zu einem Befall fuehren, noch wenig bekannt. Das Vorhaben soll klaeren, welche stofflichen und physikalischen Eigenschaften von Holz fuer die Anlockung von Hausbockkaefern verantwortlich sind und welche nichtchemische Vorbehandlung des Holzes die Befallswahrscheinlichkeit entscheidend reduziert. Die Ergebnisse sollen der integrierten Vorsorge und Bekaempfung von Hausbockbefall dienen und damit zu einer Minimierung der Umweltbelastung durch chemische Holzschutzmittel fuehren.

Zusammenstellung und Bewertung wissenschaftlich erprobter bodenbiologischer Untersuchungsmethoden

Vergleichbar zu der Zusammenstellung und Bewertung physikalisch-chemischer Bodenuntersuchungsmethoden sollen auch die wissenschaftlich erprobten bodenbiologischen Methoden im Hinblick auf die Entnahme von Proben, ihrer Behandlung im Labor und der damit erreichbaren Ergebnisse fuer Fragestellungen des Bodenschutzes zusammengestellt, kommentiert und bewertet werden. Ziel ist es, in dichter Form eine Uebersicht zu Verfahren zu Untersuchung von Boeden zu liefern, die heute in Anwendung sind bzw. deren Fertigstellung als Normen, Richtlinien u.ae. bevorsteht.

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