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Der Datensatz enthält Berechnungen zu potenziellen Ankerkundengebieten für Kältenetze, die einen Urban Heat Vulnerability Index (UHVI) von mindestens 50 % aufweisen. Der UHVI wurde entwickelt, um Gebiete in Städten zu identifizieren, die am stärksten durch extreme Hitze gefährdet sind, wobei Faktoren wie die Temperatur der Landoberfläche, die Bevölkerungsdichte, Gebäudemerkmale und sozioökonomische Daten berücksichtigt werden.
Der Datensatz repräsentiert die Schnittmenge aus den Berechnungen zu potenziellen Ankerkundengebieten in Fließgewässernähe und den Berechnungen der Gebiete unter Berücksichtigung des Urban Heat Vulnerability Index (UHVI). Das Ergebnis sind Ankerkundengebiete für Kältenetze im Abstand von maximal 1 km zu einem relevanten Fließgewässer als potenzielle Rückkühlquelle, die einen UHVI von mindestens 50 % aufweisen.
Mit Hilfe dieser Daten können besonders stark aufgeheizte Stadtteile genauso wie kühlere, klimatisch ausgeglichenere Zonen identifiziert werden. Der Urban Heat Island (UHI)-Effekt beschreibt das Phänomen, dass sich der städtische Raum gegenüber den umliegenden ländlichen Regionen vermehrt aufheizt. Dieser Effekt ist vor allem im Sommer und in der Nacht deutlicher ausgeprägt und kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der städtischen Bevölkerung haben. Die vermehrte Wärmeansammlung im städtischen Gebiet ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielt u.a. der Anteil an Bebauung, Bodenversiegelung, der Begrünungsgrad, die verwendeten Baumaterialien und anthropogene Wärmeerzeugung eine wichtige Rolle. Aufgrund der deutlicheren Ausprägung dieses Überwärmungseffekts in der Nacht sind die UHI-Daten in zwei Kategorien unterteilt: UHI-Index am Tag und UHI-Index in der Nacht. Der UHI-Index wird in Kelvin angegeben und beschreibt den Unterschied zwischen städtischen und ländlichen Temperaturen. Die Daten sind für die Jahre 2023, 2024 und 2025 verfügbar.
In den Planungshinweiskarten werden die bioklimatischen Belastungen innerhalb der einzelnen Stadtteile dargestellt und entsprechende Planungsempfehlungen gegeben. Die Planungshinweiskarten sind als Instrument konzipiert, um eine klimaökologische Bewertung von Flächen zu ermöglichen und so die Lebensqualität im urbanen und ländlichen Raum im Hinblick auf menschliche Gesundheit und gesunde Lebensbedingungen zu verbessern. Sie berücksichtigen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Klima, Umwelt und den jeweiligen Nutzungskategorien. Im „Wirkraum“ (urbaner Raum) erfolgt die Bewertung der thermischen Belastung auf Grundlage der bodennahen Lufttemperatur sowie der Physiologisch Äquivalenten Temperatur (PET), die die Wärmebelastung im Außenraum misst. Während die UHI (Urban Heat Island) in der Nacht einen wesentlichen Aspekt darstellt, spielt tagsüber die gefühlte Temperatur (PET) eine zentrale Rolle. Daher wird zwischen der thermischen Belastung am Tag und in der Nacht unterschieden. Der „Ausgleichsraum“ umfasst Grün- und Freiflächen, landwirtschaftliche Flächen und Wälder, die unabhängig von Siedlungsflächen anhand ihres Kaltluftpotenzials bewertet werden. In den Bewertungs- und Planungshinweiskarten wird jedoch insbesondere ihre stadtklimatische Funktion hervorgehoben, insbesondere ihre Rolle für den nächtlichen Kaltlufthaushalt sowie ihre Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsänderungen. Für die bioklimatische Bedeutung der Flächen im Ausgleichsraum wird zwischen der Belastung am Tag und in der Nacht über die UHI-Werte unterschieden, da die Effekte hierrüber am deutlichsten sichtbar werden.
Gewässer I. und II. Ordnung Landkreis Diepholz auf Basis ALKIS und DLM25; das hier beschriebene Thema ist durch Auswertung aus dem fortgeschriebenen Basisfließgewässernetz (Themenname Gewaessernetz_NLWKN_UHV) des NLWKN (Zusammenfassung der Unterhaltungsstrecken nach Gewässername und UHV mit Angaben der Anfangs und Endkoordinaten und der jeweiligen Länge) erstellt worden. ---- Den Downloadservice zu diesem Thema finden Sie unter DOWNLOAD-LINKS ----
Vegetation phenology has a strong influence on the timing and phase of global terrestrial carbon and water exchanges and is an important indicator of climate change and variability. In this study we tested the application of inexpensive digital visible-light cameras in monitoring phenology. A standard digital camera was mounted on a 45 m tall flux tower at the Lägeren FLUX-NET/CarboEuropeIP site (Switzerland), providing hourly images of a mixed beech forest. Image analysis was conducted separately on a set of regions of interest representing two different tree species during spring in 2005 and 2006. We estimated the date of leaf emergence based on the levels of the extracted red, green and blue colors. Comparisons with validation data were in accordance with the phenology of the observed trees. The mean error of observed leaf unfolding dates compared with validation data was 3 days in 2005 and 3.6 days in 2006. An uncertainty analysis was performed and demonstrated moderate impacts on color values of changing illumination conditions due to clouds and illumination angles. We conclude that digital visible-light cameras could provide inexpensive, spatially representative and objective information with the required temporal resolution for phenological studies. Digital cameras at flux measurement sites do not only provide an objective measure of the physiological state of a forest canopy at high temporal and spatial resolutions but also complement CO2 and water exchange measurements, improving our knowledge of ecosystem processes.