Zielgruppen dieser Untersuchung waren die Studierenden, die Verwaltungs- und Institutsangestellten, die Hausmeister sowie die Reinigungsfirmen. Erarbeitet wurde ein Maßnahmenkatalog, der auf die einzelnen Zielgruppen abgestimmt war. Direkt umgesetzt wurden: - eine Abfallfibel für die Studierenden und Bediensteten der WWU, - eine Internetpräsentation dieser Fibel, - Informationsmaterial für Studienanfänger sowie, - ein Modell für ein finanzielles Anreizsystem.
In diesem Gutachten untersuchte Ecofys, welche Optionen zur Gestaltung eines marktbasierten haushaltsunabhängigen Verpflichtungsansatzes zur CO2-Minderung im deutschen Gebäudebestand bestehen. Die Analyse erfolgte technologieoffen und berücksichtigte neben Sanierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auch einen verstärkten Einsatz CO2-armer/erneuerbarer Energien. Das Verpflichtungssystem soll in der Lage sein, die bestehenden Treibhausgas (THG)-Minderungsziele im Gebäudebestand möglichst kostengünstig auf kurz- und langfristig sinnvolle Weise zu erreichen und sich gut in das bestehende Förderinstrumentarium integrieren lassen. Ecofys erstellte den Bericht im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen.
Dieses Projekt untersucht verschiedene Politikmaßnahmen und deren Einfluss auf individuelle Umweltpräferenzen und nachhaltige Landnutzungsentscheidungen. Zum einen verwenden wir ökonomische Feldexperimente um verschiedene monetäre Anreizsysteme hinsichtlich ihrer Umwelt- und ökonomischen Verteilungseffekte zu untersuchen. Zum anderen evaluieren wir die Auswirkungen von Umweltbildungsmaßnahmen auf Umweltpräferenzen und Landnutzungsentscheidungen mit Hilfe von randomisierten kontrollierten Versuchen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Messung von Umweltpräferenzen und der Bewertung von ökologischen Dienstleistungen.
Die zu bearbeitende Dissertation soll einen wesentlichen Beitrag betreffend Fragestellungen zum Entstehen sogenannter emergenter Phänomene im organisationalen und gesellschaftlichen Umfeld leisten. Besonderes Interesse gilt dabei nichtlinearen Dynamiken und der wechselseitigen Beeinflussung zahlreicher Individuen. Ein anschauliches Alltagsszenario hierfür ist bspw. das Entstehen eines Staus 'aus dem Nichts'. Die Arbeit wird sich mit Komplexitätsphänomenen beschäftigen, die dem Muster 'Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile' entsprechen. Diese Prinzipien lassen sich ebenfalls auf ganze Gesellschaften übertragen. Neuer Ansatz der Dissertation ist die Einbeziehung der Mikroebene von Gesellschaften (einzelne Individuen und deren Handlungen) sowie ihrer Umwelt (Umweltgüter wie bspw. Wasser, Luft, sonstige Ressourcen, Abfälle) bei ihrer Modellierung und Analyse. Aus Sicht des Emergenzgedanken lässt sich nur so ein schlüssiges Bild über die Entwicklung dieser Systeme mit ihren komplexen Zusammenhängen schaffen. Bisherige Ansätze perfekter Information und individual-rationaler Entscheidungen, sowie das automatische Entstehen eines Gleichgewichtszustands werden aufgrund plausibler Schlüsse und empirischer Erfahrungen in Frage gestellt. Die Existenz dynamischer, komplexer Entwicklungen wird akzeptiert und entgegen den bisherigen, v.a. In der Makroökonomie verbreiteten, mathematischen Ansätzen der Gleichgewichtsfindung mit einbezogen. Die Untersuchungen sollen letztendlich zeigen, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen (möglichst einfachen) Anreizsystemen sich eine nachhaltige Gesellschaft innerhalb akzeptabler Schranken der dynamischen Entwicklung erreichen ließe. Dazu müssen insbesondere Fragen im Zusammenhang mit der korrekten Bewertung von Umweltgütern sowie der Einführung dieser Bewertungssysteme untersucht werden. Dabei sollen sehr einfache Anreizmechanismen und Regeln im Sinne des Schwarmgedanken gefunden werden. Den methodischen Ansatz hierfür bildet eine sogenannte Multiagentensimulation, die mit Hilfe vieler tausender, autonomer Bausteine (Agenten), denen ein psychologisches Verhaltensmodell zugrunde liegt, die Abbildung einer gesamten Gesellschaft im Detail ermöglicht. Umfangreiche Parameterläufe werden durchgeführt, um Schwellenwerte im Zusammenhang mit der Verfestigung gesellschaftlichen Handelns und makroökonomischer Verlaufsmuster zu finden.
The European Union was the first region to introduce mandatory sustainability requirements for biofuels worldwide. Currently the EU discusses to amend the EU biofuels policy to include measures against Indirect Land Use Change (ILUC) associated with biofuel production. The European Commission has proposed to introduce a maximum for conventional biofuels and incentives for advanced biofuels. Also, it is proposed that fuel suppliers are obliged to report on the indirect GHG emissions caused by biofuels supplied to the EU market. Ecofys wrote a report for the Dutch government assessing the proposed policy measures and their impact on the Dutch and European biofuel sector. The report also provides an overview of the Dutch biofuels market as well as an assessment of the Commissions Impact Assessment which was published together with the ILUC proposal.
Mobilitätsverhalten verändert sich nicht allein dadurch, dass neue Radwege gebaut oder ÖPNV-Takte verdichtet werden. Menschen brauchen einen konkreten Anlass, Gewohnheiten zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Ein gut gesetzter Anreiz bietet diesen Anlass – niedrigschwellig, motivierend und sichtbar. Wie genau ein Anreiz gestaltet wird, hängt vom konkreten Kontext ab. Eine universelle Lösung gibt es nicht. Indem Anreize passgenau auf den lokalen Kontext zugeschnitten werden, können sie eine möglichst große Wirkung entfalten. Diese Navigationshilfe unterstützt Kommunen mit sieben Planungsschritten sowie gezielten Reflexionsfragen dabei, Anreize vor Ort zu planen und umzusetzen. Veröffentlicht in Broschüren, Leitfäden und Handbücher.
Mobilitätsverhalten verändert sich nicht allein dadurch, dass neue Radwege gebaut oder ÖPNV-Takte verdichtet werden. Menschen brauchen einen konkreten Anlass, Gewohnheiten zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Ein gut gesetzter Anreiz bietet diesen Anlass – niedrigschwellig, motivierend und sichtbar.Wie genau ein Anreiz gestaltet wird, hängt vom konkreten Kontext ab. Eine universelle Lösung gibt es nicht. Indem Anreize passgenau auf den lokalen Kontext zugeschnitten werden, können sie eine möglichst große Wirkung entfalten. Diese Navigationshilfe unterstützt Kommunen mit sieben Planungsschritten sowie gezielten Reflexionsfragen dabei, Anreize vor Ort zu planen und umzusetzen.
Sozioökonomische Grundlagen für eine volkswirtschaftlich effiziente Umweltpolitik. Zur Verbesserung der Entscheidgrundlagen zugunsten einer volkswirtschaftlich effizienten Umweltpolitik sollen angewandte inter- und transdisziplinäre Forschungsarbeiten - die Kosten des Nichthandelns (cost of policy inaction) bzw. den Nutzen und die volkswirtschaftlichen Kosten unterschiedlicher Entwicklungspfade aufzeigen, und so zur umweltpolitischen Prioritätensetzung beitragen; - das Verständnis für die Dynamik technologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungsprozesse verbessern, um sie im Sinne der nachhaltigen Entwicklung gezielter und effizienter zu gestalten; - dazu beitragen, umweltpolitische Anreize besser auf das reale Verhalten von privaten und unternehmerischen Akteuren abzustimmen und sie somit zielgerichteter und kostengünstiger auszugestalten. Diese angewandten Forschungsarbeiten stützen sich auf neuste Grundlagenforschungen in den Bereichen - Umweltökonomie, Risikoforschung und Ökologie - Transformationsforschung (gestützt auf die Disziplinen Ökonomie, Soziologie, System-Analyse, Technologieforschung u.a.) - Verhaltensökonomie und Verhaltenspsychologie sowie Jurisprudenz. Projektziele: Kosten des Nichthandelns: Evaluation der Kosten und Nutzen unterschiedlicher Entwicklungspfade. In einem ersten Schritt sollen Forschungslücken im Bereich der Cost of Inaction geschlossen werden. Transformationsforschung: Neue Ansätze der interdisziplinären Forschung zur Dynamik technologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungsprozesse sollen auf umweltpolitische Fragestellungen angewandt werden. Darauf gestützt sollen Ansätze aufgezeigt werden, wie der Staat und weitere Akteure Veränderungsprozesse im Sinne der nachhaltigen Entwicklung gezielter und effizienter zu gestalten können. Verhaltensökonomie: Neue Ansätze von Verhaltensökonomie, Psychologie sowie Jurisprudenz sollen dazu genutzt werden, den umweltpolitischen Instrumentenmix besser auf das reale Verhalten von privaten und unternehmerischen Akteuren abzustimmen. Dies erlaubt, Maßnahmen zielgerichteter und kostengünstiger auszugestalten.
Ziel des Pariser Klimaabkommens ist, die globale Erderwärmung deutlich unter 2°C zu halten. Die dafür notwendigen Emissionsreduktionen erfordern Anreize der nationalen Klimapolitik für ein beispielloses Umlenken von Investitionen. Die zentrale Aufgabe des Finanzsystems ist die Förderung von effizienten Investitionen. Jedoch haben ökonomische Forschung und die Erfahrungen jüngster Finanzkrisen substantielle Grenzen der Kapitalmärkte aufgezeigt. Das Forschungsvorhaben verbindet klimaökonomische und finanzwirtschaftliche Analysen, um die Implikationen von (imperfekten) Kapitalmärkten und Investorenverhalten für die Klimapolitik zu untersuchen.
Mit zunehmendem Umfang der Elektromobilität steigt die Belastung des elektrischen Netzes, wodurch es zu Engpässen kommen wird. Deshalb sollen die Informationen aus dem Mobilitäts- und dem Elektrizitätsbereich zusammengeführt, die Engpässe im Elektrizitätssystem vorausschauend erkannt und die Nutzung der Elektromobilität über Anreize so gesteuert werden, dass die Netzengpässe entlastet bzw. vermieden werden. Im Gesamtvorhaben iMove betrachtet unser Teilvorhaben das elektrische Netz; es ist in 7 Teilbereiche mit einem jeweils eigenständigen inhaltlichen Kern gegliedert. Zunächst werden Knotenprognosen für Verbrauch und dezentrale Erzeugung erstellt. Anschließend werden Ladebedarf und Rückspeisewünsche aus dem Mobilitätssystem übernommen und die Konsistenz zwischen Mobilitäts- und Elektrizitätsdaten hergestellt. Auf diese Basis können (nach der Modellierung des elektrischen Netzes) Lastflussberechnung zur Erkennung der Be- oder Überlastung im elektrischen Netz erfolgen. Da die heutige Belastung der Elektrizitätsnetze durch die Elektromobilität sehr gering ist, werden zur Untersuchung der Engpässe und der Anreizwirkung zu ihrer Vermeidung konsistenten Szenarien für einen hohen Anteil an Elektromobilität entwickelt. Für diese Szenarien werden die Engpässe in elektrischen Netz automatisiert erkannt und gleichzeitig die verfügbaren Steuerungskorridore ermittelt. Die tatsächliche Steuerung findet dann im Mobilitätssystem statt und bewirkt ein verändertes Fahr- bzw. Ladeverhalten. Im elektrischen Teilsystem werden abschließend die Wirkungen der Anreize auf die Entlastung der Engpässe bewertet sowie die Ergebnisse über den Feldversuch verifiziert.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 139 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 3 |
| Land | 4 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 43 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 133 |
| Text | 5 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 6 |
| Offen | 133 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 137 |
| Englisch | 24 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 5 |
| Keine | 54 |
| Webseite | 82 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 85 |
| Lebewesen und Lebensräume | 101 |
| Luft | 80 |
| Mensch und Umwelt | 139 |
| Wasser | 36 |
| Weitere | 139 |