Das Vorhaben verfolgt das Ziel der zuverlässigen und validen Erhebung von umweltbezogenen Einstellungs- und Verhaltensmustern in der Bevölkerung. Die Studie soll den aktuellen Stand des Umweltbewusstseins ermitteln und auf bedeutsame Entwicklungen hinweisen. Zudem sollen Verhaltens- und Engagementbereitschaften in verschiedenen Bedürfnisfeldern und gesellschaftlichen Bereichen aufgezeigt und die Akzeptanz von Umweltpolitik untersucht werden. Die Umweltbewusstseinsstudie (UBS) 2026 soll systematisch auf den vorherigen Studien aufbauen und bestehende Zeitreihen fortführen. Neben einer Basiserhebung für zentrale Zeitreihen- und Standardthemen sowie der Erfassung soziodemografischer und soziokultureller Merkmale sollen optionale Kapazitäten vorgehalten werden für ein Vertiefungsthema sowie ggf. für eine qualitative oder quantitative Zusatzerhebung zu aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen. Mit der UBS 2026 wird mit Blick auf die methodischen Grundlagen angestrebt, ein Verfahren zur Stichprobenrekrutierung zu realisieren, das möglichen Verzerrungen optimal entgegengewirkt und zugleich forschungsökonomisch vorteilhaft ist. Ein weiterer Fokus liegt auf der kommunikativen und wissenschaftlichen Anschlussfähigkeit der Ergebnisse. Das in der laufenden UBS 2024 in Entwicklung befindliche Konzept für ein web-basiertes Datenportal zur Umweltbewusstseinsstudie soll weiterverfolgt und in die Umsetzung gebracht werden. Dieses zielt darauf ab, die Befragungsdaten leicht zugänglich zu machen und interaktive Ansichts- und Auswertungsmöglichkeiten zu bieten. In dem Zuge gilt es auch zu prüfen, ob es weiterhin einer 'klassischen' Basisdatenbroschüre bedarf oder inwiefern auch ein 'schlankeres' Veröffentlichungsformat in Frage käme. Ergänzend dazu soll auch eine öffentlichkeitswirksame Fachveranstaltung zur Diskussion und Verbreitung der Ergebnisse durchgeführt werden.
Die Studie zum Umweltbewusstsein im Jahr 2024 zeigt, dass der Schutz von Umwelt und Klima für die Mehrheit der Menschen in Deutschland weiterhin einen hohen Stellenwert hat. Allerdings nimmt die Bedeutung dieses Themas seit 2022 ab. Als dringlicher empfinden viele beispielsweise die Situation im Gesundheits- und Bildungssektor und die wirtschaftliche Entwicklung Mit Blick auf die Folgen des Klimawandels schwindet zunehmend der Optimismus in der Bevölkerung: Nur noch ein knappes Drittel der Befragten ist davon überzeugt, dass Deutschland die Folgen des Klimawandels bewältigen kann. Die Mehrzahl der Befragten hält es folglich für unumgänglich, sich an den Klimawandel anzupassen – insbesondere aus gesundheitlichen Gründen: Zwei Drittel fühlen sich durch Hitzeperioden gesundheitlich belastet. Über 80 Prozent sehen deutlichen Bedarf, den Schutz vor Hitze zu verbessern. Mit der Studie wird seit 1996 im Zweijahresrhythmus untersucht, wie sich Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland entwickeln. Für die aktuelle Studie wurden im Herbst 2024 rund 2.500 Personen im Rahmen einer repräsentativen Umfrage befragt. Die Studie bietet eine sozialwissenschaftlich fundierte Grundlage für die Umweltpolitik und Umweltkommunikation und richtet sich an die fachlich interessierte Öffentlichkeit. Veröffentlicht in Fact Sheet.
Die Forschungsgruppe Umweltbildung ist ein Zusammenschluss von Berliner Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die sich mit konzeptionellen und empirischen Fragen des Umweltbewusstseins und der Umweltbildung auseinandersetzten. Das Spektrum der Themen reicht dabei von Analysen zu Kinderbuechern mit Umweltthemen ueber die Forschung zur Erhebung von Umweltbewusstsein und den Entwurf einer Theorie der Umweltbildung bis zur Entwicklung von Modellen zum oekologischen Verwaltungshandeln. Durch den Zusammenschluss zur Forschungsgruppe denken wir, eine produktive und gleichzeitig beschleunigte Auseinandersetzung mit kulturellen Dimensionen der Oekologie leisten zu koennen. Die Veroeffentlichung der Forschungsgruppe erscheinen im Verein zur Foerderung der Oekologie im Bildungsbereich e.V.
Der wissenschaftliche Bericht zur Umweltbewusstseinsstudie 2024 umfasst vertiefende Analysen der Hauptbefragung, welche im Herbst 2024 mit rund 2.500 Personen durchgeführt wurde. Zudem werden Segmentierungsanalysen zur Einteilung der Stichprobe in soziale Milieus sowie Umwelttypen vorgestellt und es wird auf die Ergebnisse ergänzender qualitativer und quantitativer Erhebungen eingegangen, unter anderem zum Thema Klimaanpassung.Die Analysen zum Schwerpunktthema „Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität“ zeigen Unterschiede in Abhängigkeit vom Geschlecht und anderer sozialer Merkmale der Befragten auf. So berichteten weibliche Personen sowie Menschen mit niedrigem Einkommen und niedriger formaler Bildung häufiger, dass sie sich beispielsweise von Hitzeperioden stärker belastet fühlen.Als zentrale Ergebnistrends werden das sinkende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung sowie die soziale Gerechtigkeit beim Umwelt- und Klimaschutz diskutiert. Abschließend werden Empfehlungen für die Umweltpolitik und -kommunikation sowie für zukünftige Forschung abgeleitet.
Das Vorhaben verfolgt das Ziel der zuverlässigen und validen Erhebung von umweltbezogenen Einstellungs- und Verhaltensmustern in der Bevölkerung. Die Studie soll den aktuellen Stand des Umweltbewusstseins ermitteln und auf bedeutsame Entwicklungen hinweisen. Zudem sollen Verhaltens- und Engagementbereitschaften in verschiedenen Bedürfnisfeldern und gesellschaftlichen Bereichen aufgezeigt und die Akzeptanz von Umweltpolitik untersucht werden. Die Umweltbewusstseinsstudie (UBS) 2024 soll systematisch auf den vorherigen Studien aufbauen und bestehende Zeitreihen fortführen. Sie soll dem gewachsenen Bedarf zur Erfassung von Wissen, Einstellungen und Verhaltensabsichten in der Bevölkerung sowie gesellschaftsbezogener Indikatoren im UBA und BMUV Rechnung tragen, indem mehrere quantitative und qualitative Befragungsmodule erarbeitet und umgesetzt werden. Neben einer Basiserhebung für zentrale Zeitreihen- und Standardthemen sowie der Erfassung soziodemografischer und soziokultureller Merkmale sollen Kapazitäten vorgehalten werden für Vertiefungsthemen und Zusatzerhebungen zu aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen. Mit der UBS 2024 soll besonderes Augenmerk auf die methodischen Grundlagen der Basiserhebung gelegt werden. Es wird angestrebt, ein Verfahren zur Stichprobenrekrutierung zu realisieren, das möglichen Verzerrungen stärker entgegengewirkt als bisher. Ein weiterer Fokus liegt auf der kommunikativen Anschlussfähigkeit der Ergebnisse. Neben der 'klassischen' Basisdatenbroschüre sollen daher auch weitere öffentlichkeitswirksame Publikationen/Produkte erstellt und Veranstaltungen (Workshops oder Fachtagung) zur Diskussion und Verbreitung der Ergebnisse durchgeführt werden.
<p> <p>Deutschlands höchste Auszeichnung für innovative Projekte zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels wird auch 2026 wieder verliehen. Die neue Wettbewerbsrunde ist mit einer eigenen Kategorie für Schulen gestartet. So sollen junge Menschen besonders motiviert werden, ihre kreativen Lösungen bekannter zu machen. Die Bewerbung ist bis zum 20. März 2026 geöffnet.</p> </p><p>Deutschlands höchste Auszeichnung für innovative Projekte zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels wird auch 2026 wieder verliehen. Die neue Wettbewerbsrunde ist mit einer eigenen Kategorie für Schulen gestartet. So sollen junge Menschen besonders motiviert werden, ihre kreativen Lösungen bekannter zu machen. Die Bewerbung ist bis zum 20. März 2026 geöffnet.</p><p> <p>Der bundesweite Wettbewerb der besten Klimaanpassungsprojekte Bundespreis „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/blauerkompass">Blauer Kompass</a>“ feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit zehn Jahren zeichnet er Akteure aus, die zeigen, wie Klimaanpassung in der Praxis gelingt. Das Bundesministerium für Umwelt, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a>, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) rufen auch in der aktuellen Runde wieder dazu auf, sich zu bewerben. </p> <p><strong>Bis zum 20. März 2026 </strong>können sich Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen mit ihren Beiträgen zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels um den Preis bewerben. Im Jubiläumsjahr bekommt der Preis eine Neuerung: Schulprojekte können sich in einer eigenen Kategorie bewerben. Der Preis ist in jeder Kategorie mit 25.000 Euro dotiert. Dazu kommt ein verdientes Maß an Aufmerksamkeit – für alle, die ganz praktisch zeigen, wie Klimaanpassung geht.</p> <p><strong>Jetzt mitmachen – Zukunft gestalten: </strong>Alle Bewerbungsunterlagen und bisherigen Gewinnerprojekte unter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/blauerkompass">www.umweltbundesamt.de/blauerkompass</a>.</p> <p> </p> Bundespreis gibt Impulse für Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> <p>Dank der zahlreichen herausragenden Projekte der vergangenen Runden ist der Wettbewerb zu einer zentralen Größe für gute Beispiele der Klimaanpassung geworden. Der Bundespreis gehört heute zu den wichtigsten Impulsgebern für kommunale, zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Initiativen im Umgang mit den Folgen der Erderhitzung. </p> <p>„Immer mehr Menschen spüren die Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Alltag. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer Umweltbewusstseinsstudie immer wieder“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. „Umso wichtiger ist es, auf die vielen guten und inspirierenden Beispiele aufmerksam zu machen, die es zur Vorsorge und zur Anpassung an den Klimawandel gibt. Dafür bietet der Blaue Kompass seit nunmehr zehn Jahren eine viel beachtete Plattform. Zeigen auch Sie das Engagement Ihrer Kommune, Ihres Unternehmens, Ihrer Institution oder Ihrer Schule und bewerben Sie sich!“ </p> <p> </p> <strong>Von der Pilotphase zum Bundespreis</strong> <p>„Anpassungspioniere gesucht!“ mit diesem Aufruf nahm der Wettbewerb bereits 2011 seinen Anfang. Damals suchte das Umweltbundesamt mutige Akteure, die zeigten, wie sie vorsorgen und sich auf Hitze, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> einstellen. Die Resonanz war beachtlich: 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände beteiligten sich damals. Vier Preisträger – die Städte Arnsberg, Wuppertal und Stuttgart sowie die Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO München – wurden dafür geehrt, dass sie früh Maßstäbe für eine vorausschauende Klimaanpassung setzten.</p> <p>Unter dem Titel „Blauer Kompass“ findet der Wettbewerb seit 2016 regelmäßig alle zwei Jahre statt. Seit 2022 wird er als Bundespreis gemeinsam vom Bundesumweltministerium und UBA ausgelobt. </p> <p>Seit Beginn wählt eine Jury mit hoher Fachexpertise die Gewinnerprojekte aus. Sie setzte sich zuletzt aus Vertretern*Vertreterinnen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, der kommunalen Spitzenverbände, Wirtschaft, Forschung, des Ehrenamts und der Klimakommunikation zusammen.</p> <p>Die Einreichungen werden zunächst entlang der sechs vom UBA entwickelten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kriterien-guter-praxis-der-anpassung">Kriterien guter Praxis zur Anpassung an den Klimawandel</a> bewertet: Wirksamkeit, finanzielle Tragbarkeit, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>, positive Nebeneffekte, Flexibilität und Robustheit. Darauf folgt das Votum der Jury.</p> <p> </p> <strong>Mehr Teilnehmende, breitere Themen</strong> <p>Die über die Jahre gestiegene Zahl der Bewerbungen zeigt, wie stark das Thema Klimaanpassung in Deutschland an Fahrt aufgenommen hat und welche vielfältigen Projekte es bereits gibt: Im Jahr 2018 gingen rund 110 Bewerbungen ein, 2022 waren es bereits 240 und in der letzten Wettbewerbsrunde 2024 sogar mehr als 300 Einreichungen.</p> <p>Die Vielfalt der Themen reicht von technischen Lösungen, etwa bei der Beschattung von Plätzen und Gebäuden, über Regenwassermanagement, Aufforstung und Stadtgrün bis hin zu Beratung, Bildung, Digitalisierung und sozialen Projekten zum Schutz vulnerabler Personen, wie beispielsweise Kinder, ältere, kranke oder ärmere Menschen. </p> <p>Dabei zeigt sich ein deutlicher Trend: Während anfangs vor allem kommunale Strategien und ökologische Modellvorhaben im Mittelpunkt standen, wuchs in den letzten Jahren der Anteil sozialer Projekte sowie digitaler Lösungen. Auch bewerben sich mehr Projekte, die Bürger*innen aktiv einbeziehen. </p> <p> </p> <strong>Leuchttürme der Anpassung – Preisträger mit Strahlkraft</strong> <p>Der Wettbewerb hat in zehn Jahren knapp 30 Preisträgerprojekte hervorgebracht, die heute als Leuchttürme gelten – herausragende Beispiele, die bundesweit Nachahmer für das Thema Klimawandelanpassung inspirieren sollen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass Klimaanpassung längst alle Lebensbereiche betrifft und gemeinschaftlicher Lösungen bedarf. </p> <p>Schlaglichter auf „Blauer Kompass“-Preisträger der letzten Jahre:</p> <ul> <li>2016 punktete der <a href="https://starkgegenstarkregen.de/future-cities/">Lippeverband mit „Future Cities – Grün-blauer Klimakorridor Kamen“</a>, wobei ein Flusslauf ökologisch umgestaltet wurde.</li> <li>2018 überzeugten die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kommunale-ueberflutungsvorsorge-in-zeiten-des">Technischen Betriebe Solingen mit einem integrierten Konzept zur Überflutungsvorsorge</a>.</li> <li>2020 wurden das <a href="https://klimawaldbayreuth.de/">Bayreuther KlimaWald-Projekt</a> und die <a href="https://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/T/projekt-klimawandelanpassungscoach-rlp/">Stiftung für Ökologie und Demokratie mit ihrem kommunalen „KlimawandelAnpassungsCOACH RLP</a>“ ausgezeichnet.</li> <li>2022 ging der Preis unter anderem an den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/hochwasserallianz-bocholter-aa">Landkreis Borken für die „Hochwasserallianz Bocholter Aa“</a> und den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/tiny-forests-von-nachhaltiger-bildung-zu">Verein MIYA e. V. für seine Bildungsinitiative mit Baumpflanzaktionen „Tiny Forests“</a>.</li> <li> <p>2024 zeichnete die Jury unter anderem den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/hitzehelferinnen-im-wohnquartier">Verein BÄR meets ADLER e.V. aus Brandenburg an der Havel aus, der mit seinem Projekt „Hitzehelfer*innen im Wohnquartier“</a> soziale Verantwortung und Klimaanpassung verbindet.</p> <p> </p> </li> </ul> <strong>Wie der Preis wirkt</strong> <p>Viele Gewinnerprojekte berichten, dass der „Blaue Kompass“ ihrem Engagement zusätzlichen Schub gab – durch öffentliche Aufmerksamkeit, neue Kooperationen oder politische Unterstützung. „Anerkennung“, „Motivation“, „Bestätigung“, „Unterstützung“ sind nur einige Schlagworte, die die Preisträger*innen der letzten zehn Jahre verwenden, um zu beschreiben, wie sich die Verleihung des Preises auf ihre Arbeit ausgewirkt hat. </p> <p>Die Stadt Göttingen und die Göttinger Entsorgungsbetriebe erhielten 2024 den Bundespreis für ihr Starkregenvorsorge-Projekt „Gö goes green“. „Das Preisgeld hat uns die Möglichkeit gegeben, den Baustein ‚Fördern' unserer Starkregenvorsorge im Zuge des Göttinger KlimaFonds zu stärken“, erklären die Preisträger. Sie betonen auch den Wert der Öffentlichkeitsarbeit, bei der alle Gewinnerprojekte unterstützt werden: „Das professionell gedrehte Video stellt – zusätzlich zur Ehrung und dem Preisgeld – ein effektives Mittel dar, um das Projekt weiter bekannt zu machen.“ </p> <p>Der Verein BÄR meets ADLER – ebenfalls ein Preisträger der vergangenen Wettbewerbsrunde – fasst es so zusammen: „Der ‚Blaue Kompass‘ und die 25.000 € Preisgeld haben uns spürbaren Rückenwind gegeben. Besonders wertvoll war die Kombination aus finanzieller Unterstützung und öffentlicher Sichtbarkeit, die unsere Arbeit gestärkt und weitergetragen hat.“</p> <p>Die Rückmeldungen der Preisträger zeigen: Der Preis bestärkt die erfolgreichen Projekte in ihrem Tun und ermöglicht es ihnen, weiterzumachen. Indem er die Sichtbarkeit der ausgezeichneten Lösungen erhöht, kann er andere zur Nachahmung ermutigen und inspirieren, eigene, neue Ideen zur Klimavorsorge und Anpassung umzusetzen. </p> <p> </p> <strong>Gesonderte Auszeichnung für Schulprojekte soll junge Menschen erreichen</strong> <p>Die Struktur des Wettbewerbs wurde über die Jahre weiterentwickelt: Zunächst wurden einzelne Pilotprojekte ausgezeichnet, seit 2018 werden die Preise in Kategorien vergeben. Mit der aktuellen Ausschreibung sind es nun fünf: Neben Kommunen, Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereinen und Stiftungen können sich nun Schulen in einer eigenen Kategorie bewerben. </p> <p>In der neuen Kategorie werden Maßnahmen ausgezeichnet, die die Klimavorsorge und -anpassung an Schulen oder in deren direktem Umfeld verbessern, andere zur Vorsorge und Anpassung motivieren, einen besonders innovativen und kreativen Umgang mit dem Thema aufzeigen. Bewerben können sich Schulen, einzelne Schüler*innen oder Schülergruppen, Schülerfirmen oder andere Initiativen wie schulbezogene Fördervereine.</p> <p> </p> <strong>„Blauer Kompass“ gewinnt an Reichweite</strong> <p>Neben den Hauptkategorien gibt es seit 2018 zusätzlich einen Community-Preis. Bürger*innen können per Online-Abstimmung ihren Favoriten unter den für den „Blauen Kompass“ nominierten Projekten wählen. Die starke Teilnahme am Voting zeigt, dass es ein hohes öffentliches Interesse am Bundespreis gibt. </p> <p>2022 wurden die Auszeichnungen erstmals im Rahmen der „<a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/veranstaltungen/die-woche-der-klimaanpassung">Woche der Klimaanpassung</a>“ vorgenommen und die Preisverleihung in diesen Aktionszeitraum im September gelegt. Damit rückte das Thema bundesweit stärker in den Fokus von Medien und Gesellschaft.</p> <p>In der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank">KomPass-„Tatenbank“</a> sind die am Wettbewerb „Blauer Kompass“ teilnehmenden Projekte dauerhaft auffindbar und können andere zum Handeln anregen.</p> <p> </p> <strong>10 Jahre „Blauer Kompass“ und 100. KomPass-Newsletter</strong> <p>Das Jubiläum des „Blauen Kompass“ fällt mit einem weiteren Meilenstein zusammen: dem 100. Newsletter des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt. Seine erste Ausgabe erschien 2007 und seit 2013 berichtet der Newsletter alle zwei Monate über aktuelle Entwicklungen sowie interessante Projekte zur Klimavorsorge und Anpassung in Deutschland und darüber hinaus. Der Newsletter ist ebenso etabliert und trägt dazu bei, Akteure für die Themen Vorsorge und Anpassung zu sensibilisieren, zu informieren und gute Beispiele sichtbar zu machen. </p> <p>Im Jubiläumsjahr 2026 ist der Bundespreis „Blauer Kompass“ bereits fest im deutschen Klimaanpassungsnetzwerk verankert. Die gestiegene Resonanz und Vielfalt der Projekte zeigen: Die Bereitschaft, aktiv zu werden, ist groß. Der Wettbewerb stellt hervorragende konkrete Lösungen vor – und motiviert, selbst Verantwortung zu übernehmen. </p> <p>UBA und BMUKN rufen auch in der aktuellen Runde die unterschiedlichen Akteure wieder dazu auf, sich zu bewerben: Klimaanpassung lebt von guten Ideen. Der Bundespreis „Blauer Kompass“ will sie sichtbar, übertragbar und wirksam machen.</p> <p> </p> <p><strong>Autor*innen: </strong>Christine Persitzky, Isabelle Ritter (co2online)</p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 100 veröffentlicht. </em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter"><em>Hier</em></a><em> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> <p> </p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
<p> <p>Hier stellen wir Ihnen O-Töne zur Verfügung, die Sie als mp3-Datei herunterladen und für Medienberichte verwenden können. Videomaterial stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.</p> </p><p>Hier stellen wir Ihnen O-Töne zur Verfügung, die Sie als mp3-Datei herunterladen und für Medienberichte verwenden können. Videomaterial stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.</p><p> Übersicht der O-Töne <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/110502">Das Umweltbundesamt feiert 50 Jahre Umweltschutz</a> <p>11.06.2024 / Jubiläumsfest am 15. Juni 2024 am Hauptstandort in Dessau-Roßlau</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/102850">Zeitumstellung hilft nicht beim Energiesparen</a> <p>17.03.2023 / Umweltbundesamt gibt Tipps, wie Sie wirklich Energie sparen können</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/102654">Erneuerbare Energien in Deutschland 2022</a> <p>15.03.2023 / Umweltbundesamt veröffentlicht neue Zahlen zur aktuellen Entwicklung und Nutzung</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/101593">Luftqualität 2022 in Deutschland</a> <p>13.02.2023 / Umweltbundesamt veröffentlicht Jahresbericht zur gemessenen Feinstaub-, Stickstoffdioxid- und Ozon-Belastung</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/100976">UBA empfiehlt Null Prozent Mehrwertsteuer auf pflanzliche Grundnahrungsmittel</a> <p>20.01.2023 / „Grüne Woche“ in Berlin – UBA-Präsident Prof. Dr. Dirk Messner empfiehlt, Obst, Gemüse und Getreide von der Mehrwertsteuer zu befreien</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/77549">Feuerwerk zum Jahreswechsel – Wenn die Luft zum Schneiden ist</a> <p>15.12.2022 / Dicke Luft zu Silvester und die Probleme für Mensch und Umwelt</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/97186">Nachhaltiger Schulstart!</a> <p>17.08.2022 / Beim Einkauf fürs neue Schuljahr aufs Umweltsiegel achten</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/93897">Treibhausgasemissionen stiegen 2021 um 4,5 Prozent</a> <p>15.03.2022 / <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/prognose">Prognose</a> und Hintergründe zur aktuellen Entwicklung der THG-Emissionen 2021</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/93899">Sparsam durch die Energiekrise</a> <p>10.03.2022 / Aktuelle Spartipps vom Umweltbundesamt</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/93967">Weniger ist mehr – auch beim Frühjahrsputz!</a> <p>22.02.2022 / Umweltfreundlich Saubermachen ist gar nicht schwer</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/93189">Luftqualität 2021 in Deutschland</a> <p>10.02.2022 / Umweltbundesamt gibt aktuellen Überblick und zeigt auf, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/93153">Optisch perfektes Obst und Gemüse belastet Umwelt und Klima</a> <p>24.01.2022 / Umweltbundesamt und Verbraucherzentralen fordern vom Handel mehr Natürlichkeit für Äpfel, Möhren und Co.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/90881">Umweltschädliche Subventionen</a> <p>27.10.2021 / Umweltschädliche Subventionen mit 65,4 Milliarden Euro auf Rekordniveau – UBA empfiehlt Sofortprogramm zum Abbau</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/klimawirkungs-risikoanalyse-2021">Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021</a> <p>13.06.2021 / Hitze, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a>, Überschwemmung und Artenwandel – Wie sich der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> auf Deutschland auswirkt!</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/87163">Umweltbewusstseinsstudie 2020</a> <p>28.04.2021 / Welchen Stellenwert hat Umwelt- und Klimaschutz angesichts anderer aktueller Probleme?</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/84939">Klimafreundlich Weihnachtsshoppen</a> <p>14.12.2020 / Online-Shopping kann klimafreundlicher sein, wenn man sonst mit dem Auto zum Geschäft fahren müsste</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/83642">Neuer Höchststand bei Verpackungsabfällen – 227,5 Kilo pro Kopf</a> <p>27.10.2020 / Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland im Jahr 2018</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/82310"><strong>Trockenheit </strong></a> <p>19.08.2020 / Droht Deutschland nach dem dritten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/hitzesommer">Hitzesommer</a> eine Wasserknappheit?</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/79023">Treibhausgasemissionen 2019</a> <p>16.03.2020 / Deutsche Treibhausgasemissionen gingen 2019 um 6,3 Prozent zurück</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/78435">Luftqualität 2019</a> <p>11.02.2020 / Stickstoffdioxid-Belastung ist deutschlandweit weiter rückläufig, aber immer noch liegen etliche Städte über dem Grenzwert</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/77552">Bundesregierung reist klimaneutral</a> <p>18.12.2019 / Wie man schädliche Treibhausgasemissionen reduzieren, verhindern und nicht vermeidbare kompensieren kann!</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/76717">Immer mehr Verpackungsmüll – Neuer Höchststand in Deutschland mit 18,7 Millionen Tonnen jährlich</a> <p>18.11.2019 / Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland im Jahr 2017</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/76499">Luftverkehr der Zukunft – Umwelt- und klimaschonend, treibhausgasneutral und lärmarm</a> <p>06.11.2019 / Umweltbundesamt stellt ein neues Konzept</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/76049">CORSIA – Klimaschutz im internationalen Luftverkehr </a> <p>10.10.2019 / Vielfliegerei und ein neues globales Klimaschutzinstrument</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/75669">Klimaneutral leben – Persönliche CO2-Bilanz im Blick</a> <p>19.09.2019 / Tipps und Big Points beim CO2-Sparen</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/75650">Mehrweganteil bei Getränken sinkt weiter</a> <p>18.09.2019 / Die Abfüllung von Getränken in Mehrwegflaschen hat in Deutschland mit 42 Prozent einen neuen Tiefstand erreicht</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/73353">Ab ins kühle Nass – Wie sauber sind Deutschlands Badegewässer?</a> <p>06.06.2019 / Deutsche Badegewässer schneiden im aktuellen Bericht zur Wasserqualität sehr gut ab</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/73039">Mehrweg statt Einweg für Kaffee und Co.</a> <p>21.05.2019 / Jeder Einwegbecher ist nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes einer zu viel</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/72419">„Alles laut oder was?“ – Warum Stille und Ruhe nicht nur am „Tag gegen Lärm“ am 24. April wichtig ist!</a> <p>17.04.2019 / Welche Lärmquellen stören besonders? Kann Lärm krank machen? Was tut die Politik?</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/70103">Luftqualität 2018</a> <p>31.01.2019 / Wie belastet ist unsere Luft?</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/61785">Stickstoffdioxid führt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen</a> <p>08.03.2018 / Studie zu NO2-Krankheitslasten in Deutschland</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/61265">Video: Schimmel in Gebäuden</a> <p>02.01.2018 / Schimmel in Innenräumen und wie man ihn wieder los wird (Bereitstellung Videomaterial auf Anfrage)</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60968">Luftqualität 2017</a> <p>12.12.2017 / Wie war die Luft in Deutschland 2017</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/59810">Grüne Produkte in Deutschland 2017</a> <p>12.12.2017 / Status Quo und die aktuellen Trends bei umweltverträglichen Produkten</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/59813">Schimmel in der Wohnung oder im Büro?</a> <p>11.12.2017 / Schimmel in Innenräumen und wie man ihn wieder los wird</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/23-weltklimakonferenz-in-bonn">Video: 23. Weltklimakonferenz in Bonn</a> <p>03.11.2017 / „23. Weltklimakonferenz“ vom 6. bis 17. November in Bonn (Bereitstellung Videomaterial auf Anfrage)</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/59166">Von Fidschi bis Bonn: Vereint für den Klimaschutz</a> <p>02.11.2017 / „23. Weltklimakonferenz“ vom 6. bis 17. November in Bonn</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/58329">Fahrradland Deutschland? – Die Zukunft des Radfahrens</a> <p>15.09.2017 / Internationale Fahrrad-Konferenz vom 19.-21. September 2017 in Mannheim</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Der wissenschaftliche Bericht zur Umweltbewusstseinsstudie 2024 umfasst vertiefende Analysen der Hauptbefragung, welche im Herbst 2024 mit rund 2.500 Personen durchgeführt wurde. Zudem werden Segmentierungsanalysen zur Einteilung der Stichprobe in soziale Milieus sowie Umwelttypen vorgestellt und es wird auf die Ergebnisse ergänzender qualitativer und quantitativer Erhebungen eingegangen, unter anderem zum Thema Klimaanpassung. Die Analysen zum Schwerpunktthema „Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität“ zeigen Unterschiede in Abhängigkeit vom Geschlecht und anderer sozialer Merkmale der Befragten auf. So berichteten weibliche Personen sowie Menschen mit niedrigem Einkommen und niedriger formaler Bildung häufiger, dass sie sich beispielsweise von Hitzeperioden stärker belastet fühlen. Als zentrale Ergebnistrends werden das sinkende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung sowie die soziale Gerechtigkeit beim Umwelt- und Klimaschutz diskutiert. Abschließend werden Empfehlungen für die Umweltpolitik und -kommunikation sowie für zukünftige Forschung abgeleitet. Veröffentlicht in Texte | 01/2026.
Gemäß der Umweltbewusstseinsstudie des Umweltbundesamtes fühlten sich im Jahr 2018 75% aller befragten Bürgerinnen und Bürger durch Straßenverkehrslärm belästigt. Etablierte Instrumente und Maßnahmen haben sich als weitgehend untauglich im Kampf beispielsweise gegen den Motorradlärm, d.h. gegen das 'Geschäftsmodell Lärm', erwiesen. Zudem fehlt Betroffenen meist die Kenntnis über Handlungsmöglichkeiten und rechtliche Gegebenheiten. In diesem Vorhaben sollen durch eine qualitative Analyse rechtlicher und administrativer Aspekte effektive Maßnahmen zum Schutz gegen Straßenverkehrslärm ermittelt werden. Dabei soll auch die mögliche Einführung einer Geräuschplakette geprüft und durch Lärmwirkungsuntersuchungen an stark von lauten Fahrzeugen belasteten Strecken untermauert werden. Darüber hinaus soll geprüft werden, welche rechtlichen Schritte und Rahmenbedingungen für eine Einführung einer Geräuschplakette auf nationaler Ebene notwendig sind. Ziel ist es, die bestehenden Regelungen zum Schutz vor Straßenverkehrslärm weiterzuentwickeln und zudem den Betroffenen eine umfassende und adressatengerechte Hilfestellung zum Schutz vor dieser Lärmquelle zu geben.
<p> <p>Wie steht es um das Umweltbewusstsein in Unternehmen in Deutschland? Ist das Umweltbewusstsein von Beschäftigten ähnlich ausgeprägt wie das der allgemeinen Bevölkerung? Und wie schauen Beschäftigte auf den ökologischen Wandel in Industrie und Wirtschaft? Diesen und weiteren Fragen ging eine Konzeptstudie zur Erhebung des Umweltbewusstseins in Unternehmen im Auftrag des Umweltbundesamtes nach.</p> </p><p>Wie steht es um das Umweltbewusstsein in Unternehmen in Deutschland? Ist das Umweltbewusstsein von Beschäftigten ähnlich ausgeprägt wie das der allgemeinen Bevölkerung? Und wie schauen Beschäftigte auf den ökologischen Wandel in Industrie und Wirtschaft? Diesen und weiteren Fragen ging eine Konzeptstudie zur Erhebung des Umweltbewusstseins in Unternehmen im Auftrag des Umweltbundesamtes nach.</p><p> <p>Um das Umweltbewusstsein von Beschäftigtem in deutschen Unternehmen zu erheben, wurde eine Pilotstudie konzipiert und durchgeführt. Die Grundlage dafür bildete eine systematische Auswertung der vorhandenen Literatur, die sich mit der Bedeutung von Umweltthemen für Unternehmen und Beschäftigte befasst. Im Rahmen einer Online-Befragung wurde das Befragungskonzept mit 400 Teilnehmenden erprobt und durch qualitative Interviews mit Führungskräften ergänzt.</p> <p>Die Befragungsergebnisse weisen auf die vielfältigen Potenziale hin, die im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes von Beschäftigen in Unternehmen gesehen werden. So sieht etwa die Hälfte der Befragten große Möglichkeiten für das Unternehmen, in dem sie beschäftigt sind, mehr für den Umweltschutz zu tun. Mit Blick auf den ökologischen Wandel in Industrie und Wirtschaft und dessen Bedeutung für das „eigene“ Unternehmen werden mehrheitlich sowohl Chancen als auch Risiken gesehen. Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/118515">Bericht</a> schließt mit Empfehlungen für die zukünftige Erhebung des Umweltbewusstseins in Unternehmen ab.</p> </p><p>Informationen für...</p>
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