Untersuchung von Leistungen und Grenzen zivilgesellschaftlicher Arrangements (Stakeholder-Verfahren) im Bereich der Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitspolitik.
Bereits zum sechsten Mal führt die Internationale Naturschutzakademie des Bundesamts für Naturschutz (BfN) das berufsbegleitende Klaus Töpfer Fellowship auf der Insel Vilm durch. Es ist ein internationales Weiterbildungsangebot für Nachwuchsführungskräfte im Naturschutz aus Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien. Sie werden zu Gefährten, die sich in ihrer Arbeit für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen gegenseitig unterstützen. Das Programm entstand unter Schirmherrschaft von Klaus Töpfer, eines Pioniers deutschen Engagements im Umweltschutz und starken Förderers der Umweltzusammenarbeit mit Ländern der Programmregion.
Mit dem Beratungshilfeprogramm (BHP) verfügt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) über ein wissenschaftsbasiertes und gleichzeitig praxisorientiertes sowie wirtschaftliches Instrument für die umweltpolitische Zusammenarbeit mit Partnerländern. Im Rahmen einer probeweisen Evaluierung erfolgte eine gute bis sehr gute Bewertung der Projekte, wobei die Wirkung teilweise u.a. aufgrund unvollständiger Monitoring-Daten nicht bewertet werden konnte. Für ein mögliches zukünftiges Monitoring und entsprechende weitere Erfolgskontrolle liegt nun ein Konzept vor. Demnach würde eine regelmäßige externe Evaluierung des Programms dem Informationsbedarf des BMUV und seinen Ressorteinrichtungen sowie externen Institutionen und der Öffentlichkeit entsprechen. Veröffentlicht in Texte | 146/2024.
Mit dem Beratungshilfeprogramm (BHP) verfügt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) über ein wissenschaftsbasiertes und gleichzeitig praxisorientiertes sowie wirtschaftliches Instrument für die umweltpolitische Zusammenarbeit mit Partnerländern. Im Rahmen einer probeweisen Evaluierung erfolgte eine gute bis sehr gute Bewertung der Projekte, wobei die Wirkung teilweise u.a. aufgrund unvollständiger Monitoring-Daten nicht bewertet werden konnte. Für ein mögliches zukünftiges Monitoring und entsprechende weitere Erfolgskontrolle liegt nun ein Konzept vor. Demnach würde eine regelmäßige externe Evaluierung des Programms dem Informationsbedarf des BMUV und seinen Ressorteinrichtungen sowie externen Institutionen und der Öffentlichkeit entsprechen.
Diese Handreichung fasst Erkenntnisse eines Forschungsprojekts zu Einflussfaktoren auf (Umwelt-)Politiktransfer zusammen. Sie richtet sich an Mitarbeitende in Ministerien, in nachgeordneten Behörden und in Durchführungsorganisationen. Es werden Empfehlungen für die bi- und multilaterale (umwelt-)politische Zusammenarbeit, z.B. in Dialogformaten, in einzelnen Projekten und in übergreifenden Programmen, gegeben. Veröffentlicht in Fact Sheet.
Diese Handreichung fasst Erkenntnisse eines Forschungsprojekts zu Einflussfaktoren auf (Umwelt-)Politiktransfer zusammen. Sie richtet sich an Mitarbeitende in Ministerien, in nachgeordneten Behörden und in Durchführungsorganisationen. Es werden Empfehlungen für die bi- und multilaterale (umwelt-)politische Zusammenarbeit, z.B. in Dialogformaten, in einzelnen Projekten und in übergreifenden Programmen, gegeben. Quelle: umweltbundesamt.de
Die Abfallwirtschaft birgt insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern große Potenziale für Treibhausgasminderungen: Dort können 15-20% der gesamten THG-Emissionen durch abfallwirtschaftliche Maßnahmen gemindert werden. Um dieses Potenzial zu erschließen, muss eine integrierte Abfallwirtschaft aufgebaut werden mit dem Ziel, die Deponierung nicht vorbehandelter Siedlungsabfälle zu beenden und stattdessen getrennt zu erfassende Abfälle stofflich und energetisch zu verwerten. Mittels neuer Finanzierungsmechanismen wie z.B. NAMAs (Nationally Appropriate Mitigation Actions) können diese Potenziale erschlossen werden. Sie gewinnen immer mehr an Bedeutung, u.a. durch die Germany/UK-NAMA-Facility, die international große Aufmerksamkeit erhält. Ziel des Vorhabens ist es, am Beispiel ausgewählter indischer Bundesstaaten, Regionen und/oder Städte die Potentiale zum Klimaschutz aufzuzeigen, die eine integrierte Abfallwirtschaft bietet. Neben den Schlussfolgerungen für die betrachteten Untersuchungsgebiete in Indien, sollen allgemeine Empfehlungen für eine klimaoptimierte Abfallwirtschaftsplanung und Projektkonzeption (z.B. NAMAs) für S+E-Ländern abgeleitet werden. Hierfür soll auf vorhandenen Ansätzen aufgebaut werden und alle für den Abfallsektor relevanten THG-Emissionen berücksichtigt werden. Das Vorhaben bettet sich in den Gesamtrahmen der deutsch-indischen Umweltzusammenarbeit ein.
Deutschland und Ecuador wollen ihre seit Dezember 2014 ruhende Zusammenarbeit im Umwelt- und Klimaschutz wieder aufnehmen. Dies sieht eine Vereinbarung vor, die Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth und die ecuadorianische Umweltministerin Lorena Tapia Nunéz am 11. September 2015 in Berlin trafen. Das BMUB unterstützt aus seiner Internationalen Klimaschutzinitiative unter anderem Projekte zu Waldschutz und Naturschutzgebieten in Ecuador sowie auf den Galapagosinseln. Im Dezember 2014 hatte die ecuadorianische Regierung Mitgliedern des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages die Einreise verweigert und die Umweltzusammenarbeit mit Deutschland für beendet erklärt.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ein grenzübergreifendes Umweltbewusstsein im deutsch- tschechischen Grenzraum ist kaum vorhanden. Eine Verbesserung der Umweltbildung und des Agenda 21-Prozesses ist in Tschechien erforderlich. Historisch bedingte Entwicklungen und unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen führten zu einer Entfremdung von Deutschen und Tschechen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Umweltpartnerschaften für 8-12 jährige Kinder zur grenzübergreifenden Umsetzung der Agenda 21. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Sensibilisierung für die Natur und deren Gefährdung durch Naturerfahrungen, aktive Naturerkundungen (environmental scouting) und Exkursionen. - Aufbau von deutsch-tschechischen Freundschaften durch gemeinsame Spiele und Aktionen: z.B. Naturerkundungen, Geländespiele, kooperative Abenteuerspiele, Vergleich der Lebenswelten. - Kinderspezifische Aufklärung und Konkretisierung von Umsetzungsbeispielen der Agenda 21 durch Bearbeitung von Fallbeispielen, Besichtigung von Modellprojekten. - Alltagsbezogene und handlungsorientierte Aufarbeitung des eigenen Lebensstiles und Konsumverhaltens durch bilateralen Vergleich (Befragung) und deutsch-tschechischen Dialog. - Schaffung eines bilateralen und globalen Verantwortungsbewusstseins durch Analyse der globalen Auswirkungen des persönlichen Umweltverhaltens. - Erarbeitung nachhaltiger Lebensstile und Konkretisierung der Zukunftsvisionen der Zielgruppe. - Partizipation von Kindern zur aktiven Planung und Gestaltung ihrer Lebensumwelt. - Umsetzung von beispielhaften Aktionen mit Kindern im Bereich Naturschutz, naturnahe Spielplatzgestaltung und Umweltschutz, z.B. bei Aktionstagen. - Vernetzung von schulischer, verbandlicher und offener Jugendarbeit zur Umsetzung von vorbildhaften Projekten zur Agenda 21 durch fachliche Vermittlung und Beratung. Gewinnung weiterer Partner für Umweltkooperationen in Deutschland und der Tschechischen Republik durch projektbegleitende Beratung und fachliche Unterstützung. Fazit: Der bilaterale Ansatz mit einem Vergleich der Lebensstile eignet sich sehr gut, um Bewusstsein zu schaffen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Eine situationsbezogene, handlungsorientierte Bearbeitung ist zur grenzübergreifenden Umsetzung der Agenda 21 unbedingt beizubehalten. Die modellhaften Projektbausteine (Veranstaltungen, Praxisangebote, projektbegleitende Materialien und Arbeitshilfen) sollten auch weiterhin angeboten werden, da die Nachfrage steigt. Eine anschließende Studie zur quantitativen Erfassung der Umsetzung von Lerninhalten im Alltag wäre wünschenswert und bei künftigen Projekten mit ähnlicher Ausrichtung sinnvoll. Der Ansatz, über bilaterale Jugendbegegnungen umweltpädagogische Inhalte an Schlüsselstellen in der Gesellschaft, vor allen Dingen in der Tschechischen Republik zu verankern, ist äußerst elegant und dringend notwendig, um eine breitere Akzeptanz zu erzielen. ...
<p>Seit mehreren Jahren unterstützt das UBA im Rahmen des Beratungshilfeprogramms die Länder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) bei der Entwicklung effektiver Abfallmanagementstrukturen. Im Rahmen von Seminaren und Workshops im Mai und Juni 2017 wurden gezielt Akteure aus Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen beraten und fortgebildet.</p><p>Seit über 15 Jahren führt das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> Projekte zum Thema Kreislaufwirtschaft im Rahmen des Beratungshilfeprogramms für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die EU angrenzenden Staaten durch. Dazu gehört auch der Umgang mit Elektro- und Elektronikaltgeräten. Vom 15. bis 19. Mai 2017 veranstaltete das UNIDO-Zentrum Moskau mit Unterstützung des UBA die „E-Waste Academy for Manager and Policy Makers“. Dabei nutzten Repräsentanten von Ministerien, Behörden, Wirtschaftsverbänden sowie Nichtregierungsorganisationen der GUS-Länder Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan die Möglichkeit, sich über internationale Regelungen zu informieren und praxisbezogene Kenntnisse zu erwerben. In Vorträgen, Seminaren und praktischen Übungen lernten die über 30 Teilnehmenden, wie man z.B. ein Unternehmen zur Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten in Übereinstimmung mit jeweiligen gesetzlichen Anforderungen etablieren kann oder grenzübergreifende Transportketten effektiv vernetzt. Eines der wichtigsten Ergebnisse dieses Projektes bildeten die erarbeiteten beispielhaften Aktionspläne zur Entwicklung eines umweltschonenden und Sammel- und Verwertungssystems.</p><p>Am 28. Juni 2017 veranstaltete das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen der Russischen Föderation in Moskau das internationale Seminar „Russian legal framework and best European practice on waste management: possible combination of approaches to environmental protection”. Gemeinsam mit den Partnerländern Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sowie der EU-Vertretung lud es Vertreterinnen und Vertreter föderaler und regionaler mit Abfallwirtschaftsfragen befasster Institutionen sowie Unternehmen zu diesem Expertentreffen, um aktuelle europäische Entwicklungen und Erfahrungen sowie zukünftige Kooperationen im Abfallbereich zu besprechen. In einem Fachvortrag erläuterte ein Mitarbeiter des UBA die Grundprinzipien der Organisation der deutschen Abfallwirtschaft. Die Veranstaltung fand im Rahmen der auf Umweltzusammenarbeit im Ostseeraum ausgerichteten St. Petersburg-Initiative statt (<a href="http://www.spbinitiative.ru/">www.spbinitiative.ru</a>). Flankierend fanden Gespräche zwischen den deutschen und russischen Umweltexperten statt, um zukünftige gemeinsame Aktivitäten insbesondere zur Beratung der Regionen der Russischen Föderation zu besprechen. Diese haben vertieftes Interesse an organisatorischen und finanziellen Fragen der Abfallwirtschaft.</p><p>Solche Expertentreffen, Fachworkshops sowie die dabei stattfindenden bilateralen Gespräche tragen zu einer intensiveren Zusammenarbeit auch zwischen den Fachleuten in den Partnerländern des Beratungshilfeprogramms bei und fördern so ihren Austausch von Wissen und Erfahrungen.</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 27 |
| Land | 1 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 1 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 19 |
| Text | 7 |
| unbekannt | 7 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 9 |
| Offen | 20 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 30 |
| Englisch | 10 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 1 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 20 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 29 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 34 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 32 |